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Alldocube iWork GT – endlich ein China-Convertible mit ausreichend Leistung?

Wer soll bei der Nomenklatur des Herstellers Alldocube eigentlich noch den Durchblick behalten? Wir beschäftigen uns jeden Tag mit Themen wie diesen und selbst wir verlieren gelegentlich den Überblick. Nachdem bereits letztes Jahr das iWork 20 vorgestellt wurde – ein Convertible mit Intel Celeron-Prozessor – ist die Veröffentlichung des Alldocube iWork GT komplett an uns vorbeigegangen. Eher zufällig sind wir jetzt über das neue Modell gestolpert und möchten euch dieses interessante Gerät natürlich nicht vorenthalten.

Alldocube iWork GT Banner I

Direkt vorab einige wichtige Infos. Das Alldocube iWork GT ist deutlich teurer als der indirekte Vorgänger – mindestens 600 Euro verlangt der chinesische Hersteller für die Verschmelzung aus Tablet und Laptop. Wer mehr Leistung und mehr Speicher benötigt, kann sogar einen vierstelligen Betrag für das Convertible ausgeben. Das lässt natürlich hoffen, dass die Leistung auch dementsprechend stark ausfällt. Ob das der Fall ist, klären wir gemeinsam in dieser ausführlichen Ankündigung.

Abmessungen, Design & Zubehör

Rein optisch ist das Alldocube iWork GT ein typisches Convertible. Grundsätzlich handelt es sich also um ein Tablet – in diesem Fall mit Windows 11 als Betriebssystem – das mithilfe einer Tastatur in ein vollwertiges Notebook umgewandelt werden kann. Ihr habt also die Wahl, ob ihr den Touchscreen zur Eingabe benutzen wollt oder doch lieber auf richtige Tasten inklusive Touchpad zurückgreift. Das Grundgerüst ohne Tastatur misst 259 x 163 x 10,6 Millimeter und wiegt gerade einmal 610 Gramm. Die einzige erhältliche Farbe ist ein mittleres Grau. Für einige Puristen sicherlich eine hervorragende Nachricht: Das Alldocube iWork GT bietet eine zweifarbige Benachrichtigungs-LED!

Alldocube iWork GT mit gefederter Tastatur (optional erhältlich)

Die Tastatur muss zusätzlich gekauft werden, ihr könnt euch allerdings auch direkt für eines der erhältlichen Bundles entscheiden. Alldocube hat zwei verschiedene Versionen im Angebot. Die günstigere Variante ist eine typische magnetische Tastatur mit QWERTY-Layout und inklusive Touchpad. Wer rund 50 Euro mehr zur Verfügung stehen hat, kommt in den Genuss einer gefederten Tastatur, welche das Convertible in ein mehr oder weniger vollwertiges Notebook verwandelt.

Kommen wir noch zu den Anschlüssen. Abgesehen vom Keyboard-Port beherbergt das Alldocube iWork GT zweimal USB-C zum Laden, zur Datenübertragung und zum Anschließen von Monitoren via Display Port. Ferner gibt es einmal USB-A (USB 3.0), einmal Mini-HDMI 1.4 und einen Kopfhöreranschluss. Wem der Speicherplatz der integrierten SSD nicht reicht, kann den Speicher zudem durch eine microSD-Karte mit bis zu 512 Gigabyte erweitern. Ansonsten befinden sich im Rahmen natürlich der Ein-/Ausschalter, die Lautstärkewippe und sogar Stereo-Lautsprecher. Einen Fingerabdrucksensor gibt es leider nicht.

Technische Daten des Alldocube iWork GT

Leistung & Speicher

Starten wir direkt mit den Prozessoren, die beim Kauf zur Auswahl stehen. Derzeit erhältlich sind zwei verschiedene Varianten, die nochmals in weitere Versionen mit verschiedenen Speichergrößen unterteilt sind. Den Einstieg bildet der Intel Core i3-1115G4 aus dem Jahr 2020 mit zwei Kernen und vier Threads, unterstützt von einer Intel UHD Grafik. Dem Chip stehen wahlweise 256 Gigabyte, 512 Gigabyte oder ein Terabyte Speicher zur Seite. Immer mit dabei sind acht Gigabyte RAM. Beim internen Speicher handelt es sich laut Hersteller um PCI Express-SSDs, während der Arbeitsspeicher auf der Architektur LPDDR4X basiert.

Alldocube iWork GT Titelbild IDarf es etwas mehr sein? Dann ist der ebenfalls erhältliche Intel Core i5-1135G7 mit vier Kernen und acht Threads vielleicht eine gute Wahl. Dann gibt es sogar die Grafiklösung Intel Iris Xe mit dazu. Auch diese Variante kommt wieder mit acht Gigabyte RAM und den drei eben beschriebenen SSDs. Wer mehr Arbeitsspeicher benötigt, kriegt in Kombination mit 512 Gigabyte oder einem Terabyte internem Speicher 16 Gigabyte RAM spendiert.

Zumindest laut dem Datenblatt von Alldocube soll das iWork GT zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Intel Core i7-1165G7 erscheinen. Bestellbar ist diese Variante bisher nicht und Informationen zum Veröffentlichungstermin liegen uns ebenfalls nicht vor.

Display & Kameras

Alldocube integriert in das iWork GT ein 10,95 Zoll großes IPS-Display im Format 5:3. Das Panel löst mit 2.000 x 1.200 Pixel auf, unterstützt Eingaben per Touch und bietet 213 Pixel pro Zoll. Angaben zur Helligkeit konnten wir leider nicht auftreiben.

Auch bei den Kameras hält sich der Hersteller bisher bedeckt. Auf der Front steht ein Sensor mit einem Megapixel Auflösung bereit, der qualitativ vermutlich gerade so für Videoanrufe ausreicht. Auf der Rückseite gibt es immerhin fünf Megapixel – andersherum hätte das meiner Meinung nach deutlich mehr Sinn ergeben. Dafür gibt es nicht nur zwei angeblich sehr wohlklingende Lautsprecher, sondern auch zwei integrierte Mikrofone.

Akkulaufzeit, Konnektivität & Software

Alldocube iWork GT Titelbild IIIDer integrierte Akku ist mit 3.900 mAh überraschend klein, kann aber mithilfe des beiliegenden Netzteils (USB-C via Power Delivery) mit 45 Watt geladen werden. Genaue Angaben zur Laufzeit verschweigt Alldocube. Allerdings sollen 40 Minuten Aufladen ganze 50 Prozent in den Akku pumpen.

Im Bereich Konnektivität sieht es einmal mehr ziemlich gut aus. Das Alldocube iWork GT unterstützt WiFi 6 und Bluetooth 5.1. Zudem sind ein Beschleunigungssensor und ein Hall-Sensor mit an Bord. Windows 11 kommt als vorinstalliertes Betriebssystem zum Einsatz. Laut der Aliexpress-Verkäuferseite ist Deutsch als Systemsprache vorinstalliert.

Unsere Einschätzung zum Alldocube iWork GT

Das Alldocube iWork GT ist ein relativ teures Convertible – zumindest für die Verhältnisse kleiner Hersteller aus China. Dafür bekommt ihr potente Prozessoren, SSD-Speicherplatz und ein durchaus schickes Design geboten. Der Aufpreis für die gefederte Tastatur hält sich in Grenzen und auch mehr Speicher kostet nicht übermäßig viel Geld. All das können wir bisher aber nur auf dem Papier beurteilen – wir würden unbedingt empfehlen, unseren Testbericht abzuwarten. Wir bemühen uns um ein Testgerät und halten euch dann selbstverständlich auf dem Laufenden.

Die Preise starten bei 603 Euro für die Variante mit Intel Core i3, acht Gigabyte RAM und 256 Gigabyte SSD-Speicherplatz. Dieselbe Ausstattung inklusive der teuersten Tastatur schlägt mit 695 Euro zu Buche. Die Version mit Intel Core i5 kostet mindestens 740 Euro und in höchster Ausstattung mit allem Zubehör 1.059 Euro. Sollte die Variante mit i7-Prozessor noch erscheinen, dürfte diese ebenfalls einen vierstelligen Betrag kosten.

Was ist eure Meinung zum Alldocube iWork GT? Schreibt es uns gerne in die Kommentare! Lasst uns dort auch gerne wissen, welche Version wir zum Test anfragen sollen.

Quellen

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PanEuropean
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PanEuropean (@guest_87285)
21 Tage her

Liest sich eigentlich interessant – aber: Wieder mit QWERTY-Tastatur. Daher – das war´s dann:-(

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