Alldocube M5 und M5s

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Alldocube hat sich in den letzten Monaten und Jahren einen Namen als Hersteller von günstigen Tablets und Notebooks mit Prozessoren von Mediatek oder Intel gemacht. Dabei konnte man sich immer auf ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und einen vorinstallierten Play Store verlassen. Auch die neuen Tablets sind also „Plug and Play“ in Deutschland nutzbar.

Technische Daten der neuen Tablets

alldocube m5s design

Das M5s von Alldocube ist 241,3 x 171,7 x 8,7 Millimeter groß und wiegt 510 Gramm. Diese Daten teilt der Hersteller in Bezug auf das M5 nicht mit, die Abweichungen dürften aber, wenn überhaupt, sehr gering sein.

Beide Tablets kommen mit einem Prozessor aus dem Hause Mediatek, namentlich dem Mediatek Helio X20 bzw. MT6797 mit zehn Kernen. Mit dem Helio X27 gibt es mittlerweile eine leistungsstärkere Variante dieses Chips, doch auch der X20 sollte für ein flüssiges System sorgen. Beim System handelt es sich übrigens um Android in der Version 8.0 Oreo.

Zur Seite stehen dem Helio X20 im M5 vier und im M5s drei Gigabyte RAM. Gepaart wird der Arbeitsspeicher mit 32 Gigabyte (M5s) bzw. 64 Gigabyte (M5) Hauptspeicher. Beide Tablets lassen sich per Micro-SD Karte um bis zu 128 Gigabyte aufrüsten.

alldocube m5s display

Bei der Display-Auflösung unterscheiden sich beide Tablets.

Das Display des M5 fällt einen Ticken schärfer aus als das des M5s. So löst das Panel der schwächeren Version mit 1920×1200 Pixeln auf, das M5 kommt auf 2560×1600 Pixel. Die Pixeldichte liegt damit bei 224 respektive 299 DPI. Für Retina reicht es also bei beiden Versionen nicht ganz. Beide Displays sind übrigens 10,1 Zoll groß und haben ziemlich dicke Display-Ränder.

In welchen Frequenzen funken die beiden Tablets?

WLAN im 2,4- und 5GHz Netz (ac/a/b/g/n) sind ebenso wie Bluetooth (4.2) und und GPS selbstverständlich. Ganz und gar nicht selbstverständlich ist aber die LTE-Funktionalität, die sogar im Dual-Sim Betrieb mit eingelegter Micro-SD-Karte gewährleistet ist. Es handelt sich also nicht um einen sogenannten Hybrid-Slot, sondern um drei vollwertige Steckplätze für zwei Sim-Karten und eine Micro-SD-Karte.

Das in Deutschland immer noch recht wichtige LTE-Band 20 ist leider in keinem der beiden Tablets mit von der Partie. Ansonsten wirbt der Hersteller aber mit 16 verschiedenen Frequenzen, in denen das M5 und das M5s funken.

Die Kameras sind wieder enttäuschend

In beiden Tablets kommt dasselbe Kamera-Setup, bestehend aus einer fünf Megapixel auflösenden Hauptkamera und einer zwei Megapixel Front-Kamera zum Einsatz. Das ist im Jahr 2018 selbst für ein Tablet ziemlich ernüchternd. Immerhin sind bahnbrechende Features wie Videoaufzeichnung und Autofokus mit an Bord. Hurra!

Einen Fingerabdrucksensor lassen beide Tablets vermissen, dafür sollten die Stereo-Speaker für eine überdurchschnittliche Audioqualität sorgen. Der 6600 mAh Akku wird im M5s auf Grund des weniger hochauflösenden Displays voraussichtlich ein wenig länger durchhalten.

Auf USB-Type-C müssen wir leider auch verzichten, einen Klinkenanschluss kriegen wir aber mit dazu.

Unsere Einschätzung

Das M5 und das M5s müssen sich (wie so oft) am Konkurrenzprodukt des China-Riesen Xiaomi messen. Das Mi Pad 4 bietet in der kleinsten Ausführung mit 32 Gigabyte Speicher und drei Gigabyte RAM eine ähnliche Ausstattung wie die beiden Tablets von Alldocube. Bei Xiaomi muss man für LTE allerdings ordentlich draufzahlen. Besonders das M5 könnte sich mit seinen 64 Gigabyte Speicher und dem sehr hochauflösenden Display also zu einem echten Mi-Pad-4-Killer entwickeln!

Was ich übrigens nicht verstehe ist, warum der Hersteller für zwei Tablets, die sich fast nur beim ROM und RAM unterscheiden, zwei verschiedene Modellbezeichnungen verwendet. Das Alldocube M5 ist bereits verfügbar, das M5s noch nicht.

 
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Jepe
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Jepe

Moin , das eine hat ein Laminiertes und das andere ein unlaminiertes Display. Denke nicht das sie sich mit dem Mi Pad vergleichen müssen das ist fast der doppelte Preis. Klare Konkurrenten Chuwi Hi 9 Air und Teclast M20. und genau da zwischen grübel ich gerade