Amazfit T-Rex vorgestellt

Auf der CES 2020 werden fleißig neue Produkte vorgestellt: Huami hat sein Portfolio von Amazfit reichlich erweitert, wie z.B. mit einem futuristischen Laufband, nun auch Kopfhörern und dazu eine neue Smartwatch, die Amazfit T-Rex. Fitnesstracker und Smartwatches sollten den meisten ein Begriff sein und hier hat man auch schon die meisten Kategorien – abgesehen von der Wear OS Schiene – und Preisklassen abgedeckt. Eine extra robuste Outdoor Smartwatch fehlte aber noch.

Und genau das sieht man auch schon bei dem Design: für 140€ kommt die Amazfit T-Rex bei uns auf den Markt – in China für 799 Yuan ca. 103€ – und bietet neben der Robustheit und dem neuen Design ein AMOLED Display, Akku für 40 Tage und 14 trackbare Sportarten.

Design und Ausstattung der Amazfit T-Rex

Das auftragende Design macht die Amazfit T-Rex ein bisschen größer als z.B. die Amazfit GTR 47mm. So misst die Uhr 47,7 Millimeter im Durchmesser und ist 13,5 Millimeter dick. Auf die Waage bringt sie 58g. Wie es sich für eine Outdoor-Smartwatch gehört, ist sie natürlich auch mit dem MIL-STD 810G zertifiziert und arbeitet im Temperaturenbereich von -40° bis 70° Grad.

Das Display wird mit 1,3 Zoll ebenfalls etwas kleiner und löst mit 360 x 360 Pixel auch geringer auf. Geschützt wird es durch Gorilla Glas 5. Hinzukommen aber zwei zusätzliche Buttons an der linken Seite.

Verfügbar ist die Amazfit T-Rex in 5 Farben, wobei alle mit einem Silikonarmband ausgestattet sind: Army Green, Khaki, Gun Grey, Rock Black und Camo Green mit einem Camouflage Muster.

Die Ausstattung ist soweit identisch mit den anderen Amazfit Smartwatches und bietet Bluetooth 5.0, GPS / GLONASS, den bekannten Bio Tracker zur Messung der Gesundheitsdaten, Beschleunigungs-, Licht-Sensor und E-Kompass. Dadurch ist es möglich 14 Sportarten gezielt zu tracken: Laufen, Laufband, Geländelauf, Gehen, Hometrainer, Klettern, Wandern, Ski fahren, Outdoor- & Indoor Rad fahren, Schimmen im Pool / offenen Gewässer, Triathlon und freies Training.

Der Akku misst 390mAh und soll 20 Tage durchhalten mit durchgehender Puls- und Schlafüberwachung, zahlreichen Notifications vom Smartphone und 13 Minuten GPS Tracking pro Tag (z.B. vier einstündige Läufe).

Unsere Einschätzung – braucht man wirklich eine Outdoor Smartwatch?

Die Amazfit Verge Lite nutze ich genau für dies: Sport, Wandern oder mit auf der Baustelle (Haus). Auch wenn das Gehäuse aus Kunststoff / Silikon schon einiges abbekommen hat und hier und da einen Kratzer erlitten hat, sie lebt noch und das Display ist auch noch heile. Dass man die schicke Amazfit GTR mit Lederarmband und Edelstahlgehäuse oder eine der teuren Fossil Wear OS Smartwatches nicht fürs „Grobe“ missbrauchen möchte, kann man schon verstehen, aber ob es wirklich die Amazfit T-Rex als Outdoor Smartwatch braucht, würde ich bezweifeln.

So kann man für die neue Amazfit Smartwatch attestieren, dass sie wohl noch robuster ist, einen größeren Akku hat und vor allem ein neues Design mit sich bringt. Geschmäcker sind schließlich verschieden und der Style der Amazfit T-Rex findet sich auch bei den klassischen Uhren (also nicht smart) wieder.

Wie geht es bei Amazfit weiter?

Derzeit stagniert Amazfit derzeit bei den Smartwatches ein bisschen. Mit der Amazfit X mit gebogenem Display und der Amazfit Nexo mit 4G LTE hat man zwar Neuheiten präsentiert, aber sonst ist man mit dem eigenen Betriebssystem etwas festgefahren. Wahrscheinlich kommen deshalb nun auch „Personal Activity Intelligence“ Produkte aus komplett anderen Kategorien. Zudem verwässern igenartige “Lite” Versionen, wie bei der Bip oder nun auch der GTR das Portfolio und bietet preislich kaum Vorteile.
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