Blackview A20

Mit den Blackview A20 erwartet uns ein interessantes Ultra-Low Buget Handy. Als eines der ersten Smartphones auf dem Markt ist das Handy mit Android 8.0 Go-Edition ausgestattet. Hierbei handelt es sich um eine Android-Version, die speziell für leistungsschwache Handys konzipiert wurde. Dies erlaubt es dem Blackview A20 einen Verkaufspreis von nur 50€ zu veranschlagen und dennoch auf ein flüssiges Android System mitzubringen. Soweit zumindest die Theorie. Was uns beim Blackview A20 sonst noch erwartet, erfahrt Ihr in der folgenden Ankündigung.

Blackview A20 1

Design und Display

Blackview A20 10Aufgrund des niedrigen Preises überrascht es nicht, dass das Blackview A20 in ein Kunststoff-Gehäuse gefasst ist. Dies ist allerdings nicht schlimm, denn auch ein Plastik-Handy kann bei guter Verarbeitungsqualität entzücken. Mit Maßen von 146 x 70,7 x 9.6 mm ist das Handy durchschnittlich groß und die einhändige Bedienung klappt je nach Größe der Hand auch noch. Mit 170g ist das Blackview A20 für ein 5,5 Zoll Handy zudem sehr leicht.

Das Display ist 5,5 Zoll groß und hat ein aktuelles 18:9 Format. Somit bekommt das Blackview trotz der älteren Hardware immerhin einen aktuellen Look. Einen Fingerabdrucksensor gibt es nicht und die Bedienung erfolgt über On-Screen-Buttons. Seitlich befindet sich natürlich ein Powerbutton und die Lautstärke-Regler. Die Rückseite des Smartphones kann abgenommen werden. Darunter erwartet den Nutzer ein wechselbarer Akku. Ob das Smartphone zwei SIM-Karten und eine Micro-SD gleichzeitig beherbergen kann, geht aus den Herstellerangaben nicht klar hervor.

Blackview A20 4

Mit einer Displayauflösung von 480 x 960 Pixel bekommt man allerdings nur eine extrem niedrige Auflösung geboten, bei der einzelne Bildpunkte noch deutlich sichtbar sein werden. Multimedia-Fans kommen daher nicht auf ihre Kosten und das Display ist ebenfalls eher auf einfache Aufgaben ausgelegt. Vermutlich wird es auch nur eine Zwei-Punkt-Touchscreen geben, sodass das Tippen für Schnellschreiber nicht unbedingt zum Genuss wird.

Leistung

Das Blackview A20 arbeitet mit einem Mediatek MT6580 Prozessor. Die Quad-Core CPU ist mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommen und eignet sich eher für einfache Apps wie Facebook und Whatsapp. Diese laufen bei guter Systemoptimierung aber relativ flüssig – was zuletzt das Cubot KingKong beweisen konnte. Die Speichermodule des Blackview A20 sind mit 1GB RAM und 8GB ROM ebenfalls sehr begrenzt. Multitasking ist auf dem Gerät nicht wirklich möglich und laufende Anwendungen müssen im Hintergrund häufig geschlossen werden. Auch große Mengen an Daten lassen sich nicht speichern, es sei denn, man erweitert den Speicher mit einer Micro-SD.

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System

Wir sind gespannt auf das neue Android Go, welches auf dem Blackview A20 zum Einsatz kommen wird. Das System ist darauf ausgelegt, auch auf Geräten mit niedriger Leistung noch flüssig und schnell zu laufen. Dafür wurden die Apps und Hintergrundprozesse in Ihrer Größe und ihrem Funktionsumfang reduziert. Prinzipiell ist von Android Go sicher nicht zu erwarten, dass das Blackview A20 mit seiner Low-End Hardware blitzschnell sein wird. Dennoch könnte uns ein relativ schnelles Handy mit niedrigem Kaufspreis schon zufriedenstellen – Zumal das Blackview A20 ja auch extra für Nutzer mit niedrigen Ansprüchen konzipiert wurde.

Kamera

Blackview beweist mit dem A20, dass die chinesischen Hersteller wirklich in jedes Smartphone eine Fake Dual-Kamera stecken müssen. So hat das Handy auf der Rückseite neben dem 5 Megapixel Hauptsensor noch einen zweiten Sensor mit 0,3 Megapixel – angeblich. In Wahrheit wird es sich bei dem zweiten Sensor nur um einen Dummy ohne Funktion handeln. Auch von der 5 Megapixel Hautpkamera sollte man keine Wunder erwarten. Vielleicht genügt sie für einen gelegentlichen Schnappschuss – mehr aber auch nicht.

Blackview A20 6

Auf der Vorderseite gibt es eine 2 Megapixel Kamera. Aufgrund der niedrigen Auflösung genügt die Kamera maximal zur Videotelefonie. Schöne Selfies sollte man nicht erwarten.

Konnektivität und Akku

Das Blackview A20 unterstützt alle in Deutschland wichtigen 3G Frequenzen. LTE wird allerdings nicht unterstützt. Dafür kann man zwei Nano-SIM Karten gleichzeitig in dem Handy betreiben. Weiterhin gibt es Bluetooth 4.1, GPS und b/g/n Wifi. An Sensoren bietet das A20 lediglich einen Näherungssensor. Automatische Helligkeitsregulierung oder gar einen E-Kompass oder ein Gyroskop gibt es nicht.

Der Akku ist 3000mAh groß und sollte damit einen Tag bei häufiger Benutzung durchhalten. Wie gut die Akkulaufzeit in der Praxis ist, hängt auch von der Software-Optimierung und der Energieeffizienz des Android Go Systems ab. Dies werden wir erst im ausführlichen Testbericht beurteilen können.

Unsere Einschätzung

Blackview A20 3Das Blackview A20 ist schon sehr billig. Ob das Handy im Praxiseinsatz überzeugen kann, hängt davon ab, ob der Hersteller sich keine Schlampereien erlaubt. Zudem wird es spannend, wie viel Performance Android Go auf der leistungsarmen Hardware zustande bringt. Normalerweise würden wir jedenfalls nicht mehr den Kauf eines Smartphones mit 1GB RAM empfehlen – aber lassen wir uns überraschen.

In jedem Fall muss Blackview beim A20 gute Arbeit leisten, um einen Erfolg zu verbuchen. Bei einem Kaufpreis von nur 70€ warten schon das Xiaomi Redmi 5A  und weitere Kandidaten aus der 50-100€ Bestenliste, das doch eine ganze Menge mehr an Hardware mitbringt.

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