Das Bluboo S1 folgt dem von Xiaomi losgetretenen Trend. Dieser scheint alle chinesischen Hersteller anzustecken: Doogee Mix, Elephone S8, Umidigi Crystal und VKWorld Mix Plus, alle werben mit dem „edgeless“ Display. Das Bluboo versucht es mit einer Mittelklasse-Ausstattung. Der Stromspar-Prozessor Helio P25, 4 GB RAM, 64 GB interner Speicher und eine 13 MP/ 3 MP Dual-Kamera sollen neben dem nahezu randlosen FHD-Display für ein tolles Nutzererlebnis sorgen. An einigen Stellen gelingt dies dem Bluboo S1 tatsächlich, an anderen Stellen zeigt es jedoch deutliche Schwächen. Was uns an dem Gerät besonders gefallen hat und was enttäuschend war, das erfahrt Ihr hier im Test.

Zu Beginn muss ich gleich erwähnen, dass es sich beim Testgerät laut Hersteller um ein sogenanntes „Engineering Sample“ handelt und nicht um die finale Version des Gerätes. Die an Kunden ausgelieferten Geräte können von dem hier vorgestellten Gerät abweichen.

Design und Verarbeitung

Von außen betrachtet ist das Bluboo S1 ein sehr schickes Gerät. Dies ist vor allem der guten Screen-To-Body-Ratio geschuldet. Vor allem die Front gibt dem Schmuckstück ein futuristisches Aussehen. Auch die Haptik stimmt. Mit 144,1 x 75,6 x 8,8 mm ist es aber fast einen Millimeter dicker als vom Hersteller angegeben. Auch die übrigen Maße weichen von den Herstellerangaben (14.86 x 7.43 x 0.79 cm) ab. Auf die Waage bringt das Testgerät 165 Gramm. Für ein 5,5 Zoll-Gerät ist dies absolut akzeptabel.

Bluboo S1 Design Verarbeitung 5 Bluboo S1 Design Verarbeitung 3 Bluboo S1 Design Verarbeitung 4 Bluboo S1 Design Verarbeitung 6

Wie auch das Xiaomi Mi Mix schimmert die Rückseite des Bluboo S1 auf Spiegelglanz-Niveau. Jedoch ist in diesem Fall Glas statt Keramik verbaut. Schön anzuschauen ist das Backcover, so lange bis die ersten Fingerabdrücke den Glanz trüben. Die Dual Kamera findet in der Ecke platz und ragt nicht aus dem Gehäuse, nur ein schützender Kunststoffrand bildet eine minimale Erhebung um das Linsenglas. Das Kameramodul gibt bei Krafteinwirkung nach und lässt sich in das Gehäuse drücken. Dies spricht nicht gerade für hochwertige Verarbeitung.

Bluboo S1 Design Verarbeitung 1 Bluboo S1 Rückseite

Neben der Kamera ist der LED-Blitz angebracht. Verschiedene Datenblätter geben an, dass es sich um zwei LED’s handelt, tatsächlich scheinen jedoch drei LED’s untergebracht zu sein. Unschön ist leider der Übergang vom Backcover zum Rand. Dass auch der Rahmen aus Kunststoff besteht, ist die eine Sache, dass jedoch ein kleiner Spalt zwischen dem Backcover und der Umrandung klafft, ist ein klarer Kritikpunkt. Ebenso an der Vorderseite rund um das Displayglas. Den Übergang spürt man deutlich. Weiterhin findet Schmutz in der Lücke (teilweise) gut sichtbar ein Zuhause. Eine Reinigung erweist sich an dieser Stelle als schwer bzw. fast unmöglich. Das einzige Gegenmittel ist die mitgelieferte Silikon-Hülle.

Am Rahmen selbst lässt sich nichts aussetzen. Der Power-Button und die Volume-Keys sind gut erreichbar an der rechten Seite angebracht und haben einen angenehmen Druckpunkt. Links ist der Hybrid-Card-Slot versenkt. Der USB Type C Anschluss befindet sich an der unteren Kante zwischen den Bohrlöchern für Mikro und Lautsprecher. Dieser Anschluss liegt tiefer als gewöhnlich, wodurch sich das Gerät nur mit dem mitgelieferten Kabel aufladen lässt. Handelsübliche Standard-USB-Stecker sind zu kurz. Hier hat sich Bluboo leider einen groben Schnitzer geleistet.

Die Front ist aufgrund der schmalen Displayumrandung und dank 2.5D Glas durchaus gelungen. Dem zum Opfer fällt die nicht vorhandene Benachrichtigungs-LED. Der Rand weißt an den Seiten eine Dicke von ca 3,5 mm auf und oben knappe 5 mm. Im unteren Bereich bieten die 17 mm vom Display bis zum Gehäuserand Platz für die Front-Kamera und den Home-Button. Dieser lässt sich nicht drücken und fungiert als Fingerabdruck-Sensor. Andere Hardware-Tasten sind nicht vorhanden. Entsprechend muss die Navigation über die On-Screen-Tasten erfolgen. Das von Bluboo angegebene Screen-to-Body Verhältnis von 90% ist klar eine Falschangabe. Allein der untere Rand nimmt ca. 12% der Frontfläche ein.

Bluboo S1 Testbericht Bluboo S1 Design Verarbeitung 7

Insgesamt ist das Bluboo S1 durchaus schön anzuschauen, im Detail trübt eine teilweise unsaubere Verarbeitung jedoch das Bild.

Lieferumfang des Bluboo S1

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  • perfekt sitzendes Silikon Backcover
  • USB Type C Kabel
  • Fast Charge Adapter (5V / 2A)
  • USB Type C / 3,5 mm Kopfhöreranschluss Adapter
  • Stecker für Simkarteneinschub
  • Bedienungsanleitung

 

Display

Das 5,5 Zoll große Display von Sharp ist eines der wenigen Bestandteile, an dem keine Schwachstellen festgestellt werden konnten. Dank FullHD und einer Pixeldichte von 401ppi erscheinen Inhalte knackig scharf. Als ich das Bluboo S1 einem iPhone Besitzer in die Hand gab, war dieser vor allem von der Farbdarstellung begeistert. Wem die Standardeinstellung nicht gefällt, wird über das Feature MiraVision von MediaTek erfreut sein, welches in den Einstellungen vorzufinden ist. Damit lassen sich der Kontrast, die Farbdarstellung und weitere Parameter nach Belieben konfigurieren. Verschiedene Blickwinkel sind für das IPS-Panel kein Problem. Auch das Ablesen von Inhalten ist im Freien dank der guten Displayhelligkeit leicht möglich. Lediglich bei direkter Sonneneinstrahlung wurde es schwieriger, da die angebrachte Schutzfolie spiegelt. Diese ist ca 0,2 mm dick und starr. Damit ist das ohnehin stabile Gorilla Glass 4 noch besser vor Bruchschäden geschützt. Die Folie hat einen blauen Schimmer, was die Vermutung aufkommen lässt, dass sie auch als augenschonender Blaulicht-Filter fungiert.

Bluboo S1 Design Verarbeitung 2 Bluboo S1 Display 1

Das Touch-Panel erkennt 10 Finger gleichzeitig. Das sind 5 mehr, als der Hersteller auf der Produktseite angibt. Weiterhin unterstützt das Bluboo S1 Smart-Wake. Aktiviert man diese Option in den Einstellungen, lässt sich das Display über einen Doppel-Touch einschalten, um z.B. die Uhrzeit zu checken.

Alles in allem besitzt das Display eine ausgezeichnete Qualität und überzeugt restlos im Test.

Leistung

Mit dem Helio P25 von MediaTek taktet im Bluboo S1 eigentlich ein Prozessor, dessen Fokus vor allem auf Energieeffizienz liegt und nicht nur auf maximaler Leistung, wie bei der Helio X Reihe. Im Testgerät wird „nur“ ein P20 angezeigt, der sich aber vom P25 kaum unterscheidet. Für einen P25 spricht die Dual-Kamera, da diese beim P20 gar nicht unterstützt wird. Die acht Kerne des Helio P25 sorgen dennoch für ansehnliche Power. Mit bis zu 2,6 GHz kann das Herzstück des Bluboo S1 takten. Im Stresstest kam ich immerhin auf knappe 2,4 GHz, was vollkommen ausreicht, zumal die GPU Mali-T880MP2 (900 MHz) auch bei  anspruchsvollen 3D Games wie Asphalt 8 ordentlich spurt. Der Antutu-Wert von 63.000 Punkten ist für den Preisbereich des Bluboo S1 absolut in Ordnung. Lediglich bei Gangstar Vegas kam es in Videosequenzen zu Rucklern und bei Brothers in Arms 3 muss man die Grafikdetails etwas zurückdrehen. Die Temperatur hält sich bei der hohen Beanspruchung glücklicherweise in Grenzen. Unangenehm heiß wurde das Bluboo S1 im Test nie.

Dank 4GB RAM steckt der Taschencomputer auch mehrere gleichzeitig geöffnete Apps ohne Leistungseinbußen weg. Mit einer guten Geschwindigkeit von 6,5 GB/s Sekunde überraschte der Arbeitsspeicher. Auch angenehm schnell ist die Lese- und /Schreibgeschwindigkeit des üppigen 64 GB internen Speichers. Im Benchmarktest wurde der Speicher mit 187 MB/s beschrieben und mit 227 MB/s ausgelesen.

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Android 7.0 mit Phenix

Die Oberfläche des vorinstallierten Systems führte im ersten Moment zu Verunsicherung. Diese erinnerte mich stark an Android 4. Beim Versuch, das Hintergrundbild zu wechseln, kam es bereits zu Abstürzen. Glücklicherweise ist ein funktionierender Launcher namens „Phenix“ installiert. Stellt man diesen als Standard-Launcher ein, sieht das System gleich viel besser aus. Ich vermute, dass bei den finalen Geräten die Andoid 4 Oberfläche verschwindet und der Phenix Launcher, oder ein anderer als standardmäßige GUI voreingestellt ist.

Bluboo S1 Home Bluboo S1 Launcher Screenshot Bluboo S1 Phenix Update

Der Phenix Launcher ist durchaus hübsch. In der Theme-Auswahl befindet sich nur das „default theme“. Evtl. kommen hier noch mehr dazu. Eine wahre Vielfalt wird jedoch bei den Übergangsanimationen auf dem Homescreen geboten. Es gibt 11 Optionen zur Untermalung des Screenwechsels.  Auf einen Appdrawer wird verzichtet. Bei einem Wisch nach rechts erscheint dafür eine Schnellauswahl an Apps und chinesische Nachrichten. Das Einstellungsmenü birgt hingegen keine großen Überraschungen und ist zum Großteil beschränkt auf die Standard-Optionen von Android 7. Erwähnenswert ist die Möglichkeit, den Home-Button mit verschiedenen Funktionen zu belegen. Die Aktionen „kurzes Drücken“ und „langes Drücken“ lassen sich konfigurieren. Schön wäre es gewesen, noch den Doppeltipper verwenden zu können, dann könnte man alle drei Funktionen der Navigationsleiste auf den Home-Button verschieben und die Leiste nähme keinen Platz auf dem Display weg.

Alles in allem war das System sehr flott und es kam (im Phenix Launcher) zu keinen Abstürzen. Dennoch könnte Bluboo noch etwas für das finale Produkt nachsteuern. Zukünftige Updates werden per WLAN (OTA) geliefert. Wobei Bluboo nicht gerade für eine gute Updatepolitik bekannt ist.

Kamera

Man nehme einen Kamerasensor, packe einen zweiten, sehr viel billigeren, daneben und schon reißen mir die Leute mein Gerät aus der Hand. So scheinen einige chinesische Hersteller aktuell zu denken. Die Dual Kamera entpuppt sich bei den günstigen Smartphones oft als schlechter Marketing-Gag. Das Bluboo S1 macht hier keine Ausnahme. Schade!

Mit 13 Megapixel (interpoliert auf 16) löst die Hauptkamera auf, während der Nachbarsensor mit geringen 3 Megapixeln aufwartet. Die Verwendung von zwei Sensoren soll der Tiefenerkennung dienen. In der installierten Kamerapp heißt der Effekt Blurr. Klingt schön, funktioniert aber nicht. Zumindest nicht beim Bluboo S1. Es wird einfach ein imaginärer Kreis eingefügt. Alles innerhalb dieses Kreises ist scharf, der Rest ist vermatscht. Mit Tiefenerkennung hat das leider rein gar nichts zu tun.

Bluboo S1 Kamera Pro Modus

„PRO“ Modus

Neben Blurr gibt es noch den Automatikmodus, FaceBeauty, Mono, Panorama und PRO. Im Automatikmodus gelingen nur bedingt gute Bilder. Der Fokus braucht sehr lange und der Fokuspunkt muss häufig 2-3 mal angetippt werden. Schneller ist hingegen der Auslöser. Innerhalb eines Sekundenbruchteils sind die Fotos meist schon gespeichert. Das Ergebnis ist dabei leider allzu oft ernüchternd. Die Farben sind meist zu blass, die Belichtung stimmt einfach nicht. Vor allem Makroaufnahmen werden überwiegend matschig. Geht man mit der Kamera nah an Objekte heran, kommt der Autofokus gar nicht mehr zurecht. Auch der PRO-Modus hilft nicht wirklich viel. Hier lässt sich nur das Umgebungslicht einstellen, der ISO-Wert und noch die Helligkeit. Bei schlechten Lichtverhältnissen versagt das Bluboo S1 vollkommen in seiner Funktion als Taschenkamera. Bilder in der Dämmerung und bei Nacht werden extrem verrauscht. Die Back-Kamera taugt für gelegentliche Schnappschüsse bei Tag, darüber hinaus ist sie nicht wirklich zu gebrauchen. Auch bei Videoaufnahmen kommt nicht wirklich Freude auf. Vor allem wechselnde Fokuspunkte werden dabei zum Problem. 

Die 5 Megapixel Selfieknipse, interpoliert auf 8 Megapixel, schießt trotz der hohen Megapixelzahl keine sehr detailreichen Bilder. Für gelegentliche Selbstportraits zum Verschicken ok, Selfiefans werden jedoch nicht unbedingt begeistert sein. Zudem muss man das Gerät zum Fotografieren Umdrehen, da sich die Frontkamera in der unteren rechten Ecke befindet. Dies ist dem schmalen Displayrahmen geschuldet.

Um auf den Punkt zu kommen: Die Kameras sind definitiv keines der Kaufargumente des Bluboo S1.

Kommunikation und Konnektivität

Bluboo S1 Empfang NetzWem das LTE Band 20 wichtig ist, wird vom Bluboo S1 nicht enttäuscht. Es unterstützt neben diesem alle sonstigen in Deutschland relevanten Mobilfunk-Bänder. Der Empfang erwies sich im Praxiseinsatz als stabil. Ich war mit meiner Telekom-Sim jederzeit erreichbar und konnte auf das schnelle 4G Netz zugreifen. Wer die Erreichbarkeit noch weiter steigern will, kann dank des Hybrid-Slots zwei Sim-Karten verwenden. Bei Telefonaten erwies sich die Sprachqualität als akzeptabel. Im Freisprechmodus muss man lediglich darauf achten, dass man in Richtung des Mikrofons spricht, dann ist man auch für den Gesprächspartner gut verständlich. Das WLAN-Modul sendet und empfängt sowohl die 2,4 GHz, als auch die 5 GHz Frequenz. Die Empfangsstärke ist dabei ausreichend.

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Alle relevanten Sensoren sind vorhanden

Der interne Lautsprecher wird niemanden vom Hocker hauen. Zum Film- und Youtube-Schauen reicht es. Bass hört man dabei aber nicht. Nicht mal ansatzweise. Wer gerne Musik hört, sollte deshalb eher zu den Kopfhörern greifen. Diese müssen mangels 3,5 mm Klinkenanschluss entweder über Bluetooth 4.0 oder den USB-Type-C Anschluss angebunden werden. Ein entsprechender Adapter hat der Hersteller freundlicherweise beigepackt.

Sensorisch ist das Bluboo S1 sehr gut ausgestattet. Neben Licht-, Annäherungs- Fingerprint- und Beschleunigungssensor ist auch ein Kompass und ein Gyroskop verbaut. Hilfreich ist vor allem der Kompass bei der Navigation. Dank eines funktionierenden GPS-Moduls ist diese über Google Maps möglich. Im Test gab es zwar gelegentliche Aussetzer, bei der die GPS-Verbindung verloren ging, eine Navigation über eine längere Strecke gelang dennoch erfolgreich.

Akkulaufzeit

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Laut Bluboo ist im S1 ein 3500 mAh Akku verbaut. Zwei Messungen von kompletten Akkuladung ergaben, dass das Blubbo S1 nur insgesamt ca. 2700 mAh schluckt, bis der Tank voll ist. Diese Messungen sind zwar ungenau, aber 800 mAh weniger als angegeben, ist schon eine Abweichung, welche außerhalb des Toleranzbereichs fällt. Dennoch hält der Akku locker einen Tag durch. Bei moderater Nutzung sogar zwei Tage. Dies ist wohl vor allem dem stromsparenden Prozessor zu verdanken. Eine halbe Stunde Youtube kostet 8 Prozentpunkte. Im Batterie-Test von PCMark kam das Bluboo S1 immerhin auf 7 Stunden und 11 Minuten.

Das mitgelieferte Ladegerät unterstützt laut Hersteller Quick-Charge. Nach 1,5 Std ist der Ladestand bei 85%. Komplett aufgeladen ist das randlose Schmuckstück innerhalb von 2,5 Stunden. Das geht bei manchen Geräten der gleichen Preisklasse teilweise etwas schneller.

Fazit und Alternative

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Michael Froschauer:

Mit dem Bluboo S1 gibt es nun ein weiteres „edgeless“ Smartphone. Auf den ersten Blick sieht es todschick aus, auf dem zweiten Blick jedoch entpuppten sich einige Schwachpunkte. Die Verarbeitung im Detail lässt sich als miserabel bezeichnen. Sowohl auf der Front, als auch auf der Rückseite gibt es Spaltmaße. Hier sollte Bluboo sauberer arbeiten. Die Negativliste wird fortgeführt von dem zu tiefen USB-Anschluss, sowie von der schlechten Dual-Kamera. Der sogenannte Bokeh Effekt bleibt aus und insgesamt ist die Kamera allenfalls durchschnittlich. Warum nicht mal wieder auf die zweite Linse verzichten und sich auf eine konzentrieren?

Systemtechnisch konnte das Bluboo S1 im Großen und Ganzen überzeugen. Alles lief flüssig. Nur bei wirklich sehr anspruchsvollen Games zeigten sich ab und an die Grenzen der CPU (und GPU).
Alles in allem würde ich das Bluboo S1 nur bedingt empfehlen. Klar, beim Testgerät handelte es sich nur um ein „Engineering Sample“. Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, dennoch glaube ich nicht, dass Bluboo beim finalen Gerät alle Schwachstellen beseitigen wird. Als überzeugende Kaufargumente sind die moderne Optik und das brillante FullHD Display anzuführen.

70%
  • Design und Verarbeitung 70 %
  • Display 100 %
  • Leistung und System 70 %
  • Kamera 60 %
  • Konnektivität 50 %
  • Akku 70 %

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Gast
uwe

Hallo,Kaspersky erkennt den Launcher als Schadsoftware.Malwarebytes findet den Trojaner Hidden App.ck in Sc Weather und den Trojaner Hidden Ads.UD im Free Touch!! Dazu kommen Werbeeinblendungen beim öffnen von Apps die nicht von den Apps selber kommen! Diese lassen sich nicht entfernen.Drückt man auf das x oben rechts,werden sofort ohne zu fragen dieverse Programme runtergeladen!!Man kann nichts entfernen deaktivieren usw.Eine Schweinerei sondergleichen.Warum bemerkt der Tester so was nicht?

Gast
zartgrau

Mein Display ist doch ok. Ich hatte eine Option für rot grün Sehschwäche in den Bedienungshilfen angewählt, ohne es in dem Moment zu merken. Dachte schon es ist was schlimmes. Da bin ich ja schon halbwegs versöhnt.

Gast
zartgrau

Hier ist große Enttäuschung.
Habe nach mehr als 2 Monaten warten das BLUBOO S1 nun erhalten (ü GEARBEST).
Sieht klobig aus und ist den Bildern, mit denen es angepriesen und verkauft wird, nur entfernt ähnlich. Die Displayseite ist eben nicht abgerundet und es gibt zu den Seiten einen deutlichen Rand. Die von mir gemessene Displayfläche beträgt nur 77% zur Gesamtoberfläche und ist somit besserer Durchschnitt. Die Navigationstasten sind auch nicht auf dem nutzlosen, breiten unteren Streifen sondern im Display.
Es ist schwer und auch die Rückseite nicht abgerundet und so liegt es denn auch in der Hand, klobig.
sonst: Schwächen
-als erstes die Kamera: bei Tage im Zimmer auf 2m eine kleine Figur: immer verrauscht und wenn man reinzoomt unscharf und deutlich schlechter als mit meinem alten Handy
-der interne Lautsprecher: ganz ok aber wenn man Einen zuhält merkt man das Einer sehr gut und laut geht und der Andere leise mitläuft.
Habe das Handy dann mit meinem W LAN gekoppelt. Darauf wollte es sein Betriebssystem aktualisieren. Habe ich getan.
Danach ist mir aufgefallen, das im Display rottöne nur noch braun dargestellt wurden und egal, wie ich den Bidschirm in miracast verstelle, meine Bilder, auch von der sd Karte, und auch die ICONS sind völlig Richtung braun verfremdet. Ich bin mir unsicher, ob das von dem Update kommt und befürchte ein Hardwareproblem.
Also ist das S1 auch gleich hin, denn so ist es kaum zu gebrauchen.
Dies ist nun wirklich ein Problem, denn ich möchte es verkaufen.
Hat jemand eine Idee wie ich feststelle ob ich android oder Displayprobleme habe?
Von gearbest und insbesondere von BLUBOO fühle ich mich verarscht.
Mir ein Handy zu schicken, was optisch so weit von deren Werbefotos entfernt ist! Ich hätte nicht geglaubt, das mir soetwas passiern kann.
Nächstes mal kaufe ich keinesfalls vor den Tests. Euer schwarzes Handy im Test sieht noch deutlich besser aus als mein Weißes, es hat eben kein Randloses Design.
Habe ich eigentlich eine realistische Möglichkeit bei denen mein Geld wieder zu bekommen?
Gruß Gernot,
aus Potsdam.

Mitglied
Mitglied
Thomas Mue

Nach nur einem Tag ist mein Bluboo S1 defekt. Mehr als ein Monat darauf gewartet. Powerbutton funktioniert nicht mehr und das Gerät ist nur noch am rebooten. Die Geschichte mit dem Akku und dem Focus bei Videoaufnahmen kann ich nur bestätigen. Mal schauen wie kulant Gearbest ist. So ein Schrott Smartphone.

Gast
Darcy

Wenn dem tatsächlich so ist, also dass unterschiedliche Versionen von dem Gerät unterwegs sind, deren Qualität so extrem abweicht, ist das S1 definitiv keine Kaufempfehlung wenn die Funktionsfähigkeit und Wertigkeit zwischen halbwegs brauchbar und Schrott schwankt!

Gast
heiko

habe mir auf You Tube mehrere Videos zum S1 angesehen!Ergebnis alle sagen No Light Sensor.Ich meine natürlich Testvideos.Schon sehr seltsam?Schrott ist übertrieben aber halt nicht gut.Auf jeden Fall LPDDR3 nicht LPDDR 4.Ich warte noch auf den P30 ist sehr gut 4xA53+4xA72 plus sehr guter GPU.

Gast
Darcy

Ach hier der Link zum (englischen) Review https://m.youtube.com/watch?v=gtp9zLDFOyo
Danke der wertet das S1 nicht aus schlechter Laune ab, der weiß schon was er da macht!
😉

Gast
heiko

also die Geräte mit dem Helio P25 die Ihr getestet habt(Doogee Mix,Elephone P8,Vernee Mars Pro usw.) haben eine Ram mit 4,5 Gbs.Es ist wohl doch in der 4Gb Version eine LPDDR 3 Ram verbaut.Vielleicht ist der Test im normalen Modus doch richtiger? Der Test scheint bei den anderen getesteten Geräten, wohl auch im normalen Modus gelaufen zu sein?6,5Gbs bei einer LPDDR3 ist wohl das absolute Maximum?Es wäre fairer und besser zu vergleichen.Die Testbedingungen sollten schon gleich sein?Soll aber kein Vorwurf sein,nur ein Vorschlag.

Gast
Darcy

Ein anderer ebenfalls guter und verlässlicher Reviewer hat das Gerät ebenfall (mit Recht wahrscheinlich) als sehr schlecht bis Schrott bewertet!
Das Ding ist definitiv so schlecht, wenn schon 2 gestandene Reviewer es so abwerten!

Gast
Michael b

Also wie kann das sein ,das euer Test extrem von chinamobilemag abweicht? Eure Fazit her durchaus brauchbar bis gut. Von chinamobilemag ,Schrott bis unbrauchbar schlecht absoluter Müll. Ich habe das Bluboo direkt am 10.7 vorbestellt, und gestern nachdem Kurztest vom chinamobilemag sofort storniert. Welchen Aussagen kann man denn nun trauen? Bei euch scheint es ja ein Vorserienmodell zu sein. Richtig komisch finden ich das ihr im Testgerät wohl auch den beworbenen Speicher drin habt.

Gast
heiko

Fast perfekter fairer Test aber warum nie eine Aussage zur Spyware.Der Käufer möchte schon wissen ob das Gerät frei von Spyware ist?Zumal auch immer mal wieder Modelle von ZTE, Xiaomi oder Vernee betroffen sind? Das ist schon ein großes Problem?Das kann man nicht leugnen oder Todschweigen.Das wäre unfair! Aber kein Kopfhörer Port,schlechte Verarbeitung,langsamer Speicher,kein Lichtsensor,Akku gemessen mehrfach 2400mAh trotz 35000mAh Angabe(das lässt sich nicht mehr schönrechnen).Kein Kratzschutz(Butterglas), schlechte Kamera.Da hilft auch kein Update mehr.Wirklich sehr Schade!Das gibt unweigerlich Lichthöfe im Display?

Gast
Peter

Ihr solltet aber schon schauen das Ihr an ein finales Bluboo S1 kommt und den Test im nachhinein korrigieren, immerhin sagte der Hersteller nicht ohne Grund das es sich um ein „Engineering Sample“ handelt, es kann sich an der Qualität also noch was ändern.

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