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Chuwi LarkBox – ein richtig kleiner Mini-PC

larkbox a1 03 aMini-PCs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und das zurecht – es gibt reichlich Einsatzgebiete und der Preis ist oft sehr niedrig. Neben extrem günstigen Lösungen für “Spielkinder” (siehe Raspberry Pi o.ä.) gibt es auch etwas einfacher zu handhabende Mini-PCs, teilweise sogar mit Windows-Betriebssystem.

Die neue Chuwi LarkBox wiegt 127 Gramm – das sind 81 Gramm weniger (!) als das Xiaomi Mi Note 10. Auch die Abmessungen werden dem Titel “der kleinste 4K Mini-PC” gerecht: 61 x 61 x 43 Millimeter sind nur ein wenig mehr als ein durchschnittlicher Apfel. Doch welche Technik und welche Anschlüsse konnte Chuwi in ein so kompaktes Gehäuse einbauen?

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Chuwi LarkBox kommt mit integrierter SSD & Intel-Prozessor

Über die Äußerlichkeiten der Chuwi LarkBox haben wir ja bereits gesprochen – aber welche Anschlüsse passen in ein so kleines Gehäuse? Einige! Es sind zweimal USB-A, einmal USB-C, einmal HDMI und ein 3,5mm-Kopfhöreranschluss verbaut. Außerdem kann man sich auch drahtlos mit dem Mini-PC verbinden, dafür wird der moderne Standard Bluetooth 5.0 unterstützt.

chuwi larkboxDer Strom wird scheinbar über einen proprietären Anschluss geliefert, es wird also nicht via USB-C geladen. Schade. Unter sehr niedriger Last liegt der Stromverbrauch bei ungefähr fünf Watt. Damit eignet sich die Chuwi LarkBox ausgezeichnet als Dauerläufer, zum Beispiel für eine eigene Owncloud-Instanz oder als Teamspeak- oder Webserver. Geht man von fünf Watt Verbrauch und von einem Strompreis von 0,29€ pro Kilowattstunde aus, kommt man auf jährliche Betriebskosten von gerade einmal 12,67€!

Verantwortlich für den extrem niedrigen Verbrauch ist der Intel Celeron N4100. Dieser Prozessor kommt mit vier Kernen und ist vor allem auf Notebooks ausgelegt. Daher rührt auch die starke Energieeffizienz. Wir hatten diesen Prozessor – in der Chuwi LarkBox flankiert von sechs Gigabyte RAM und der UHD Graphics 600 – beispielsweise im Chuwi LapBook SE im Test.

Chuwi LapBook SE
Vorteile / Nachteile
  • Top Preis/Leistung
  • Tolle Tastatur
  • Komplett lautloser Betrieb
  • Gutes Touchpad
  • Mit komplexen Aufgaben schnell überfordert
  • Unbrauchbare Lautsprecher und Webcam
  • Relativ dunkles Display
  • Mäßiger WLAN-Empfang
Zusammenfassung
Das Chuwi LapBook SE ist ein sehr solides und dank fehlender Lüfter komplett lautloses Office-Laptop, das für Schüler und Studenten ein tolles Gesamtpaket zu einem attraktiven Preis anbietet. Die Tastatur ist super und die Leistung ist für grundlegende Aufgaben absolut ausreichend. Auch die Akkulaufzeit ist im oberen Durchschnitt einzuordnen. Es sind die kleineren Dinge, die am LapBook SE wirklich nerven können. So sind die Lautsprecher...

Anschlüsse Chuwi lakboxFür den Nutzer hält die Chuwi LarkBox eine 128 Gigabyte große SSD bereit. Der RAM ist auch immerhin gute 6GB groß und genügt somit für Multitasking im normalen Umfang. Über die USB-Anschlüsse dürften sich aber ohne Probleme auch große externe Festplatten anschließen lassen. Auch eine Micro-SD kann scheinbar in die Box eingesteckt werden. Gekühlt wird der Mini-PC von einem aktiven Lüfter, der aber auch unter Last extrem leise arbeiten soll. Weitere Infos zur Larkbox findet Ihr auf der Chuwi-Website. Dort werden auch gerade 4 Mini-PCs in einem Give-Away verlost.

Mehr Infos zur Chuwi LarkBox

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Wackelohr
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Wackelohr

Hallo,
der Raspberry ist nix für Spielkinder sondern was für Leute mit richtig Checkung.

Gruß Georg

Schnubbi
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Schnubbi

Ich kann mich irren, aber die Anführungszeichen deuten zumindest für mich darauf hin, dass hier Bastler gemeint sind. Das grenzt den Raspi, der ja für Owncloud oder einfache Serveraufgaben genauso geeignet ist, von dem Mini-PC hier ab. Denn hier habe ich keine GPIO-Pins zum Spielen. Und zum Spielen, Basteln, Lernen, Bauen, Programmieren war der Raspi einstmals konzipiert.