Cubot King Kong 3

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Das Cubot KingKong war das erste Outdoorsmartphone vom alteingesessenen Hersteller. Immer mehr chinesische Produzenten flüchtigen sich in die Outdoor Nische, da zumindest in diesem Bereich Xiaomi (noch) nicht vertreten ist. Anstatt einem Cubot KingKong 2 kündigt man nun das Cubot KingKong 3 an. Im Vergleich zum Vorgänger sprechen die Specs eine ganz andere Sprache, weshalb man wohl auch die Versionsnummer 2 einfach überspringt. Ausgestattet mit einem Helio P23, 4/64GB Speicher, einem noch aktuellen Android 8.1 System und der obligatorischen IP68 Zertifizierung will Cubot auf dem Outdoormarkt mitmischen. Alles, was beim KingKong 1 noch fehlte, liefert man jetzt also nach.

Cubot King Kong 3 Specs

Design und Display

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Das Cubot KingKong 3 ist laut Hersteller 162,5 mm lang, 78,3 mm breit und 13,3mm dick. Mit einem 5,5 Zoll Display im 18:9 Format entspricht es damit genau den Erwartung eines Outdoor Smartphones mit großen 6000 mAh Akku. das schwarze Design des Kunststoffgehäuses wird durch orangene Elemente verschönert und rechts und links am Gehäuse befindet sich jeweils eine festgeschraubte Metallleiste. Die hilft weniger der Stabilität, sondern vermittelt einen etwas hochwertigeren Eindruck. Das Kunststoffgehäuse des KingKong 3 ist vermutlich griffig und gummiartig, um Stürze problemlos abzufedern. Den Power-Button und Lautstärkeregler findet man rechts am Gehäuse, links ist noch zusätzlich ein anpassbarer Button angebracht. Welche Funktionen man damit letztendlich ausführen kann, wird erst der Testbericht zeigen. Einen Type-C USB Anschluss findet man an der Unterseite, dieser ist durch eine Gummi-Kappe vor Wasser geschützt. Das Cubot King Kong 3 ist natürlich IP68 zertifiziert.

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Das 5,5 Zoll große Display löst mit 1440 x 720 Pixel (HD+) auf und es handelt sich hierbei um ein IPS Display. Die Ränder um das Display werden größer ausfallen, als man dies von gewöhnlichen Smartphones gewohnt ist. Vor Kratzern ist das Display durch Corning Gorilla Glas gut gesichert und die Helligkeit gibt der Hersteller mit 450cd/m² an. Die Abmessungen des Cubot KingKong 3 überstiegen bereits jene eines Redmi Note 5 (159 x 75,5 mm). Mit einer Bildpunktdichte von 293 Pixel pro Zoll ist das Display ausreichend scharf. Design und Display sprechen für ein gewöhnlichen Outdoor-Smartphone. Als kleines Extra gibt es einen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite.

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Leistung und Kamera

Das aktuelle Android 8.1 System wird von dem Mittelklasse Chipsatz MT6763T befeuert. Der Helio P23 ist ein guter Mittelklasse Prozessor, der für eine schnelle und ruckelfreie Systemperformance sorgen kann. Cubot ist grundsätzlich für eine sehr gute Systemoptimierung bekannt, also sollte auch das Cubot KIngKong 3 hier keine Probleme haben. Das Cubot KingKong erreicht damit 60-70000 Punkte im Antutu Benchmark. Der im 16 Nanometerverfahren gefertigte SoC besteht aus einem Leistungscluster mit 4 x 2,0GHz und vier stromsparenden Kernen mit 1,5GHz Takt. Unterstützt wird der Helio P23 von einer Mali-G71GPU, die zwar kein hochleistungs GPU ist, aber für die meisten Spiele im Playstore problemlos ausreicht. Für ein Outdoor-Smartphone ist die Leistung allemal angemessen. Die verbauten 4GB RAM sorgen für eine gute Multitasking-Performance und mit 64GB ist auch genug Speicher an Bord. Dieser lässt sich bei Verzicht auf Dual SIM auch noch um bis zu 128GB erweitern (Hybrid-Slot: 2 x Nano-SIM oder 1 x Nano und 1 x Micro-SD).

Cubot KingKOng Simkarten

Jedes Handy braucht 2018 eine Dual-Kamera, selbst wenn diese eigentlich keinen nennenswerten Vorteil bringen, und darüber hinaus bei den kleinen Herstellern sogar meist einfach nur Dummies sind. Die 16 Megapixel Rückkamera mit einem Sony Sensor wird angeblich von einem 2 Megapixel Sensor für Bokeh Shots unterstützt. Hier sollte man nicht viel erwarten. Wie gut die normalen Fotos des 16MP Sensors sind, wird erst der ausführliche Test zeigen. Gleiches gilt für die Frontkamera mit 13 Megapixel. Ein Dual-LED Blitz unterstützt die Hauptkamera bei Nahaufnahmen und dient als Taschenlampe.

Konnektivität und Akku

Cubot Kingkong 3 2Während das erste Cubot KingKong nicht einmal 4G (LTE) unterstützte, gibt es beim KingKong 3 nun das volle Paket. Die unterstützten Netzfrequenzen decken ganz Europa ab und auch das beliebte LTE Band 20 ist natürlich mit dabei:

GSM (2G) 850/900/1800/1900MHz
UMTS (3G) 850/900/1700/1900/2100MHZ
LTE (4G)  B1/2/3/4/5/7/8/12/17/20

Das WLAN Modul funkt mit n-standard im 2,4 und 5 GHz Netz. Standards wie Bluetooth 4.2 und GPS und GLONASS dürfen natürlich auch nicht fehlen. Auch an Sensoren spart Cubot nicht und verbaut neben den 3 Standard mit Beschleunigungs-, Näherungs und Helligkeits-Sensor auch noch ein Gyroskop und Kompass. OTG wird auch unterstützt und sogar auf NFC für mobiles Bezahlen muss man nicht verzichten.

Der mit 6000 mAh sehr gut bemessene Akku sollte für eine Laufzeit von mindestens 2 Tagen bei intensiver Nutzung sorgen. Auch wird mit dem mitgelieferten 9V2A Netzteil Quick-Charge unterstützt. 150 Minuten dauert laut Hersteller der Sprint von 0 Auf 100%.

Einschätzung und Preis

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Das Cubot King Kong 3 ist ein neuer Anwärter auf den Outdoor Thron (zur Outdoor-Bestenliste). Blackview, Doogee und AGM sind die momentan dominanten Outdoor-Marken. Da Xiaomi die Mittel- und Low-Buget-Klasse dominiert, flüchten sich immer mehr kleine Hersteller in die Outdoor-Nische. Bei Cubot ist eigentlich Verlass auf gute Qualität und ein optimiertes System. Die Hardware klingt vielversprechend und der Preis von 140-150€ ist wirklich gut kalkuliert. Wir haben unser Cubot Kingkong bereits erhalten und arbeiten derzeit an dem ausführlichen Testbericht.

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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 20.11.2018

 
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