Das Cubot Manito ist ein Smartphone der unteren Preisklasse und vor allem für Einsteiger gedacht. Das 5 Zoll große Smartphone verfügt über Android 6, einem Meditatek MT6737 und über einen 3GB großen Arbeitsspeicher. Man könnte es aufgrund seines etwas kleineren Display auch als kleinen Bruder des Cubot Dinosaurs sehen.

Design und Verarbeitung

Das Cubot Manito hat einen Metallrahmen. Das Backcover auf der Rückseite lässt sich abnehmen und darunter befindet sich der herausnehmbare Akku. Das Manito zählt anders als der Name vermuten lässt nicht zu den größeren Handys. Mit 5 Zoll liegt es angenehm in der Hand. Das dünnste Handy ist es mit 8,95mm allerdings nicht. Dennoch macht es im Gesamten einen guten Eindruck und zu große Spaltmaße konnten nicht gefunden werden. Die Lautstärkeregler und der Powerbutton, ebenfalls aus Metall, befinden sich auf der rechten Seite. Der Micro-USB-Port und der Aux-Ausgang auf der Oberseite. Die Kamera auf der Rückseite ragt etwa 1mm heraus.

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Auf der Vorderseite befinden sich unter dem Display die drei üblichen Android-Soft-Buttons. Diese werden leider nicht beleuchtet. Erfreulich ist jedoch, dass das Manito über eine Benachrichtigungs-LED oben rechts verfügt.

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Im Gesamten liefert das Manito mit seiner Verarbeitung einen guten und stabilen Eindruck. Eine Schwachstelle konnte hier nicht gefunden werden.

Lieferumfang des Cubot Manito

cubot-manito-lieferumfangDer Lieferumfang umfasst:

  • Displayfolie
  • Micro-USB-Kabel und Ladeadapter
  • Kurzanleitung
  • Silikonhülle

Insbesondere die Silikonschutzhülle ist eine sehr praktische Beigabe zum Smartphone, die das Handy wirksam vor harten Aufschlägen schützt.

Display

Das 5 Zoll große IPS-Display verfügt über eine Auflösung von 1280×720 Pixeln. Daraus erschließt sich eine Pixeldichte von 294ppi. Wenn man genauer hinschaut, kann man einzelne Pixel zwar erkennen, für diese Preisklasse ist das Display jedoch sehr gut. Das Display kann mit anderen Smartphones derselben Preisklasse gut mithalten. Es überzeugt durch eine gute Farbwiedergabe und ausreichend Helligkeit. Auch im Freien sind Inhalte auf dem Display bei Sonneneinstrahlung noch zu erkennen. Auffallend beim Manito sind jedoch die recht großen schwarzen Ränder an den Rändern des Displays.

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Der 5-Punkte Touchscreen reagierte im Test stets ordnungsgemäß, genau und schnell. Das Manito verfügt zudem über Smart-Wake.

Betriebssystem und Performance

cubot-manito-screenshot-3Das Cubot Manito verfügt über einen Mediatek MT6737 Prozessor und eine ARM-Mali T720 GPU. Mit dieser Ausstattung hat das Smartphone genügend Leistung, um die Nutzung der Grundfunktionen mit guter Geschwindigkeit zu gewährleisten. Facebook, Whatsapp sowie Surfen im Internet stellen kein Problem für das Manito dar. Heraussticht das Smartphone zudem mit seinem 3 GB großen Arbeitsspeicher. Meist findet man in dieser Preisklasse nur 2GB Arbeitsspeicher vor. Somit ist Multitasking schon einmal kein großes Problem für das Smartphone. Mehrere Apps laufen im Hintergrund problemlos gleichzeitig. So lang man keine anspruchsvollen Spiele mit seinem Handy spielen möchte, ist man mit dieser Hardware gut bedient. Für die Standardfunktionen, welche die meisten Smartphone-Besitzer benötigen, reicht diese völlig aus. Apps finden auf dem internen Speicher Platz, auf welchem dem Nutzer 12GB zu Verfügung stehen. Dieser kann zudem per Micro-SD-Karte erweitert werden.

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Auf dem Smartphone kommt ein Android 6 System zum Einsatz. Dieses ist -wie man es von Cubot gewöhnt ist- ein unverändertes Stock-Android-System. Es läuft insgesamt flüssig und ohne Bugs. Updates kommen direkt über OTA herein.

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Vor allem für Einsteiger sollte die Hardware ausreichen. Ein Pluspunkt ist der 3GB große Arbeitsspeicher und ein flüssig laufendes Android-System.

Konnektivität und Kommunikation

cubot-manito-emfpangDas Cubot Manito verfügt über eine Dual-Sim Funktion. Dual-Sim kann auch genutzt werden ohne den Verzicht auf eine Speichererweiterung. Zudem unterstützt das Manito auch LTE mit allen in Deutschland benötigten Frequenzen. Natürlich werden auch alle 3G- und 2G-Netze unterstützt. Der Empfang ist ausreichend stark. Gleiches gilt auch, wenn man sich in einem Wlan-Netzwerk befindet. Beim Telefonieren kann man sein Gegenüber ausreichend laut und gut verstehen.

Die internen Lautsprecher sind für das Abspielen des Klingeltons ausreichend, mehr aber auch nicht. Beim Hören über Kopfhörer wurde leider ein leises Rauschen im Hintergrund festgestellt. Ob dies für alle Gerät gilt oder nur hier zutrifft, kann leider nicht beurteilt werden.

cubot-manito-gpsGPS funktioniert im Manito ganz gut. Die Position kann nach einem Fix ziemlich genau bestimmt werden. Ein Kompass ist jedoch nicht vorhanden.

Im Cubot Manito sind zudem der übliche Helligkeitssensor, ein Schwerkraftsensor und ein Näherungssensor verbaut.

Das Cubot Manito verfügt erfreulicherweise über LTE mit allen Frequenzen und kann mit zwei Sim-Karten und einer Micro-SD-Karte gleichzeitig umgehen.

Kamera

Die Kamera des Manito besteht aus einer Samsung Linse mit einer Auflösung von 13MP und einer F/2.0 Aperture. Die Bilder, welche man damit aufnehmen kann, sind befriedigend. Für diese Preisklasse kann man natürlich auch nicht zu hohe Ansprüche haben. Oft wirken die Bilder aber, vor allem in der Ferne, ziemlich arg verschwommen. Sobald es etwas dunkler wird, versagt die Kamera wie in vielen Smartphone auch hier. Von der Qualität, die man beim Cubot Rainbow geboten bekommt, ist das Manito leider weit entfernt.

Die Frontkamera löst mit 5MP auf. Für Videotelefonie ist dies gerade so ausreichend. Anspruchsvolle Seflies können damit jedoch nicht geschossen werden. Für Schnappschüsse ist die Kamera ausreichend. Für mehr jedoch auch nicht.

Akku

cubot-manito-akkulaufzeitTrotz eines recht kleinen Akkus mit einer Kapazität von 2350mAh hält dieser überraschenderweise doch recht lange. Man kommt damit mit einer Display-On-Time von etwa 3 Stunden problemlos über den Tag. Dann muss man am Abend jedoch auch wieder an die Steckdose, an welcher der Akku in knapp 2 Stunden wieder voll aufgeladen ist. Der Akku ist im Verhältnis zu anderen Smartphones recht klein. Dennoch ist die Akkulaufzeit aufgrund der sparsamer Hardware zufriedenstellend. Im PC-Markt Akkutest hielt das Handy gute 7,5 Stunden am Stück durch.

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Fazit

77% Gut und günstig

Insgesamt kann das Cubot Manito durchaus überzeugen. Eine wirklich große Schwachstelle konnte nicht gefunden werden. Für Einsteiger ist das Smartphone eine gute Wahl. Die verbaute Hardware ist dafür völlig ausreichend und mit 3GB Arbeitsspeicher ist sogar angenehmes Multitasking möglich. Die Verarbeitung des Smartphones ist sehr gut. Auch auf LTE muss der Nutzer nicht verzichten. Lediglich bei der Kamera müssen kleine Abstriche gemacht werden. Für das ein oder andere Foto zwischendurch ist jedoch auch diese ausreichend.

  • Verarbeitung und Design 90 %
  • Display 80 %
  • Betriebssystem und Performance 80 %
  • Konnektivität und Kommunikation 80 %
  • Kamera 60 %
  • Akkulaufzeit 70 %

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5 Kommentare zu "Cubot Manito Testbericht"

Benachrichtigung
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Rene
Gast
Rene

Hallo,
leider funktioniert die Benachrichtigungs LED nicht.
Beim aufladen leuchtet die LED aber.
Hat wer einen Tipp an was es liegen kann?
Die Einstellungen sind alle richtig bei Whats App usw. und auch in den Einstellung am Handy.

Hardy_S
Gast
Hardy_S

Hallo, unterstützen beide SIM-Slots, der Micro und der NANO, jeweils 4G?

Daniel Möhring
Gast
Daniel Möhring

Warum vergebt ihr keine Prozent Punkte? Das Stern System ist doch unübersichtlich.

Michael Rack
Gast
Michael Rack

Servus, bin auf der Suche nach einem Telefon, wo man über SIP und WLAN telefonieren kann. Als APP würde ich CSipSimple oder ähnliches einsetzen. Bei manchen Handys ist das WLAN so derartig schlecht, dass es bei dem Audiostream zu groben Unterbrechungen kommt. … Hatten uns das UMI Super gekauft und dort das Problem festgestellt.

Heinz
Gast
Heinz

Mein Bruder hat das gleiche Problem mit seinem (sauteuren) Google Nexus. Es ist aber nicht immer das Telefon schuld wenn es nicht gut funktioniert. Die Fehlersuche ist leider schwierig da es hier so viele Variablen gibt. SIP ist einfach extrem empfindlich. Wenn eine Fritzbox selbst telefoniert regelt sie allen anderen Traffic aggressivst herunter, bei WLAN hat man diesen Luxus ohne weitere Konfiguration erstmal nicht. In vielen Wohnungen ist der WLAN-Empfang zudem stark schwankend, im Webbrowser ist das egal bei SIP merkt man es sofort weil das Protokoll gegensteuert (auf schlechteren Codec runtergeht bzw. Bitrate verringert bis man gar nichts mehr versteht).

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