DJI Mavic – Der Gopro Karma Killer?

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Nicht nur Gopro stellte in diesem Monat ihre neue Drohne vor, sondern auch der derzeitige Marktführer DJI präsentierte am 26.9. das neue Modell vor. Wer schon bei der Gopro Karma begeistert war vom kompakten Design, der wird nun aus allen Wolken fallen.

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Mit den Maßen 83x83x198mm ist die Mavic nicht einmal so groß wie eine Milchtüte und mit 743g gerade mal so schwer wie eine Spiegelreflexkamera. Der YouTuber Casey Neistat zeigt sich sogar mit der neuen Drohne in der Hosentasche. Wer jedoch seine Kleidung etwas schonen möchte, der muss sich keine Gedanken mehr über sperrige Transportrucksäcke und Equipment machen, denn alles was man zum Fliegen braucht, passt in jede Tasche. Doch nicht nur bei der Größe des Kopters hat DJI gespart, sondern auch die Fernsteuerung ist faltbar und hat die Maße eines Brillenetuis. Durch das Smartphone und die bereits bekannte DJI App steht dann den FPV-Flügen inklusive Telemetriedaten nichts mehr im Weg. Die Verbindung zwischen DJI Mavic und Fernbedienung bauen eine 2,5GHz Antenne für die Steuerung und eine 5,4GHz Antenne für den Live-View auf. Das Bild auf dem Smartphone wird mit 1080p übertragen und bietet so eine sehr klare Sicht. Die Reichweite bewirbt DJI mit bis zu 7 Kilometern, was jedoch wahrscheinlich nur auf freiem Feld erreicht werden kann. Mit einer Flugzeit von maximal 27 Minuten verspricht die DJI Mavic einen langen Flugspaß und ist so auch perfekt für die nächste Wanderung, wenn mal keine Steckdose in der Nähe ist. Wem das dann noch nicht reicht, der kann gleich einen Ersatzakku mitbestellen und hat mit einem Handgriff weitere 27 Minuten.

Kamera

Die fest verbaute Kamera sieht fast aus wie eine kleinere Ausgabe der DJI Phantom 3 Kamera. Ein ähnliches 3-Achs Gimbal sorgt für ruhige Aufnahmen ohne Wackeln. Bei der Qualität der Kamera wurde, im Gegensatz zur Größe, nicht gespart! 4K Videos mit 30fps sollten auch anspruchsvolle Filmer genügen. Wer schnelle Aufnahmen machen möchte, der sollte jedoch lieber auf den 1080p Modus zurückgreifen, da bei nur 30fps das Bild etwas ruckeln könnte. Standbilder können mit einer Auflösung von maximal 12 Megapixeln geschossen werden, was sich sehr vielversprechend anhört. Als Bildsensor wurde ein 1/2,3 Zoll CMOS Sensor mit einer Blende von 28mm verbaut. Die maximale Belichtungszeit beträgt 8 Sekunden. Hier wurde gegenüber dem Phantom 4 außerdem beim Weitwinkel von „nur“ 78° statt 98° gespart. Als große Neuheit wurde die Kamera diesmal nicht mit festen Fokus programmiert, sondern lässt sich per Touch auf dem Smartphone auf einen bestimmten Bereich fokussieren. Macht man dies allerdings nicht, ergibt sich ein unscharfes Bild. Außerdem lässt sich die Kamera für das nächste „Dronie“ (Drohnenselfie) nun mithilfe einer Geste auslösen. Man bringt die DJI Mavic also auf Position, legt die Fernsteuerung aus der Hand, gibt ein Handzeichen und nach einer kurzen Verzögerung wird dann ein Foto geschossen.

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Ein Absturz oder Fly-Away aufgrund eines Fehlers im Prozessor soll nun durch zwei parallel arbeitende Chips vermieden werden.

Wie auch beim DJI Phantom 4 wurden auch bei der DJI Mavic Ultraschallsensoren zur aktiven Hinderniserkennung verbaut und zudem auch noch Untergrundsensoren, die den Kopter im Follow-me Modus in stets gleicher Höhe zum Boden fliegen lassen.

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Die DJI Mavic gibt es in drei verschiedenen Sets. Für die Standard-Ausstattung mit Fernsteuerung muss man 1199€ auf den Tisch legen. Im Deluxe-Set für 1499€ sind dann zusätzlich noch zwei Ersatzakkus, verschiedene Ladeadapter, Ersatzpropeller und eine Transporttasche enthalten.

 

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