Doogee S40

Mit dem S40 erhält nun ein Einsteigermodell Einzug in die Outdoor-Smartphone Linie des chinesischen Herstellers Doogee. Für circa 80 Euro verspricht der Hersteller LTE, NFC und sogar Android 9. Taugt das Gesamtpaket?

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Design

Das Doogee S40 in orange.

Beim Design von Outdoor-Smartphones hat sich in den letzten Jahren angenehm wenig getan. Warum? Ganz klar – sie müssen einfach das tun, wofür sie bestimmt sind, und nicht irgendeinem Trend hinterherlaufen. Zwar gibt es mittlerweile vereinzelt Outdoor-Handys mit einer Notch (siehe: Ulefone Armor 6) – doch im Allgemeinen sehen Outdoor-Smartphones aus 2019 denen aus 2017 zum verwechseln ähnlich.

Besonders da sich alle Hersteller derzeit vor hömmele Kameras, glänzenden Farbverläufen und ultra-randlosen Displays mit Slidern fast überschlagen, ist ein Outdoor-Handy wie das Doogee S40, in schwarz mit ein paar Farbakzenten und aus Metall und Gummi gefertigt, mal eine schöne Abwechslung.

Das Doogee S40 gibt es entweder in schwarz oder in schwarz-orange. Die Farbakzente sind sowohl auf der Rückseite, als auch auf der Vorderseite zu sehen.

Das Doogee S40 ist natürlich wasserdicht!

Die Front beherbergt das Display mit relativ breiten Rändern rundherum. Unter dem Display befindet sich das Logo von Doogee, über dem Screen ist die Hörmuschel und eine Frontkamera. Insgesamt ein angenehm symmetrisches Design!

Die Rückseite besteht aus Gummi mit Metallleisten. Die Dual-Kamera ist mittig angeordnet. Direkt darunter befindet sich der Fingerabdrucksensor. Ganz unten findet sich nochmal das Doogee-Logo und ein IP68-Schriftzug (Zertifizierung der Wasser- und Staubdichtigkeit).

Leider verwendet Doogee weiterhin Micro USB und setzt nicht auf das moderne USB-C. Das S40 wiegt 238 Gramm und misst 158,2 x 79,4 x 14,1 Millimeter.

Die technischen Daten des Doogee S40

Erstmal die gute Nachricht: Im Doogee S40 steckt der Mediatek MT6739 und nicht der MT6580, mit dem kein LTE möglich wäre. Dennoch ist die Performance des Quad-Core-Prozessors nur für rudimentäre Aufgaben wie die Navigation im System und Messaging ausreichend – bei Gaming und rechenintensiveren Aufgaben gerät er sehr schnell an seine Grenzen.

Selbiges wird wohl auch für das Multitasking gelten: Doogee verbaut leider nur zwei Gigabyte RAM. Für den angepeilten Kundenstamm ist das aber vermutlich gar kein Problem. Leider ist der interne Speicher mit 16 Gigabyte auch sehr knapp bemessen. Das wird vor allem Leuten, die viel in Gebieten ohne mobilen Internetempfang (zum Beispiel Deutschland) unterwegs sind, ein Dorn im Auge sein.

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Display & Akku

Das 5,5 Zoll große IPS-Display des Doogee S40 löst mit 960 x 480 Pixeln auf. Daraus resultiert eine Pixeldichte von 195 Pixel pro Zoll, was weit unter dem Retina-Wert liegt. Einzelne Pixel sind also mit dem bloßen Auge erkennbar.

Der Akku des Doogee S40 ist für ein Outdoor-Smartphone relativ klein. Mit einer Kapazität von 4650 mAh sollte man zwar locker über zwei Tage kommen (außer man ist die ganze Zeit am Zocken, was aber mit der geringen Leistung eh nur eingeschränkt möglich sein wird), bei anderen Modellen in dieser Kategorie werden aber weit größere Akkus verbaut (siehe: Ulefone Armor 3 mit über 10.000 mAh).

Kameras und Konnektivität

Die Präsentation des Herstellers konzentriert sich beim S40 nicht besonders auf die Kamera, sondern eher auf die Wasserdichtigkeit und den günstigen Preis. Dennoch findet sich auch im S40 eine Dual-Kamera mit acht und fünf Megapixeln auf der Rückseite. Auf der Vorderseite kommt eine Fünf-Megapixel-Knipse zum Einsatz.

Auf Seiten der Konnektivität bietet das Doogee S40 das Altbekannte und als Zusatz noch LTE, das ja bei Smartphones in dieser Preisklasse leider immer noch nicht zum Standard gehört. Übrigens: Auch das LTE-Band 20 wird vom Doogee S40 unterstützt – das Handy ist in Deutschland also uneingeschränkt einsetzbar.

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WLAN wird immerhin nach b/g/n und vermutlich nicht im Dual-Band unterstützt. Das S40 ist also im heimischen Netzwerk kein Geschwindigkeitsmonster, um ein paar Apps herunterzuladen reicht das aber natürlich. Mehr als 16 Gigabyte Speicher gibt es ja sowieso nicht, wobei sich dieser zumindest erweitern lässt. Dann kann aber nur noch eine Sim-Karte eingesetzt werden.

GPS ist natürlich auch mit an Bord und Bluetooth in der alten Version 4.0 ebenfalls.

Unsere Einschätzung

Das Doogee S40 sieht auf den ersten Blick nach einem soliden Update für die Einsteigerklasse der Outdoor-Handys aus. LTE und NFC sind dabei, ebenso das aktuelle Android 9 Pie. Eine Weltneuheit ist das Smartphone damit ganz sicher nicht – Evolution statt Revolution. Für den Preis von um die 80 Euro ist es derzeit fast konkurrenzlos auf dem Markt. Der ausführliche Testbericht zum Doogee S40 folgt in einigen Wochen.

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