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E-Bikes von ADO – Hintergründe, Ausblick und Interview – Eurobike 2022

Auf der Eurobike 2022 haben wir die Chance genutzt, um etwas mehr über den chinesischen Fahrradhersteller ADO zu erfahren. Neben unseren Eindrücken und Testfahrten mit den Rädern konnten wir auch ein kurzes Interview mit Henry Chan, dem Geschäftsführer von ADO Deutschland führen. Über die kommenden XE-Versionen der bekannten Klapp-E-Bikes des Herstellers habe ich euch in einem separaten Artikel mit Videos bereits berichtet. In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über die Philosophie des Herstellers, bekommt ein paar Hintergrundinformationen und einen kurzen Ausblick auf kommende Modelle. 

ADO interview un Ueberblick Hersteller

Interview mit Henry Chan – ADO (A DECE OASIS)

Nach einer kurzen Einführung zur Unternehmensphilosophie und ein paar Informationen zum Namen “A DECE OASIS” war es auch schon Zeit für meine Fragen an den Geschäftsführer. Die häufigste Frage von euch unter sämtlichen E-Bike-Tests ist: “Was mache ich, wenn es am Fahrrad kaputtgeht?“. Wenn ihr selbst am Fahrrad schrauben wollt und könnt, dann müsst ihr einfach den Service kontaktieren und der unterstützt euch mit entsprechenden Ersatzteilen und Reparaturvideos. Habt ihr darauf keine Lust, dann besteht immer die Möglichkeit das Fahrrad in eines das Service-Center zu schicken. Das Fahrrad wird von ADO aus Polen geliefert und geht bei einem Defekt auch dorthin zurück. Die Kosten für den Versand trägt für beide Richtungen der Hersteller. Auf den Rahmen gewährt ADO 10 Jahre Garantie und auf alle anderen Bestandteile gibt es ein Jahr Garantie. In Zukunft will ADO in größeren Städten auch Partnerhändler akquirieren, die euch bei Problemen mit den E-Bikes helfen.

ADO hat mittlerweile eine eigene Fabrik und der Hauptsitz liegt im chinesischen Shenzhen. Die europäische Hauptniederlassung ist in Deutschland angesiedelt und ADO zählt mittlerweile knapp 100 Mitarbeiter weltweit.

Die A-Serie von ADO

Mit dem ADO A20+ hatten wir bereits das bekannteste Klapp-E-Bike vom Hersteller im Test. Auf der Eurobike 2022 gab der Hersteller einen Ausblick auf kommende Modelle der A-Serie. Alle drei Fahrräder dieser Serie mit Klappfahrrädern erscheinen in einer neuen XE-Version. Dort wurden die Bremsen verbessert, es gibt nun einen Gepäckträger, StVO konforme Beleuchtung und eine Klingel. Die XE-Versionen sind also mehr oder weniger ein Facelift-Model. Für Ende des Jahres plant der Hersteller noch T-Versionen des ADO A16, A20 und A20F. Das T steht für “torque” (Drehmoment) und die Unterstützung während des Pedalierens wird durch den sogenannten Drehmomentsensor deutlich verbessert. Auch beim Motor steht ein Wechsel auf den bekannten Hersteller Bafang an.

ADO A Serie im Ueberblick

Sämtliche Fahrräder der A-Serie sind sowohl in der Plus als auch in der XE Version auf 250W gedrosselt und unterstützen nur bis 25 km/h beim Treten. Damit zählen die E-Bikes auch in Deutschland als ganz normale Fahrräder und man benötigt keine Zulassung. Die DEKRA bescheinigt außerdem der A-Serie bestimmte Sicherheits-, Leistung- und Qualitäts-Standards. CE-zertifiziert sind die E-Fahrräder natürlich auch.

Die D-Serie steckt noch in den Kinderschuhen

ADO D Serie aktuell

Neben den gerade vorgestellten Klapp-E-Bikes hat ADO mittlerweile auch “normale” Fahrräder im Programm. Das D30C konnte ich auf der Eurobike einmal Probefahren und mit meiner Größe von 1,87 war das Fahrrad leider deutlich zu klein. Das liegt mitunter auch an der Sattelstütze, die etwas zu kurz ausfällt. In Zukunft soll allerdings auch ein größeres Modell auf den Markt kommen. Hochwertige Komponenten wie eine 9-Gang Shimano Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen und eine einstellbare Federung lassen den Preis aber auch auf mindestens 1600€ schnellen. Für das Modell ist bereits ein Upgrade geplant und das können wir hoffentlich ausführlich testen. Eine 11-Gang Schaltung, ein Bafang Motor und ein größerer Akku stehen dort auf der Liste für Upgrades.

Wie geht es weiter mit ADO

ADo A26 EbikeDer Hersteller hat viel vor in Europa und wird seine Produkte hoffentlich sukzessive weiterentwickeln. Mit dem ADO A26+ gibt es mittlerweile auch ein nicht klappbares und günstiges E-Bike zu kaufen. Die D-Serie muss hingegen zwangsläufig mit Herstellern wie Eskute und klassischen Discounter Fahrrädern konkurrieren. Schön zu hören ist jedenfalls, dass ADO sich auf einen guten Kundenservice konzentriert und bei den aktuellsten Modellen auch auf die deutsche Gesetzgebung achtet. Damit werden E-Bikes aus China als günstige Alternative immer interessanter, denn die Preise etablierter Hersteller steigen hierzulande enorm an. 

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