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Elephone E10: günstiges Quad-Kamera-Smartphone vorgestellt

Elephone ist einer der Hersteller, die relativ selten neue Smartphones vorstellen. Während sogar Ulefone, Oukitel und co. mittlerweile diverse Geräte in verschiedenen Serien in der Pipeline haben, ist unser letzter Testbericht zu einem Elephone-Handy aus dem November 2019. Die Stille wird nun durchbrochen – der Hersteller kündigt das Elephone E10 an.

Die Prämisse dieses Smartphones ist eindeutig: Quad-Kamera für wenig Geld. Ob daraus am Ende tatsächlich ein gelungenes Smartphone für die untere Mittelklasse werden könnte, schauen wir uns in dieser Ankündigung gemeinsam an.

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Elephone E10: riesig, knallige Farben und USB-C

Das Elephone E10 in grün.

Das Elephone E10 ist kein kompaktes Smartphone. Genaue Abmessungen sind uns zwar noch nicht bekannt, aber ein 6,5 Zoll großes Display erfordert ein großes Gehäuse. Dieses kommt wahlweise in den Farben Blau, Grün oder Schwarz. Die Rückseite spiegelt stark und hat einen vom Lichteinfall abhängigen Farbverlauf. Ich finde das schick – die meisten werden es aber so oder so mit einer Hülle abdecken.

Die Front wird größtenteils von dem riesigen Display bedeckt, die Ränder sind auf den Werbefotos links und rechts nahezu nicht wahrnehmbar. Ob das in der Wirklichkeit auch so aussieht, ist aber eine andere Frage.

Das Elephone E10 in blau.

Die Selfie-Kamera bringt Elephone in einer Waterdrop-Notch unter. Diese ist deutlich dezenter als eine breite Notch wie im iPhone – viele präferieren dennoch einen Pop-Up-Mechanismus, den Elephone bereits im durchaus empfehlenswerten U2 verwendet hat. Alles hat seine Vor- und Nachteile, es ist und bleibt aber auch einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Die glänzende Rückseite beherbergt keinen Fingerabdrucksensor, der befindet sich nämlich im Rahmen des Geräts (seitlicher Fingerabdruckscanner). Deswegen finden sich abgesehen von dem Kameramodul nur ein paar Schriftzüge auf der Rückseite des Elephone E10.

Der Hersteller setzt zur Datenübertragung und zum Laden auf USB-C, was sehr begrüßenswert ist. Leider verzichtet Elephone aber auf einen Audioanschluss und legt auch keinen Klinkenadapter für Fans kabelgebundener Kopfhörer bei.

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Technische Daten des 6,5 Zoll-Smartphones

Im Innern des Elephone E10 verrichtet der MediaTek MT6762 alias Helio P22 seinen Dienst. Diesen Prozessor hatten wir bereits im Oukitel K13 Pro im Test. Im Elephone E10 wird er von vier Gigabyte RAM und 64 Gigabyte Speicher flankiert.

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Der interne Speicher kann übrigens per Micro SD-Karte um bis zu 256 Gigabyte erweitert werden. Dabei muss nicht mal auf Dual Sim verzichtet werden – in das Elephone E10 kann zusätzlich zu den zwei Nano Sim-Karten eine Karte zur Speichererweiterung eingelegt werden.

Der Akku des Smartphones hat eine Kapazität von 4.000 mAh. Das ist ein solider Wert für ein Smartphone in diesem Preisbereich und ein Tag Laufzeit sollte definitiv drin sein, möglicherweise sogar mehr. Über die genauen Daten zur Laufzeit wird unser ausführlicher Testbericht in einigen Wochen nähere Informationen liefern.

HD-Display und Quad-Kamera

Elephone setzt im E10 leider auf ein HD-Display, was bei einer Diagonale von 6,5 Zoll in einer nicht sonderlich scharfen Pixeldichte von 264 Pixel pro Zoll resultiert. Der Bildschirm ist in einem längeren Format gehalten – bei 16:9-Videos gibt es also schwarze Balken links und rechts. Das ist mittlerweile aber zum Standard bei modernen Smartphones geworden.

Auf der Rückseite des Elephone E10 sitzen vier Kamerasensoren. Der Hersteller verspricht, dass alle davon einer richtigen Aufgabe nachkommen und es sich nicht um Dummys handelt.

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Der primäre Sensor hat eine Auflösung von 48 Megapixel und ist vermutlich ein Samsung GM1 Sensor. Als sekundäre Cam verbaut Elephone eine Ultra-Weitwinkel-Kamera mit 120° Blickwinkel und 13 Megapixel Auflösung. Der dritte Sensor ist für die Erkennung von Tiefenschärfe-Informationen gedacht und hat zwei Megapixel. Der vierte Sensor kommt mit fünf Megapixeln und einem Makro-Objektiv mit vier Zentimeter Naheinstellgrenze.

Konnektivität des Elephone E10

Das neue Smartphone von Elephone deckt alle wichtigen Frequenzbereiche in 2G/3G/4G ab – LTE Band 20 ist auch mit dabei. WLAN und Bluetooth sind sicherlich auch mit dabei, hierzu gibt der Hersteller aber leider keine weiteren Informationen. Fest steht aber, dass NFC für Google Pay und andere Dienste mit an Bord ist. Daumen hoch dafür!

Unsere Einschätzung

Das Elephone E10 bietet für den Preis von aktuell 130€ solide Ausstattung, auch wenn das HD-Display und der relativ schwache Prozessor vielen sicherlich ein Dorn im Auge sein wird. Wir sind allerdings gespannt auf die Quad-Kamera und wie diese mit den teureren Geräten aus der Mittelklasse mithalten kann.

Das Elephone E10 ist im offiziellen Store des Herstellers für 139 Dollar bestellbar. Die üblichen Import-Shops haben das Smartphone bisher aber noch nicht gelistet.
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Peter Q.
Gast
Peter Q.

Also ich hatte 2014 ein P5000 aus China erworben damals für ca. 230€ incl. Einfuhrsteuer. Das war zu der Zeit DER Preiskracher mit Mediathek CPU und 16 GB Speicher. Das Ding war unzerstörbar außer bei grober Fahrlässigkeit. Wie zB Zuckerbrause in die USB-Buchse zu schütten wie einmal passiert. Es bruzelte, qualmte und stank, zur Erinnerung das Ding hatte einen 5 Ah Akku! Der war zum Glück komplett mit Blech umkleidet zum Brand und Explosionsschutz und nur wenige Millimeter oberhalb der Buchse die nach innen völlig unverkleidet und offen war. OK der Elephone Service irgendwo in Spanien kriegte auch das für 60€ wieder hin und gut. Die Abdeckung des Displays war nicht aus Glas sondern wie damals noch üblich bei den ersten Touchpanelen aus unzerbrechlichem Kunststoff. Wieso die Entwicklung dann allgemein hin zum harten Glas ging ist eigentlich unverständlich. Dieser Kunststoff überstand uA eine aufschlagende volle Mineralwasserflasche, einen flachen Aufprall auf Beton aus über 1m Höhe. Die zusätzliche weiche Schutzfolie, eine war schon geliefert drauf nahm die Kratzer auf und war schnell und preiswert gewechselt. Nur mit “Panzerglas”-Folien vertrug sich das nicht. Das Display darunter war halt elastischer als diese. Einmal probiert das wars. Der Akku machte locker 3 Tage. Nach 3 Jahren hing es sich dann beim hochfahren auf und kam nicht weiter.. Bis der Akku leer war nach über einer Woche… Nehme an der Service hätte das auch behoben aber die Zeit war reif für etwas anderes, ein LG Flex2. Ein ganz feines Gerät, unvergessen leider auch sehr begehrt unter Langfingern. Darum hatte ichs nur einige Monate, das P5000 konnte man auf Baustellen verlegen und verlieren, es tauchte wieder auf.. Danach ist es bis heute ein ZTE Axon 7 ein gutes Teil auch. Bis auf Trumps Krieg gegen ZTE der Service und Updates beendete. Es kam dann wohl mit Verspätung noch ein Update von A7 auf A8 aber leider ein nicht so tolles. Es ist reines Android ohne die wirklich gute und komfortable ZTE Oberfläche. Und irgendwas stimmte von Anfang an nicht mit der Energieverwaltung. “Sonstiges” saugt den Akku leer, inzwischen schwächelt er gewaltig, das Quickcharge 3.0 Ladegerät kommt kaum mit dem Ausgleich nach.. Als Couchgerät zur WLAN Nutzung immer noch gut. Dazu erschreckt es mich sehr bei gelegentlicher mobiler Datennutzung wie der Verbrauch dieser Daten sich seit Anfang 2016 (als ich aufgehört hatte zu arbeiten und damit täglich mobil zu daten, von wegen Navi und so) EXPLODIERT ist. Hatte naiverweiser im letzten November geglaubt 10 Tage ohne Festnetz locker mobil überbrücken zu können mit 2 oder 3GB OHNE zu streamen und so. Tja irgendwie müssen die Mobilfunkbetreiber hier im Dunkelland ja die Frequenzversteigerungen refinanzieren.. Also eigentlich brauch ich ja kein Smartphone mehr, der DSL Anschluß kommt incl. Tel-Flatrate in alle Netze (für 20€/mntl auf 2 Jahre), telefonieren tue ich nur im Bunker und SocialMedia ist Teufelszeug.. Und dann stolpere ich heute über dieses E10. Das mögliche Budget gibt 100 Euronen her, angedacht waren: Asus Zenfon M1 sowie 2 in Dunkelland nicht offizielle Lenovos, K5 oder S5. Also 2018er gute Mittelklasse von soliden Herstellern mit A8 mit keinen oder frickeligen Updates. Mit 4/64 GB Speicher, Qualcomm 6er CPUS und FullHD. Der dubiose Chinakracher aus Hongkong kommt mit schwächelnder? CPU, keinem FullHD, keiner Audioklinke, dafür A10 also 2 Jahre Ruhe an der Front. Natürlich kein Dolby Atmos in Stereo dafür das Gequäcke wie gehabt. Irgendwie sind das mit Hongkong Kindheitserinnerungen. Der Selterbudenkram auf den wir Straßenkids so heiß waren: Plastik-Gozillas und mies nicht funktionierende funzelige Blechtaschenlampen, dafür aber voll verchromt und irgendwie USA strassenkreuzermäßig gut (Blender halt). Und dieses Zeugs kam aus Hongkong. Mit den 70zigern kam dann das Kino ab 16 dazu. Erst Bruce Lee und dann Jackie Chan, das Hongkonk-Kino der Shaw Brüder (ohne die es den 1. Bladerunner nie gegeben hätte was kaum jemand weiss) und anderer Produzenten aus der Kronkolonie. Mein Mann war Jackie, die Stunts in den Billigproduktionen waren atemberaubend, die Schlägereien auf den fahrenden Doppeldeckerbussen, auf schier unglaublichen Baugerüsten aus Bambusstangen. Mit halsbrecherischen Stürzen dazu. Jackie war mehr Comic, nicht so bierernst immer nahe am Tod wie bei Bruce. Wenn ich mir die Elephone-Werbung ansehe die durchaus einen klassischen Stil hat, das kann man nach 6 Jahren schon sagen, dann kommt das alles vor meinen Augen hoch. Also die Taschenlampen aus China sind eindeutig besser geworden. Sorry Mag-Lite.. Und jetzt freue mich riesig auf dieses E10 in changierend schwarz. Angeblich laut Bangbook Shop ist es in 2 Wochen da.. Übrigens der Rahmen des P5000 war aus Werkzeugstahl gefräst, nicht aus schnödem Alu.

tom
Gast
tom

ich brauche kein Brett als Handy

Frank Seydel
Gast
Frank Seydel

Elephone ist keine solide Marke. Ich hatte bereits 3 Modelle, zuletzt das Elephone Soldier. Beim letzteren war zB die Bluetooth Verbindung eine Katastrophe, funktionierte nicht mehr wie sporadisch. Auch die Kamera war leider eine Enttäuschung. Was will man von solchen Superlowbudget Handys erwarten. Man bekommt wofür man bezahlt.
Derzeit habe ich das Ulefone Power 3T für NP 260€. Anfangs war ich sehr zufrieden, aber der mit 4GB zu klein bemessene RAM macht sich stark bemerkbar. Die Kamera ist unterirdisch. Und nach nur 5 Monaten löst sich großflächig die Gummierung der Rückseite ab.
Sehr schade, weil die beiden Frontlautsprecher machen richtig Spaß und ungerne verzichtete ich darauf. Naja, jetzt schiele ich nach dem LG Thomas V60 mit Dual Screen. Kostet zwar einiges mehr aber da weiß ich was ich habe. Qualität gibt’s nicht für billig. Aber wenn ich mir alle Maßen lang ein neues Budgethandy leiste, gebe ich am Ende viel mehr aus und muss dann jedesmal die Einrichten auf mich nehmen. Dann lieber was dauerhaftes solides. Cheers.

Frank Seydel
Gast
Frank Seydel

Korrektur: Ich meinte das LG ThinQ V60, nicht Thomas V60…meine Tastatur macht was sie will.

StheRipper
Gast
StheRipper

Es gibt gar kein Smartphone das ulefone power 3t heisst.
Gruss

Steinlaus
Gast
Steinlaus

Falls Elephone eine gute Kamerasoftware zu Stande bringt, könnte das ein schönes Foto-Smartphone werden. Einen GM1 in diesem Preisbereich hat man zumindest noch nicht gesehen.