Das GoBook N1410 ist ein schickes Ultrabook mit 14 Zoll Display geworden, das mehr oder weniger exklusiv bei lightinthebox.com erhältlich ist. Das Notebook hat große Ähnlichkeiten zum Jumper EzBook 3 Pro – einem der besten mobilen Begleiter zurzeit!

Das GoBook Ultrabook bietet in etwa die selbe Hardware: der bewährte Intel Celeron N3450 4 x 1.1 aus der Apollo Lake Reihe ist das Herzstück. Dieser bietet genügend Leistung für alle Anwendungen rund um Office, Web und was man sonst noch unterwegs benötigt. Dazu gesellen sich noch ausreichende 4GB RAM und 64GB eMMC Speicher.

Wieder toll beim GoBook ist der Metall-Unibody, wie kommt der Hersteller also zu diesem: in China stellt ein großes Unternehmen die meisten Notebooks her. Hersteller wie GooBook, „setzen nur die Häckchen in der Liste“ und kümmern sich um den Vertrieb, Marketing, und so weiter.

Stellt sich uns die Frage: kommt das GoBook an das Jumper EzBook 3 Pro heran?

Design & Verarbeitung

GoBook Ultrabook 11 300x255Das GoBook kommt im unauffälligem Karton mit lediglich einem Netzteil mit abgewinkeltem Stecker im Lieferumfang. Dieses besitzt den bekannten Netzstecker und kann hier ohne Umstände genutzt werden. Das GoBook an sich ist eine Augenweide. Der Metall-Unibody in dunklem Grau macht schon einiges her, nur die glatt geschliffenen Kanten lassen es nicht zu geradeaus wirken. Das Gewicht bleibt mit 1,32 kg portabel. Das gesamte Design ist in sich sehr stimmig: alles im selben Grau gehalten, nichts sticht heraus. Lediglich ein Logo findet sich auf dem Gehäuse. Den Wow-Effekt eines MacBooks oder Xiaomi Air erntet das GoBook zwar nicht, aber mit dem minimalistischen Design ist es ein schicker Begleiter.

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„Im Grunde bekommt man beim GoBook Ultrabook das gleiche und edle Gehäuse, wie beim Jumper EzBook 3 Pro. Geiler ist aber die Farbe, das grau ist dunkler und wirkt dadurch edler. Der Rahmen um das Display ist aus Metall. Auch ist der Magnet, der beide Teile zusammenhält, nicht so stark, wodurch man das Ultrabook auch einhändig öffnen kann. Schlechter hingegen ist die Verwindungssteifigkeit. Durch das größere Gehäuse ist es ein wenig biegsamer.“

Schnittstellen & Kommunikation

Unser GoBook bietet genügend Anschlüsse als mobiler Begleiter. Am wichtigsten sind die beiden USB 3.0 Ports auf der rechten Seite. Hier findet sich auch der 3,5mm Klinkeanschluss für Kopfhörer. Auf der anderen Seite liegt microHDMI, microSD und der Netzanschluss.

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Zur Beschallung findet sich an der Unterseite ein Stereo-Setup aus zwei Lautsprechern. Mit dem Treiber von Realtek kann man sogar was raus rausholen: das GoBook kann keinen Raum beschallen, aber für Videos oder mal einen Film reicht es aus. Dafür ist der Sound sehr neutral abgestimmt. Für Videoteleofonie gibt es eine 2MP Frontkamera sowie links und rechts ein Mikrofon. Vorteil GoBook: Die Webcam hat keine große Einfassung und fällt kaum auf. Auch die Bildqualität kann, für bescheidene 2MP, überzeugen und reicht für Skype.

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Auch bei der kabellosen Konnektivität gibt es beim GoBook alles, was man braucht, aber nicht mehr: ins WLAN kommt man via 2.4GHz und 5.0GHz, der Empfang und die Reichweite hinken aber einem Flagship-Smartphone ein wenig hinterher. Bluetooth 4.0 ist ebenso an Bord und macht seinen Job.

„Diese Ausstattung findet man so bei den meisten Notebooks; weniger umfangreich sollte diese aber nicht sein. Unterschied gibt es kaum zwischen dem GoBook und dem Jumper EzBook 3 Pro. Man findet hier dieselben Voraussetzungen.“

Eingabegeräte

GoBook Ultrabook 3 300x224Ja, die Tastatur und das Touchpad des GoBook Laptop spielen nicht in der Oberliga mit – bei dem Preis, auch nicht zu erwarten. Die Tastatur trifft unseren Geschmack nicht so recht. Auf ihr lässt es sich gut tippen und auch blind zu schreiben klappt nach einiger Eingewöhnung. Die obere Reihe der Tastatur ist doppelt belegt über die FN-Taste. Hier finden sich die wichtigsten Funktionen. Was stört uns aber nun: Die Tasten fühlen sich schwammig an, der Druckpunkt stimmt nicht so ganz und die Tastatur wölbt sich in der Mitte durch. Eindrücken kann man sie nicht, was schon mal gut ist.

Das Touchpad des GoBook hat eine Kunststoffoberfläche – leider sind nur die wenigsten Notebooks mit einer Glasoberfläche ausgestattet. Klicken kann man überall, ein haptisches Feedback bekommt man nur im unteren Drittel. Ein akustisches kriegt man hingegen überall. Das Touchpad klickt leise, wenn man es nur berührt – und das nervt tierisch! Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, aber hochwertig wirkt es dadurch nicht. Die Zeigerführung ist mit dem vorinstallierten Treiber nicht sonderlich zufriedenstellen. Man kommt ans Ziel, aber gut fühlt sich das nicht an. Auch das Scrollen funktioniert unzuverlässig. Außerdem ist es genau anders wie das gewohnte Smartphone-Scrollen. Dies muss erst umgestellt werden

Abhilfe bringt der Touchpad Treiber von Synaptics. Dieser lässt sich manuell installieren und verbessert das Tracking und Scrollen.

„Beim GoBook hat man den Vorteil, dass die Tastatur mehr Platz hat. Die einzelnen Tasten fallen größer aus und man hat 7 Stück mehr. Dafür reicht das Keyboard nicht an die des Jumpers heran. Der Druckpunkt ist schwammiger und in der Mitte des Gehäuses ist die Tastatur deutlich tiefer im Gehäuse. Das Touchpad ist brauchbar, klickt aber recht laut.“

Display

GoBook Ultrabook 2 300x196Mit dem GoBook bekommt man ein großzügiges 14 Zoll Display, welches in Full HD auflöst. Das Display befindet sich in einem Metallrahmen mit geringen Rändern. Mit der Pixeldichte lässt es sich sehr gut arbeiten und surfen. Von Haus aus ist der Inhalt vergrößert dargestellt, da das Display kleiner ist als z.B. ein PC Monitor. Ich komme mit einem Wert von 125% gut zurecht! Toll ist außerdem, dass wir hier ein mattes Display beim GoBook bekommen. So hat man im Freiem keinerlei Probleme und auch die Beleuchtung spiegelt sich nicht. Nachteil: Die Farbwiedergabe ist blasser und das Schwarz geht ins gräuliche, aber das nimmt man gerne in Kauf bei einem Ultrabook.

Die Helligkeit lässt sich in 10 Stufen verstellen. Ganz so hell wird das Display nicht, aber das gleicht die matte Oberfläche wieder aus. Insgesamt bleiben keine Wünsche offen beim Display des GoBook!

„Der einzige Unterschied zwischen den beiden Ultrabooks: die Größe. Mit den 14 Zoll hat man mehr Display aber die gleiche Auflösung. Das ist Geschmackssache, mir reicht unterwegs das 13,3 Zoll Display des Jumper EzBook 3 Pro aus; aber mehr Display ist nie verkehrt.“

Leistung

Das Ultrabook von GoBook kommt mit der gewohnt bekannten Hardware: man setzt auf den Intel Celeron Quad Core mit 1.1 GHz. Ein integrierter Intel Grafikchip, der Intel HD Graphics 500, unterstützt das System ebenso wie die 4GB RAM. Mit dieser Hardware stellt man keine neuen Benchmark-Bestwerte auf, aber man ist für alles gewappnet, was der Standard-User vorhat. Vorrangig Office und Web, einfache Bildbearbeitung und alle anderen Anwendungen, die nicht rechenintensiv sind, stellen absolut kein Problem dar. Entertainment ist ebenso möglich, wenn man sich auf Videos und mal kleinere Games beschränkt – mehr ist nicht drin. Aber das reicht meistens auch schon aus für unterwegs.

Der Intel N3450 aus der Apollo Lake Generation basiert auf einer alten CPU und kommt leistungstechnisch nicht an die i3 & i5 Modelle ran – an die Atom CPU allerdings schon! Die 4 Kerne können bei Bedarf mit mehr Strom versorgt werden und takten dann mit bis zu 2.2 GHz. Als schneller Speicher sind 4GB DDR3 im DUAL Chanel verbaut. Letzteres reicht für Win10 als 64 Bit System. So kann man gut ein Dutzend Browsertabs offen haben und ein Word-Dokument zum Arbeiten. Zusätzlich der Mail Client und das Chat-Programm sind kein Problem.

Das Kühlkonzept kann dafür überzeugen. Läuft das GoBook heiß, steht zwar kein Lüfter bereit, aber die Hitze wird an das Metall-Gehäuse abgegeben. In der Praxis erreicht die Intel CPU nicht mehr als 75 Grad und das Gehäuse maximal 45 Grad an der kritischsten Stelle.

GoBook Speicher Bench 296x300Ein Fan vom eMMC Speicher bin ich nicht, dafür ist man viel zu sehr von seiner pfeilschnellen SSD verwöhnt, die auch (inzwischen) relativ günstig ist. Übertragungsraten von 260MB/s & 130MB/s beim SanDisk eMMC des GoBook sind durchaus brauchbare Werte und verhelfen zu einem flüssigen System. Bei den 64GB Speicher muss man aber nachhelfen. Zum einen ist dieser in zwei Partitionen unterteilt. Auf der ersten Partition, auf der Windows 10 installiert ist, befindet sich noch Platz, weshalb sie als erste Partition gilt. Das führt dazu, dass Windows uns häufiger darauf hin weist Speicherplatz freizugeben. Die zweite Partition ist leer, muss aber immer extra ausgewählt werden. Oder man führt die zwei Partitionen zusammen. Das zweite Problem ist der geringe Speicher; 64GB sind nicht viel, jedes Smartphone bekommt inzwischen so viel spendiert.

„Auch bleiben noch Möglichkeiten der Speichererweiterung, zum Einen durch eine rasante m2 SSD. Was wir bereits oben angesprochen haben, kostet seinen Preis und bedeutet auch eine Neuinstallation von Windows. Die Frage nach Aufwand und Nutzen muss sich hier jeder selbst beantworten. Weiter könnt ihr auch eine microSD Karte nutzen, um den Speicherplatz zu erhöhen. Die Karte lässt sich fast vollends im Jumper EzBook 3 Pro versenken und 64GB kosten lediglich 23€. Für Daten, wie Bilder, Musik und Dokumente eine tolle Möglichkeit. Als letztes kommt noch eine externe Festplatte in Betracht. Die beiden USB 3.0 Anschlüsse am Ultrabook bieten hohe Datentransferraten und externe SSDs sind so am EzBook 3 und anderen Geräten nutzbar.“
Quelle: https://www.chinahandys.net/jumper-ezbook-3-pro-testbericht/

„Punkt EzBook 3 Pro: Beim GoBook Ultrabook bekommt man zwar die gleiche Leistung aber immerhin nur 4GB RAM (Jumper: 6GB). Der 64GB eMMC Speicher ist auf dem Papier schneller beim GoBook, was man in der Praxis aber leider kaum merkt.“

Betriebssystem

GoBook System 2 277x300Unser GoBook kommt mit vorinstalliertem Windows 10 Home 64Bit. Beim GoBook sind alle nötigen Treiber bereits installiert. Für den Fall einer Neuinstallation findet man sie die Installationsdateien in einem Ordner auf der zweiten Partition. Partition? Der eMMC-Speicher des GoBook wurde in zwei gleich große Partitionen geteilt – warum auch immer. Das hat den Nachteil, dass Windows sehr schnell meckert „Der Speicher ist fast voll“. Hier muss man Hand anlegen.

 

Ansonsten läuft das Betriebssystem schnell und flüssig, eben wie man es gewohnt ist. Beim Hochfahren oder Starten von Programmen, muss man sich allerdings gedulden: der eMMC-Speicher reicht nicht an eine schnelle SSD heran. Abhilfe schafft man über den m2-SSD-Slot, das hat aber auch seinen Preis.

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Akkulaufzeit

Auch beim letzten Punkt ist das GoBook ähnlich zum Jumper EzBook 3 Pro. Das anthrazitfarbene Ultrabook hat zwei Zellen mit je 4550 mAh verbaut, was 9100 mAh ergibt. Dadurch erreicht man in der Praxis vernünftige Laufzeiten, da die Hardware nicht sonderlich durstig ist. Je nach Nutzung schafft man zwischen 5 und 7 Stunden. Beim Streaming mit maximaler Helligkeit reicht der Akku für 3,5 bis 4 Stunden. So kommt man auch mit einer Akkuladung durch den Uni-Alltag mit Office und Web. Geladen wird das GoBook mit dem mitgelieferten Netzteil in drei Stunden.

Was ich persönlich wünschen würde bei einem mobilen Begleiter: ein Type-C Anschluss, um unterwegs über eine Powerbank laden zu können.

„Mehr Display = höherer Stromverbrauch! Auf dem Papier ist im GoBook eine niedrigere Akkukapazität verbaut und der Verbrauch ist auch ein wenig höher. Das Jumper Notebook hält länger durch.“

Fazit und Alternative

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Erik Zürrlein:

Das GoBook mit seinem 14 Zoll FHD Display, 4GB + 64GB und ultra schicken Gehäuse ist ein bodenständiger mobiler Begleiter geworden. Große Schwächen haben sich im Test nicht offenbart und man bekommt für sein Geld, was man erwartet. Mit der Hardware sollte man sich bewusst sein, dass man kein Gamernotebook bekommt, aber so lange man sich von Games und Videobearbeitung fernhält, ist man fix in Windows und Office/Web unterwegs.

Die Akkulaufzeit könnte besser sein, moderne Ausstattung fehlt noch und der Systemspeicher ist klein. Nimmt man dies in Kauf, hat man ein tolles und günstiges Notebook für die Universität / Schule. Da man diese Art von Ultrabooks hierzulande nicht findet, sind die Modelle aus China fast alternativlos.

Aber unter den Chinamodellen kann es nur einen Sieger geben – und der steht schon vor dem Test fest: das Jumper EzBook 3 Pro rockt! Es ist günstiger, bietet eine bessere Tastatur, mehr Akkulaufzeit, ist kleiner, bessere Hardware – was will man mehr? Auch das Jumper EzBook 3L Pro, das ein 14 Zoll Display, statt 13,3 Zoll, besitzt sowie ein neues Touchpad verbaut hat, ist ein ganz heißer Kandidat, den wir im Auge behalten werden.

72% Awesome
  • Design und Verarbeitung 80 %
  • Schnittstellen und Kommunikation 80 %
  • Touchpad und Tastatur 50 %
  • Display 80 %
  • Leistung 70 %
  • Akkulaufzeit 70 %

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