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Hisense A6L vorgestellt – Hybrid aus Smartphone und Ebook-Reader

Das im Westen nicht sonderlich bekannte Hisense A6 bekommt einen Nachfolger. Das Hisense A6L kommt wieder mit einem Dual-Display und guter Mittelklasse-Ausstattung, es kommen aber unter anderem ein größerer Akku und Android 9 Pie an Stelle von Android 8 Oreo zum Einsatz. Das Highlight ist und bleibt weiterhin das E-Ink Display auf der Rückseite, welches zum Lesen von Ebooks und längeren Texten dient, aber nicht auf diese Funktionen beschränkt ist. Was das Handy sonst noch zu bieten hat, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

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Design, Anschlüsse und das Dual-Display

Das Hisense A6L sieht von vorne seiner Konkurrenz von Xiaomi, Huawei und co. zum Verwechseln ähnlich. Während der Vorgänger noch mit sehr großen Displayrändern erschienen ist, findet sich im A6L eine Waterdrop-Notch. Statt 6,01 Zoll ist das vordere Display nun 6,53 Zoll groß. Dennoch ist das Smartphone in seinen Abmessungen nur minimal gewachsen. Mit 203 Gramm ist es allerdings fast 20 Gramm schwerer als das Vorgängermodell.

Hisense A6L Android 9 0 6 63.jpgDer USB-C Anschluss wurde ebenso wie der Hybrid-Slot für Micro-SD-Karten und Sim-Karten beibehalten. Auch ein 3,5mm-Klinkenanschluss ist verbaut – es liegen sogar Kopfhörer mit in der Packung. Der Fingerabdrucksensor ist wie bei älteren Sony-Smartphones im Rahmen verbaut, da beim Hisense A6L auf der Rückseite kein Platz mehr war.

Das liegt natürlich an dem zweiten Display, das 5,84 Zoll groß ist und durch die E-Ink-Technik enorm energiesparend arbeiten kann. So lange sich der Bildschirminhalt nicht ändert, verbraucht das Display keine Energie. Insbesondere beim Lesen von Ebooks ist dies natürlich ein großer Vorteil. Das rückseitige Display ist übrigens monochrom und hat eine HD-Auflösung. Eine Hintergrundbeleuchtung ist vorhanden und kann auch der Umgebungshelligkeit angepasst werden.

Das vordere Display hingegen kommt mit Full-HD-Auflösung im 19:9-Format und AMOLED-Technik für besonders intensive Farben und Kontraste. Wie das Ganze in der Praxis aussieht, könnt Ihr Euch in einem Unboxing-Video von CECT-Shop anschauen.

Sonstige technische Daten des Hisense A6L

Abgesehen von der speziellen Display-Konfiguration ist das Hisense A6L ein ganz normales, wenn auch (durch das E-Ink-Display bedingt) überdurchschnittlich teures Mittelklasse-Smartphone. Als Prozessor kommt, wie schon im Vorgänger, der Snapdragon 660 von Qualcomm zum Einsatz. Dieser Chip ist mittlerweile schon etwas älter, liefert aber immer noch eine solide Leistung. Für 399 Euro kriegt man in “normalen” Smartphones aber häufig bereits das Top-Modell, aktuell oft der Snapdragon 855 (Plus).

7c8ac8b719eed2173853cf2766203b23Dem Prozessor stehen sechs Gigabyte RAM zur Seite, was uns ausreichend erscheint. Es sind wahlweise 64 Gigabyte oder 128 Gigabyte interner Speicher verbaut – die Preisdifferenz beträgt faire 40€. So oder so kann der Speicher aber via Micro-SD-Karte um bis zu 256 Gigabyte erweitert werden.

Der Akku ist mit 3.800 mAh nun größer als im Vorgänger. Ob er auch schneller geladen werden kann, ist aber nicht bekannt. Auch die Kamera hat ein Upgrade erfahren. Auf der Rückseite gibt es nun eine Dual-Kamera mit 24 Megapixel und acht Megapixel. Für Selfies verbaut der Hersteller eine 20-Megapixel-Kamera mit einem Objektiv mit f/2.0 Blende.

Einschränkungen im europäischen Raum

Eine Verifizierung mit Google Play Protect fehlt dem Hisense A6L leider.

Das Hisense A6L erscheint offiziell nur in China. Selbst die anderen starken Märkte des Herstellers, namentlich unter anderem Japan, USA und Afrika werden (vorerst) nicht bedient. Daraus resultiert eine fehlende Lokalisierung für den deutschen Markt.

Es fehlt unter anderem das LTE-Band 20, das besonders bei EPlus/O2 einen Großteil der LTE-Abdeckung ausmacht. Das Smartphone ist zwar dennoch in Deutschland benutzbar, aber bei O2 eben fast nur im 3G Netz. Wer einen Vertrag bei der Telekom hat, sollte zumindest in Stadtnähe LTE verwenden können.

Außerdem fehlt die deutsche Sprache im System – es werden nur chinesisch und englisch unterstützt. Auch eine Play-Protect-Zertifizierung ist nicht vorhanden, die Google Play Services sind nicht vorinstalliert und Netflix und co. dürfte nur in SD abgespielt werden können.

Unsere Einschätzung

Das Hisense A6L ist definitiv ein spannendes Handy. Für Nutzer, die gerne und häufig Texte, Nachrichten oder eBooks auf Ihrem Smartphone lesen, ist das Display ein gigantischer Mehrwert. Gleichzeitig wurde die Hardwareausstattung im Vergleich zum Hisense A5 verbessert. Mit dem Snapdragon 660 ist nun immerhin ein guter Mittelklasse-Prozessor verbaut, der in Kombination mit 6GB RAM für den Alltag genug Reserven hat. Mit einem Preis von 399€ ist das Handy dennoch nicht gerade günstig, weshalb das Hisense A5 für viele Nutzer die interessantere Alternative sein könnte. Wer aber ohnehin über den Kauf eines teureren eBook Readers wie dem Kindle Oasis nachgedacht hat, findet hier vielleicht die 2-in-1 Lösung.

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