Homtom C1

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Über das Low-Budget Smartphone Homtom C2 hatten wir an dieser Stelle bereits berichtet. Der chinesische Hersteller will nun aber auch Kunden ansprechen, die noch weniger Geld für ein Smartphone ausgeben können oder wollen. Das Homtom C1 ist bereits für um die 60 Euro erhältlich.

Design und Anschlüsse

Wie auch schon das teurere Schwestermodell C2 ist das Homtom C1 in drei verschiedenen Farben erhältlich. In diesem Fall sind das blau, gold und dunkelgrau. Die Vorderseite bleibt immer schwarz.

Auf der Unterseite des C1 sitzt der Micro-USB Slot. Dass hier nicht auf USB-C gesetzt wurde finden

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In diesen drei Farben könnt ihr das Homtom C1 kaufen.

wir schade, in dem Preisbereich ist Micro-USB aber leider noch Standard. Ein 3,5mm-Klinken-Anschluss ist für die Übertragung von Musik auch mit am Start.

Sowohl der Ein-/Aus-Schalter als auch die Lautstärke-Wippe sitzen auf der linken Gehäuseseite – eine ungewöhnliche Position. Auf der rechten Seite befindet sich der Dual-Sim-Slot, der mit einem Sim-Pin aus dem Gehäuse geholt werden kann.

Das Display auf der Front kommt ohne eine Einkerbung (Notch) aus und hat oben und unten relativ dicke Display-Ränder. Auf der Rückseite befindet sich eine Dual-Kamera, wobei einer der beiden Sensoren mit Sicherheit Fake ist. Ebenfalls ein Fingerabdrucksensor findet dort seinen Platz.

Da das Homtom C1 Antennen-Streifen besitzt, könnte es tatsächlich aus Metall bestehen. Das wäre in diesem Preisbereich aber eher ungewöhnlich. Die Streifen könnten also auch nur zur Zierde angebracht worden sein.

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Technische Daten des Homtom C1

Das Homtom C1 ist eine abgespeckte Version des Homtom C2. Der Hersteller hatte tatsächlich auch erst geplant, das Gerät als Homtom C2 Lite zu veröffentlichen, hat sich dann aber doch für die Bezeichnung C1 entschieden.

Die Unterschiede fangen direkt beim Display an. Zwar sind die Bildschirme des C2 und des C1 mit 5,5 Zoll beide gleich groß, das Homtom C1 kommt aber nur auf eine Auflösung von 1280×640 Pixeln und damit auf eine Pixeldichte von 268 Pixeln pro Zoll, was deutlich unter dem Retina-Wert von 300 PPI liegt.

Als Prozessor kommt der Mediatek MT6580A zum Einsatz, der auch in anderen Low-Budget-Geräten wie dem Doogee X70 verbaut ist. Im größeren Bruder des Homtom C1 kommt der Mediatek MTK6739 aus zum Beispiel dem UmiDigi A1 Pro zum Einsatz.

Das Homtom C1 hat einen Gigabyte RAM und 16 Gigabyte internen Speicher, der für die wenigsten ausreichen sollte. Ein paar installierte Apps, ein paar heruntergeladene Songs auf Spotify und ein paar geschossene Bilder mit der 13 Megapixel Kamera reichen aus, um den Speicher voll zu kriegen. Eine Micro-SD-Karte mit bis zu 128 Gigabyte Kapazität kann in das Homtom C1 eingelegt werden.

Bluetooth ist in Version 4.0 am Start und WLAN b/g/n im 2,5 GHz Band ebenfalls. Das Homtom C1 unterstützt leider kein LTE, auf GPS müssen wir aber nicht verzichten. Auf Wireless Charging und NFC muss man aber leider verzichten. Ach ja, wo wir schon beim Akku sind: Dieser hat eine Kapazität von 3000 mAh und sollte für eine gute Akkulaufzeit sorgen, da Homtom auf stromsparende Hardware setzt.

Als System kommt hier übrigens die aktuelle Version von Android Go zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine stark abgespeckte Variante von Android 8.1 Oreo. Die Google-Apps (zum Beispiel Maps) sind an die schwächere Hardware angepasst. Vorteil: Das System ist komplett „Vanilla“, also ohne einen Hersteller-Überzug. Fans von klarem Systemdesign sollte das freuen.

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Hier erklärt Homtom die Vorteile von Android Go auf dem Homtom C1.

Die Kameras des Homtom C1

Das C1 setzt auf eine Hauptkamera von Samsung mit 13 Megapixeln Auflösung und auf einen zweiten Fake-Sensor mit zwei Megapixeln Auflösung. Die Front-Kamera knipst Selfies mit acht Megapixeln. Über besondere Funktionen der Kamera wie HDR ist uns noch nichts bekannt.

Unsere Einschätzung

Das Homtom C1 hat gegenüber dem C2 nur wenige Einschränkungen, kostet aber auch nur 20-30 Euro weniger. Ob dieses Modell als wirklich nötig ist lässt sich durchaus bezweifeln. Besonders für den indischen Markt dürfte das Homtom C1 aber ein interessantes Smartphone sein. Und Schnäppchenjäger aus dem Westen kommen auch auf ihre Kosten.

Das Homtom C1 (Link zur Webseite des Herstellers) ist bereits verfügbar und kostet ab 55 Euro.

 
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