Höret, höret, es kündigt sich an Homtom S der Sechzehnte. Der neue, selbsternannte Überflieger für die schmalsten Geldbeutel. Dabei ist sie fast schon eine faszinierende Zahl diese 16, normalerweise würde man vermuten, dass es vor diesem Modell 15 andere Homtoms gab und das allein in der S Serie! Dabei ist die Namensgebung eher willkürlich gewählt. Wie wohl weithin bekannt sein dürfte, richtet sich der Name nicht nach dem Premium Spross aus dem Hause Samsung, sondern versucht eine Art Low-Low-Budget Markt (Ultra-Low-Budget) zu bedienen. Kleines Beispiel gefällig ? Als dieser Bericht geschrieben wurde, war das neue Galaxy S9+, für schlappe 950 € zu haben. Für das Geld kann man sich ganze 19 Mal das Homtom S16 gönnen!

Aber will man das? Lohnt es sich ein Smartphone für gerade mal 50 € zu kaufen? Im Bereich von 70 € tummeln sich immerhin schon einige harte Konkurrenten und dann wäre da noch der große Gebrauchtmarkt, der ein riesiges Angebot im Bereich zwischen 50 und 100 € bietet. Wir klären dies im Testbericht zum Homtom S16 auf!

Design und Verarbeitung

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Von weitem sieht man dem S16 nicht an, dass es aus einem sehr niedrigen Preissegment stammt. Die Frontpartie beherbergt ein 5,5 Zoll großes Display im klassischen 16 : 9 Format. Am unteren Rand findet man die altbewährten Soft-Touch-Buttons. Diese werden nicht durch LEDs beleuchtet, sind aber in einem stark reflektierenden Silber gehalten, wodurch zumindest der Eindruck einer Beleuchtung entsteht. Am oberen Rand sieht es dagegen recht leer aus. Eine Selfie-Cam, der Lautsprecher fürs Ohr und ein Näherungs- sowie Helligkeitssensor sind vorhanden. Eine Benachrichtigungs LED gibt es nicht.

Nimmt man das S16 in die Hand, fällt zuerst das geringe Gewicht von lediglich 165 g auf. Die Maße lesen sich mit 151,5 x 71 x 8,9 mm, in Zeiten von immer größer werdenden Displays, recht gediegen. Das Glas ist in einen weißen Plastikrahmen eingefasst, wodurch sehr geringe Spalten vorhanden sind. Das Ganze wirkt jedoch recht edel, auch wenn der Schein trügt. Die Knöpfe für Lautstärke und Ein/Aus an der rechten Seite sind ebenfalls aus weißem Kunststoff. An den Fassungen der Knöpfe sind geringe Spaltmaße sichtbar. Alles in allem ist die Verarbeitung bis hierhin jedoch in Ordnung.

Homtom S16 review 10Der Übergang des Rahmens in die rückseitige Abdeckung ist deutlich spürbar, aber nicht scharfkantig. Die abnehmbare Kunststoffabdeckung, in Homtom üblichem Design, sitzt fest an ihrem Platz. Darunter befindet sich, positiven überraschend, ein wechselbarer 3000 mAh Akku. Über dem Akku gibt es zwei Mikro-SIM Steckplätze und einen separaten für eine microSD Karte. Auch hier wurde nicht unnötig gespart.

Das erste Manko liegt über den Sim-Karten-Slots: Eine Fake Dual-Kamera. Warum man unnötigerweise in diesem Preissegment auch meint, so eine Kamera simulieren zu müssen, ist mir schleierhaft. Im Preisbereich um die 100 € ist der Versuch ja wenigstens nachvollziehbar, aber hier? Die 1 mm aus der Rückseite ragende Fake Dual-Kamera prangert also mittig über den Karten Slots, zwischen den beiden Kameraöffnungen ist ein einfarbiger LED-Blitz eingelassen. Eine recht ungewöhnliche Position. Rechts daneben ist ein kleiner unscheinbar wirkender Fingerabdrucksensor verbaut. Dieser war im Test etwas umständlich zu erreichen, wenn auch leicht zu finden. Lustiger weise ist selbst diese Position besser geeignet, als die des Sensors vom Galaxy S8. Der Sensor gewinnt jedoch keine Preise. Die Entsperrung aus dem Stand-By funktionierte zwar, dauerte aber 1-2 Sekunden. Dabei waren lediglich 7/10 versuchen erfolgreich. Zu allem Überfluss hat der Sensor in seiner Fassung auch noch ein klein wenig Spiel. Solche Mängel hab ich schon länger nicht mehr gehabt und dürfen einfach nicht vorkommen, auch wenn das Smartphone nur 50 € kostet. Man hatte somit beim Betätigen immer wieder das Gefühl, dass der Sensor früher oder später einfach aus der Fassung herausfallen könnte. Die grundsätzliche Bedienbarkeit des S16 ist, aufgrund der durchschnittlichen Maße, recht angenehm und kann zuweilen sogar einhändig stattfinden. Dabei ist das Homtom zu keiner Zeit besonders rutschanfällig. Am unteren Ende des Smartphones ist rückseitig noch ein Auslass für den Lautsprecher. Am unteren Teil des Rahmens ist das Loch für das Mikrofon zu finden. Anschließen ließ sich das Homtom S16 mit einem Mikro-USB Kabel und auch ein Anschluss für die 3,5 mm Klinke ist mit von der Partie.

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Statt zu versuchen, eine Dual-Kamera vorzugaukeln, hätte man lieber mehr Zeit in das Finish des Designs legen sollen. Die Spaltmaße und Übergänge der Materialien sind dabei noch zu verschmerzen, ein wackeliger Fingerabdrucksensor allerdings nicht. Schade. Etwas umständlich ist auch die Regelung, immer den Akku herausnehmen zu müssen, wenn man SIM oder SD-Karte wechseln möchte. Das ist bereits in Smartphones besser gelöst, die nur wenige Euro mehr kosten. Dafür gibt es aber auch 3 vollwertige Slots!

Lieferumfang des HomTom S16

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Homtom verschickt das S16 in einer recht schmucklosen Schachtel und legt dem Smartphone folgendes bei:

• Netzteil EU (1A)
• Mikro-USB Kabel
• Quickstart Guide
• Druchsichtige Schutzhülle (Bumper)
• Displayfolie

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Display

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260 ppi, soviel kommt zustande wenn man ein 5,5“ Display mit einer Auflösung von 1280 x 640 Pixeln kombiniert. Nicht besonders berauschend. Leider sieht man diese geringe Auflösung auch im alltäglichen Gebrauch. Bilder oder App-Symbole wirken leicht verwaschen, Schrift lässt sich aber noch gut ablesen. Das Homtom S16 erreicht gute Werte, wenn es darum geht, möglichst wenig Leuchtkraft zu liefern. Das Display lässt sich also bei wenig Umgebungslicht sehr gut an die Gegebenheiten anpassen. Was jedoch in der Dunkelheit nicht benötigt wird, fehlt bei viel Lichteinfall. Ab 50 % steigert sich die Helligkeit nur noch marginal. Bei direktem Sonnenlicht ist es fast nicht möglich, etwas auf dem Display zu erkennen, geschweige denn abzulesen.
Die Blickwinkelstabilität hält bei diesem LCD IPS Display auch nicht besonders stand. Fällt der Winkel sehr flach von unten auf das Display, entsteht ein Blaustich, von oben entsteht der eher typische Gelbstich. Immerhin ist der Schwarzwert in Ordnung und es gibt keine Lichthofbildung. Eine Displayschutzfolie, die bereits von Anfang an aufgetragen war, schützte das Glas vor den gröbsten Kratzern. Doch auch das Glas selber war hart genug, um durch Schlüssel und ähnliche Metalle keine Kerben davon zu tragen.

Homtom S16 review 2Die Farbgebung des Displays ist sehr neutral ausgefallen, hat aber einen leichten Rotstich. Dieser ist jedoch nicht sehr störend. Wer mag, kann hier mit MiraVision selber Hand anlegen. 4 mm gönnt sich Homtom dabei jeweils zu den Seitenrändern hin. Oben sind es 11 mm, unten wurden 13 mm Platz gelassen, doch hier befinden sich ja auch die Soft-Touch-Buttons. Der Touchscreen erkennt 5 Finger, zum Abschluss also ein guter Wert in dieser Preisklasse.

Das Display von Homtoms S16 ist nicht gerade das Gelbe vom Ei. Die Auflösung ist für heutige Verhältnisse einfach zu gering und die maximale Helligkeit ist nur bedingt ausreichend. Normalerweise wäre das Gebotene nicht als schlecht ein zu kategorisieren, doch für ein paar Euro mehr erhält man bereits Smartphones, die diese Rubrik wesentlich besser absolvieren.

Leistung

Homtom S16 Antutu 7.0Homtom S16 Antutu 6.xDas Homtom S16 hat keinen Snapdragon 845, das kann man sich denken. Der Allein kostet vermutlich so viel wie das ganze Handy. Homtom verbaut stattdessen einen Mediatek MT6580M. Dieser Prozessor wird noch im alten 28 nm Prozess gefertigt und bietet 4 Kerne die bei 1300 MHz Takten. Als Grafikeinheit wird dem Prozessor eine Mali-400 mit ca. 400 MHz zur Seite gestellt. Damit bewältigt das Homtom immerhin die Standardaufgaben, zum Beispiel Chatten oder Surfen, zufriedenstellend. Ein Gamer wird aus dem Homtom aber wohl nicht. Asphalt 8 konnte selbst auf niedriger Einstellung nicht flüssig gespielt werden. Wer lediglich 2D Spiele wie Schach oder Solitär daddelt, wird mit dem S16 auskommen. Sobald mehr Action auf dem Bildschirm stattfindet, geht das Homtom aber auch bei 2D Spielen in die Knie.
Dies unterstreicht ein Antutu Score von grob 20000 Punkte in Version 7.0. Allerdings ist das Homtom S16 nicht kompatibel zum 3D Teil des neuen Antutu Benchmarks, da dieser auf Vulkan setzt. Um doch noch Leistungspunkte im 3D Bench zu erhalten, habe ich manuell via APK die alte Version 6.3.7 aufgespielt, mit passendem 3D Teil versteht sich. Dabei kann das Homtom S16 immerhin 770 Punkte gut machen.

Leider zieht sich das niedrige Leistungsniveau auch durch die anderen Tests. Dazu kommt ein recht lahmer 2 GB fassender Speicher mit gerade mal 1500 Mb/s. Das Homtom S16 reicht somit, um in Verbindung zu bleiben, Nachrichten zu Checken und hier und da mal Google zu bemühen. Für aufwendige Workloads oder viel Multitasking ist es allerdings weniger geeignet.

Homtom S16 Geekbench 1 Homtom S16 Geekbench 2 Homtom S16 A1SD Bench

Antutu Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis Geekbench Single Ergebnis

System – Andorid 7.0

Wie viele Smartphones im Low-Budget Bereich kommt beim Homtom S16 Android 7.0 zum Einsatz, welches zwar nicht mehr top aktuell ist, aber eine weite Verbreitung und leichte Anpassungsfähigkeit besitzt.

Homtom S16 System 1Homtom S16 System 3 Homtom S16 System 2

Auf dem Homtom S16 gibt es kaum großartige Bloatware, das Optionsmenü wurde jedoch um einige Reiter erweitert, App Symbole wurden außerdem grafisch angepasst. Hinzu kommen wenige unnötige Anpassungen. „Smart somatsensory“ hatte dabei keine sichtbare Funktion. „Float Window“ beispielsweise erweitert den Bildschirm um ein frei verschiebbares Ring-Menü, das teilweise frei gestaltbar ist. Leider ist das Homtom S16 nicht stark genug, um solch eine Erweiterung und damit zusätzlichen Berechnungsaufwand dauerhaft flüssig zu erweitern. Was auf den Startbildschirm noch gut funktioniert, sorgt bei aufwendigeren Apps für noch mehr Stocker. Die Idee ist allerdings gut, nicht umsonst gibt es zahlreiche Apps im Play Store, die genau das ermöglichen.

Als Bloatware Apps zählen wohl der Info Hub und der HT Xtender. Ersteres ist dabei eine Art Nachrichten Hub, der sich aber abschalten und deinstallieren lässt. Der HT Xtender ist tiefer in das System integriert und soll ein einfaches Übertragen der Daten auf ein anderes Smartphone ermöglichen. Eine gute Idee, einziges Manko ist die recht langsame Übertragungsrate. Der HT Xtender ist nicht deinstallierbar, lässt sich aber deaktivieren und damit aus der App-Übersicht entfernen.

Die Navigation durch das System ist angenehm flüssig, für die gebotene Hardware. Das Umschalten zwischen Apps und damit das Multitasking ist zufriedenstellend, solange man nur zwischen Chat Programmen oder weniger aufwendigen äquivalenten Anwendungen wechselt.

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Auch wenn sich mit ziemlicher Sicherheit keine Entwicklergemeinde um das S16 bilden wird, zu schwach die Hardware und dann auchnoch ohne Snapdragon, so wäre einer möglichen Custom Rom kein Stein im Weg, denn der Bootloader lässt sich bequem in den erweiterten Entwicklereinstellungen entsperren.

Das Betriebssystem ist wohl einer der gelungeneren Parts von Homtoms S16. Ohne große Fehltritte wird hier eine gut mit der Hardware zusammenspielendes Oberfläche abgeliefert. Klar hat man Wartezeiten beim Öffnen einer App oder dem Wechsel von der einen zur anderen. Die Bedienung bleibt aber unauffällig positiv in Erinnerung.

Kamera

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Was kann man von einer Fake Dual-Kamera im Preisbereich von 50 € erwarten? Nun, nicht gerade viel. Die Konkurrenz in den angrenzenden höheren Presilagen gewinnt in dieser Rubrik meist auch keinen Blumentopf, das Homtom S16 glänzt jedoch auch nicht mit einem Überraschungsgriff. So sind die Bilder kaum zu gebrauchen, sobald das Licht nicht mehr optimale Gegebenheiten bietet. Die Ränder der Fotos sind dabei immer unscharf. Immerhin konnte der HDR Modus in vereinzelten Fällen das Bild tatsächlich aufbessern, meist entstand aber nur Überbelichtung. Lieber hätte man sich hier die paar Cent für den Dummy gespart und diese in die Hauptkamera investiert. 13 MP soll die verwendete Kamera angeblich bieten. Diese werden jedoch sichtbar interpoliert. Der zweite Sensor hat wie erwähnt keine Funktion. Dabei macht sich Homtom nicht mal die Mühe, den Anschein zu wahren. So hat die integrierte Kamera App keinerlei Erweiterungen, die es erlauben würden, Fake-Bokeh aufnahmen oder ähnliches zu schießen.

Der Autofokus lässt sich wie erwartet sehr bitten und ich musste häufig per Hand nachfokussieren. Ein Bildstabilisator ist nicht vorhanden, EIS (Elektronischer Bildstabilisator) wird zwar genannt, hatte aber weder bei Videos noch bei Fotos irgendeinen Effekt.
Die Selfie Kamera soll stolze 8 MP bieten. Aber auch hier zeigt sich eine Interpolation. Es gilt nahezu dasselbe wie für die Hauptkamera. Die Bilder sind kaum zu gebrauchen. Bei viel Licht kann man ab und an einen brauchbaren Schnappschuss erstellen – Vorausgesetzt, dass man die Muße hat, mehrere Versuche dafür aufzuwenden. Sobald die Lichtausbeute nicht mehr dem Optimum entspricht, fällt die Qualität der Bilder drastisch ab. Dass weder Haupt- noch Selfie Kamera für abendliche oder gar nächtliche Aufnahmen zu gebrauchen sind, ist wohl kaum erwähnenswert.

Konnektivität

Zuerst einmal der GPS Empfang, dieser war gut, hatte aber hier und da seine Schwierigkeiten mit der exakten Navigation. Immer wieder sprang der Standort während der Fahrt sehr weit weg und landete nach einigen Sekunden wieder an der richtigen Stelle. Die Navigation war letzten Endes erfolgreich, sorgte aber ab und an für Stirnrunzeln. Leider unterstützt das S16 kein LTE, somit auch kein Band 20. Auch auf die 5 GHz W-LAN Frequenz muss man verzichten. Bluetooth ist immerhin in Version 4.0 vorhanden und funktioniert ohne Murren.

Homtom S16 System 7In unserem ersten Testgerät konnte außerdem keine mobile Datenverbindung hergestellt werden. Das Testgerät hatte wohl einen Hardwaredefekt. Die Sim-Karte wurde zwar erkannt, aber eine Datenverbindung kam nicht zustande. Erst mit einem zweiten Ersatzgerät war eine Verbindung möglich. Diese befand sich dann auf einem durchschnittlichen Niveau. Im 3G Netz unterwegs zu sein, reichte für eine gelegentliche Google-Suche und den ein oder anderen News Check. Großartig Videos schauen fiel aber flach. Auch nahm die Empfangsstärke innerhalb von Gebäuden recht schnell ab.

Die Lautsprecher des S16 sind nicht besonders gut. Schon die Konkurrenz für 10 € mehr klingt deutlich besser. Hier auf einzelne klangliche Gegebenheiten einzugehen – wenn man diese überhaupt als solches bezeichnen kann – wäre verschwendete Mühe. Denn schon ab halber Lautstärke beginnt der Lautsprecher zu plärren und zu scheppern. Die Klarheit von Stimmen geht dabei noch in Ordnung. Sprachnachrichten abhören geht also ohne Ohrenvergewaltigung. Das Mikrofon war ebenfalls akzeptabel, der Gesprächspartner konnte das Gesagte gut verstehen und auch am S16 hatte ich keine Schwierigkeiten mit der Ausgabe über den fürs Ohr gedachten Lautsprecher.

Akkuleistung

Homtom S16 review 10

Homtom S16 PC Mark BatteryDer Akku des Homtom S16 hatte durchschnittliche 3000 mAh und hielt einen Tag bei ebenso durchschnittlicher Nutzung auch locker durch. Etwas anders sieht die Sache aus, wenn man quasi alle zwei Minuten aufs Handy schaut. Für einen Poweruser ist das S16 definitiv nichts, dabei dürfte es sich aber auch nicht um die Zielgruppe handeln. Die SoT (Screen on Time) von ca. 6 Stunden deckt sich auch mit dem PC Mark Battery Ergebnis von 6,5 Stunden. Ein Youtube-Video bei halber Helligkeit verbraucht aber 18 % in einer halben Stunde, wohlgemerkt bei lediglich 480 p Auflösung. Wie lange das S16 über den Tag hinweg durchhält, hängt also sehr vom Workload ab.

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Fazit und Alternative

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Max Drechsel:

Hat das Homtom S16 seine Daseinsberechtigung? Im Test konnte es nicht wirklich überzeugen. Die Kamera als unnötiger Dual-Fake ist dabei nur die Spize des Eisbergs. In China mag das S16 für viele Leute ansprechend sein. In hiesigen Gefilden greift man lieber zu Gebrauchtware. Mit dieser, teils aus alten Flagschiffen bestehenden Gesellschaft, muss sich das S16 unter anderem messen. Dabei kommt es nicht besonders gut weg. Einer der Gründe ist die mangelnde Konnektivität. Ein weiterer der Preis, der eigentlich positiv genannt ist, aber schon bei ein wenig mehr Geldeinsatz bekommt man Konkurrenten wie das Wieppo S8, welches das S16 in allen Belangen schlägt.

Das S16 ist also nur interessant wenn man a) ein Neues ungeöffnetes Päckchen haben will und b) es als Zweit/Arbeitshandy verwendet. Und selbst letztere Kategorie ist schon wieder von zweifelhafter Natur, da der Gebrauchtmarkt hier schon ordentlich mitmischt. Das Homtom S16 bekommt somit keine Kaufempfehlung. Vielleicht beim nächsten Mal wieder Homtom.

58%
  • Design und Verarbeitung 70 %
  • Display 60 %
  • Leistung und System 60 %
  • Kamera 40 %
  • Konnektivität 50 %
  • Akku 70 %

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CarstenFH82Enzio Recent comment authors
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FH82
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FH82

Ich warte ja auf die ersten Geräte in diesem Preissegment mit Android Go. Habt Ihr da schon was am Wickel?

Der Dortmund
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Der Dortmund

Gibt’s… Blackview A20.

Enzio
Gast
Enzio

Manchmal frag ich mich, wie groß der Markt für dieses Ultrabillighandys eigentlich ist, dass eine Firma wie Homtom, die bisher eigentlich zu 90% nur absoluten Müll abgeliefert hat, dennoch existieren kann.