Homtom S17

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Homtom haut nach dem ziemlich miesen C2 direkt das nächste Budget-Smartphone im untersten Preisbereich von um die 50 Euro auf den Markt. Wie viel man von Seiten der Ausstattung bei einem so günstigen Preis erwarten kann, schauen wir uns in dieser Ankündigung gemeinsam an. In jedem Fall würden wir nach dem C2 aber empfehlen, mit dem Kauf bis zu unserem Testbericht zu warten.

Homtoms17

Design & Verarbeitung

Das Homtom C2 konnte mit solider Verarbeitung überzeugen und vom S17 erwarten wir ähnliches. Das Gehäuse ist komplett aus Plastik, was aber nicht unbedingt etwas schlechtes sein muss. Laut Homtom habe man aus Gründen des Gewichts nicht auf Metall gesetzt – na klar doch. 😉

Das Homtom S17 ist in Schwarz und in Beige erhältlich, wobei die Displayränder auf der Vorderseite immer schwarz sind. Während es beim Vorgänger, dem Homtom S16, noch eine Struktur auf der Rückseite gab, ist diese jetzt komplett glatt.

Abgesehen von Displayrändern finden wir unter dem Display auch noch etwas ganz besonderes: Sensortasten. Damit gehört das Homtom S17 zur definitiv aussterbenden Gattung der Android-Telefone, die nicht auf On-Screen-Tasten setzen. Der Vorteil ist natürlich ganz klar: Mehr Platz auf dem Display.

Das Smartphone ist mit 71.0 x 151.5 x 9.0 Millimetern angenehm kompakt und mit 165 Gramm auch relativ leicht. Das Display besitzt sichtbare Ränder und keine Notch.

Der etwas seltsame Fingerabdrucksensor

Erstmal vorab: Wir finden es natürlich toll, dass auch ein so günstiges Gerät wie das Homtom S17 mit einem Fingerabdrucksensor ausgestattet wird. Warum man diesen aber so komisch links neben der Rückkamera platzieren muss, ist uns ein Rätsel.Homtoms17beige

Die Kamera hat übrigens zwei Sensoren und einen LED-Blitz. Der Lautsprecher befindet sich ebenfalls auf der Rückseite in das Gehäuse eingelassen. Auf der Vorderseite befindet sich eine Ohrmuschel, eine einzelne Front-Kamera und ein paar Sensoren.

Technische Daten des Homtom S17

Der Prozessor im Homtom S17 ist ein MediaTek MT6580. Dieser Quad-Core-Prozessor taktet mit bis zu 1,4 GHz pro Kern und ist in diversen „Billig-Handys“ verbaut, unter anderem auch der Wiko-Lenny-Serie.

Eine besonders tolle Leistung sollte man also auch im Homtom S17 nicht erwarten und auch Multitasking wird auf Grund der zwei Gigabyte RAM schwer bis unmöglich werden. Dem Nutzer stehen immerhin per Micro-SD-Karte erweiterbare 16 Gigabyte ROM zur Verfügung.

Das Display ist 5,5 Zoll groß und löst mit 1280 x 640 Pixeln auf. Daraus resultiert eine Pixeldichte von 260 Pixeln pro Zoll. Das Display ist im 18:9 Seitenverhältnis, hat aber keine Einkerbung am oberen Rand. Es handelt sich natürlich um ein LCD-Display und kein OLED.

Der Akku misst 3000 mAh, was in dieser Klasse dem Durchschnitt entspricht. Durch den relativ schwachen Prozessor sollte ein Tag Nutzung locker drin sein. Näheres hierzu klären wir aber im ausführlichen Testbericht.

Als System kommt hier übrigens das noch relativ aktuelle Android 8.1 Oreo zum Einsatz.

Homtoms17camera

Kameras & Konnektivität

Das Homtom S17 unterstützt kein 4G. 3G und 2G wird aber in allen für Deutschland wichtigen Frequenzen unterstützt. WLAN nach b/g/n ist ebenso wie Bluetooth 4.0 auch mit an Bord. GPS und ein FM-Radio runden das Paket ab.

Kameraseitig kommt ein Sensor mit acht Megapixel Auflösung auf der Rückseite zum Einsatz, der von einem Dummy mit zwei Megapixeln unterstützt wird. Auf der Vorderseite kommt ebenfalls ein Sensor mit acht Megapixeln zum Einsatz, die Software bringt unter anderem einen „Beauty-Mode“ mit.

Unsere Einschätzung

Smartphones für um die 50 Euro können selten den Ansprüchen vieler Benutzer gerecht werden – schon alleine wegen der beschränkten Systemleistung. „Wie schlimm“ es beim Homtom S17 am Ende aussieht – oder ob wir hier doch einen neuen Low-Budget-König vorfinden – klären wir wie immer im ausführlichen Testbericht. Immerhin geht es hier um ein günstiges Handy, das Nutzern eine solide Nutzung der Grundfunktionen ermöglichen soll. Sofern das Handy dies zu leisten im Stande ist, kann es sich auch eine Kaufempfehlung verdienen. Wir werden dies bald in einem ausführlichen Testbericht untersuchen.

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Manuel
Gast
Manuel

Wann stirbt diese 28nm Relikt endlich aus? Wir starten bald ins Jahr 2019 und es wundert mich, das immer noch dieser Chip angeboten wird, zumal 4G nicht unterstützt wird. Können sie nicht wenigsten 6737 oder 6739 verbauen? Es wird wohl seine Käufer finden, wenn auch nicht unbedingt in Deutschland.

Enzio
Gast
Enzio

Es ist wohl der zur Zeit billigste Chip, den man von Mediatek noch bekommen kann, also steckt man ihn gern in Ultrabilligsmartphones. Und wer so wenig Geld für ein Gerät ausgibt, erwartet sicher auch nichts anderes. Es funktioniert, gewährleistet die Grundfunktionen und mehr zählt da nicht.