Honor Play

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Die Huawei-Subbrand Honor steigt nun auch in den Markt der Gaming-Smartphones ein. Ob es das neue Honor Play mit der starken Konkurrenz von Xiaomi und co. aufnehmen kann und ob das Smartphone auch für Nicht-Gamer interessant ist, schauen wir uns heute gemeinsam an. Das Xiaomi Blackshark setzt hier nach wie vor die Standards im Gaming Segment.

Design

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Das Honor 10 gibt es in verschiedenen Farben.

Das Honor Play überzeugt mit einem eher schlichten Design und verzichtet auf Gummierungen oder große bunte Logos. Neben der Standard-Farbe schwarz steht auch eine blaue, eine rote und eine lila Version zur Verfügung. Die rote Version („Player Edition“) hat zusätzlich ein paar optische Akzente auf der Rückseite und kostet 20 Euro mehr als die Standard-Variante. Auch das schwarze Honor Play ist in der Player Edition verfügbar, dann mit roten Akzenten um den Fingerabdrucksensor und die Dual-Kamera.

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Die Player Edition hat farbige Akzente auf der Rückseite.

Die Kamera ist übrigens im iPhone-Style oben links platziert und steht aus dem Gehäuse heraus. Ebenfalls auf der Rückseite ist der runde Fingerabdruckscanner. Der LED-Blitz ist unter dem Kamera-Modul montiert.

Auf der Front finden wir ein großes 6,3 Zoll Display mit einer Notch. Inwiefern das beim Gaming sinnvoll ist wird dann der Test zeigen – viele Spiele sind noch nicht für die Einkerbung optimiert. Am unteren Gehäuserand finden wir ein recht schmales Kinn, auf das scheinbar auf Teufel komm Raus ein Honor-Logo platziert wurde.

Die Lautstärkewippe und der Ein-/Aus-Schalter befinden sich auf der rechten Gehäuseseite. Auf der Unterseite befindet sich der USB-C-Anschluss und ein 3,5mm-Klinken-Port.

Das Honor Play ist mit 158 x 74 x 7,5 Millimeter ein recht kompaktes 6,3-Zoll-Device. Hier machen sich die dünnen Displayränder und die Notch definitiv bezahlt. Besonders leicht ist das Honor mit seinen 176 Gramm jedoch nicht.

Ausstattung, Leistung und Gaming-Funktionen des Honor Play

Im Honor Play werkelt der HiSilicon Kirin 970, ein Octacore-SoC mit bis zu 2,4 GHz im Leistungscluster. Beim Kirin 970 handelte es sich noch vor kurzem um den stärksten Chip aus dem Hause Huawei, der in etwa mit dem Snapdragon 845 ebenbürtig ist. Der Nachfolger wurde nun auf der IFA vorgestellt. Dennoch sollte die Leistung des Honor Play brachial und alle Games flüssig spielbar sein.

Die Grafikeinheit ist eine Mali-72 MP 12, die im Honor Play besonders schnell und effizient arbeiten soll. Dafür sorgt der sogenannte GPU-Boost. Ob hierbei wirklich 60 Prozent mehr Leistung bei 30 Prozent geringerem Energieverbrauch möglich sind (was ja irgendwie wie ein Paradoxon klingt) gucken wir uns dann im ausführlichen Testbericht an.Grundsätzlich ist die GPU einer Adreno 630 des Snapdragon 845 deutlich unterlegen.

Das Honor Play kann in Europa auf vier Gigabyte RAM zurückgreifen, auf anderen Märkten stehen auch sechs Gigabyte zur Verfügung. Dem Nutzer stehen 64 Gigabyte Speicher zur Verfügung. Ein Micro-SD-Slot ist vorhanden.

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Der 6,3-Zoll-Screen des Honor Play ist perfekt zum Zocken geeignet.

Das 6,3 Zoll große Display im 19,5:9-Format löst mit 2340 x 1080 Pixel („Full HD +“) auf. Daraus resultiert eine Pixeldichte von 409 Pixel pro Zoll, was für alle Aufgaben ausreichen sollte und das System nicht unnötig ausbremst. Fürs Gaming wäre eine höhere Auflösung aber vielleicht gar nicht schlecht gewesen.

Das Honor Play erkennt mittels einer Software verschiedene Aktionen, die der Spieler beim Zocken ausführt (Schießen, das Benutzen einer Fähigkeit, Gas geben und Bremsen etc.) und erzeugt ein Vibrationsfeedback, das laut Honor mit dem eines Controllers einer Spielekonsole vergleichbar ist. Eine weitere Spiele-Funktion des Honor Play ist ein besonders druckvoller 3D-Sound, der die Immersion steigern soll.

Der Akku des Honor Play hat eine Kapazität von 3750 mAh, was eine recht lange Laufzeit garantieren sollte. Wireless Charging ist nicht möglich, schnelles Aufladen mit 9V/2A (18 Watt) hingegen schon.

Software

Wie bei allen Honor-Handys kommt auch beim Honor Play eine stark veränderte Version von Android zum Einsatz. Diese trägt den Namen Emui 8.2 und basiert auf Android 8.1 Oreo. Ob man diesen Skin nun mag bleibt jedem selbst überlassen, ich konnte mich aber noch nie wirklich mit ihm anfreunden.

Die Kameras des Honor Play

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Die Dual-Kamera des Honor Play im iPhone-X-Design

Obwohl man beim Zocken eher selten Fotos schießt bringt das neue Handy der Huawei-Subbrand eine Dual-Kamera mit AI-Funktionen und 16 Megapixel Auflösung mit sich. Videos lassen sich in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnen. Hier finden wir natürlich keinen Leica-Schriftzug, es ist aber durchaus denkbar das hier Technologie aus der letzten Flaggschiff-Generation von Huawei verwendet wird. Bisher waren auch Honor-Smartphones für ihre guten Kameras bekannt.

Die Selfie-Knipse löst mit 16 Megapixeln auf und hat eine f/2.0-Blende.

Unsere Einschätzung

Das Honor Play scheint ein interessantes Gerät zu sein, das auch für Nicht-Gamer ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bietet. Ob die Gaming-Funktionen das Spielerlebnis wirklich merklich verbessern muss der ausführliche Testbericht klären.

Das Honor Play ist bereits verfügbar und kann für 329 Euro bestellt werden. Die Player Edition kostet 349 Euro.

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