Wearables sind auch im Jahr 2019 total angesagt. Nachdem wir dieses Jahr bereits einige interessante Modelle für euch testen konnten, hat nun eine neue Smartwatch aus dem Hause Huami ihren Weg in unser Testlabor gefunden – die Amazfit GTR. Erst vor Kurzem berichteten wir über den Release und nun folgt endlich der vollständige Testbericht. Kann die GTR an die Erfolge von Pace, Stratos, Verge und Co. anknüpfen?

Spezifikationen und Design

Wie bei allen Smartwatch-Modellen nach der Amazfit Bip, setzt Huami auch bei der neuen Amazfit GTR auf ein klassisches, rundes Uhrendesign. Die GTR hat einen eher dezenten Look und wirkt dennoch sehr edel. Zum ersten Mal bringt Amazfit eine Uhr in zwei verschiedenen Größen auf den Markt. So gibt es eine große Version, mit einem Gehäusedurchmesser von 47 mm und eine kleine Version, bei der das Gehäuse nur 42 mm im Durchmesser misst. Neben den zwei unterschiedlich großen Versionen gibt es außerdem verschiedene Gehäuse- sowie Armband-Materialien. Die Gehäuse sind aus Edelstahl, Aluminium oder Titan gefertigt. Bei den Armbändern gibt es drei verschiedene Varianten: ein braunes Lederarmband mit TPU-Unterseite, verschiedenfarbige TPU-Armbänder sowie ein weißes Lederarmband (wohl nur für die 42er Version). Des Weiteren gibt es noch eine limitierte Avengers Iron Man Edition, die aber nur in der 47er Größe erhältlich sein wird.

Amazfit GTR Total

Unser Testgerät ist die internationale/globale Version mit dem 47 mm Aluminium-Gehäuse und braunem Leder/TPU-Armband. Diese wiegt ohne Armband 36 g. Direkt auf den ersten Blick fällt die wirklich hervorrragende Verarbeitungsqualität auf, die wir schon von den älteren Amazfit Modellen gewohnt sind. Die Lünette besteht aus Zirkonkeramik, ist auf der Oberseite matt und an den abfallenden Rändern glänzend ausgeführt – bereits dieser Teil verleiht der Uhr einen absolut edlen Look. Die Lünette liegt auf dem matt grauen Aluminium-Gehäuse auf, das wiederum auf eine schwarze Kunststoffrückseite geschraubt ist. Auf der rechten Seite des Gehäuses befinden sich zwei Knöpfe. Der obere Knopf ist zusätzlich mit rotem Lack markiert und stellt quasi den “Home”-Button der Amazfit GTR dar. Der untere Knopf kann in den Einstellungen der Uhr recht flexibel mit einer beliebigen Funktion aus dem gesamten Funktionsumfang der Uhr belegt werden – wirklich sehr praktisch! Auf der Unterseite des Gehäuse befindet sich der optische Pulsmesser sowie zwei Ladepins.

Amazfit GTR DisplayAmazfit GTR Unterseite Sensoren

Das Armband der Amazfit GTR ist bei der großen Version 22 mm und bei der kleinen Version 20 mm breit und jeweils mit einem Schnellverschluss an den Aufnahmen befestigt. Das braune Lederarmband unserer Testversion ist wirklich sehr hochwertig und hat zudem eine TPU-Unterseite, weshalb man es auch sehr gut beim Sport tragen kann. Diese Art “Hybrid-Armband” kennen wir bereits von der TicWatch Pro. Verschlossen wird das Armband von einer klassischen Dornschließe. Diese nimmt die glänzende Oberfläche vom Rand der Lünette wieder auf und genau solche Details machen die Amazfit GTR für mich zur bisher “schönsten” Uhr aus dem Hause Huami.

Amazfit GTR BackAmazfit GTR Handgelenk

Aber auch das Innenleben der GTR kann sich sehen lassen, denn in Sachen Sensorik ist alles mit an Bord, was eine gute Smartwatch heutzutage so braucht: optische Pulsmessung (die Huami jetzt übrigens “BioTracker TM PPG biological tracking optical sensor” nennt), 6-Achsen-Beschleunigungssensor, 3-Achsen-Geomagnetischer Sensor, Barometer, Umgebungslichtsensor sowie GPS & GLONASS. Anders als in unserer Ankündigung vermutet, hat die internationale Version der GTR kein NFC, während die chinesische Version durchaus damit ausgestattet ist. Jedoch braucht man dem NFC nicht weiter nachzutrauern, denn es wäre hierzulande wieder einmal nahezu nutzlos gewesen, da als Bezahldienst wieder nur Alipay angeboten wird.

Amazfit GTR vs Amazfit Verge

Links: Amazfit Verge – Rechts: Amazfit GTR

Zum Prozessor oder Arbeitsspeicher macht Huami weder für die internationale noch für die chinesische Version genauere Angaben. Auf einen internen Speicher muss man bei der GTR definitiv verzichten – somit gibt es auch keinen autarken Music-Player, wie man ihn beispielsweise von der Amazfit Stratos gewohnt ist. Es besteht jedoch die Möglichkeit, bei bestehender Verbindung zum Smartphone, die Musikwiedergabe (z.B. von Spotify) über die Uhr zu steuern. Ansonsten bietet die Amazfit GTR natürlich alle Smartwatch-Funktionen, die bei einem Modell dieser Art einfach nicht fehlen dürfen: Schrittzähler, Schlaftracking, 24h-Pulmessung, Anruf-, SMS- und App-Benachrichtigungen, Weckerfunktionen, Wettervorhersage sowie ein umfangreiches Sporttracking. Die Verbindung zum Smartphone kann über Bluetooth 5.0 BLE hergestellt werden. Zudem ist die GTR wasserdicht bis 5 ATM/5 Bar und darf somit auch zum Schwimmen genutzt werden.

Amazfit GTR Lieferumfang

Global Version Lieferumfang

Zum Lieferumfang gehören neben der Uhr samt Armband, eine magnetische Ladeschale sowie eine Kurzanleitung.

Display

Ein Highlight der Amazfit GTR ist sicher das AMOLED-Display. Das 1,39 Zoll (bzw. 1,2 Zoll) große Display löst mit 454 x 454 (bzw. 390 x 390) Pixel bei einer Pixeldichte von 326 ppi auf. Geschützt wird es bei beiden Versionen von Corning Gorilla Glass 3.0. Die Farbwiedergabe des Displays ist wirklich sehr gut. Die Helligkeit des Displays kann über einen Regler stufenlos angepasst werden und es gibt einen Auto-Mode, der wirklich einwandfrei funktioniert. Bei höchster Helligkeit ist die Amazfit GTR selbst bei direkter Sonnenstrahlung noch recht gut ablesbar. Die Reaktionsgeschwindigkeit des Touchpanels ist ebenfalls sehr gut und meine Eingaben konnten jederzeit fehlerfrei umgesetzt werden. Man kann also so sehr suchen wie man will, aber eigentlich gibt es keine echten Kritikpunkte an diesem Display – es ist einfach Top!

OS und Amazfit App

Als Verbindungsstandard bietet die Amazfit GTR jetzt sogar Bluetooth 5.0 BLE und die Kopplung mit dem Smartphone funktioniert Amazfit-typisch tadellos. Hierfür wird lediglich die bereits bekannte Amazfit App (Version in meinem Test: 3.2.0) benötigt. Die Ersteinrichtung der GTR ist wie immer kinderleicht: in der Amazfit App muss die GTR zur Kopplung ausgewählt und im nächsten Schritt der QR-Code von der Uhr gescannt werden. Die Kopplung der Geräte funktioniert nun quasi von allein und die Amazfit GTR kann in vollem Umfang genutzt werden. In meinem Test arbeitet die GTR problemlos mit dem Xiaomi Mi 8 zusammen.

Amazfit GTR Firmware UpdateAmazfit GTR Schriftarten Update

Beim Betriebssystem setzt Huami weiterhin auf eine Eigenentwicklung, die bereits bei den Vorgängern überzeugen konnte. Tatsächliche hatte die internationale Firmware der GTR bis heute bereits mindestens eine Version (V1.3.3.06) mit größeren Bugs, aber die aktuelle (internationale) Firmware V1.3.4.05 läuft soweit fehlerfrei. Bei der von mir getesteten internationalen/globalen Version wird die deutsche Sprache vom Smartphone direkt übernommen und somit funktioniert diese Version der Amazfit GTR vom ersten Tag an auch auf deutscher Sprache. Die chinesische Version kann aktuell noch nicht auf Englisch oder gar Deutsch umgestellt werden.

Ausgehend vom Watchface (es stehen aktuell 39 verschiedene Watchfaces zur Auswahl) erfolgt die Bedienung der GTR anhand von Wischgesten. Mit einem Swipe-Down gelangt man in eine Art Schnellzugriff-Screen, auf dem man die Helligkeit, den DnD-Modus, den Lockscreen, das Energiesparen oder die Taschenlampenfunktion direkt ansteuern kann. Mit einem Swipe-Left vom Watchface aus gelangt man zur Angabe zu den zurückgelegten Schritten und mit einem Swipe-Left zu einer Übersicht für die Herzfrequenz. Über einen Swipe-Up gelangt man schließlich ins Hauptmenü der GTR. Hier finden sich folgende Menüpunkte:

Status

Herzfrequenz

Sport

Aktivitäten

Wetter

Musik

Mitteilungen

Wecker

Erinnerung

Weitere

Einstellungen

Alle Menüs sind übersichtlich aufgebaut und mit schönen Darstellungen (z.B. HF-Verlauf über den Tag bei eingeschalteter 24 h HF-Messung) versehen.

Amazfit GTR SchritteAmazfit GTR HF

Im Zusammenspiel mit der Amazfit App können allerhand Einstellungen vorgenommen werden. So lässt sich beispielsweise die 24h Herzfrequenz-Messung sowie eine detaillierte Schlafüberwachung (“Schlafassistent”) aktivieren. Beide Optionen nutzen häufigere Messungen des Pulses und können somit zur Verkürzung der Akkulaufzeit beitragen, jedoch liefern sie auch interessante und vor allem recht genaue Daten. Auch die Anruf-, SMS- und App-Benachrichtigungen können über die Amazfit App konfiguriert werden und funktionieren wie gewohnt sehr zuverlässig. Allerdings werden weiterhin z.B. die Emojis aus WhatsApp Nachrichten nicht auf der Uhr dargestellt. Ein nettes Gimmick ist das Erstellen von eigenen Vibrationsmustern über die App, womit man einzelne Meldungen auf der Uhr dann schon anhand der Vibration voneinander unterscheiden kann. Auch Termine, zu denen man sich benachrichtigen lassen möchte, können über die App definiert werden. Der Wecker kann sowohl über die App als auch direkt auf der Uhr gestellt werden. Insgesamt ist das Betriebssystem der Uhr sowie die dazugehörige Amazfit App nichts völlig Neues aber beides funktioniert im Zusammenspiel wirklich sehr gut.

Sporttracking

Der Werbeslogang “Elegant in Action, Active in Style” macht schon recht deutlich, wohin Huami mit der neuen Amazfit GTR will. Die Uhr hat ein klassisches, elegantes Design aber ist gleichzeitig definitiv für den sportlichen Einsatz gedacht. Dafür wurde das Gerät mit allen nötigen Sensoren samt Pulsmessung und GPS ausgestattet. Wie ihr es inzwischen von mir gewohnt seid, habe ich die GTR natürlich auch recht ausführlichen Tests beim Sport unterzogen und muss leider vorweg nehmen, dass ich vor allem bezüglich des GPS nicht endgültig zufrieden mit der Amazfit GTR bin, aber lasst mich von vorn beginnen…

Über das Sport-Menü, das man sich praktischerweise direkt auf den unteren der beiden Knöpfe an der GTR legen kann, gelangt man in die Auswahl der 12 vorhandenen Sportarten:

Outdoor-Laufen

Joggen

Radfahren

Laufband

Indoor-Radfahren

Offengewässer

Schwimmen im Pool

Crosstrainer

Klettern

Traillauf

Skifahren

Training

Die Auswahl an Sportarten ist im Vergleich zu den Vorgängermodellen durchaus größer geworden und da die GTR bis 5 ATM wasserdicht ist, sind natürlich auch Aufzeichnungsmodi für das Schwimmen an Bord.

Als leidenschaftlicher Läufer habe ich natürlich die meisten Daten zum Outdoor-Laufen gesammelt (mit dem oben aufgeführten “Joggen” ist tatsächlich eher Spazierengehen/Wandern gemeint) aber auch auf dem Fahrrad war ich unterwegs. Meine Vergleichsmessungen stammen von der Garmin Forerunner 645 Music, die quasi zeitgleich am anderen Arm getragen wurde.

Einheit GTR – Strecke Garmin – Strecke GTR – Ø HF Garmin – Ø HF
1 21,10 km 21,13 km 162 154
2 10,93 km 10,48 km 137 136
3 11,64 km 13,09 km 143 145
4 13,76 km 14,03 km 107 112
5 19,55 km 20,79 km 163 159

Wie man an den Daten in obiger Tabelle sehen kann, sind leider doch immer wieder Abweichungen zwischen den Messungen der Amazfit GTR und denen der Garmin aufgetreten. Während die Abweichungen für die durchschnittliche Herzfrequenz mehr oder weniger im Rahmen sind, ist das bei den GPS-basierten Streckendaten leider nicht so. Es gab zwar bereits ein A-GPS Update für die GTR während meiner Testzeit (davor waren die Werte noch ungenauer) aber trotzdem lässt die GPS Genauigkeit leider noch etwas zu wünschen übrig. Vor allem bei durchgehender Bewölkung tut sich das GPS der Amazfit GTR etwas schwer – hier kann bereits das Finden des GPS-Fix einige Minuten dauern. Außerdem konnte ich feststellen, dass die GTR vor allem zu Beginn eines Trackings bereits größere Streckenabweichung zur Garmin-Vergleichsmessung aufzeichnet.

Amazfit GTR Tracking Fail

Fehldarstellung einer Sportaufzeichnung

Diese Abweichungen werden dann während der gesamten Einheit weniger bzw. verschwinden gänzlich und die Gesamtabweichung der Aufzeichnung stammt somit mitunter nur vom ersten Kilometer. Des Weiteren scheint das GPS der GTR im Wald sowie auf der Laufbahn leider etwas überfordert zu sein. Obige Einheit 3 war ein Intervall-Lauftraining, das zu Großteilen auf einer klassichen 400m-Laufbahn stattgefunden hat. Hier hat die GTR leider knapp 1,5 km zu wenig aufgezeichnet, was definitiv deutlich zu viel Abweichung ist. Die Einheit 1 (ein etwas zügiger Halbmarathon-Trainingslauf) zeigt jedoch auch, dass die GTR unter optimalen Bedingungen durchaus in der Lage ist, sehr genaue GPS-Aufzeichnungen zu liefern. Somit kann ich das GPS der Amazfit GTR zum aktuellen Zeitpunkt weder uneingeschränkt loben, noch für völlig fehlerhaft erklären. Da die Update-Politik von Huami wirklich sehr gut ist, gehe ich davon aus, dass weitere A-GPS Updates folgen werden und damit die GPS-Genauigkeit der GTR in Zukunft deutlich robuster wird.

Grundsätzlich ist die Handhabung sowie Konfigurierbarkeit des Sporttrackings der Amazfit GTR wirklich sehr gut. Die Menüs sind selbsterklärend und können sowohl vor als auch während der Aufzeichnung gut bedient werden. Da die Uhr kein Always-On-Display hat, sollte man die “Handgelenk anheben zum Anzeigen von Infos”-Option aktiviert haben, denn so reicht ein Drehen des Arms aus, um die Live-Daten während der Trainingseinheit sehen zu können. Über die Amazfit App kann man die so aufgezeichneten Daten dann sogar wie gewohnt mit einem Strava-Account synchronisieren.

Kurz zusammengefasst gilt für das Sporttracking zum aktuellen Zeitpunkt: umfangreiches Angebot, übersichtliche Darstellung, gute Handhabung, aber GPS aktuell noch mit Schwächen.

Akku

Obwohl wir bekanntlich immer erst ganz zum Schluss eines Testberichts über den Akku schreiben, ist er eigentlich fast das Wichtigste an einer Uhr. Egal wie toll die Funktionen des Geräts sind, wenn man die Uhr gefühlt mehr am Ladekabel als am Arm hat, ist sie nahezu unbrauchbar. So oder so ähnlich scheint das auch Huami zu sehen und deshalb haben die Amazfit Modelle seit jeher doch recht gute Akkulaufzeiten.

Der Amazfit GTR hat man in der großen 47er-Version einen Akku mit 410 mAh spendiert. Die kleinere 42er-Version hingegen muss mit einem 195 mAh Akku auskommen. Laut Huami sind mit dem 410 mAh Akku Laufzeiten von bis zu 24 Tagen drin. Wenn man die Verbindung zur App deaktiviert und auch sonst keinerlei smarte Funktionen nutzt, soll die große Version der GTR sogar bis zu 74 Tagen durchhalten.

In meinem Test nutze ich die große Version der Amazfit GTR mit aktiver 24 HF-Messung (im 30-Minuten Intervall), Auto-Helligkeitsmode und aktiven Anruf-, SMS- und App-Benachrichtigungen. Ich habe bisher sieben Sporteinheiten aufgezeichnet, bei denen das GPS etwa 8 h aktiv war. Mit diesem Setup hat die GTR bei mir nach 15 Tagen Laufzeit einen Akkustand von 46 %. Bei einer vorsichtigen Hochrechnung, sollten die angepriesenen 24 Tage also definitiv machbar sein. Die Akkulaufzeit der Amazfit GTR ist also richtig gut. Sobald ich abschließende Werte zur erreichten Akku-Laufzeit mit meinem User-Setup habe, werde ich diese hier natürlich nachreichen.

Geladen wird die Amazfit GTR über eine magnetische Ladeschale. Das Einlegen der Uhr geht kinderleicht und die Magnete haben auch genug Kraft. Ein vollständiger Ladevorgang dauert ca. 2h, was bei der Akku-Laufzeit absolut in Ordnung ist.

Fazit und Alternative

Jens
Jens M.:

Ist die Amazfit GTR nun die neue Flagship-Smartwatch aus dem Hause Huami? Jein bzw. noch nicht. Das Design der GTR ist wirklich gelungen und scheint mir von allen Amazfit-Watches das Alltaugstauglichste zu sein. Das AMOLED-Display kann mich ebenfalls voll überzeugen und auch die Akkulaufzeit ist richtig stark. Des Weiteren punktet die GTR auch bei der Verarbeitungsqualität und mit der Verfügbarkeit von zwei unterschiedlich großen Modellen, die wiederum in verschiedenen Materialausführungen angeboten werden. Einzig das bisher nicht 100%ig zuverlässige GPS trübt das Bild der GTR aktuell noch ein wenig – dies sollte aber mit einem Software-Update zu beheben sein.

Lohnt sich also ein Wechsel von Pace, Stratos oder Verge hin zur GTR? Darauf kann ich keine endgültige Antwort geben, denn z.B. der Look ist halt Geschmackssache. Wenn die GPS-Genauigkeit der Amazfit GTR verbessert wird, ist sie aber sicherlich zurecht das neue Flagschiff von Huami.

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PatrickMatthias DürreMarcGastJ.Eckey Letzte Kommentartoren
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Patrick
Gast
Patrick

Also ich Frage mich des öfteren was die amazfit noch so kann. Kann sie denn auch Spotify, Fussballergebnisse oder auch anrufe anzeigen? Auch WhatsApp Nachrichten direkt an der Uhr ablesen?

Matthias Dürre
Gast
Matthias Dürre

Ich habe sie nun endlich auch, nur Frage ich mich, wie bzw ob man sie mit Google fit verbinden kann, denn die Anleitung vom Forum, die ich gefunden habe passt nichtmehr. In den Puls Teil der amazfit App finde ich keine Einstellungen zum Verbinden mit Google fit.

Matthias Dürre
Gast
Matthias Dürre

Theoretisch geht das koppeln mit Google fit über die Mi fit App, aber da kommt bei mir nur ein unendlicher Ladekreisel…

Marc
Gast
Marc

Hi, ich nutze zum synchronisieren mit Google fit diese App.

habe mir jetzt die Pro gekauft weil ich die app echt gut finde, ob Google fit for vorher bereits ging ich glaube ja.

man muss das interne Update der App herunterladen dann wird die GTR unterstützt

Matthias Dürre
Gast
Matthias Dürre

Danke für den Tipp, geht nur mit pro ist aber okay.
Man kann dafür mehr als nur den Puls abgleichen.
Finde die App nur etwas im normalen Modus überladen.

J. Eckey
Gast
J. Eckey

An sich gute Uhr. Reicht für meine Zwecke absolut. Habe aber das Problem das ich es nicht hinbekomme das SMS Benachrichtigungen von meinem Redmi Note 7 an die Uhr geschickt werden. Habe schon alle Tipps aus dem Netz durch. Alle anderen Benachrichtigungen funktionieren selbst das Telefon. Hat jemand dasselbe Problem?

Nico
Gast
Nico

Bei mir funktionieren mit dem Huawei P20 Pro weder SMS- noch App-Benachrichtigungen. Anrufe dagegen werden korrekt mit dem Namen des Anrufers angezeigt. Ich hab auch schon alles mögliche ausprobiert und komme einfach nicht weiter.

J.Eckey
Gast
J.Eckey

Also bei mir funktioniert es jetzt. War aber ein Fehler von mir. Dachte ich könnte mir selbst eine SMS schicken und dann eine Benachrichtigung erhalten. Die Benachrichtigung kommt aber nur auf dem Handy an nicht auf der Uhr. SMS von anderen Personen funktionieren. Ich hatte den Amazfit Support angeschrieben wegen des Problems. Du könntest versuchen den Schalter bei “eingehende SMS” auf aus zu setzen und in den “App-Benachrichtigungen” die SMS App bei “Apps verwalten” zu aktivieren. Das hat wohl bei manchen geholfen.

Das war die Antwort vom Support:
Thank you for your email. We are very sorry that you have trouble with your device!

Please understand that the content displayed on the watch is the same as what you can see from the notification bar of the mobile phone. Can you see the SMS notifications from the notification bar on your phone? Please note that alerts will only appear on the watch if they pop up on phone.

And a pre-populated list of existing applications on your mobile device will not appear in Amazfit App. Only applications that generate notifications will appear in the list and will populate over time as notifications arrive.

Please check the following steps to troubleshoot your issue:

A. Enable the app alerts in the app.

1) Open Amazfit App and tap on“Profile” in the lower right-hand corner.
2) Tap on My devices– Amazfit GTR
3) Tap on App alerts to allow Amazfit app access notifications
4) Turn on App Alerts
5) Tap on “Manage apps” in the lower middle of the screen and select the app to alert.

Note: If you toggle on “only receive app alerts when the screen is off”, you will only receive app alerts when your phone screen is off.

B. Make sure Bluetooth is turned on on your mobile phone.
C. Check if you enable DND mode (Silent mode) on the watch. Please disable if enabled.
D. Make sure your phone notification bar is functioning.
F. Go to your phone settings, find app notifications, toggle off and on, reboot your phone, restart Amazfit app and try again.
G. Go to Amazfit App-Profile-My devices Amazfit GTR-tap Run in background to check the settings and make sure that Amazfit app runs in background.

Gast
Gast
Gast

Hat jemand die Synchronisation mit Strava ans Laufen bekommen? Ich habe, wie bei der Stratos, den Account hinzugefügt und freigegeben, aber es tut sich auch nach mehreren Radfahrten zZt. noch nichts.

Didi
Gast
Didi

Ich kann gar nicht glauben, das auf der GTR keine Emojis z.B. von Whatsapp angezeigt werden sollen. Auf meiner Pace werden alle Emojis (Whatsapp, Threema, …) angezeigt. Aber die GTR würde mir schon gefallen 🙂

Volker Hildebrand
Gast
Volker Hildebrand

Ich muss gestehen, dass ich von der Amazfit GTR ebenfalls sehr ernüchtert bin. Die Uhr ist wohl eher mit der Amazfit Bip zu vergleiche, als mit der Amazfit Stratos. Optisch gibt es erst einmal nichts zu bemängeln. Die Uhr sieht super aus und die Akkulaufzeit scheint so zu sein, wie angekündigt. Das Display ist von der Auflösung her wirklich hervorragend. Das war es aber auch schon an positiven Dingen. Die Sportsmodis sind zwar von der Vielfalt her ausreichend, in den Sportmodis sind aber viel zu wenige Einstellungsmöglichkeiten. Bei der Stratos (Pace und Verge) habe ich sehr gerne die Aktivität Bergsteigen benutzt, da ich viel wandern gehe. Bei der GTR kann man da leider nur Auto Pause, eine Warnung bei erreichten maximalen Puls und ein Herzfrequenzdiagramm anzeigen lassen. Das war es schon an Einstellmöglichkeiten. Es ist nicht möglich die Datenfelder anzupassen und für mich besonders tragisch. Es ist nicht möglich einen GPX Track auf die Uhr zu laden und dann Warnungen zu erhalten, wenn man die Route verlässt. Diese Funktion finde ich bei der Stratos (Pace und Verge) sehr praktisch und vor allem auch wichtig. Ich hoffe, dass diese Funktion nachgerüstet wird. Eine weitere Katastrophe ist die GPS Genauigkeit. Abgesehen davon, dass ein GPS Fix, trotz aktueller AGPS Daten, eine Ewigkeit dauert, sind die aufgenommenen Tracks extrem ungenau und nicht einmal ansatzweise mit der Genauigkeit der Startos (Pace und Verge) zu vergleichen. In meinen Augen ist die Amazfit GTR ein Nachfolger der Amazfit Bip, denn auch die GTR basiert nicht auf einem Android Grundsystem, sondern einem proprietären Betriebssystem, wie bei der Bip. Ein Anpassen und Verändern der Firmware, wie es bei der Stratos, Pace und Verge dank einer regen Community, möglich ist, wird es auf der GTR sehr wahrscheinlich nicht geben. Eine Weiterentwicklung wird also nur von Huami stattfinden können und da kann man nur hoffen.
In der aktuellen Version ist die Amazfit GTR für mich leider nicht zu gebrauchen und ich werde die Stratos weiter verwenden müssen. Ich bin im Moment wirklich sehr enttäuscht, zumal ich für meine Freundin bereits die kleinere Version der GTR (42mm) bereits bestellt habe.

Frank_Mercier
Mitglied
Mitglied
Frank Mercier

Meiner Meinung nach, ist diese Uhr weit davon entfernt, einen Flagschiff Charakter zu haben!
Gerade mal 3 (DREI(!)) Watchfaces auf der Uhr, will aber schick sein….da kann die Huawai Watch GT mehr…
Akku ist nicht alles, wer nice sein will, muss einfach mehr Watchfaces können… meine Meinung!
Des weiteren kann die Stratos mehr “smarte” Sachen, da kommt die GTR nie ran, mit ihren lächerlichen 40 MB…

schade, dass ich die bestellt habe 🙁

Robert
Gast
Robert

na gut, Watchfaces sollten ja nicht wirklich schwer zu bekommen sein. Du redest von 3, angeblich sind es 39?! Und im Netz werden es täglich mehr, ich weiß über Geschmack und so weiter kann man streiten. Was kann die Stratos mehr , würde mich in meinem Vergleich wirklich intessieren. Den größeren speicher kann man nutzen um musik auf die Uhr zu laden. will ich aber gar nicht, ist nur arbeit, und auf dem Phone ist eh alles vorhanden, das reicht mir an musik.
Ich persönlich weiß nicht ob ich das OLED Display beim sport ebenso gut ablesen kann wie die Stratos? Das wäre mein Kriterium.

Frank_Mercier
Mitglied
Mitglied
Frank Mercier

Watchfaces: 3 auf der Uhr, einige in der App, habe sie nicht gezählt, fast alle häßlich, ist aber Geschmacksache 😉 wählt man ein neues in der App aus, wird das dritte der Uhr damit ersetzt und das dauert gefühlt 10 min 🙁
Gerade beim Sport ist mir mittlerweile sehr wichtig, dass das Display immer an ist. Die Stratos kann das 😉
Was die Stratos sonst noch mehr kann – na, z.B. Datenfelder beim Sport gestalten/verändern/ausblenden…. einfach viel mehr Einstellungsmöglichkeiten… selbst bie Huawai GT hat mehr Einstellungsmöglichkeiten…. die GTR ist wirklich sehr ernüchternd, was aber bleibt, ist der fette Akku und das gute Display – mir aber zu wenig und deswegen weit weg von nem Flaggschiff…

Ralle
Gast
Ralle

Hi,
Danke für den Test👍🏻
Werdet ihr die Amazfit Verge 2 mit eSim ebenfalls testen wenn die erhältlich ist?
LG

Bernd
Gast
Bernd

Cool, meine kommt heute und da bin ich doch mal gespannt. Werde das GPS mal analog mit der Pace vergleichen. Die Pace funktioniert sehr genau, habe ich schon öfter mit unterschiedlichen Garmin Modellen feststellen können.