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Huawei MatePad Pro – High-End Tablet mit Punch Hole

Viel hört man ja nicht vom Huawei MatePad Pro. Dabei setzt man zum ersten Mal auf eine Loch-Notch im Display für die Frontkamera und verdient den Titel „Flagship-Tablet“. Denn das MatePad Pro kommt mit dem starken Kirin 990 Prozessor, einem 10,8 Zoll 2K Display, 7250mAh großen Akku sowie Wireless & Reverse Wireless Charging.Huawei MatePad Pro

Aber der Google-Bann macht dem chinesischen Hersteller noch immer zu schaffen. Nach jetzigem Stand kommt das Huawei MatePad Pro ohne Google Services, also Android mit dem bekannten EMUI System von Huawei. Allerdings lässt sich aus dem Angebot von CECT-Shop bereits schließen, dass sich der Playstore auf der chinesischen Version nachträglich installieren lässt. Ein Europa Launch steht soweit noch aus.

Ruhig ist es im den Tabletmarkt geworden. Soll es aber ein richtiges Arbeitsgerät sein, so finden sich noch immer seit einigen Generationen die drei etablierten Alternativen: ein iPad Pro mit Stylus und Case, das Samsung Tab S, inzwischen in der 6. Generation mit dem Samsung Tab S6 und das Huawei MediaPad Pro. Davor war Huawei-Tablet-Flagship noch in der normalen Serie integriert, z.B. als MediaPad 5 Pro, neben dem MediaPad 5 und MediaPad 5 Lite. Mit dem Huawei MatePad Pro geht es nun separat weiter.

Design, Display und Hardware

Mit der Positionierung der Frontkamera ist das Huawei MatePad Pro nicht nur das erste Tablet mit Loch-Notch, sondern auch generell einer Notch. Bei den Smartphones kommt dies zum Einsatz, um das Full-Screen-Ideal, also ein möglichst großes Display auf der Front, zu erreichen – Aber ist dies bei einem Tablet überhaupt notwendig? Denn an sich braucht man ja einen gewissen Rand, um die 10,8 Zoll zu manövrieren. Dieser Rand ist auch noch vorhanden und in der Ecke gäbe es sicher genügend Platz für die Frontkamera. Einen gravierenden Nachteil sehe ich beim MatePad Pro durch die Punch-Hole aber auch nicht.

Das Display misst 10,8 Zoll in der Diagonale und löst mit QHD+ mit 2560 x 1600 Pixel auf. So erreicht das herkömmliche IPS Panel eine Bildpunktdichte von 279 PPI. Mit dem schmalen Rahmen und der Notch soll das MatePad Pro eine Screen-to-Body-Ration von 90% (laut Huawei) erreichen.

So misst das Huawei MatePad Pro 246 x 159 x 7,2mm und bringt 460g auf die Waage. Erhältlich ist es in vier Farbvarianten: Weiß und Grau kommen mit einer Glasrückseite, während Orange und Blau einen Kunstlederüberzug erhalten.

Huawei MatePad Pro 12Unter der Haube werkelt der neue schnellste Chip von Huaweis Tochterunternehmen HiSilicon. Der Kirin 990 erreicht im AnTuTu (Version 8) Benchmark circa 460.000 Punkte, die Version 5G Modem Modem sogar nochmal knapp 5% mehr. Gefertigt ist der Chip im 7nm Verfahren und als GPU kommt die Mali-G76 MP16 zum Einsatz. Beim Speicher gibt es gleich mehrere Varianten und zusätzlich lässt sich der Speicherplatz noch via Nano Memory Card erweitern.

  • WiFi Version: 6/128GB – 3299 Yuan ca. 430€, 8/256GB – 3999 Yuan ca. 521€
    • Kunstlederrückseite: 8/256GB – 4999Yuan ca. 586€
  • LTE Version: 6/128GB – 3799 Yuan ca. 495€, 8/256GB – 4499 Yuan ca. 586€
    • Kunstlederrückseite: 8/512GB – 5999 Yuan ca. 782€

Ausgeliefert wird das Huawei MatePad Pro mit EMUI 10.0.1 auf Android 10 Basis und klar wird uns das Thema Google-Bann auch hier beschäftigen. Schon für das Huawei MediaPad M6 haben wir eine und für das Huawei Mate 30 Pro gleich zwei Methoden, um den Play Store und Google Services nachträglich zu installieren. Sehr wahrscheinlich ist dies auch beim MatePad Pro möglich, denn bei CECT-Shop gibt es das Gerät bereits mit Original-ROM und nachinstalliertem Playstore zu kaufen.

Tablet als Notebook-Ersatz

Die Software bietet schon einige Kniffe, um die Effizienz mit dem Android Tablet zu steigern. Der Computer Mode bietet, ähnlich zu Samsung DeX, eine Windows ähnliche Oberfläche mit einem Desktop für Apps und Dateien sowie einer Fensteransicht für Multitasking.

Das Experiment Android Tablet als Notebook für unterwegs habe ich schonmal gewagt. So lange der Aufgabenbereich nicht zu speziell wird, kommt man mit dem Notebook-Modus gut zurecht. Aber gerade hier ist es umso wichtiger, dass man über den Google Play Store an die benötigten Apps kommt.

Huawei MatePad Pro 5Um das Huawei MatePad Pro dann zum Ultrabook für unterwegs umzufunktionieren, bietet sich das Keyboard-Case und der Stylus an.

Das Smart Magnetic Keyboard wird separat zum MatePad Pro für gut 130€ verkauft (in China 699 Yuan ca. 91€). Das Case hält magnetisch am Tablet, ermöglicht es wie ein Notebook aufzustellen und bietet eine vollwertige Notebooktastatur (derzeit noch im US-Layout).Huawei MatePad Pro 1

Zum Keyboard kommt auch noch der M-Pen Stylus von Huawei hinzu. Dieser bietet 4000 Druckstufen und wird zum Laden an das Tablet angeklippst – Wie man es vom iPad und dem Apple Pencil kennt. Verkauft wird der M-Pencil in China für 499 Yuan ca. 65€.

Ausstattung des MatePad Pro

Das Huawei MatePad Pro kommt in einer WiFi Version, LTE 4G und, dank des Kirin 990 Prozessor, auch 2020 vielleicht in einer 5G Version auf den Markt. Mit dem lokalen WLAN verbindet man sich indessen mit dem ac-Standard und mit anderen Bluetoothgeräten über Bluetooth 5.1. Das LTE Modell kommt dazu noch mit GPS Empfang.

Auf der Rückseite befindet sich eine 13MP Kamera, während die 8MP Frontkamera auf der Front in der Loch-Notch untergebracht wird. Um den Rahmen befinden sich insgesamt vier Lautsprecher für Stereosound. Für Kopfhörer lässt sich hingegen nur der USB-C Port oder Bluetooth nutzen. Ein herkömmlicher 3,5mm Klinkenanschluss fehlt leider.

Der Akku misst ordentliche 7250mAh und lässt sich über Kabel mit bis zu 40 Watt laden. Zusätzlich kommt noch Wireless Charging und Reverse Wireless Charging. So lädt man das MatePad Pro kabellos über QI mit bis zu 15 Watt und kann auch andere Geräte, wie das Smartphone, auf das Tablet legen und mit 7,5 Watt laden.

Unsere Einschätzung

Wir haben großes Interesse, das „Profi-Tablet“ zu testen, denn mit dem Kirin 990 hat das MediaPad Pro ordentlich Saft im Tank, die Software verspricht das Notebook zu ersetzen und die Google Dienste + den Play Store bekommt man wohl auch auf das Tablet installiert.

Ein Launch für Europa steht indessen noch immer vollkommen in den Sternen und nicht mal das normale MediaPad M6 wird auf der Huawei Deutschland Website gelistet. In China hingegen bekommt man das Huawei MediaPad Pro bzw. Huawei MatePad Pro für knapp 500€ – Und wird wohl erstmal den einzigen Weg zum MatePad Pro darstellen.
Wie sieht es bei Euch aus, hättet Ihr Interesse an einem Testbericht zum MatePad Pro? Hinterlasst uns einen Kommentar!
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Ben M.
Gast
Ben M.

Bitte, unbedingt testen! Überall anders im Internet findet man nur die technischen Daten, aber einen Test wäre mir sehr wichtig!

Tim Walter
Gast
Tim Walter

Klar, ein Test wäre interessant, Suche einen Nachfolger für das Note 2014 Edition.
LTE Frequenzen wären gut zu wissen.

Piti
Gast
Piti

Jaaa, ich bin auf der Suche nach einem Ersatz für mein Galaxy Tab S2 (für mein Studium vor allem). Da das S2 aber immernoch einwandfrei funktioniert, fällt es mir umso schwerer ein neues zu kaufen.
Das Matepad ist soweit top, nur was mich zweifeln lässt: die software, vor allem mit den fehlenden Google Services, ist nicht wirklich Tablet optimiert (siehe iPad pro). Oder irre ich mich?

Ben
Gast
Ben

Hi Piti!
Wenn du das Tablet im CeCT-Shop bestellst, dann werden dir Google Dienste von denen vorinstalliert. Ausserdem hat das Tablet so was wo man den Bildschirm teilen kann.
Obendrauf gibt es ein Feature, welches dir erlaubt, angenehmer durch nicht Tablet-optimierte Apps zu navigieren (sieht dann ein bisschen so aus wie die 2 Spalten in den iPad-Einstellungen.).
Mfg, Ben.

Tim Walter
Gast
Tim Walter

Also fürs Studium glaube ich warte mit das zu riskant.
Verfügbare Programme und Kompatibilität wäre mir zu aufwendig oder riskant.