Die Jumper EzBook 3 Reihe bietet für jeden das passende Modell: unser neustes Ultrabook ist das Jumper EzBook 3 Plus! Die zweitstärkste Variante kann sich durch einen potenten Intel m3 Prozessor auszeichnen, bietet statt eMMC Speicher nun eine flotte SSD und auch bei den Eingabegeräten konnte man sich nochmals verbessern! Ist das nun der ultimative Laptop für unterwegs?

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Jumper EzBook 3 Plus Samples 9Für das wahrscheinlich beste Jumper EzBook Ultrabook werden 350€ fällig. Hierfür erhält man aber auch einen wunderschönen Metall-Unibody, eine schreibfreundliche Chiklet-Tastatur & Präzisions-Touchpad sowie ordentliche Hardware und Performance, die über Web und Office hinausgeht. Mit dem Preis ist man aber auch schon schlagreichweite zum beliebten Xiaomi Notebook Air 12. Im Test schauen wir uns den Computer etwas genauer an und ob man dem guten Ruf auch hier gerecht wird!

Vergleich zu den anderen Jumper EzBook Modellen

Über dem EzBook 3 Plus liegt nur noch das recht unbeliebte Jumper EzBook i7: dadurch, dass der i7 4500U schon zu den Älteren gehört, kann er sich in den Benchmarks kaum absetzen – knapp 5% leistet im Durchschnitt mehr – das bezahlt man teuer bei der Akkulaufzeit; gut 3x so hoch fällt er aus! Damit scheidet das EzBook i7 schon mal aus.

Das Jumper EzBook 3 Pro hatten wir bereits. Zurecht konnte man es als Hit und Kassenschlager bezeichnen – mit so einem Metall-Unibody macht man es der Konkurrenz sehr schwer. Preislich, aber auch Leistungs-technisch spielt das EzBook 3 Pro in einer anderen Liga: der m3 ist bei Benchmarks fast doppelt so schnell, außerdem kommen im EzBook 3 Plus neue und bessere Eingabegeräte zum Einsatz.

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Das neuste Modell ist das Jumper EzBook 3L Pro und ist unserem Testkandidaten noch am ähnlichsten: gleiches Gehäuse, vermutlich gleiche Eingabegeräte und beide im 14 Zoll Format. Den saftigen Aufpreis zahlt man einfach für die Leistung: m3 7Y30 vs. Celeron N3450 & SSD vs. eMMC. Hier zählt das persönliche Nutzungsprofil des Interessenten. Prinzipiell sollte allein die SSD schon für eine erheblich schnellere Betriebsgeschwindigkeit sorgen.

Design und Verarbeitung

Im braunen Karton findet sich nur das Nötigste: Ladegerät mit chinesischem Stecker, ein paar Packungsbeilagen, eine Anleitung und eben das Jumper EzBook 3 Plus. Das Objekt der Begierde ist sehr sicher in Schaumstoff und Folien gebettet.

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Und wieder einmal bekommt man beim Jumper EzBook 3 Plus eines der schönsten Gehäuse geboten: Das Ultrabook besitzt einen makellosen Unibody aus silbernem Metall, das uns bei jeder Nutzung schwer beeindrucken kann! Das EzBook 3 Plus bringt angenehme 1,31 kg auf die Waage und misst 33 x 22 cm. Durch die Keilform ist es vorne schmaler und maximal 15mm „dick“, davon gehen 5,1mm an das Display.

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Die Farbe ist besonders edel in silber-matt-metallic und selbst bei dem einzigen Plastikteil, dem Displayscharnier, wurde die Farbe sehr gut getroffen. Das Touchpad grenzt sich durch ein etwas dunkleres Silber ab und die Kanten sind abgeschliffen und glänzen chromfarben. Tastatur, Gummifüße auf der Unterseite und Puffer zwischen Deckel und Boden sind in schwarz. Gegenüber dem Jumper EzBook 3 Pro hat das 3 Plus das größere Gehäuse als Nachteil, denn es ist anfälliger gegen Verwindungen. Den Eindruck mindert es trotzdem nicht. Auch hat das Displayscharnier mit der größeren Displaydiagonale mehr zu schaffen – eigentlich gut, denn die Magnete sind nicht mehr so bockstark und das EzBook lässt sich auch einhändig öffnen.

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Schöner Blickfang: das Jumper-Logo auf der Rückseite ist nicht gelasert, sondern es sind kleine Buchstaben aus Metall, die leicht hervorstehen und diagonal geriffelt sind – Passt super zum Dekor aus Chrom. Den Titel „Ultrabook“ verdient sich das das Jumper EzBook 3 Plus allemal: die Verarbeitung ist tadellos, das Gerät ein edler Blickfang und portabel für unterwegs allemal – So gehört sich das!

Schnittstellen & Kommunikation

Jumper EzBook 3 Plus Samples 1Am Gehäuse finden sich auch einige Anschlüsse, um andere Geräte mit dem Jumper EzBook 3 Plus zu verbinden. Auf der rechten Seite liegt der Stromanschluss, 3,5mm Klinkenstecker, ein USB Port und ein microSD-Slot. Auf der linken Seite des Gehäuses findet sich die Lade-LED, micro HDMI und der zweite USB Port. Zu einer Verwechslung des DC-Eingangs und Klinkenanschluss kann es nicht mehr kommen, da die Anschlüsse mit Gravuren beschriftet sind. Der zusätzliche Sticker deutet darauf, dass man sich Kritik auch wirklich gekümmert hat – dieser lässt sich leicht lösen. Außerdem kommt man leichter an die USB-Ports ran, da sie nach unten hin halb offen sind.

Zwei Dinge stören mich: schade, dass es kein USB-Type-C in das EzBook geschafft hat; dieser hätte sehr viele Möglichkeiten mit sich gebracht. Und der USB-Port auf der rechten Seite ist ein blau-getarnter USB 2.0 Port. Immerhin der linke USB-Anschluss auf der linken Seite schafft es locker, eine SSD auszureizen. Beim anderen landet lieber der USB-Dongle oder Drucker dran.

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An kabellosen Verbindungsmethoden stehen Bluetooth 4.0 und Dual Band ac-WLAN zur Verfügung. Etwas entfernt vom Router, wie ein Stock drunter oder drüber, bricht der WIFI-Empfang etwas ein – die Datenraten liegen aber im passablen Bereich.

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Für Videotelefonie sind alle Voraussetzungen gegeben: Webcam mit 2 MP, Stereo Lautsprecher und Stereo Mikrofon. Die beiden Speaker sind im Scharnier untergebracht und der Sound kann sich so gut entfalten. Leider liegen die beiden Speaker sehr nah beianander, wodurch der Stereo-Effekt garnicht zur Geltung kommt. Wie bei allen Laptoplautsprechern, gilt auch hier, dass die Lautsprecher zwar ganz zu gebrauchen sind, aber auch nicht mehr. Das Klangspektrum ist recht arm und Bass lässt sich auch kaum vernehmen. Aber bei halber Lautstärke eignen sie sich dazu, um einen Film zu zweit anzuschauen. Besser macht es der 3,5mm Klinkenanschluss. Dieser ist als „Realtek HD Audio“ zertifiziert und übernimmt die Audioausgabe astrein.

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Um die Audioaufzeichnung kümmern sich zwei Mikrofone, die neben der Webcam platziert sind. Sie bieten ein gutes Aufnahmebild und der Vorteil gegenüber nur einem Mikrofon ist deutlich herauszuhören. Besonders erfreulich ist, dass Hintergrundrauschen effektiv herausgefiltert wird. Die Webcam wird von einem unübersehbaren schwarzen Gummiring eingenommen – nicht sehr schick. Sie löst mit 2 MP auf und kann Videos in 720p aufnehmen. Die Bildqualität ist zum Skypen völlig ausreichend und schlägt sich im Vergleich mit dem Vorgänger besser.

Eingabegeräte

Mit dem neuen Chassis beim Jumper EzBook 3L Pro und unserem EzBook 3 Plus bekommt die Tastatur ein kleines und das Touchpad ein großes Upgrade verpasst. Von Haus aus ist das Keyboard im QWERTY-Layout; Vielschreiber haben damit kein Problem und Abhilfe können Tastaturaufkleber schaffen. Die Tastatur ist im Vergleich zum Jumper EzBook 3 Pro größer geworden, da das Gehäuse mehr Platz bietet. Das fällt zu Gunsten der einzelnen Tasten aus: diese sind leichter zu treffen im 10 Fingersystem. Auf dem Chiclet-Keyboard schreibt es sich wunderbar! Fans von Laptoptastaturen werden ihre Freude haben, denn die einzelnen Tasten sind sehr leichtgängig und besitzen keinen langen Hub – die Finger fliegen leicht zwischen den Anschlägen und erhalten ein gutes Feedback. Über die Doppelbelegung mit „FN“ sind wichtige Einstellungen (Helligkeit, Lautstärke, Mail-App) schnell zu erreichen. Eine Hintergrundbeleuchtung hätte die Tastatur des EzBook 3 Plus perfekt gemacht.

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Das Touchpad hat beim 14 Zoll Laptop viel mehr Platz und entsprechend mehr Arbeitsfläche bekommt man auch. Die Oberfläche ist zwar nur aus Kunststoff, aber die navigierenden Finger gleiten flüssig darüber. Beim Touchpad handelt es sich über ein Precision Touchpad von Synaptics: Gesten, wie Scrollen mit zwei Fingern, aber auch spezielle Gesten von Windows werden unterstützt und sauber umgesetzt. Auf dem Touchpad in Clickpad Ausführung kann man wie gewohnt unten links und unten rechts mit haptischen Feedback klicken. Im Betrieb klickte ich selbst immer irgendwo und kam super zurecht.

Vor allem beim Touchpad freut mich der Fortschritt sehr. Das Jumper EzBook 3 Plus landet einfach auf dem Schoß oder dem Tisch: externe Eingabegeräte braucht es nicht, mit dem Synaptics Präzisionstouchpad navigiert es sich sehr leicht und intuitiv und mit der Tastatur sind auch lange Texte – wie dieser Test 😉 – kein Problem und gehen super von der Hand!

Display

Im Jumper EzBook 3 Plus ist neben der Leistung auch die Bildschirmgröße gestiegen: dieser misst nun 14“ Zoll in der Diagonale, ist im klassischen 16:9 Format und löst mit Full HD 1920×1080 Pixeln auf. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 157 PPI – für so ein kompaktes Display ausreichend; die meisten Anwendungen sind schließlich auf das Format und die Auflösung ausgelegt. Zum Einsatz kommt ein TN LCD Panel, das matt ist. Wir konnten 340 Lux Helligkeit messen, was für ein mattes Panel gut ist. Das bietet den Vorteil, dass nicht der ganze Inhalt bei den ersten Sonnenstrahlen unleserlich wird. In puncto Blickwinkelstabilität liegt das 3 Plus hinter dem 3 Pro, denn dieses setzte noch auf ein besseres IPS Panel.

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Jumper EzBook 3 Plus Gehäuse 4Sättigung, Schärfe, Kontrast – das EzBook 3 Plus ist klar für das effiziente Arbeiten ausgelegt: mit der Brillianz eines AMOLED Smartphonedisplay oder modernen 4K Computerbildschirmen kann dieser Screen nicht mithalten. Dafür sind Websites und Dokumente sehr leserlich und auch unterwegs kann man auf dem Ultrabook mal gut einen Film genießen.

Kein 18:9 bzw. 3:2 Format, kein Touchscreen und nur Full HD! Braucht man alles nicht, denn beim Jumper EzBook 3 Plus ist weniger mehr – und mehr braucht es nicht, ich bin zufrieden.

Leistung

Jumper EzBook 3 Plus Screenshots 1Neben den Eingabegeräten gibt es bei der Hardware die meisten Veränderungen: Zum Einsatz kommt nun ein Intel Core m3-7Y30 Dual-Core. In der CPU arbeiten zwei Kerne mit 1,0 bis 2,6 GHz, gefertigt ist er im 14-Nanometer-Prozess. Durch den hohen Turbo von 2,6GHz kann der m3 7Y30 hohe Performance-Spitzen erreichen und das spürt man sehr in der Anwendung. Hier wird die Leistungsaufnahme angehoben, was eine entsprechend gute Kühlung voraussetzt. Als Grafikeinheit kommt die Intel HD  615 und taktet mit 300 bis 900 MHz – in Kombination mit einer guten Kühlung und schnellem Arbeitsspeicher kann die GPU viel leisten.

Und diese Kühlung hat das EzBook 3 Plus! Gekühlt wird das Ultrabook nur passiv: Kupferplatten leiten die Hitze von der Hardware auf das Gehäuse ab. An der heißesten Stelle kommt man knapp über 40 Grad. Beim Prozessor messen wir unter Volllast gute 80 Grad und im normalen Betrieb 60 Grad. Und das reicht aus, um nicht Thermal Throttling (Reduzierung der Leistung, um ausreichende Kühlung, zu gewährleisten) auszulösen.

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Als Arbeitsspeicher kommen 2 RAM-Riegel mit je 4 GB LPDDR3 1866 MHz Speicher zum Einsatz. Mit den 8GB Arbeitsspeicher kommt man so schnell nicht an die Grenzen – sogar mein Desktop läuft noch mit so viel Speicher. Bevor der RAM voll ist, sollte die CPU schon limitieren und das System verlangsamen.

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Auch vom internen Systemspeicher sind wir begeistert; kein eMMC! Zum Einsatz kommt eine 128GB SSD, die in dem M.2 Slot steckt. Den Slot erreicht man, ohne das Ultrabook auseinander zu nehmen, über eine Klappe an der Unterseite. So kann man eine andere 2242 SSD einsetzten – muss man aber nicht 😉. Wir messen gute Übertragungsraten von 444 mB/s read und 364 mB/s write. Damit lässt es sich gut arbeiten. Speicherplatz kann man über den microSD Slot generieren: die Datenraten eigenen sich nicht für Programme oder wichtige Dateien. Aber als Speicherplatz für Bilder, Musik und Dokumente kann eine externe microSD herhalten; die niedrigen Preise sind ebenfalls verlockend.

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Mich hat die Leistung des Jumper EzBook 3 Plus sehr überzeugen können; der Intel m3 7Y30 ist ein gutes Stück schneller. Das 3 Plus fühlt sich einfach flott an im Betrieb und es schafft sich wie gewohnt an dem Notebook. Hardware und Software zicken im Zusammenspiel nicht rum und auch das kleine Game zwischendurch darf man sich mit dem Intel m3 erlauben: Sims 3, ein älteres Need for Speed oder neue Indie Games ließen sich ohne Probleme spielen. Das Jumper EzBook 3 Plus hat, wie ich finde, das Potential ein primärer Computer zu sein.

Vergleich mit dem Intel N3450

Um zu vergleichen, wie es mit der Performance im Vergleich zum günstigeren Jumper EzBook 3 Pro steht, haben wir die Benchmark Ergebnisse herangezogen:

M3-7Y30: N3450: Verbesserung: Bemerkung:
Cinebench R15 Multi-CPU 250 143 175% Testet die Render-Geschwindigkeit (CPU) und Grafik Peformance – alle Prozessorkerne
Cinebench R15 Single-CPU 105 44,5 236% „ – testet nur mit einem Prozessorkern -> nicht viele Programme sind optimiert auf mehrere kerne
3D Mark Cloud Gate 2744 1433 191% Grafikbenchmark (GPU) mit DirectX – Szenario für Mittelklassecomputer
3D Mark Ice Storm Unlimited 33229 16256 204% Grafikbenchmark (GPU) mit DirectX – Szenario für Einsteiger PCs
Geekbench 3 Multi-Core 5006 3958 126% Crossplatform – CPU Benchmark – alle Prozessorkerne
Geekbench 3 Single-Core 2538 1202 211% Crossplatform – CPU Benchmark – nur ein Prozessorkern

Im Durchschnitt ist der Intel m3 7Y30 also 190% schneller als der Intel Celeron N3450 Prozssor. Meine ersten Gedanken: WOW! Fast schon doppelt so schnell, aber die Frage ist, wo man diese Mehrleistung nun wirklich merkt. Es ist schwer jetzt ein Programm zu benennen, dass auf dem Besseren läuft und auf dem anderen nicht – denn zum Zocken sind sie beide nicht geeignet: BioShock Infinite 31 vs. 21 Frames per Second auf den geringsten Einstellungen.

Wie auch beim Smartphone läuft das Betriebssystem in der normalen Nutzung (Surfen, Office) ab einer gewissen Leistung ruckelfrei. Ich finde das Jumper EzBook 3 Plus fühlt sich hier schon insgesamt „smoother“ an. Das kommt zustande, weil mehr Leistungsreserven vorhanden sind, wenn jetzt noch ein Programm geöffnet wird, im Hintergrund sich eine Anwendung installiert oder der Virenscanner an die Arbeit geht – es ist einfach komfortabler: „you get what you pay for“.

Betriebssystem des Jumper EzBook 3 Plus

Ein bisschen besorgt war ich im Vorfeld ja schon, denn es wurde von vorinstallierter Schadsoftware (Werbung mit QR Codes) berichtet – ein NoGo, was eine Neuinstallation von Windows zur Pflicht macht. Also erstmal vorsichtig starten, Windows ohne Live-Konto einrichten, nirgends einloggen und nachforschen.

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Jumper EzBook 3 Plus Screenshots 11Zu Anfang fiel mir bei den Symbolen unten rechts ein Programm mit chinesischem Schriftzeichen auf. In den Apps, Programmen und auf der SSD (C:) nachgeschaut – nichts. Im Taskmanager tauchte das Programm noch auf und brauchte knapp 5% der CPU Leistung. Also ein Antiviren Programm runtergeladen. Noch schnell Screenshots machen vom Schädling UND er war weg; von selbst in Luft aufgelöst?! Der Antivir Virenscan hat sich auch nicht zu Wort gemeldet – ich kann es mir nicht erklären. Also alles gut? Nein, eine Neuinstallation hat erst das Gewissen beruhigt.

Das Jumper EzBook 3 Plus wird mit einer vollen Windows 10 Home 64-Bit Lizenz ausgeliefert, der Produktschlüssel ist im UEFI des Mainboards hinterlegt. Das System ist in Englisch vorinstalliert. Auf Deutsch kann man über Windows Update nachrüsten, was etwas Klickarbeit in der Systemsteuerung erfordert.

Akkulaufzeit

Nun die Mehrleistung des Prozessors benötigt leider mehr Energie und das spiegelt sich in der Laufzeit, im Vergleich mit dem EzBook 3 Pro, wieder. Verbaut ist im Jumper EzBook 3 Plus ein 9.600 mAh Akku. Dieser ist im Gehäuse nur verschraubt und ließe sich theoretisch auswechseln. Leider gestaltet sich die Marktlage für Ersatzteile schwierig und ein passendes Modell fanden wir nicht.

Je nach Nutzung bekommt man aus dem Akku 4 bis 6 Stunden Akkulaufzeit raus – natürlich abhängig von Helligkeit, Programmen und Nutzung. Eine Stunde Streaming (Full HD, halbe Helligkeit) braucht um die 20% Akku, aber bei hohen Anforderungen an den Intel m3 Prozessor kann man der Prozentzahl beim Schrumpfen zuschauen. Beim Zocken hält der Laptop keine 2 ½ Stunden durch. Jumper EzBook 3 Plus Gehäuse 5

Ein Ladegerät, mit chinesischem Netzstecker liefert 12V 2A. Angeschlossen wird es an das Notebook über einen Hohlstecker mit 3,5 x 1,3 mm (Außen- und Innendurchmesser); dieser lädt das Notebook in ca. 2 ½ Stunden wieder voll auf. Die LED zeigt an, ob geladen wird oder die Batterie schon wieder voll ist.

Die Werte sind in Ordnung, wenn man bedenkt, dass das EzBook 3 Plus auch dementsprechend mehr Leistung liefert und ein größeres Display mit Strom versorgen muss. USB-Type-C fehlt mir persönlich, denn so hätte man die Möglichkeit gehabt auf andere Ladegeräte zurückzugreifen oder mit einer Powerbank unterwegs nachzutanken.

Fazit und Alternative

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Erik Zürrlein:

Das Gesamtpaket, dass man mit dem Jumper EzBook 3 Plus bekommt ist grandios; sodass man über ein paar kleinere Ausreißer hinwegsehen kann. Der Metall-Unibody ein Traum und macht ordentlich was her – die Hardware liefert Performance und hat Leistungsreserven im normalen Betrieb über – Tastatur und Touchpad nimmt man dankend an – Und generell sticht kein Faktor ins Auge. Jumper Notebooks konnten mich bisher immer sehr überzeugen; weiter so!

Am meisten stört mich noch die Dreistigkeit, des rechten USB 3.0 Ports, der eigentlich keiner ist, und die vorinstallierte Software. Mit dem einen kann man Leben, das andere Beheben. Konkurrenzlos ist das EzBook 3 Plus nicht, aber zum Jumper EzBook 3 Pro muss klar unterschieden werden: Preis, Größe, Anwendungszweck sind einfach zu verschieden. Aber je nach Preislage – wir bewegen uns hier zwischen 350€ und 450€ – kommt auch schon ein Xiaomi Air Notebook infrage. Der Aufpreis zum vermutlich besten Notebook auf dem Markt ist gerechtfertigt, aber ich würde es auch niemandem verübeln, der dem Zauber vom Xiaomi Air verfallen ist.

77%
  • DESIGN UND VERARBEITUNG 90 %
  • SCHNITTSTELLEN UND KOMMUNIKATION 70 %
  • TOUCHPAD UND TASTATUR 80 %
  • DISPLAY 70 %
  • LEISTUNG 80 %
  • AKKULAUFZEIT 70 %

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Erik ZürrleinSchmitt Recent comment authors
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Schmitt

Hi Erik

Wenn du schreibst das Ezbook 3 L Plus ist nicht konkurrenzlos an welche geräte denkst du denn dann ?
Weiß man wann ca. neue Geräte von Jumper kommen und was haltet ihr von der i7 Version des ezbooks?

Liebe Güße