Das Leagoo Alfa 2 ist ein Einsteiger-Smartphone mit dem ein oder anderem kleinen zusätzlichen Feature. Die Grundausstattung des Leagoo Alfa 2 ist ein Mediatek Low-Budget Quad-Core Prozessor mit 1GB Arbeitsspeicher, ein 5 Zoll HD-Display, eine interpolierte 13 Mexgapixel-Kamera und ein 2600mAh Akku. Im Test erweist sich das Alfa 2 als durchaus brauchbares Smartphone für jeden, der ein Smartphone für die Nutzung der Grundfunktionen benötigt. 

Design und Verarbeitung

Das Gerät macht einen stabilen und hochwertigen Eindruck. Es können keine Spaltmaße gefunden werden und nichts knarzt. Das Smartphone liegt mit seinem Gewicht von 140 Gramm gut in der Hand und ist mit 7,5 Millimeter auch angenehm dünn. Erhältlich ist das Alfa 2 in Schwarz, Gold, Weiß und Pink. Das Backcover ist abnehmbar und man findet darunter Platz für zwei Sim-Karten und eine Micro-SD-Karte. Die Lautstärkebuttons und der Powerbutton haben einen angenehmen Druckpunkt und sitzen fest im Gehäuse. Unter dem 5 Zoll großen Display findet man die üblichen drei Android-Sensorentasten. Diese sind sogar beleuchtet. Hier dient die Home-Taste auch gleichzeitig als Benachrichtigungs-LED. Sie kann in drei verschiedenen Farben leuchten – blau, rot und grün. Praktisch und gleichzeitig nett anzusehen.

Leagoo Alpha 2 Design Verarbeitung Leagoo Alpha 2 Design Verarbeitung Leagoo Alpha 2 Design Verarbeitung Leagoo Alpha 2 Design Verarbeitung

Als weitere Besonderheit ist beim Alfa 2 eine Funktion namens Back-Touch zu finden. Dadurch kann das Alfa 2 zudem auf der Rückseite durch ein kleines Touch-Feld bedient werden. Hier kann dann zum Beispiel auf Webseiten gescrollt werden oder auch die Seite des Launchers gewechselt werden. Eine nette Spielerei und manchmal ganz praktisch. Wer sich an dieser Funktion stört, kann das Touchfeld in den Optionen abstellen.

Das Alfa 2 macht beim Design und der Verarbeitung insgesamt eine guten Eindruck. Schön, dass man hier auch eine Benachrichtigungs-LED und bleuchtete Sensortasten vorfindet, was bei Smartphones unter der 100 Euro-Grenze oft fehlt.

Lieferumfang des Leagoo Alfa 2

Der Lieferumfang umfasst:

  • Leagoo Alfa 2 Smartphone
  • Micro-USB Ladekabel und USB-Ladeadapter (EU-Stecker)
  • Kopfhörer
  • Displayfolie
  • Kurzanleitung       Leagoo Alpha 2 Lieferumfang

Display

Das Display löst mit 1280×720 Pixel auf. Bei genauerem Hinsehen sind zwar einzelne Pixel zu erkennen. Dies ist in dieser Preisklasse jedoch allemal zu verkraften. Die Farbwiedergabe dagegen ist umso schöner und das Display ist auch ausreichend hell. So ist auch bei Sonneneinstrahlung noch etwas zu erkennen. Der 5-Punkte Touchscreen reagiert schnell und präzise.

Leagoo Alpha 2 Display

Im Großen und Ganzen macht das Leagoo Alfa 2 bei der Displayqualität einen guten Job. Ein völlig ausreichendes Display für diese Preisklasse.

Performance und Betriebssystem

Im Leagoo Alfa 2 werkelt ein MediaThek MT6580 mit einer Mali-400 MP. Unterstützt wird dies von 1GB Arbeitsspeicher. Hierzu lässt sich wie bei vielen anderen Einsteiger-Smartphones sagen, dass diese Hardware für die Grundfunktionen vollkommen ausreichend ist. Hardcore-Gamer werden aber ganz klar nicht auf ihre Kosten kommen. Der Arbeitsspeicher von 1GB ist nicht für wirkliches Multitasking ausgelegt. Wer gerne mehrere Apps nutzt, sollte daher zu einem Smartphones mit 2GB RAM greifen. Für Alltagsaufgaben wie die Nutzung von wenigen Apps und zum Surfen ist das Alfa 2 jedoch zu gebrauchen. Dem Nutzer stehen knapp 12GB freier Speicher zur Verfügung, der jedoch mithilfe eine Micro-SD-Karte erweitert werden kann.

passende MicroSDs auf

Leagoo Alpha 2 Geekbench 3 Leagoo Alpha 2 Antutu benchmark Leagoo Alpha 2 3D Mark

Auf dem Leagoo Alfa 2 läuft ein 32-Bit Android 5.1 System. Der vorinstallierte Launcher kommt mit angepassten Icons und ohne App-Drawer. Jedoch lässt sich hier leicht zu jedem anderen Launcher aus dem PlayStore wechseln.

Leagoo Alpha 2 System Leagoo Alpha 2 Android 5.1Leagoo Alpha 2 Launcher

Für die Grundfunktionen eines Smartphone ist die Hardware ausreichend. Für alles darüber hinaus ist diese jedoch nicht ausgelegt.

Kamera

Laut Leagoo ist im Leagoo Alfa 2 einen Sony Kamera mit 13MP verbaut. Diese werden natürlich nur durch Interpolation erreicht. Es können mit der Kamera jedoch durchaus brauchbare Fotos gemacht werden. Der Autofokus arbeitest meist schnell und genau und die Fotos sind durch eine schöne Farbwiedergabe gekennzeichnet. Die Frontkamera ist für das ein oder andere Selfie ausreichend. Hilfreich ist zudem ein Blitz, der bei schlechten Lichtbedingungen für eine bessere Beleuchtung der Selfies sorgt. 

Die beiden Kameras des Alfa 2 sind durchaus zu gebrauchen. Angesichts der Preisklasse, in der sich das Smartphone befindet, ist die Qualität mehr als zufriedenstellend. 

Kommunikation und Konnektivität

Leagoo Alpha 2 Empfang

Wie bei fast allen China-Smartphones besitzt auch das Leagoo Alfa 2 eine Dual-Sim Funktion. Hierbei muss auch nicht auf die Speichererweiterung per Micro-SD-Karte verzichtet werden. LTE wir vom Alfa 2 nicht unterstützt. Jedoch alle 3G- und 2G-Netze. Der Empfang ist ausreichend stark. Auch Telefonieren ist problemlos möglich. Die Sprachqualität ist zufriedenstellend. Im Wlan funkt das Alfa 2 ohne Probleme.

Der Lautsprecher auf der Unterseite gibt einen akzeptablen Sound von sich. Zudem lässt sich natürlich auch über Kopfhörer oder eine Bluetooth-Verbindung Musik abspielen. Beides ist problemlos in einer zufriedenstellenden Qualität möglich.

Leagoo Alpha 2 GPS Fix test

GPS ist beim Leagoo Alfa 2 auch vorhanden. Das Smartphone bestimmt den Standort nach einem Fix auf bis zu 4 Meter genau. Eine Navigation mit dem Auto war gut möglich.

Auf LTE muss der Nutzer bei diesem Smartphone leider verzichten. Dafür bekommt er ein Smartphone mit dem eine Nutzung von Dual-Sim und eine Erweiterung per Micro-SD-Karte möglich ist.

Akkulaufzeit

Leagoo Alpha 2 Akkulaufzeit

Das Backcover des Leagoo Alfa 2 lässt sich zwar abnehmen. Jedoch ist der Akku darunter trotzdem fest verbaut und lässt sich nicht ohne weiteres wechseln. Der Akku besitzt eine Kapazität von 2600mAh. In Der Praxis kommt man gut durch den Tag bei einem angeschaltetem Display von 3-4 Stunden. Gegen späten Abend muss man dann jedoch an die Steckdose.

Für den Durchschnitts-Nutzer ist die Akkulaufzeit ausreichend. Wer jedoch auch mehr als ein Tag ohne Steckdose auskommen will, sollte zu einem Gerät mit einer größeren Akku-Kapazität greifen.

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Fazit und Alternative

70% Einsteiger

Wer auf der Suche nach einem Einsteiger-Smartphone ist und nicht mehr als 100€ für ein Smartphone ausgeben will, der ist mit dem Leagoo Alfa 2 bestens bedient. Man bekommt hier ein Smartphone mit dem ein oder anderen zusätzlichen Feature wie Back-Touch oder Benachrichtigungs-LED. Zudem ist eine gute Kamera und auch ein schönes Display verbaut. Die Akkulaufzeit ist zufriedenstellend, für Hardcore-Nutzer jedoch wohl nicht ganz ausreichend. Abstriche muss man auch bei der Systemperformance machen. Hier lassen sich im gleichen Preissegment auch Smartphones mit einem besseren Prozessor und mit mehr Arbeitspeicher finden, wie zum Beispiel das Vernee Thor oder auch das ZOPO Hero 1. Auch ist bei diesen Smartphones LTE vorhanden. Wer darauf großen Wert legt, sollte lieber zu einem dieser Geräte greifen.

  • Verarbeitung und Design 90 %
  • Display 70 %
  • Betriebssystem und Performance 50 %
  • Konnektivität und Kommunikation 70 %
  • Kamera 80 %
  • Akkulaufzeit 60 %

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3 Kommentare zu "Leagoo Alfa 2 Testbericht"

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Erich M.
Gast
Erich M.
Bzgl. der Kameras: „Die beiden Kameras des Alfa 2 sind durchaus zu gebrauchen. Angesichts der Preisklasse, in der sich das Smartphone befindet, ist die Qualität mehr als zufriedenstellend. “ Sorry liebe Tester, aber solche Aussagen sind doch Unfug. Was ist denn die Preisklasse? Für 18 Euro mehr (das ist alles aber noch keine andere Preisklasse!!) habe ich hier ein Cubot x17 liegen, dagegen ist die gezeigte Kamera de jetzt getesteten Handys doch alles außer „mehr als zufriedenstellen“, denn das Cubot hat nebenbei auch noch LTE inkl. B20 und überhaupt… Es wäre für Chinahandys.net schon irgendwie besser, wenn ihr Euch mal auf gewisse Teststandards einigen würdet. Auch an anderer Stelle werden Fotos mit krassem unscharfen Rotstich gelobt, während dann 3-4 Euro teurere oder günstigere Geräte nicht so gut abschneiden?! Wo ist das die Logik. Das klingt leider etwas mehr nach Zufall. Bei einigen Tests habt ihr doch diese Testtafel, hier mal… Read more »
Jonas
Editor

Hallo,

zunächst mal danke für das ausführlichen Kommentar. Wir versuchen bereits mit dem „Standard-Kamera-Bild“ eine bessere Möglichkeit zu etablieren um Handy-Cams direkt zu vergleichen. Leider sind nicht alle unsere Mitarbeiter mit einer solchen Tafel ausgestattet und momentan beschränkt sich die Nutzung der Test-Tafel auf die etwas teureren Handys. Die Preisklasse ist 75-80€, ein Cubot X17 ist 135-140€, also doch ein deutlicher Unterschied. Am meisten für sein Geld erhält man auch genau in diesem Preisbereich von 140-160€, da die Konkurrenz zwischen den Herstellern sehr hoch ist. Eine Bewertung der Kamera-Qualität ist leider immer subjektiv, weshalb wir auch Bilder zur Verfügung stellen. Wir versuchen uns immer zu verbessern und sind jeder Kritik gegenüber aufgeschlossen.

Beste Grüße

Jonas

Erich M.
Gast
Erich M.

Ja, aber wie gesagt, mein X17 bekam ich für 94 Euro (geiler Deal, ich weiß). Das Nachfolgergerät X17s gabs bis gestern bei einem Hänndler für 114,xx€ als Deal. Will sagen die „Preisklasse“ ist kein wirklich fester Begriff. Da die Geräte ja auch mit den Wochen und Monaten oft in andere Preisklassen rutschen. Meine ChinaPhones lasses ich typischerweise auch immer einen Bekannten mitbringen, der 1mal im Monat hin und her fliegt, daher zahle ich eh andere Preise als bei Euch gelistet sind, also Preisklasse ist echt kein guter Sortierbegriff für Chinaphones 😉
Aber wie auch immer, danke fürs schnelle Feedback.

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