Und noch ein bezel-less Smartphone. Mit dem Leagoo Kiicaa Mix wird der beliebte Trend fortgeführt. Der Name verrät deutlich, welchem Gerät nachempfunden wird. Dass das Leagoo dem Vorbild nicht das Wasser reichen kann, dürfte allein aufgrund des Preisunterschiedes jedem klar sein. Entsprechend sind die Daten auf dem Papier nicht ganz auf High-End-Level. Es geht mit 3 GB RAM, 32 GB internem Speicher, FullHD-Display, 3000 mAh Akku und mit einem Kampfpreis von unter 100 Euro ins Rennen. Zusammen mit dem bezel-less Design klingt dies durchaus nach einem super Preis-/Leistungsverhältnis. Bisher hatten die meisten low-budget-Gerät dieses Design-Typs deutliche Schwächen an verschiedenen Stellen. Ob dies beim Leagoo Kiicaa Mix auch der Fall ist, soll der folgende Test klären.

Design und Verarbeitung

Da der Markt derzeit von günstigen Smartphones mit randlosen Displays nahezu überflutet wird, kann das Leagoo Kiicaa Mix nicht mehr vom ganz großen Wow-Effekt profitieren. Dennoch vermag das 5,5 Zoll-Gerät noch äußerlich zu beeindrucken. Als Material wurde zwar Kunststoff verwendet, dieses ist allerdings aufgeraut und lässt sich optisch kaum von einem Aluminium Unibody unterscheiden.

Leagoo Kiicaa Mix Display Test 2 300x200Leagoo Kiicaa Mix Design Verarbeitung 2 300x200

Mit 141,6×75,9 mm ist es für die Displaygröße noch sehr kompakt – Aktuell vermutlich sogar das kompakteste 5,5 Zoll-Smartphone auf dem Markt. Das Bluboo S1 und das Dogee Mix sind jeweils 3 Millimeter länger. Dies klingt nach einer geringen Differenz, ist aber durchaus ein spürbarer Unterschied. Mit einer Dicke von knapp 9 Millimetern ist das Leagoo Kiicaa Mix nicht der schlankste Taschencomputer, aber durch eine sehr weiche Abrundung der Kanten auf der Rückseite fällt dies überhaupt nicht auf. Im Gegenteil: Es liegt absolut exzellent in der Hand. Das geringe Gewicht von 155 Gramm empfinde ich dabei als sehr angenehm. Es kommt der Einhandbedienung zugute, die mit einer durchschnittlich großen (Männer-)Hand ohne größere Schwierigkeiten möglich ist.

Leagoo Kiicaa Mix Home Button Unterseite 1 300x200Leagoo Kiicaa Mix Design Verarbeitung 1 300x200

Auf der Rückseite prangt nebst Dual-Blitz ein großes Dual-Kamera-Modul, das etwa einen halben Millimeter aus dem Gehäuse ragt. Kurioserweise befindet sich oben und unten jeweils eine Antennenlinie, die man eigentlich sonst nur von Aluminium-Gehäusen kennt. Die Buttons an der rechten Seite sitzen fest im Gehäuse und machen einen soliden Eindruck. Beim Kartenslot hingegen hätte man etwas besser arbeiten können. Die Abdeckung des Slots ist etwas ins Gehäuse eingelassen. Somit entsteht hier eine deutlich spürbare und unnötige Vertiefung. Der Übergang vom Kunststoffgehäuse zur Glasfront ist gut, aber nicht perfekt gelungen. Es gibt keine größeren Spaltmaße, in die lästiger Schmutz eindringen könnte, dennoch ist der Übergang spürbar. Die Front selbst besteht hauptsächlich aus Glas. Darin eingelassen befindet sich der kapazitive Home-Button inklusive Fingerabdrucksensor. Dieser sitzt etwas locker, obwohl er sich nicht mechanisch betätigen lässt. Im Gebrauch stört dies aber nicht weiter. Weitere kapazitive Tasten sind nicht vorhanden. Die Selfie-Cam hat links unter dem Display Platz gefunden. Lichtsensor und eine Status-LED fallen offensichtlich dem kompakten Design zum Opfer. Auf diese brauchbaren Features wurde leider verzichtet. Auch ein Lautsprecher für Telefonate vermisst man an der Front. Dieser ist auf der oberen Kante des Smartphones gelandet.

Alles in allem ist das Leagoo Kiicaa Mix ein Hingucker. Sieht man mal vom Material ab, ist es hochwertig verarbeitet und braucht sich auf keinem Fall hinter Geräten des gleichen Preissegments verstecken.

Lieferumfang des Leagoo Kiicaa Mix

Leagoo Kiicaa Mix Test Lieferumfang 300x200

In der farbig bedruckten Verpackung des Low-Budget-Gerätes offenbart sich ein ungewöhnlich großzügiges Sortiment an Zubehör. Neben einem obligatorischen Stift zum Öffnen des Sim-Slots befinden sich auch ein passendes Silikon-Cover (durchsichtig) und ein USB-Type-C Kopfhörer an Bord. Ein sehr netter Zug von Leagoo, da das Kiicaa Mix leider keinen AUX-Eingang besitzt. Die In-Ear-Kopfhörer bieten natürlich keinen umwerfenden Sound, doch zum Filme anschauen und als Headset zum Telefonieren reicht es.

Display

 

Satte 400 dpi bescheren dem 5,5 Zoll großem Display des Leagoo Kiicaa Mix ein scharfes Bild. FullHD-Auflösung ist in diesem Preisbereich nicht oft anzufinden. Dazu kommt noch, dass die Farbdarstellung kaum Wünsche offenlässt. Dank MiraVision ist die Darstellung zudem individuell anpassbar. Die Blickwinkelstabilität ist tadellos und auch die Kontraste können sich sehen lassen. Geschützt wird das Display durch Cornings Gorilla Glass der 4. Generation, das an allen 4 Seiten elegant abgerundet ist (2.5D Glas). Da kratzfestes Glas nie komplett vor kleinen Kratzern gefeit ist, hat der Hersteller eine passende Displayfolie angebracht. Die Oberfläche fühlt sich sehr glatt an. Es macht dadurch richtig Spaß, das Gerät zu bedienen. Bis zu 5 Berührungen werden zuverlässig erkannt. Eingaben werden vom Touch-Panel in Echtzeit registriert. Auch Fans der Smart-Wake-Funktion werden nicht enttäuscht. Es gibt zahlreiche Gesten, die sich konfigurieren lassen, um das Gerät per Display aufzuwecken, oder aus dem Ruhemodus direkt bestimmte Apps zu öffnen.

Leagoo Kiicaa Mix Display Test 4 1200x800

Ich hatte das Display meistens auf mittlerer Helligkeit, was für ca. 80% der Nutzungsdauer angenehm war. Bei Sonneneinstrahlung sind Inhalte auch noch ablesbar, wenn man die Helligkeit aufs Maximum schraubt. Das Problem ist hier der fehlende Lichtssensor. Die Helligkeit muss immer manuell eingestellt werden.

Beim Display zeigt das Leagoo Kiicaa Mix keine Blöße. Im Preisbereich unter 100 Euro habe ich bisher noch kein besseres Panel angetroffen.

Performance

Im Leagoo Kiicaa Mix steckt ein Mediatek MT6750, der mit acht Kernen in zwei Clustern arbeitet. Das erste Cluster arbeitet mit ARM-A53 Kernen mit jeweils 1,5GHz. Das zweite Cluster hat vier langsamer getaktete ARM-A53 Kerne mit jeweils 1,0Ghz. Dies ist auf jeden Fall genug Power für Alltagsaufgaben und mehr kann man von einem Low-Budget-Gerät nicht erwarten. Auch die RAM-Kapazität von 3GB und der interne 32GB Speicher erfüllen die Erwartungen in diesem Preisbereich voll und ganz.

Beim Navigieren rast das Smartphone. Sowohl beim Scrollen als auch beim Switchen zwischen unterschiedlichen Screens und dem Öffnen von Apps war ich über die Geschwindigkeit erstaunt. Leagoo erreicht dies mit einem intelligenten Trick. Die von Android voreingestellte Animationszeit wird einfach halbiert. Somit sind die Übergangsanimationen kürzer und das ganze Gerät wirkt schneller. Wem das System zu hektisch ist, kann die Animationszeit in den etwas versteckten Entwicklungseinstellungen erhöhen.

Antutu Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis Geekbench Single Ergebnis 3D Mark Ergebnis

Wer gerne mal spielt, sollte nicht gerade zu 3D-Krachern greifen. Bei diesen zeigt das Mix erwartungsgemäß Performanceschwächen. Asphalt 8 weist auf den höchsten Grafikeinstellungen Mikro-Ruckler auf. Doch einfachere Games machen auf dem 5,5 Zoll-Display richtig Spaß. Das Gerät behält dabei einen kühlen Kopf. Im Test überschritt die Gehäuse-Temperatur nie 38 Grad. Durchschnittlich 43000 Punkte werden im Antutu-Benchmark erreicht. Auch die übrigen Benchmarkergebnisse zeigen keine großen Überraschungen, wenn man den Preis beachtet. Der Vergleich zum Doogee Mix und Maze Alfa ist nur bedingt fair, da beide Alternativen mindestens 50% mehr kosten.

Android 7.0 im freeme OS Mantel

Mit Android 7.0 ist auf dem Leagoo Kiicaa Mix zwar nicht die aktuellste Version des Betriebssystems installiert, aber auf Funktionen muss man deswegen dennoch nicht wirklich verzichten. Android 8 bietet keinen signifikanten Mehrwert. Leagoo erweitert den Funktionsumfang der Google-Software mit freeme OS. Die vorinstallierten Apps beschränken sich auf bekannte Google-Anwendungen. Sonstige Bloat- oder sogar Schadsoftware wurde nicht festgestellt. Das Oberflächen-Design lässt sich anpassen. Bei insgesamt 60 angebotenen Themen findet bestimmt jeder etwas Passendes. Auch unzählige Wallpaper bietet Leagoo kostenlos an. Des Weiteren lassen sich die Icon-Größe und der Übergangseffekt anpassen. Damit ist der Individualisierungsgrad sehr hoch. So wünscht man sich das von Android-Smartphones! Auch die Belegung der Navigations-Bar lässt sich anpassen. Diese ist leider ab und zu nötig, da der Home-Button nur die Home- und die Zurück-Funktion beinhaltet. Die Ansicht der geöffneten Apps muss man über die Navigationsleiste aufrufen. Ist man auf der Suche nach einer bestimmten App oder einem anderen Element, wird durch einen Wischer nach unten die Suche geöffnet. Ein sehr angenehmes Feature.

Im Test kam es nur einmal zu einem Aussetzer, bei dem nicht mehr auf Eingaben reagiert wurde. Ein Sperren und anschließendes Entsperren des Gerätes sorgte aber sofort wieder für Entspannung.

Leagoo Kiicaa Mix Home 169x300Leagoo Kiicaa Mix OTA Updates 169x300 Leagoo Kiicaa Mix Quicksettings 169x300

Kamera

Als Hauptsensor kommt in der Rückkamera ein OV8856 von OmniVision zum Einsatz. Dieser schießt nativ Bilder mit einer Auflösung von 8 MP, diese werden aber offensichtlich auf 13 MP interpoliert.

Die Dual-Kamera des Leagoo Kiicaa Mix birgt tatsächlich eine Überraschung. Bei der unteren Linse handelt es sich um keine Fake-Linse. Sie kann tatsächlich Schwarz-Weiß-Fotos machen. Hinter dem Glas befindet sich der SP0A09 Sensor, der gerade einmal mickrige 0,3 Megapixel aufweist. Auf der Herstellerseite gibt Leagoo 2 MP an, was darauf hinweist, dass auch hier stark interpoliert wird. In der Praxis sind die Schwarz-Weiß-Aufnahmen der unteren Kamera aber nicht zu gebrauchen.

Ganz anders sieht es mit der 13 MP Hauptkamera aus. Diese schießt absolut brauchbare Bilder. Vor allem bei Tageslicht gelingen die Fotos scharf und auch die Farben sind meist ansehnlich. Probleme gibt es bei Gegenlicht und natürlich auch bei Nachtaufnahmen. Wobei ich bei niedrigen Lichtverhältnissen schon deutlich schlechtere Kameras in höheren Preisbereichen gesehen habe.

Leagoo Kiicaa Mix Testfoto 3 1200x900

Nachtaufnahme mit Kunstlicht

Durch den HDR-Modus wird der Dynamikumfang merklich erweitert. Allerdings geht damit eine hohe Belichtungsdauer einher. Die Kamera muss bei HDR-Aufnahmen also sehr ruhig gehalten werden. Sich bewegende Objekte werden zudem unscharf. Sowohl der Auslöser, als auch der Autofokus arbeiten schnell und zuverlässig. Selbst bei Makroaufnahmen wird der Fokus meist schnell gefunden.

Videos lassen sich in FullHD aufnehmen und bieten allenfalls durchschnittliche Qualität. Außerdem gibt es einen Slow-Motion-Modus. Die Kamera-App verfügt darüber hinaus noch über zahlreiche andere Modi und Einstellmöglichkeiten. So gibt es beispielsweise einen Kinder-Modus, der ausgewählte Geräusche abspielt, um ein Kind zum Lachen zu bringen bzw. die Aufmerksamkeit auf die Kamera zu lenken. Eine lustige Idee. Der SLR-Modus soll eigentlich Bokeh-Aufnahmen ermöglichen. In der Praxis funktioniert dies leider nicht wirklich. Es wird nur per Software eine künstliche Unschärfe eingefügt.

Bei der Selfie-Cam kommt angeblich der gleiche Sensor wie in der Hauptkamera zum Einsatz. Damit gelingen jedoch keine sehr detailreichen Selfies. Für Selbstportraits empfiehlt es sich, das Gerät zu drehen, damit die Linse sich oben befindet.

Konnektivität

Leagoo Kiicaa Mix Simkarten Netz 300x200Wie bei vielen China-Geräten kommt auch in diesem Gerät ein Hybrid-Slot zum Einsatz. Dieser bietet Patz für zwei Nano-Sim-Karten, bzw. eine Micro-SD und eine Nano-Sim. Dank aller in Deutschland relevanten 3G und 4G-Bändern ist das Leagoo Kiicaa Mix in der Netzabdeckung bestens aufgestellt. Der Empfang war im Test durchschnittlich. Telefonate weisen dennoch keine gute Qualität auf. Dies liegt zum einen daran, dass es keinen kleinen Lautsprecher an der Front gibt und zum anderen, dass der oben angebrachte Lautsprecher nicht gerade die beste Qualität aufweist. Die Position des Speakers führt zudem dazu, dass z.B. Sitznachbarn in der Bahn ein Telefonat problemlos komplett mit anhören können. Die Qualität des Mikrofons ist hingegen noch akzeptabel. Die Freisprechfunktion ist nutzbar, aber nicht gerade auf hohem Niveau. Beim Telefonieren fällt auch negativ auf, dass kein Annäherungssensor zum Einsatz kommt, d.h. das Display wird nicht deaktiviert, wenn man es an das Ohr hält und WhatsApp-Sprachnachrichten müssen immer über beide Lautsprecher abgehört werden.

Bei der Musikwiedergabe über den Lautsprecher merkt man sofort, dass man kein High-End Gerät vor sich hat. Der Sound klingt schwach. Es stehen zwar zwei Lautsprecher zur Verfügung, diese realisieren aber keinen Stereo Sound. Der Ton wird mono wiedergegeben. Wobei der obere Lautsprecher noch etwas leiser und schwächer als der obere klingt. Auch die mitgelieferten Kopfhörer haben eine sehr schlechte Soundwiedergabe.

Das WLAN-Modul unterstützt nur die gängige 2,4GHz Frequenz. Auf 5GHz wird verzichtet. Dessen ungeachtet ist der WLAN-Empfang auf jeden Fall ausreichend. Ich hatte überall in meiner Wohnung eine gute und stabile Verbindung. Bluetooth kommt in Version 4.0 zum Einsatz. Für die Standortbestimmung benötigt das Smartphone nicht zu lange und zeigt die Position recht genau an. Das Kiicaa Mix kann also durchaus als Navigationsgerät verwendet werden. Auch der Kompass arbeitet dabei einigermaßen zuverlässig, wobei er ab und zu kalibriert werden sollte.

Bei der Sensorik patzt das Smartphone aus dem Hause Leagoo gewaltig. Es fehlen zwei sehr wichtige Sensoren, auf die wohl aus Platzgründen verzichtet wurde. Weder ein Lichtsensor noch ein Annäherungssensor sind verbaut. Ansonsten gibt es nur noch einen Beschleunigungssensor. Der Fingerabdruckscanner leistet gute Arbeit. Die Authentifizierung gelingt schnell und zuverlässig.

Akkulaufzeit

Leagoo Kiicaa Mix Antutu PCMark Batterie 169x300Mit 3000 mAh Kapazität bietet der Akku des Leagoo Kiicaa Mix theoretisch genug Saft für einen Tag. In der Praxis war dies nur der Fall, wenn man das Gerät nicht zu sehr beanspruchte. Etwa 3 bis 4 Stunden aktive Nutzung über den Tag sind möglich, mehr aber nicht. Im StandBy-Betrieb verbraucht das Gerät so gut wie keine Prozentpunkte. Sobald man aber ein Game oder sonstige anfordernde Anwendungen nutzt, schmilzt der Akku dahin. Daran scheint vor allem der Prozessor die Schuld zu tragen. Ein Helio P20 ist deutlich energieeffizienter. Aber der niedrige Preis des Mix lies diesen offenbar nicht zu. Im PCMark Batterie Test hielt das Smartphone nur 5h 18Min durch. Dies ist ein unterdurchschnittlicher Wert. Eine Stunde Youtube bei mittlerer Helligkeit kostet ca. 16 Prozent. Was noch akzeptabel ist. Offenbar kommt dabei das Stromspar-Cluster zum Einsatz.

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Aufgeladen ist das Gerät in sagenhaften 1,5 Stunden. Ein Wert, den selbst Flaggschiffe häufig nicht unterbieten. Bei einer Messung der Akkuladung und anschließender Umrechnung mit 4V konnte auch die Kapazität von 3000 mAh exakt bestätigt werden. Berichte, die besagen Leagoo schummelt hier, können wir nicht bestätigen!

 

Fazit und Alternative

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Michael Froschauer:
Fazit

Das Leagoo Kiicaa Mix ist bisher das kompakteste 5,5 Zoll-Smartphone auf dem Markt und zugleich das günstigste bezel-less Gerät. Doch dieser Preis wird teuer erkauft. Der Telefon-Lautsprecher wurde auf die Oberkante verbannt, während auf Licht- Annäherungssensoren komplett verzichtet wurde. Weiterhin zeigt das Gerät beim Akku eine Schwäche bei höherer Beanspruchung. Wenn man über den ganzen Tag kommen will, muss man auf längere Gaming-Sessions verzichten. In allen anderen Kategorien punktet das Leagoo Kiicaa Mix. Das Display ist spitze, die Kamera übertrifft die Erwartungen in diesem Preisbereich und auch bei der Verarbeitung leistet Leagoo tolle Arbeit. Die Software weiß vor allem durch hohe Individualisierbarkeit der Oberfläche und durch eine rasend schnelle Umsetzung der Navigation zu überzeugen.

Für unter 100 Euro bekommt man hier ein schönes Gerät mit modernem Design. Wer die Mängel in Kauf nimmt, bekommt ein sehr günstiges Einsteiger-Smartphone zum gelegentlichen Knipsen von Schnappschüssen und für Alltagsaufgaben. Ein Vergleich zu den "randlosen" Alternativen ist nicht ganz fair, da diese jeweils noch eine Stange mehr Kosten.

75% GÜNSTIG!
  • Verarbeitung und Design 90 %
  • Display 90 %
  • Betriebssystem und Performance 90 %
  • Konnektivität und Kommunikation 60 %
  • Kamera 70 %
  • Akkulaufzeit 50 %

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Kommentar Updates
 
Gast
SabberPaule

die App „LED Blinker Lite“ ersetzt bei mir die fehlende Benachrichtigungs LED.

Gast
SabberPaule

hatte mit der Version aus September keine Probleme die neue 10-2017 ebenso keine Probleme, was sich verändert hat weiß ich nicht.

Gast
Freddy K.

Hat schon jemand das update 10-2017 eingespielt, was hat sich verändert?

Gast
Hardy_S

Ich warte auf das Leagoo Mix mit Helio 25 & 4GB 64GB und 2-3 zus. Sensoren & Kompass. Alles andere kann so bleiben. Für 120-130€ im Vergleich sollte das vom Hersteller realisierbar sein.
32GB ohne TF-Card sind für Dual-Sim-User einfach etwas zu wenig!

Gast
Hardy_S

Was mir gefällt ist er Stereo-Sound von geigneten Quellen im horizontalen Betrieb. So hin und wieder ein Musik-Video in mittlerer Lautstärke ist damit sehr angenehm zu hören, wenn das Hy in der Halterung im Nahbereich abgelegt wird.

Gast
Hardy_S

Nachtrag: bei mp3 Musik seltsamerweise 2 speaker in Mono. Bei stream von HD-Movies wird klar Stereo ausgegeben.

Gast
Hardy_S

Hat jemand alternative USB-C Kabel gekauft bzw. benutzt. Bei mir paßt nur das originale. Die nachgekauften klicken den letzten mm nicht ein und stellen keine Verbindung her? Will da nicht mit Gewalt ran.
Schon mal Danke.

Gast
SabberPaule

ja bei Amazon, Art: „Shiningup USB Typ C bis 3,5 mm Kopfhörer Jack Adapter USB Typ C 3.1 Stecker auf 3,5 mm Stereo Audio Kopfhörer Kabel für Letv2 Letv2Pro LetvMax“ dieser funzt einwandfrei.

Gast
Linea

In einigen Foren wird dies auch bemängelt. Mit sanfter Gewalt haben aber bisher alle User die Kabel einstecken können.

Gast
Hardy_S

Frau sagt „DANKE“ tausend mal! Es funktioniert mit DRUCK beim ersten mal.

Gast
Linea

Das Highlight des Schnellade-Fähigkeit dank MTP Pump Express wurde im Bericht bereits erwähnt.
Was noch fehlt, ist nicht auf Anhieb erkennbar.
Das etwas versteckte Highlight dieses Smartphones ist sein Type-C CDLA Audio Anschluß. Leider hat hier Leagoo an der falschen Stelle gespart und billige Ohrhörer beigelegt, welche das wahre Klangwunder nicht zur Geltung bringen können.
Die Nachrüstung eines Type-C CDLA-Earsets für ein Paar Euro ist hier ein absolutes Muss.
Das Klangerlebnis wertet das Smartphone um mehrere Pluspunkte auf. Ich habe bis jetzt noch nie einen vergleichbar Guten Klang erlebt.

Gast
Hardy_S

Klangerlebnis mit welchem EAR-Set?

Gast
Linea

Steht oben im Text: „…Type-C CDLA-Earsets…“

Gast
Hardy_S

Danke – dachte eher an eine Hersteller-Empfehlung 🙂

Gast
Mäcci

CDLA Earset hatte ich beim LE Eco LE2 dabei, aber die in ears passten nicht richtig und so war ich von CDLA nicht sonderlich begeistert, aber hier beim Mix geht auch ein Adapter von USB-C auf 3,5mm Klinke, damit klingt Musik auch richtig kraftvoll, wenn man ordentliche Kopfhörer verwendet!

Gast
Linea

Ein 3.5mm Klinken-Adapter ist nicht dabei, man muss ihn separat erwerben.
Ich habe 2 verschiedene Y-Adapter mit 3,5mm Audio und Type-C Anschlüsse nausprobiert. Leider funktioniert das gleichzeitige Laden und Audio-Hören mit diesen Adapter nicht.

Es gibt 2-3 Anbieter von CDLA Ohrhörern (z.B. bei Aliexpress), welche silicon-Stöpsel haben und daher komfortabler als die LeEco Plastikstöpsel sind

Gast
Hardy_S

wir haben jetzt mal silicon bt. headsets mit Rufannahme-Funktion bestellt mit bis 7 Std. Laufzeit für das Leagoo Mix bestellt.

Gast
Mäcci

Auch bei Klinkenstecker für Kopfhörer habe ich noch nie gleichzeitig über USB aufgeladen, von daher finde ich den Y-Adapter überflüssig, zumal das Mix irre schnell aufgeladen ist, da gebe ich lieber 4€ bei ebay für den Klinke-USB Adapter aus und kann daran meine guten AKG betreiben als nochmal 10€ für mittelmäßige CDLA Hörer, aber da hat jeder eben seine eigenen Präferenzen 😉

Gast
Matti

Und Zwar habe ich mir das handy bestellt und habe versucht meine sim karte auf nano zu schneiden, also habe ich alles bis zu chip weg geschnitten aber ich musste feststellen das sich die sim nicht ein legen lässt zu groß, nun muss ich mir also einen neue sim bestellen, da ich aber eh gleich einen neuen vertrag machen will wollte ich mal fragen was ihr für eine sim verwendet habt und von welchen anbieter ?

Gast
Hardy_S

Die (jüngeren) SIMs, bei denen die Goldfläche kleiner ist, als der notwendige Zuschnitt, sind einfach und gefahrlos zuzuschneiden. Im Bedarfsfall können Sie dann mit Adapter auch wieder „vergrößert“ werden.

Beim Schneiden in den „Gold-Bereich“ lag bei mir die Erfolgsquote leider bei nur ca. 50%.

Ersatz- und Neue-Sim kosten bei o2 und den Discountern von Drillisch 24,90€ und werden seit einiger Zeit nur in 3in1-Format geliefert. Defekt muß im Shop vorgezeigt werden und fällt bei Geschnipsel natürlich weg.

Gast
schotti

dann schneide einfach noch kleiner! ach etwas metall darf weg, solange noch alle kontakte da sind.

Gast
Linea

Falls dein Provider deine „defekte“ SIM-Karte nicht kostenlos ersetzen will: es gibt für kleines Geld auch eine Art von SIM-Karten Stanzen nach dem Locher-Prinzip. Arbeiten sauber und das Ergebnis funktioniert einwandfrei.

Gast
Mäcci

Sehr präziser Test, ich kann die facts fast alle bestätigen, der Kamera fehlt es vielleicht ein wenig an Schärfe, dafür macht sie auch bei wenig Licht noch ganz gute Bilder.
Akku bei mir in einer Stunde von 20 bis 100 %, sehr fix!
GPS-Test erste Sahne, 19 von 20 Satelliten in Nutzung.
Fingerprint sehr schnell und zuverlässig, für das Geld ein wirklich klasse Gerät!

Gast
Linea

Die Kamera hat übrigens nativ nur 8 Megapixel, extrapoliert sind’s dam 13

Gast
iharderages

Mal sehen ob das bei amazon.de auch über prime angeboten wir. Wäre für um die 120 Euro mit Amazon Garantie wirklich eine Überlegung wert.