Meizu Note 9

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Kommt mit dem Meizu Note 9 nun der definitiv nötige Konkurrent zum in der Mittelklasse unerreichten Redmi Note 7? Final wird sich diese Frage natürlich erst im ausführlichen Testbericht klären – die technischen Daten des neuen Mittelklasse-Phablets von Meizu können wir uns aber schon anschauen!

Design

Tatsächlich ähnelt das Meizu Note 9 dem Redmi Note 7 sogar ein wenig. Die Front wird von einem großen Display mit schmalen Display-Rändern und einer sogenannten Waterdrop-Notch (eine sehr kleine Einkerbung) im Display dominiert. Auch die Rückseite mit der vertikal angeordneten Dual-Kamera in der linken oberen Ecke ähnelt dem Modell von Xiaomi ein wenig – zugegeben: so sieht mittlerweile aber jedes zweite Smartphone aus. %name

Das Meizu Note 9 kommt in schwarz, blau und weiß auf den Markt. Die Rückseite hat immer einen leicht spiegelnden Effekt – einer der Design-Trends der letzten Monate. Laut einiger Quellen soll die Rückseite aus Metall sein, eine endgültige Bestätigung haben wir dafür aber nicht. Wir halten auch Glas für eine mögliche Option.

Die Lautstärkewippe und der Ein-/Aus-Schalter befinden sich beide auf der rechten Gehäuseseite. Auf der Unterseite findet sich der USB-C-Port und ein 3,5mm-Klinkenanschluss.

Das Meizu Note 9 wiegt 170 Gramm und misst 153,1 x 74,4 x 8,7 Millimeter. Damit ist es ein wenig kleiner und leichter, aber minimal dicker als das Redmi Note 7.

Meizu Note 9 Blau Meizu Note 9 Schwarz

Technische Daten

Im Meizu Note 9 kommt der neue Qualcomm Snapdragon 675 zum Einsatz, der auch das Redmi Note 7 Pro (nur in Indien) antreibt. Hierbei handelt es sich um einen Chip im brandneuen Elf-Nanometer-Verfahren (Snapdragon 660 aus dem Redmi Note 7: 14 Nanometer). Das verspricht eine gute Effizienz. Und auch der Vorgänger, der Snapdragon 660 hat schon für alle wichtigen Aufgaben gereicht und war ein pfeilschneller Prozessor.

Meizu Note 9 Snapdragon 675

Dem Prozessor stehen im Meizu Note 9 wahlweise vier oder sechs Gigabyte RAM zur Seite. Interessanterweise kommt die Version mit sechs Gigabyte Arbeitsspeicher nur mit 64 Gigabyte internem Speicher, während man bei vier Gigabyte RAM zwischen 64 und 128 Gigabyte Hauptspeicher wählen kann. So oder so verbaut Meizu keinen SD-Slot. Die Global Version des Meizu Note 9 wird vermutlich in einigen Monaten folgen und dann nur eine begrenzte Auswahl an Speicherversionen liefern. Als System setzt Meizu im Note 9 auf das hauseigene Flyme OS in der Version 7 auf Android 9 Basis.

Display

Das Display im Meizu Note 9 ist 6,2 Zoll groß und löst mit 2244 x 1080 Pixeln (Full HD +) auf. Daraus resultiert eine Pixeldichte von 402 Pixel pro Zoll. Das ist definitiv ausreichend, einzelne Pixel lassen sich bei einem normalen Abstand zum Gerät nicht mit bloßem Auge erkennen.

Meizu setzt natürlich auf ein IPS-Display – (AM)OLED bleibt dem Flaggschiff des Herstellers, dem Meizu 16th, vorbehalten.

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Kamera

Redmi hat beim Note 7 vorgelegt – Meizu zieht nach: Auch im Meizu Note 9 steckt eine 48-Megapixel-Kamera. Zugegeben: Das war auch schon beim Redmi Note 7 eher ein Gimmick als eine wirklich essentielle Bereicherung. Aber eine Zahl wie „48“ klingt natürlich toll, und die 12 Megapixel Aufnahmen profitieren vom starken Sensor. Nur wer nun denkt, er kann tolle 48 Megapixel Aufnahmen machen, der wird enttäuscht sein.

Selfie Kamera Meizu Note 9

20 Megapixel Selfie Kamera

Übrigens: Nicht nur die Megapixel des Meizu Note 9 sind identisch zu denen des Redmi Note 7. Es handelt sich tatsächlich um ein und denselben Sensor, den Samsung S5KGM1. Was Meizu aus dem hochauflösenden Sensor und dem ihm zur Seite gestellten, sekundären Sensor mit fünf Megapixel raus holt, wird der ausführliche Testbericht zeigen.

Die Front-Kamera löst mit 20 Megapixel auf.

Akku & Konnektivität

Der Akku des Meizu Note 9 ist genauso groß wie der von der Konkurrenz von Redmi: 4000 mAh. Beim Redmi Note 7 reicht das für eine weit überdurchschnittliche Akkulaufzeit. Und da im Meizu Note 9 ein moderner und vermutlich auch entsprechend effizienter Prozessor verbaut ist, sollte die Akkulaufzeit auch bei diesem Gerät über dem Durchschnitt liegen. Geladen wird das meizu Smartphone mit mCharge. Die Meizu eigene Quick-Charge Technik sollte das Gerät mit einem 18W Adapter in 1,5-2 Stunden komplett aufladen.

Endlich aktuelle Standards: Auf Seiten der Konnektivität unterstützt das Meizu Note 9 den Standard: WLAN nach a/b/g/n/ac im Dual-Band, Bluetooth 5.0 (LE), Dual Sim und GPS. Die China-Version kommt ohne LTE Band 20, bisher hat Meizu aber von jedem wichtigen Gerät eine globale Version herausgebracht, die dann auch alle in Deutschland wichtigen Frequenzen abdeckt. In unserem Meizu Shopping Guide erfahrt ihr, wie ihr die Global Version bestellen könnt.

Unsere Einschätzung und Preis

Das Meizu Note 9 steht dem Redmi Note 7 technisch in nichts nach. Eigentlich gibt es nur zwei Punkte, an denen das Modell scheitern könnte: Die Umsetzung (unter anderem beim Betriebssystem) und dem Preis. Im ausführlichen Testbericht gehen wir auf diese Punkte dann genauer ein. Die Preise in China lesen sich schonmal super, bei der Global Version sollte man mit einem Aufpreis von 40-50€ rechnen.

Meizu Note 9 Preise China

Das Meizu Note 9 kostet in China: 184€ – 4/64GB, 210€ für 4/128GB oder 210€ für 6/64GB

Wäre das Meizu Note 9 für euch eine Alternative zum Redmi Note 7 und wenn ja, warum? Wir freuen uns auf eure Kommentare :).

 
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jom tien
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jom tien

Zitat: „Es handelt sich tatsächlich um ein und denselben Sensor…“

Das stimmt mit Sicherheit nicht *lol*, sondern es wird vermutlich der gleiche Sensor sein.

vonLiechtenstein
Gast
vonLiechtenstein

Doch, die selben sich wie ein Ei dem anderen 😉

Karl Mühlan
Gast
Karl Mühlan

Meisu good but Schaumi gooder.

vonLiechtenstein
Gast
vonLiechtenstein

Bei diesen Preisen ab 184,- plus dem üblichen global Import Aufschlag von 40-50€, wird es sich nicht mit dem Note 7 sondern dem Pocophone messen müssen und verlieren.
Vor allem wird bis zum Erscheinen der global Version wieder Zeit vergehen, in welcher der Preis des Note 7 und Poco weiter fällt.

Noch dazu hat das Meizu keine Speichererweiterung.