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Nicron H15 & H25 Stirnlampen im Test

Getestet von Jens M. am Preis-Leistungs-Tipp!
Vorteile
  • starke Performance
  • kompakte Abmessungen
  • geringes Gewicht
  • rutschfestes Kopfband
Nachteile
  • kein Überkopfband im Lieferumfang der H25
  • kein SOS-Mode bei H25
  • Micro-USB bei der H15
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Mit der Sofirn SP40 und der Imalent HR70 hatten wir bereits zwei Stirnlampen für Euch im Test. Nun möchte ich Euch mit der Nicron H15 und der Nicron H25 gleich zwei Lampen einer weiteren Marke vorstellen, die bereits mit einigen normalen Taschenlampen punkten konnte. Ob auch die Stirnlampen von Nicron überzeugen können und welche Unterschiede es zwischen der H15 & der H25 gibt, erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

Spezifikationen der Nicron H15 & H25

Die Firma Nicron konnte mich vor allem bezüglich des Preis-Leistungs-Verhältnisses schon mit so einigen Taschenlampen positiv überraschen. Auch einen ausführlichen Stresstest hat die Nicron B70 mit Bravour bestanden. Mit der Nicron H15 und der Nicron H25 möchte ich Euch nun zwei Stirnlampen-Modelle des Herstellers vorstellen.

Auf den ersten Blick sehen sich die Nicron H15 und auch die H25 wirklich sehr ähnlich. Es handelt sich bei beiden Stirnlampen um Modelle, in denen der Akku direkt am Lampenkopf untergebracht ist. Beide Lampen haben jeweils eine LED für die punktuelle Ausleuchtung in die Ferne (Spot / Scheinwerfer) und eine weitere LED für eine möglichst breite Ausleuchtung im Nahbereich (Flood / Flutlicht). Die Nicron H25 hat außerdem noch eine rote LED verbaut. In beiden Lampen sind Samsung LEDs verbaut. Die Nicron H15 schafft es mit beiden LEDs auf maximal 700 Lumen, während die Nicron H25 sogar bis zu 1.500 Lumen bei kombiniertem LED-Betrieb erreicht.

Der eigentliche Lampenkörper besteht bei beiden Modellen aus Aluminium. Auf diesem grauen Aluminiumkörper sitzt eine orangefarbene Frontplatte. Diese Frontplatte misst bei der Nicron H15 ca. 38 x 18 mm. Bei der Nicron H25 hat die Frontplatte Abmessungen von 40 x 23,5 mm. Direkt hinter der Frontplatte befinden sich bei beiden Lampen die Linsen, hinter denen jeweils zwei Smooth Reflektoren sitzen. Die Nicron H25 hat zudem noch eine weitere Öffnung in der Frontplatte, durch die eine rote LED ihr Licht emittiert. Die Frontplatte ist mit vier Torx-Schrauben auf den Gehäusekörper geschraubt. Auf den Längsseiten des Gehäuses befinden sich bei beiden Modellen auf einer Seite die beiden Schalter der Stirnlampe. Das “On/Off-Symbol” markiert dabei den Schalter für den Spot (Scheinwerfer) und das “Sonnensymbol” ist schließlich auf dem Schalter für das Flutlicht (Flood) untergebracht.

Auf der gegenüberliegenden Seite findet man bei der Nicron H25 außerdem noch den USB-C Ladeport sowie eine kleine Status-LED. Dieser Port ist bei der Nicron H15 nicht vorhanden. Auf der halbrunden Rückseite der Frontplatte befinden sich bei beiden Modellen recht markante Querrillen. Diese dienen in Verbindung mit einem kleinen Zahn der Gehäusehalterung, zur vertikalen Ausrichtung der Lampe. Sowohl die Nicron H15 als auch die H25 sind auf diese Art in einem Bereich von 180° nutzbar und damit recht flexibel einsetzbar. Der größte Teil des Gehäuses beider Stirnlampen besteht aus dem Akkurohr. Dieses kann bei beiden Lampen auf einer Seite aufgeschraubt werden. Die entsprechende Kappe ist jeweils mit einem Pfeil und dem Hinweis “Open” versehen. Während in der H15 ein 14500er Li-Ion-Akku zum Einsatz kommt, nutzt die H25 einen 18650er Li-Ion-Akku, aber dazu später mehr.

Die Plastikhalterung, an der das Lampengehäuse befestigt ist, macht einen sehr stabilen Eindruck und trotzdem sind beide Modelle recht leicht. Die Nicron H15 wiegt inklusive Akku genau 80 Gramm und die Nicron H25 liegt ebenfalls mit Akku bei 126 Gramm. Bei beiden Modellen verläuft ein 25 mm breites Kopfband durch die Gehäusehalterung. Das Kopfband kann natürlich in der Länge eingestellt werden, sodass es für sehr viele Kopfumfänge nutzbar ist. Das Kopfband ist elastisch und besitzt auf der Innenseite zwei gummierte Streifen, die das Verrutschen des Bandes beim Tragen sehr wirkungsvoll verhindern. Dies hat Nicron hervorragend gelöst. Bei der etwas größeren H25 befindet sich an der Oberseite der Plastikhalterung für das Gehäuse noch eine freie Schlaufe, in die man bei Bedarf ein zentrales Überkopfband anbringen kann. Dies ist jedoch nicht im Lieferumfang enthalten. Ich persönlich vermisse das Überkopfband beim Tragen der H25 nicht, jedoch hätte ich es mir schon im Lieferumfang gewünscht, wenn die entsprechende Schlaufe an der Halterung vorhanden ist.

Insgesamt gefallen mir sowohl die Nicron H15 als auch die Nicron H25 optisch gut. Die orangefarbene Frontplatte ist ein echter Hingucker und die Lampen machen auch sonst einen sehr soliden und hochwertigen Eindruck. Die Nicron H15 ist schon ein gutes Stück kleiner als die H25 und auch knapp 50 Gramm leichter. Jedoch hält die H25 dafür deutlich mehr Leuchtkraft und eine zusätzliche rote LED bereit.

Lieferumfang

Der Lieferumfang sieht sowohl für die Nicron H15, als auch für die Nicron H25 wie folgt aus:

  • Stirnlampe
  • Kopfband
  • Li-Ion Akku
  • Ladekabel
  • 1 x O-Ring
  • Bedienungsanleitung

Das Ganze kommt jeweils in einer kompakten, aber recht ansehnlichen Box.

User Interface der Nicron H15 & H25

Das User Interface ist bei beiden Lampen fast identisch aufgebaut. Es gibt zwei Schalter auf der Oberseite des Lampengehäuses. Der linke Schalter (On/Off-Symbol) ist für das Spotlight (Fernlicht), während mit dem rechten Schalter (Sonnensymbol) das Floodlight (Flutlicht) gesteuert wird. Man kann beide Lampen mit einem Click von mind. 1,2 Sekunden auf einen der beiden Schalter einschalten. Auf demselben Weg schaltet man die Lampe dann auch wieder aus. Das Spot- und Floodlight können separat voneinander an- und ausgeschaltet werden. Natürlich besitzen beide LEDs auch verschiedene Leuchtstufen, die man im eingeschalteten Zustand mit einem kurzen Click auf den Schalter wechseln kann. Beide Lampen haben auch ein Mode Memory und merken sich die zuletzt genutzte Leuchtstufe für das nächste Einschalten.

Ein recht praktisches Feature ist der sogenannte Battery Check. In ausgeschaltetem Zustand muss dafür ein kurzer Click auf den On/Off-Schalter ausgeführt werden. Nun blinkt die LED bezüglich des Akkustandes wie folgt auf:

  • 1 x Blinken: < 30%
  • 2 x Blinken: 31 – 70%
  • 3 x Blinken: 71 – 90%
  • 4 x Blinken: > 90%

Da eine Status-LED, wie wir sie von den meisten Taschenlampen kennen, bei einer Stirnlampe nur bedingt Sinn ergibt (da man die Lampe auf dem Kopf trägt), ist dieses Battery Check Feature wirklich sehr praktisch. So kann man in sekundenschnelle ermitteln, wie viel Laufzeit man noch in etwa erwarten kann.

Nicron H25 06

Da die Nicron H25 eine zusätzliche rote LED besitzt, gibt es natürlich auch dafür eine Steuerung. Um die rote LED einzuschalten, muss bei ausgeschaltetem Flutlicht (das Spotlight lässt sich sogar mit dem Rotlicht kombinieren) ein kurzer Click auf den Flood-Schalter (Sonnensymbol) ausgeführt werden. Nun leuchtet die rote LED. Ein erneuter Click bringt die Rote LED dann in einen blinkenden Mode. Drückt man den Flood-Schalter erneut etwas länger, schaltet man die rote LED wieder aus.

Die Nicron H15 verfügt außerdem über einen SOS-Mode. In diesen gelangt man, indem man bei eingeschalteter Lampe einen der beiden Schalter für drei Sekunden gedrückt hält. Dabei geht die Lampe zuerst einmal aus, bevor sie dann in den SOS-Mode wechselt und entsprechend blinkt. Beenden lässt sich der SOS-Mode mit einem einfachen Click auf den Schalter.

Auf den ersten Blick erscheinen gleich zwei Schalter vielleicht etwas verwirrend, aber die Zuordnung zum Flut- und Fernlicht finde ich recht gut gelöst. Beide Schalter haben einen angenehmen Druckpunkt und geben ein gutes Feedback bei der Eingabe. Die Bedienung ist recht intuitiv und nach wenigen Minuten hat man hier den Dreh raus. Ich hätte mir neben dem SOS-Mode bei der Nicron H15 auch noch einen Strobe Mode gewünscht und das diese Funktionen dann auch bei der H25 vorhanden wären. Hier hat Nicron meiner Meinung nach ein klein wenig Potenzial verschenkt.

Performance

Eine Stirnlampe braucht man in der Regel immer dann, wenn man die Lichtquelle eben nicht in der Hand halten kann und trotzdem das Sichtfeld ausgeleuchtet haben möchte. In der Regel werden hier keine Lumen-Monster benötigt, denn die Ausleuchtung wird meist für den direkten Sichtbereich bis ca. 50 Meter weit gebraucht. Nicron hat mit der H15 und der H25 nun gleich zwei unterschiedlich große Modelle im Angebot, die maximal 700 Lumen (H15) bzw. 1.500 Lumen (H25) liefern können. Beide Lampen sind mit zwei Samsung LEDs ausgestattet, die ein kaltweißes Licht mit ca. 6.500K erzeugen.

Die Nicron H15 hat sowohl beim Flut- als auch beim Fernlicht jeweils drei Leuchtstufen. Der Low Mode mit 50 Lumen steht für 9-10 Stunden zur Verfügung und ist bereits locker hell genug, um in der direkten Umgebung (1-2m) für ausreichend gute Ausleuchtung zu sorgen. Den Med Mode und seine 250 Lumen kann man 3,5 Stunden lang nutzen. Hier hat man bereits genügend Licht für einen Spaziergang im Freien zur Verfügung. Der High Mode liefert beim Spotlight 450 Lumen und beim Floodlight 400 Lumen. Dies ist dann schon kräftig hell für eine solch kleine Stirnlampe. Kombiniert bringen es die High Modes von Spot- & Floodlight dann sogar auf maximal 700 Lumen.

Die Nicron H25 ist nicht nur die größere Stirnlampe, sie hat neben der zusätzlichen roten LED auch jeweils vier Leuchstufen beim Spot- & Floodlight zu bieten. Der Low Mode bringt ebenfalls 50 Lumen, die für 30 Stunden nutzbar sind. Bereits im Med Mode ist das Flutlicht der H25 dann immer etwas heller als das Fernlicht. Durch den recht starken Spot beim Fernlicht, wirkt dieses im Spot zwar etwas heller als die gleiche Leuchtstufe beim Flutlicht, aber insgesamt ist der Lichtoutput beim Flutlicht jeweils leicht höher. Der Turbo Mode ist mit 800 bzw. 1.000 Lumen wirklich extrem hell für eine Stirnlampe. Man kann hier auch größere Bereiche locker ausleuchten. Wie so oft stehen die maximalen Lumen nur für wenige Minuten zur Verfügung und danach wird vermutlich auf den Output des High Modes runtergeregelt. Aber auch dieser ist mit 400 bzw. 500 Lumen noch ordentlich hell (entspricht der höchsten Stufe bei der Nicron H15) und steht dabei für drei Stunden zur Verfügung.

Das Rotlicht der Nicron H25 dürfte vor allem für Tierbeobachter und Jäger sinnvoll sein. Es ist jedoch nicht wirklich hell und man kann damit eigentlich nur wenige Meter halbwegs gut ausleuchten. Trotzdem ein nettes Feature, wenn man es denn braucht.

Nicron H25 – Rotlicht

Mich kann die Performance beider Nicron Stirnlampen-Modelle überzeugen. Die Nicron H15 ist sehr kompakt, leicht und kann trotzdem bis zu 700 Lumen liefern. Auch die Laufzeiten sind, gemessen an der Größe, sehr zufriedenstellend. Die Nicron H25 ist dann schon deutlich größer, aber dafür sind hier auch maximal 1.500 Lumen sowie ein Rotlicht vorhanden. Ich sehe die Nicron H15 eher bei Sportlern bzw. Nutzern, die das Gerät etwas länger auf dem Kopf haben wollen/müssen. Die Nicron H25 kann auch mal einen halben Fußballplatz erhellen und macht bei Camping und Co. sicher eine gute Figur.

Akkus der Nicron H15 & H25

Bei den Akkus geht Nicron vor allem hinsichtlich des Ladevorgangs recht unterschiedliche Wege für die H15 und die etwas größere H25:

So kommt in der Nicron H15 ein 14500 Li-Ion Akku mit 700 mAh zum Einsatz. Es handelt sich um eine Button Top Zelle (erhöhter Pluspol) mit integrierten Micro-USB Ladeport. Dies bedeutet also, dass der Akku zum Laden aus der Lampe entnommen werden muss. Im Jahr 2021 würde ich mir hier eher einen USB-C Port wünschen, aber bei Akkus dieser Bauform ist dieser leider noch recht untypisch.

In der Nicron H25 kommt hingegen ein 18650 Li-Ion-Akku mit 2.600 mAh zum Einsatz. Es handelt sich um eine geschützte Button Top Zelle (erhöhter Pluspol). Ich konnte die H25 jedoch auch mit einer ungeschützten Flat Top Zelle (Flacher Pluspol) betreiben. Somit sollten so ziemlich alle 18650er Akku-Formate in der Nicron H25 nutzbar sein, was ausdrücklich zu loben ist. Dieses Akku-Format ist weit verbreitet und Ersatz ist schnell besorgt. Anders als bei der H15, kann der Akku der H25 direkt in der Lampe geladen werden. Dazu muss nur der Gummistöpsel auf der Unterseite des Lampengehäuses geöffnet werden. Nun kann man das mitgelieferte USB-C Ladekabel anschließen. Während des Ladevorgangs leuchtet eine kleine Status-LED am Ladeport rot. Ist der Ladevorgang beendet, dann leuchtet diese schließlich grün.

Testergebnis

Getestet von
Jens M.

Immer dann, wenn man keine Hand frei hat, um eine Lichtquelle zu halten, ist eine Stirnlampe wohl die beste Option. Der Hersteller Nicron hat hier mit der H15 und der H25 gleich zwei wirklich gute Modelle zu bieten. Beide Lampen überzeugen mit einem modernen Design, einem sehr angenehmen Kopfband und richtig guter Performance. Die etwas kleine Nicron liefert maximal 700 Lumen und ist mit ihren 80 Gramm ein echtes Leichtgewicht. Ihr größerer Bruder, die Nicron H25, leistet sogar maximal 1.500 Lumen und hat zudem noch eine zusätzliche rote LED zu bieten. Das Einsatzspektrum beider Lampen ist wirklich sehr groß – vom Wandern, über Reperaturarbeiten bis hin zum Camping kann eine Stirnlampe bei vielen Aktivitäten sehr hilfreich sein.

Sowohl mit der Nicron H15 als auch mit der Nicron H25 bekommt man eine richtig gute Stirnlampe beim Kauf. Sie sind leistungsstark, lassen sich gut bedienen und tragen sich sehr angenehm. Auch der Preis von 20 bzw. 30 EUR ist mehr als fair und daher kann ich Euch beide Stirnlampen absolut empfehlen.

AKTION:

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dirk.online
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Dirk (@guest_78964)
1 Monat her

kann die H15 auch mit aa mignon nimh Akkus (zB eneloop) betrieben werden?