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OnePlus Buds Pro TWS Kopfhörer im Test

Getestet von Max Drechsel am
Vorteile
  • super Sound in allen Lagen
  • guter Tragekomfort
  • LHDC, AAC & BT 5.2
  • gute und übersichtliche App
  • hochwertige Verarbeitung
  • gute Sprachqualität
  • IPX55 für Hörer und IPX4 für Station
Nachteile
  • teuer
  • manche Features nur auf OnePlus Smartphones
  • OnePlus Audio ID (App) eher schwach
  • kein aptX (HD) als LHDC Ersatz
  • geringer Lieferumfang
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OnePlus ist eigentlich für seine Smartphones bekannt. Doch auch was Kopfhörer angeht, hat die chinesische Firma mittlerweile einiges an Know-how angesammelt und blickt auf einige gute Earbuds zurück. Neu hinzu kommen nun die OnePlus Buds Pro. Der Preis ist mit 150 € gesalzen. In unserem Test prüfen wir, ob die Qualität diesen Preis auch rechtfertigt.

Design, Verarbeitung & Lieferumfang

OnePlus Buds Pro Ladecase 3

Das “Pro” der OnePlus Buds ist eigentlich etwas irreführend. Die OnePlus Buds (ohne Pro) waren halbe In-Ears, also Kopfhörer zum Einhängen. Die Buds Pro sind wieder vollwertige In-Ears mit Stöpseln.

Den OnePlus Buds Pro spendiert man auch gleich mal eine komplett neue Ladestation. Diese fällt nun eher flach aus, 60 x 49 x 25 mm (L x B x H). Die Form weist darauf hin, dass die Kopfhörer hier nicht gestellt, sondern gelegt werden. Klappt man den großen Deckel auf, dann wird der Blick auf die zwei Sockel freigelegt. Mittig vor den Sockeln befindet sich der Knopf fürs Pairing, der wieder in Mode kommt. Eine einzelne mehrfarbige LED an der Vorderseite zeigt den Restladestand der Station an.

Relativ weit unten, aber immerhin auf der Rückseite, befindet sich der USB-C-Anschluss. Direkt darüber liegt das recht breit ausfallende Scharnier aus Alu. Sehr leichtgängige Magneten sorgen für einen Verschluss der Ladebox, bei maximaler Öffnung begibt sich das Scharnier in einen ordentlich Einrastpunkt. Zusätzlich zum Kabel gibt es übrigens die Möglichkeit, die Station kabellos zu laden. Die Form bietet sich meiner Meinung nach auch perfekt dafür an.

Kommen wir nun noch zu den OnePlus Buds Pro. Diese messen 32 x 23 x 20 mm und sind in „Glossy White“ und „Matte Black“ erhältlich. Immerhin hat man eine Auswahl. Wir hatten die weißen Earbuds im Test und ich kann direkt mal sagen, dass Fussel von der Ladestation magisch angezogen werden. Bei den Earbuds ist das nicht ganz so schlimm.

Neben dem Kunststoff für den Korpus ist der Stiel der OnePlus Buds Pro mit Chrom verkleidet. OnePlus verbaut mehrere Mikrofone, denn die Earbuds haben ANC. Das primäre Mikrofon sitzt wie immer am unteren Ende des Stiels, ist aber in Richtung Mund gedreht. Ein zweites Mikro sitzt außen, direkt oberhalb des Stielrandes und ein drittes befindet sich im Inneren.

Der Lautsprecherausgang (6 x 5 mm) wird von einem Aluminiumgitter geschützt. Stöpsel aus Formschaum passen also auf die Earbuds, leider jedoch nicht in die Station. Zumindest meine Stöpsel sind dafür zu hart. Ein winziger Näherungssensor befindet sich auf der Innenseite der OnePlus Buds Pro. Eine LED-Anzeige an den Kopfhörern kommt nicht zum Einsatz, dafür hat man sich für die Bedienung etwas Interessantes überlegt.

Statt einer einfachen Touchsteuerung kommt Force Touch zum Einsatz. Mit anderen Worten und auf Deutsch: Um die Kopfhörer zu bedienen, muss man den Stiel an zwei Seiten leicht zusammendrücken. Einfaches Auflegen der Finger reicht nicht. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit funktioniert diese Steuerung einwandfrei.

Was die Verarbeitung angeht, so bleiben die OnePlus Buds Pro ohne Fehl und Tadel. Ladecase und Earbuds sind super verarbeitet und haben keine unschönen Spaltmaße, harte Übergänge oder Kanten.

Lieferumfang der OnePlus Buds Pro

OnePlus Buds Pro Lieferumfang

OnePlus typisch erhält man eine weiße Verpackung mit roten Elementen. Der Karton ist relativ dick und stabil. Im Inneren befindet sich:

  • Ladestation (520 mAh /5V)
  • Stöpsel aus Silikon(S, M, L)
  • USB Type-C auf USB-A Kabel (20 cm)
  • Schnellstartanleitung (englisch, französisch, hindi)
  • Garantiekarte (u.a. englisch, französisch, hindi)

Tragekomfort

OnePlus Buds Pro Test Wear 2

Ich persönlich war sehr froh darüber, dass OnePlus wieder auf In-Ears für das Topmodell setzt. Klar sind die Earbuds zum Einhängen sehr bequem, doch auch In-Ears können sehr angenehm zu tragen sein.

Die OnePlus Buds Pro sind mit 4,3 Gramm super leicht und die Silikonaufsätze sind sehr weich und dichten gut ab. Jedenfalls konnte ich die Earbuds über Stunden im Ohr haben, ohne dass etwas drückte oder unangenehm wurde. Etwas schade ist, dass nur drei Größen zur Auswahl stehen. Auch wenn diese schon gut sitzen, wäre bei einem so hohen Preis sicher noch mehr drin gewesen.

Immerhin sind die Earbuds nach IP55 wasser- und sogar staubgeschützt. Schwitzen im Fitnessstudio oder ein Schauer sollten den Kopfhörern nichts ausmachen. Bei der Station ist wie immer Vorsicht geboten, aber auch hier ist man bei OnePlus gut aufgehoben, denn die Station hat den IPX4 Standard und ist damit vor leichtem Spritzwasser geschützt.

Soundqualität der OnePlus Buds Pro

OnePlus Buds Pro Hand Test 1

Genug dem Vorgeplänkel, kommen wir zum interessanten Teil. Dieser hat es bei den OnePlus Buds Pro in sich, denn es gibt viel, worauf man achten muss oder kann. Da wären zuerst mal die blanken Informationen. Als Codec genehmigt man sich SBC, AAC und LHDC! Letzteres funktioniert bei OnePlus selbst aber erst ab dem OnePlus 9 und auch da erst mit einem Update für Android, welches noch 2021 erscheinen soll. Ich habe leider gerade kein OP9 da um das zu testen. OnePlus Nord Phones bekommen LHDC übrigens nicht, egal welches Modell.

LHDC wird aber auch von Xiaomi, Redmi und Huawei unterstützt. Hier kann man mit neueren Geräten in der Regel darauf zugreifen, letztlich hilft zur genauen Verifizierung aber nur Ausprobieren.

Ebenfalls nur für OnePlus Smartphones gedacht, ist die Latenzverringerung durch den Gaming-Mode. Dieser lässt sich auf besagten Smartphones aktivieren und soll die Latenz auf 94 ms reduzieren. Hier ist allerdings Entwarnung angesagt, denn auch ohne Gaming Mode ist keine Verzögerung zwischen Ton und Bild sichtbar, wenn man nicht akribisch genau darauf achtet.

Als Treiber kommt eine 11 mm Dynamik-Variante zum Einsatz. „Abgestimmt für satte Bässe“. Weiter wird nicht auf das Bauteil eingegangen. Was der Treiber leistet, klären wir gleich noch.

OnePlus bietet neben verschiedenen Klangprofilen und dem Zen Mode Air auch Dolby Atmos. Um es hiermit abzuschließen, es gibt sehr viele Varianten und Formen wie man die OnePlus Buds Pro einsetzen und anpassen kann, was sich mehr oder weniger auf das Klangprofil auswirkt. Hat man kein OnePlus Smartphone, muss man übrigens auf die „HeyMelody“ App zugreifen, um die Funktionen zu aktivieren. Abgesehen von Dolby Atmos, welches exklusiv ab dem OnePlus 7 unterstützt wird, sind aber alle Funktionen in besagter App erhältlich.

Frequenz: 20–20000 Hz
Bluetooth: 5.2
Chipset: k.A.
Maximale Leistung: k.A.
ANC Dämpfung: 40 dB
Reichweite: 15 Meter
Modellnummer: E503(A)
Widerstand: 32 Ohm
Einzelnutzung: Ja
Lautstärke: 98 dB (indische Version 102 dB)
Apt-X: Nein, aber LHDC
Codecs: A2D, HFP 1.7, HSP 1.2, AVRCP 1.6, SBC, SPP, ACC, LHDC
Akkukapazität EB: 40 mAh / 5 V
Akkukapazität LS: 520 mAh / 5 V
Wasserresistenz: IP55 (Ladecase IPX4)

Sound und ANC

OnePlus Buds Pro Test Features e1632237018662

Okay, versuchen wir mal, dieses Ungetüm an klanglichen Möglichkeiten einzuordnen. Out-of-the-box und ohne App klingen die OnePlus Buds Pro wunderbar rund. Der Fokus liegt wie angekündigt eher auf den Bässen, aber andere Tonebenen kommen nicht zu kurz. Tatsächlich ist die Auflösung schon mit AAC hervorragend und es werden viele Details abgebildet. Höhen und Mitten sind meistens dort, wo man sie haben will. Höhen bleiben dabei auch bei sehr hoher Lautstärke stabil und klingen toll.

Bässe und Tiefen sind tatsächlich sehr kräftig, bleiben aber zu jeder Zeit klar und deutlich. Bei den OnePlus Buds Pro braucht man sich auch keine Gedanken über die Lautstärke zu machen. Diese ist richtig hoch und ich habe im Test nie mehr als 80 % gebraucht, um ausreichen beschallt zu werden. Einzig die Sprünge, die der Lautstärkeregler vollzieht, sind recht groß gewählt.

Dabei ist ANC durchgehend in der „intelligenten“ zweiten Stufe (es gibt drei Stufen) aktiviert und ich muss ehrlich sagen: Die Implementierung ist der Hammer. Weder verändert sich das Klangbild mit ANC drastisch noch hat dies andere negative Einflüsse.

Ist man kleinlicher und analysiert das Klangbild genauer, fällt auf, dass im maximalen Modus der Bass ganz leicht zurückgenommen wird. Im intelligenten Modus richtet sich die Anpassung natürlich dynamisch nach den Geräuschen, die ankommen. So kann es auch mal sein, dass die Höhen oder Mitten leicht zurückgefahren werden, um diese besser filtern zu können. Effektiv sind die Anpassungen aber so dezent, dass man die Modi ohne Bedenken nutzen kann.

Ich habe also die verschiedenen ANC-Modi durchprobiert und kann nach einigen Stunden mit Gewissheit sagen, dass alle ihre Daseinsberechtigung haben, man aber aus Gemütlichkeit wohl entweder bei ANC „Maximal“ oder ANC „Intelligent“ bleiben wird. ANC „Standard“ ist eigentlich für ruhige Umgebungen gedacht, aber wenn es ruhig ist, brauche ich nicht unbedingt noch ANC.

Die Krux ist nämlich, dass man per Force Touch nur zwischen Transparenz-Modus und ANC umschalten kann, die Deaktivierung von ANC ist jedoch nicht per Eingabe am Ohrhörer auswählbar, ebenso wenig die Steuerung der ANC Stufen. Dafür muss man in die App und dies erst aktivieren.

LHDC

Nachdem das geklärt wäre, widmen wir ums noch dem Klangbild mit LHDC und ob es sich verändert. Dafür habe ich mir das Redmi Note 10 Pro geschnappt, welches LHDC auch unterstützt.

Mit LHDC bleibt das Klangbild im Großen und Ganzen gleich. Allerdings kann man hier und da mehr Details heraushören. Allerdings nur, wenn das Quellmaterial auch in hoher Auflösung vorliegt. ANC wirkt sich ebenfalls nur minimal auf das Klangbild aus, wenn LHDC aktiviert ist. Somit ist LHDC schön, um das letzte Quäntchen Performance herauszukitzeln, aber nicht unbedingt ein Muss.

Summa summarum erhält man mit den OnePlus Buds Pro klanglich gesehen richtig gute Kopfhörer mit einer starken ANC-Implementierung.

Pairing

OnePlus Buds Pro Test Wear e1632237063497Will man die OnePlus Buds Pro nutzen, so muss man diese zuerst mit dem Host Gerät verbinden. In der Regel gehen die Earbuds direkt nach dem Aufklappen der Station in den Pairing-Mode. Anschließend sind sie im Bluetooth Menü auffindbar.

Bei OnePlus Smartphones mit Android 11 soll die Kopplung auch über Fast Pair und ein Pop-up funktionieren. Das trifft auch auf mein OnePlus 6T zu, auf welchem ich kurzerhand Android 11 installiert habe. Die App kann man sich in diesem Fall dann sparen, alle Funktionen stehen direkt über das Bluetooth Menü zur Verfügung.

Egal, wie man es macht, das Pairing funktioniert schnell und einfach. Wer ein LHDC fähiges Gerät hat, sollte die Funktion anschließen noch im Bluetooth Menü aktivieren.

OnePlus setzt mit den Buds Pro auf Force Touch Control am Stiel. Drückt man also den Stiel an beiden Seiten leicht zusammen, wird eine Eingabe erzeugt und durch einen kurzen Signalton bestätigt. Die mögliche Steuerung sieht wie folgt aus:

  • L/R einmal drücken: Pause/Play
  • L/R zweimal drücken: Nächster Titel
  • L/R dreimal drücken: Vorheriger Titel
  • L/R einmal drücken, für 1 Sekunden: ANC / Transparancy
  • L/R einmal drücken, für 3 Sekunden: Zen Mode Air
  • L/R einmal drücken, bei Anruf: Annehmen/Auflegen
  • L/R zweimal drücken, bei Anruf: Ablehnen

OnePlus spendiert seinen Earbuds also nur eine rudimentäre Steuerung. Eine Lautstärkeregelung fehlt komplett und lässt sich auch nicht in der App aktivieren. Hier ist es zwar möglich, die Einstellung fürs Doppeltippen zu ändern, allerdings kann man nur zwischen Voice Assistant und der Titelwahl wechseln. Abgesehen davon, funktioniert die Steuerung einwandfrei.

App – HeyMelody

Wer die OnePlus Buds Pro in vollem Umfang nutzen will, möchte vielleicht zu dazugehörige App HeyMelody herunterladen, was einfach über den Google Play Store oder den App Store von Apple möglich ist. Die App kommt zwar nicht direkt von OnePlus, ist aber die offizielle App zu den OnePlus Buds Pro.

Nutzer eines OnePlus Smartphones mit Android 11 oder höher können sich die App sparen, für Sie sind die Funktionen im System integriert und über das Bluetooth Menü aufrufbar. Mit meinem OnePlus 6T kann ich dies bestätigen.

Einmal heruntergeladen, erkennt die App sehr zuverlässig die gekoppelten Earbuds und leitet direkt auf die Seite dieser weiter. Hier hat man dann die volle Kontrolle über die Earbuds. Zumindest, wenn man zuerst das ausstehende Firmwareupdate durchführt. Zu Beginn waren nicht alle Funktionen freigeschaltet.

Neben der direkten Wahl, ob man ANC nutzen will oder nicht und in welcher Stufe das passieren soll, kann man auch eine Ohrhörersitzprüfung durchführen und das Soundprofil (via OnePlus Audio ID) direkt auf seine eigenen Ohren anpassen lassen.

Natürlich steht auch eine animierte Bedienungsanleitung sowie die Möglichkeit für die schon angesprochenen Firmwareupdates zur Verfügung. Ebenfalls angezeigt wird der Ladestatus der Earbuds. Den Status der Station erfährt man erst, wenn die Earbuds darin liegen.

Die meisten Funktionen können im laufenden Betrieb aktualisiert werden, die Buds melden sich dann mit einem kurzen Signalton. Wer OnePlus Audio ID nutzen will, um die Earbuds auf seine Ohren anzupassen, braucht ca. 3 Minuten und muss einen Hörtest durchführen. In meinem Test habe ich verschiedene Ergebnisse zwischen keiner und einer geringfügigen Anpassung gehabt. Verglichen mit Funktionen dieser Art von anderen Herstellern, funktioniert die OnePlus Variante noch nicht so gut. In meinem Fall ist das gesamte Soundprofil nur leiser gemacht worden. Womit ich nicht wirklich eine Verbesserung oder Änderung des Klangs feststellen konnte.

Insgesamt ist die App wohl ein Muss für alle, die kein OnePlus Smartphone besitzen. Ohne die App stehen einfach nicht alle Funktionen zur Verfügung und einige Anpassungen will man vielleicht später noch mal ändern. Da die App kein Account benötigt und erst mal keine Berechtigungen verlangt, kann man die App bedenkenlos installieren.

Sprachqualität der OnePlus Buds Pro

OnePlus Buds Pro Earbuds 1

Mit drei Mikrofonen und ANC sind die OnePlus Buds Pro prädestiniert für eine gute Gesprächsqualität. Auch wenn hier nicht gerade der Fokus der Werbebanner liegt, so liefern die OnePlus Buds Pro doch gut ab.

Dabei muss ich wohl nicht extra erwähnen, dass sich beide Gesprächspartner hervorragend verstehen. Es liegt eine gewisse Dynamik in der Stimme. Zum Telefonieren taugen die Buds Pro also auch bei längeren Sessions, auch weil die Störgeräusche relativ gut gefiltert werden. Am belebten Münchner Flughafen konnte der Partner zumindest kaum etwas heraushören oder es war nur sehr leise im Hintergrund.

Zudem kann man sich auch ein gutes Stück von seinem Smartphone entfernen. Bis zu 15 Meter waren kein Problem für die Buds Pro. Danach kam es jedoch zu Verbindungsabbrüche. Auch dicke Mauern schmecken den Earbuds nicht so gut. Hier reduziert sich die Reichweite auf unter 10 Meter.

Akkuleistung der OnePlus Buds Pro

OnePlus Buds Pro Ladecase 1

Bisher schneiden die Buds Pro also ausgezeichnet ab. Wie sieht es also mit der Laufzeit des Akkus aus? Die Earbuds werden mit jeweils 40 mAh angegeben, die Station mit 520 mAh. Damit ist es theoretisch möglich die Earbuds 6-mal aufzuladen. In der Praxis ist man mit 5-mal immerhin nah dran.

Dabei passen die Zeiten, die die Earbuds durchhalten sollen, nur bedingt zur Realität. Man sollte sich von den 38 Stunden mit Ladestation also erst mal verabschieden.

Dennoch erreichen die Earbuds, trotz der hohen Lautstärke und trotz des recht kleinen Akkus sehr lange durch. Bei 50 % Lautstärke, ohne ANC, kam ich auf fast 6 Stunden. Aktiviert man ANC, verliert man ungefähr 1,5 Stunden.

Erhöht man die Lautstärke auf Öffis-taugliche 80%, dann landet man bei ca. 5 Stunden ohne und 4 Stunden mit ANC. Soweit also ziemlich gute Werte. Aber es wird noch ein wenig besser.

Dank Quick Charge liefert die Station Saft für 10 Stunden in nur 10 Minuten. Man muss allerdings etwas differenzieren. Während die Station zwar Saft für 10 Stunden hat, kommt bei den jeweiligen Earbuds in 10 Minuten nur Energie für zwei Stunden an. Das ist immer noch ordentlich, eine vollständige Ladung dauert, aber mit knapp einer Stunde deutlich länger und auch die Station benötigt nochmal 1,5 Stunden für eine vollständige Ladung. Für kabelloses Laden reicht ein normales Qi Ladepad und der Ladevorgang dauert gut 2 Stunden.

Testergebnis

Getestet von
Max Drechsel

Nach den etwas durchwachsenen OnePlus Buds bieten die OnePlus Buds Pro alles, was man bis dato vermisst hat. Eine bessere Abdichtung, ein tolles Soundprofil, guten Tragekomfort und sogar richtig gutes ANC.

Einzig der Preis ist mit 150 € gesalzen. Doch bekommt man auch viel für sein Geld. Trotzdem können und sollten Interessierte vielleicht noch etwas warten. Erste Reduzierungen auf 100 € sollten nicht lange auf sich warten lassen.

Da bleibt nur zu sagen, dass man mit den OnePlus Buds Pro nichts falsch macht. Das ANC spielt ganz oben mit, der Sound ist gut und die Einstellungsmöglichkeiten in der App sowie deren zusätzliche Features sind ebenfalls ziemlich umfangreich. Ein Preis / Leistungstipp werden sie zwar nicht, aber sie dürfen trotzdem in unsere Bestenliste.

Doch wie steht es zu den anderen Plätzen auf der Bestenliste?

Gegenüber den 1More True Wireless ANC ist der Abstand nicht besonders groß, ich sehe OnePlus jedoch leicht vorne. Das ANC ist bei den OnePlus Buds Pro definitiv besser. Bei den Anker Soundcore Liberty 2 Pro fehlt ANC, klanglich ist es ein Kopf an Kopf rennen. Ich denke, am Ende entscheidet der persönliche Geschmack. Dann wären da noch die 1More Stylish. Der Tausendsassa kommt ebenfalls ohne ANC, kostet aber nur die Hälfte. Auch hier ist es schwer die klanglichen Unterschiede entschieden abzugrenzen. Ich sehe die OnePlus Buds Pro leicht vorne, die 1 More Stylish bleiben aber ein Geheimtipp, der es spielend mit teureren Earbuds aufnimmt.


Gesamtwertung
91%
Design / Verarbeitung
100 %
Tragekomfort
100 %
Soundqualität
95 %
Sprachqualität
90 %
Akkuleistung
80 %
Preis / Leistung
80 %

Preisvergleich

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