Oppo Reno 10X Testbericht

Getestet von Lukas Winkel am Bewertung: 85%
Vorteile
  • verdammt schickes Design
  • sehr gute Verarbeitung
  • Top-Empfang (Netz, WIFI, GPS)
  • klasse Kameras bei Tageslicht
  • brauchbare Akkulaufzeit
  • exzellentes Display
  • großer Lieferumfang
Nachteile
  • Kamera schwächelt bei Low-Light
  • Global Version sehr teuer und kaum verfügbar
  • kein Wireless Chaging
  • kein Widevine L1 (zumindest China-Version)
Springe zu:
CPUSnapdragon 855
RAM6 GB RAM, 8 GB RAM
Speicher128 GB, 256 GB
GPUAdreno 640
Display2340 x 1080, 6,6 Zoll (AMOLED)
Betriebssystem9.0 Pie, Color-OS
Akkukapazität4000 mAh
Speicher erweiterbar Hybrid

Hybrid
Hauptkamera48 MP
Frontkamera16 MP
USB-AnschlussUSB Type-C
KopfhöreranschlussNein
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
LTEJa - 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 29, 32, 66
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht210 g
Maße162 x 77,2 x 9,3 mm
Antutu361350
Benachrichtigungs-LEDNein
Hersteller
Getestet am16.06.2019

Nachdem ich schon das Oppo Reno testen durfte, steht nun das Reno 10x aus der Reno Series auf dem Programm. Hierbei handelt es sich um das diesjährige Top Modell des chinesischen Unternehmens aus dem BKK Konzern. Die SE Version mit Snapdragon 710 und 6,4 Zoll AMOLED Display konnte im Test durchaus überzeugen. Kritikpunkte waren neben der eingeschränkten Konnektivität und der Kamera, die bei Bokeh Shots ihre Schwächen hatte, hauptsächlich der Preis. Das Reno 10x legt hier noch einmal ordentlich zu und beginnt bei aktuell 550 € für einen China Import. Wer die europäische Version haben möchte, legt noch einmal mindestens 200 € drauf.

oppo reno 10 x Display 1

Dafür bekommt man dann aber auch den aktuellsten Snapdragon 855 Prozessor und eine Triple Kamera mit optischem 10-Fach Zoom. Das Display wird noch ein Stück größer und misst nun 6,6 Zoll. Wie das Reno SE, gibt es das Reno 10x mit 6/128 GB, 6/256 GB und 8/256 GB Speicher. Beide Modelle im Vergleich gibt es auf Oppo.com.

Im Test haben wir die chinesische Version mit der geringsten Speicher-Ausstattung, die wieder vom CECT-Shop kommt. Anders als beim Reno hat Oppo auch dem chinesischen Top-Modell eine ganze Reihe an LTE Bändern spendiert, sodass es abgesehen von der Sprache keine Einschränkungen mehr gibt, die sich nicht vollends beheben lassen.

Mit dieser Ausstattung könnte das Oppo Reno 10x ein echter Konkurrent für das Huawei P30 Pro werden, das wegen der Auseinandersetzung mit der USA derzeit viele potentielle Käufer verloren hat.

Design und Verarbeitung

oppo reno 10 x back 8

Ganze 6,6 Zoll misst das Display des Oppo Reno 10x. Dieses ist aber auch in ein vergleichsweise kleines Gehäuse mit den Maßen 162 x 77,2 x 9,3 mm eingepasst. Dementsprechend hat auch das Gewicht auf stolze 215 Gramm zugelegt. Sonst unterscheidet sich das Design in der Serie kaum. Das Display ist mit Corning Gorilla Glas 6 geschützt, auf der Rückseite wurde Gorilla Glas 5 verwendet. Die Rückseite ist wieder abgerundet und liegt gut in der Hand. Das Reno 10x haben wir in der grünen Version bekommen. Diese ist leicht mattiert und damit etwas weniger anfällig für Fingerabdrücke. Ob man sich dafür, oder für die schwarze Hochglanz-Variante entscheidet, ist am Ende Geschmackssache. Die Kamera mit ihren drei Sensoren benötigt etwas mehr Platz.

oppo reno 10 x haifischflosse 1oppo reno 10 x haifischflosse 4

Der O-Dot unterhalb der Kamera gehört bei der Reno Serie wie die Haifischflosse auch zum Standard und schützt das Glas über den Kameralinsen vor Kratzern, ohne dass das Handy auf glatter Oberfläche wackelt. Unterhalb des O-Dots ist wieder der Schriftzug “Designed by Oppo” in einem Hochglanz Streifen eingefasst. Die Verarbeitung ist gut, lediglich beim Übergang vom Display zum Gehäuse kann man eine leichte Kante fühlen.

Der Rahmen des Reno 10x verzichtet auf die gefräste Rille des Reno SE und hat nur eine leichte Einbuchtung, die kaum auffällt, aber für den nötigen Halt sorgt. Die Oberseite beherbergt in der Flosse die ausfahrbare Kamera, den Dual LED Blitz und ein Mikrofon, rechts ist immer noch die Power Taste mit grünem Akzent und links die Lautstärke-Wippe. Eine Benachrichtigungs-LED hat keinen Platz mehr gefunden.

oppo reno 10 x simslotoppo reno 10 x 9

Der Sim-Slot war im Reno SE noch ein reiner Dual-Slot. Im Reno 10x ist er auf die Unterseite neben den USB-C Port gewandert und fasst zwei Sim-Karten oder eine Sim- und eine MicroSD Karte (Hybrid Slot). Dafür büßt das Gerät den Kopfhörer-Anschluss ein.

Um auch das wieder wett zu machen, hat Oppo dem Top Modell einen Stereo Lautsprecher spendiert, dazu kommt ein Vibrationsmodus, der beim Zocken für ein besonderes Erlebnis sorgen soll und den Sound mit Vibrationen unterstützt. Das mag vielleicht für einen Hardcore Gamer toll sein, ich konnte mich dafür nicht begeistern, zumal die Vibrationen nur minimal sind.

Das 10x ist weltweit in zwei Farbvarianten erhältlich – “Jet Black” und “Ocean Green”. Beide Varianten haben grüne Akzente um den O-Dot und auf der Power Taste. Anders als beim Reno kann die Zoom Edition auch in der chinesischen Version mit LTE Band 20 aufwarten, sodass eine Bestellung aus China kein Problem mehr ist, sofern man mit einem englischen System zurechtkommt.

oppo reno 10 x back 4 oppo reno 10 x back 3

Die Gesichtserkennung funktioniert tadellos. Auch bei Dunkelheit wird durch das Display genug Licht erzeugt, damit das Handy entsperrt werden kann. Leider wird nur eine 2D Technologie verwendet, sodass der Fingerabdruck wohl die sicherere Variante ist. Flott ist die Kamera aber allemal, obwohl sie immer erst in Betriebsposition fahren muss. Laut Oppo hält der Mechanismus mindestens 200.000 Fahrten durch. Ob das stimmt, wird sich in ein paar Jahren zeigen. Der In-Display Fingerprint Sensor hat leider die vom Reno bekannte kleine Verzögerung, funktioniert aber sonst problemlos, wenn man ihn trifft. Letztendlich erreicht kein In-Display Fingerprint bisher die Geschwindigkeit der klassischen Vertreter.

Lieferumfang des Oppo Reno 10X

oppo reno 10 x lieferumfang

Beim Lieferumfang hat sich Oppo bei seinem Topmodell nicht lumpen lassen. Wie beim Reno 10X gibt es den Super VOOC Schnellladeadapter mit einem Kabel, einen Schnellstart Guide und ein Sim Tool. Auf dem Display ist bei der Lieferung bereits eine Schutzfolie angebracht. Positiv überrascht die Schutzhülle, die nicht aus normalem Silikon besteht, sondern aus einem festeren und wertigeren Material. Sie ist außen rau, sodass sie gut in der Hand liegt und innen mit Stoff ausgekleidet. Außerdem lässt sie nicht nur Platz für die Kamera, sondern spart den “Designed by Oppo” Streifen auf der Rückseite aus. Die mitgelieferten USB-C Kopfhörer kann man unter dem Namen “O-Fresh” für um die 20 € bis 40 € auch einzeln kaufen, sie kommen mit verschieden großen Silikon-Aufsätzen. Auch hier finden sich die grünen Akzente wieder. Die In-Ears fühlen sich zu Beginn recht billig an, weil sie sehr leicht und nahezu komplett aus Plastik sind, die Verarbeitung ist aber gut. Das Klangempfinden ist natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich, für mich sind die O-Fresh Kopfhörer aber perfekt. Genug Bass, die höheren Lagen sind dennoch sehr klar und der Sound im Gesamten hat sehr viel Raum. Meine Xiaomi Hybrid Pro Kopfhörer können dagegen einpacken – und das ist schon eine Statement für sich.

Display

oppo reno 10 x Display 3

Die Daten des Displays sind quasi die gleichen, wie beim Reno auch. Wir finden auch beim Reno 10x ein on-cell AMOLED Screen mit einer Auflösung von 2340 x 1080 Pixeln und einem Seitenverhältnis von 19,5 zu 9. Da der Bildschirm nun aber 6,6 Zoll misst, sinkt die Pixeldichte auf 387 ppi, was aber immer noch ausreichend ist. Die Front ist weiterhin von 2,5D Corning Gorilla 6 Glas geschützt und bringt es auf ein Display zu Gehäuse Verhältnis von 93,1 % (laut Oppo).

Das Display ist abgesehen von der etwas geringeren Pixeldichte absolut äquivalent zu dem des normalen Reno. Die TÜV Rheinland Augenschutz Zertifizierung bleibt erhalten, das Display ist also auch bei längerer Nutzung nicht, oder kaum anstrengend für die Augen, wenn man diesem Zertifikat denn Glauben schenken mag. Die maximale Helligkeit bleibt durchschnittlich, ist aber absolut ausreichend für die Benutzung im direkten Sonnenlicht und im Dunkeln nicht zu hell. An der voreingestellten Farbtemperatur gibt es auch nichts auszusetzen. Diese ist OLED-typisch mit etwas mehr Gelbanteil als ein IPS-Display. Die Einstellung erfolgt stufenlos von kalt bis warm, sodass für jeden das Passende dabei sein sollte. Die Darstellung ist sehr natürlich, mit erstklassigem Schwarzwert. HDR wird selbstverständlich unterstützt. Bis zu 10 Druckpunkte kann der Touchscreen ohne Probleme verarbeiten.

oppo reno 10 x haifischflosse 5oppo reno 10 x haifischflosse 3

Besonders viele Einstellungsmöglichkeiten hat man im Nachtmodus. Dieser lässt sich zeitlich aktivieren oder manuell einschalten. Zur Auswahl steht “Display in Color”, bei dem der Blauanteil nach Wunsch mehr oder weniger stark reduziert wird, das selbsterklärende “Display in Black and White” und “Comfortable Nighttime Reading”, was dem allseits bekannten Dark Mode entspricht, also weiße Schrift auf schwarzem Grund zeigt.

Versteckt in den Tiefen der Einstellungen lassen sich auch alle Funktionen aktivieren, die das normale Reno noch nicht hatte. Das Always-On Display heißt “Off-Screen Clock” und zeigt, wie der Name schon sagt, die Uhrzeit, das Datum, auch den Ladestand und Benachrichtigungen an. Dabei wechselt die Anzeige regelmäßig die Position. Smartwake gibt es unter dem Namen “Screen-off Gestures” ebenfalls und unterstützt nicht nur “Double Tap to Wake”, sondern auch Gesten für Kamera, Taschenlampe, Musik und selbst definierte Shortcuts.

Einzig die Widevine Unterstützung bleibt auf der L3 Stufe stehen. Hier müssen wir auf die europäische Version hoffen, um Netflix und Amazon Prime Video in HD streamen zu können. YouTube und sonstige Apps streamen natürlich ohne Einschränkung in allen Auflösungen.

Leistung

Oppo Reno 10 X Antutu2 Oppo Reno 10 X Geekbench Oppo Reno 3DMarkOppo Reno 10 X Androbench

Nun kommen wir zu den wahren Unterschieden zur normalen Version. Das Oppo Reno 10x spielt nämlich in puncto Ausstattung in einer anderen Liga. Oppo verwendet den aktuellen Snapdragon 855. Dies ist der derzeit schnellste Handy-Prozessor auf dem Markt. Der Chip wird neben dem Kirin 980 aktuell als Einziger im 7nm Verfahren hergestellt und ist damit nicht nur sehr leistungsstark, sondern auch energieeffizient.

Antutu Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis Geekbench Single Ergebnis 3D Mark Ergebnis

Mit drei Clustern ist man für jede Situation gewappnet: Ein einzelner Kryo 485 Gold Kern mit 2,84 GHz bildet die Spitze und wird flankiert von drei weiteren Kernen des gleichen Modells, die allerdings nur mit 2,43 GHz takten. Für weniger rechenintensive Aufgaben steht ein Stromspar-Cluster mit 4×1,8 GHz Kryo Silber Kernen zur Verfügung. Die Grafik kommt von einer Adreno 640 GPU. Mit diesem Chipset spielt das Reno 10x in der Königsklasse mit. Die Benchmark Ergebnisse sind überall auf dem Niveau des Xiaomi Mi 9. Lediglich im Geekbench Single Core Mark liegt das Reno 10X fast ein Drittel hinter der Konkurrenz.

Trotzdem ist Gaming kein Problem. Asphalt 9, PUBG, Fortnite,… mit dem Reno 10x hat man auf jeden Fall genug Leistung am Start, um alle aktuellen Spiele in höchster Grafikeinstellung zu spielen. Apps laden selbstverständlich auch blitzschnell und das System läuft absolut ruckelfrei. Beim Zocken wird das Handy etwas warm, allerdings nie unangenehm heiß.

Die Geschwindigkeit der Speicher ist der eines Flaggschiff würdig. Der LPDDR4X Arbeitsspeicher bringt es auf grandiose 28,5 GB/Sekunde und sorgt schon in der 6 GB Speicherausstattung für problemloses Multitasking. Bei der 8 GB Variante dürfte es dementsprechend auch keine Probleme geben. Der UFS 2.1 Festspeicher braucht sich mit einer Lesegeschwindigkeit von 754 MB/s und einer Schreibgeschwindigkeit von 208 MB/s auch absolut nicht zu verstecken.

System

oppo reno HomeScreen oppo reno Homescreen2 oppo reno Einstellungen oppo reno Malwarebytes2

Das “Color OS 6” hat sich im Vergleich zum Reno nicht verändert. Nach wie vor gibt es einige Unterschiede zum Stock Android. Am Auffälligsten ist die angepasste Status Bar und die “Sidebar”, mit der man Screenshots machen, auf Kontakte / den Sprachassistenten zugreifen, oder selbst definierte Shortcuts abrufen kann. Der Game Assistent ist ebenfalls wieder an Bord und hauptsächlich interessant für Zocker, die während dem Spielen keine Nachrichten verpassen, und / oder Display-Aufnahmen machen wollen.

Deutsch kann man auf der chinesischen Version leider nicht auswählen und der Google Playstore ist auch nicht vorinstalliert. Da das Google Framework aber vorhanden ist, kann man den Playstore aber in wenigen Minuten installieren und auch alle Apps auf Deutsch umstellen [Zur Anleitung]. Danach ist nur noch das Optionsmenü in Englisch.

Der bereits angesprochene “Breeno” Assistent bietet nicht nur ein Äquivalent zu “OK Google”, sondern einen Feed, der neben aktuellen Nachrichten, auch Kalender, Wetter, Schritte, Fotos und allen möglichen sonstigen Schnickschnack anzeigen kann. Zumindest im Chinesischen Testgerät ist der Feed leider selbst mit Morelocale 2 nur auf Englisch verfügbar. Der Breeno Voice Assistant hat auch eine ganze Menge an Funktionen, die teilweise auch wirklich nützlich und interessant wären, wenn Deutsch oder wenigstens Englisch unterstützt würde. Englisch kann Breeno zwar verstehen, Antworten werden aber nur auf Chinesisch unterstützt. Damit ist er, zumindest für mich, komplett nutzlos.

Das System selbst ist sehr gut angepasst und läuft ohne Ruckler oder Bugs. Etwas störend sind die vielen vorinstallierten Oppo Apps, die sich nicht über den Homescreen deinstallieren lassen. In den Einstellungen unter “App Management” hat man die Option aber. Lediglich der Breeno Assistent lässt sich nicht komplett deinstallieren. Um den Feed los zu werden, muss man Breeno erst aktivieren, alle Berechtigungen erteilen und kann dann in den Einstellungen jede Funktion einzeln abschalten.

Kamera

oppo reno 10 x back 1

Wie der Titel schon sagt, erinnert die Kamera vom Aufbau her stark an die des Huawei P30 Pro. Auf den TOF Sensor verzichtet Oppo, hat dafür aber einen Laser Autofokus. Damit besteht die Hauptkamera aus drei Sensoren, die wir uns zu Beginn einmal genauer anschauen.

Das Kamera-Setup:

Der Haupt-Sensor

Der Haupt-Sensor des Kamera Setups ist ein Sony IMX586 Sensor mit 48 Megapixeln, F/1.7 Blende und 26 mm Brennweite. Diesen Sensor kennen wir bereits aus dem normalen Reno, aber auch aus anderen Flaggschiffen, wie dem Xiaomi Mi 9. Bilder können im 4:3 Format mit 48 Megapixeln aufgenommen werden, voreingestellt ist allerdings die 12 Megapixel Option, bei der je 4 Pixel zu Einem kombiniert werden. Das ist auch gut so, da die 48 MP Bilder hauptsächlich Speicherplatz wegnehmen und in den meisten Fällen keinen großen Mehrwert bieten. Zu der grandiosen Auflösung kommt ein optischer Bildstabilisator.

Der Weitwinkel-Sensor

Für Fotos mit großem Bildausschnitt ist der Weitwinkel-Sensor verantwortlich. Dabei handelt es sich um einen 8 MP Sensor mit Blendenzahl F/2.2 und 16mm Brennweite. Dieser unterstützt Makroaufnahmen, das war es aber auch an Besonderheiten.

Der Periskop-Sensor

Dieser wurde von Oppo über Jahre angeteasert und feiert im Reno 10x nun endlich sein Debüt. Er hat eine Brennweite von ganzen 130 mm, eine F/3.0 Blende und 13 Megapixel. Da die Bilder in 12 MP gespeichert werden, ist das nicht ganz nachvollziehbar.

Durch die Tatsache, dass Oppo in der Kamera App neben 10x und 2x auch einen 6x Zoom Button programmiert hat, liest man in den meisten Medien von einem 6x optischen Zoom. Sieht man sich aber die Brennweiten der Kameras von 16 mm – 26 mm – 130 mm an, wird klar, dass das Reno 10x, genau wie das Huawei P30 Pro, nur mit einem 5x optischen Zoom ausgestattet ist.

Der Hybrid Zoom greift dann auf alle drei Linsen zurück und errechnet ein nahezu verlustfreies Bild, das einem 10-fachen Zoom entspricht. Allerdings nur, wenn man den Weitwinkel-Sensor als Basis nimmt. Dieser Faktor gibt dem Reno 10x auch seinen Namen.

Die Flosse

In der “Haifischflosse” findet sich ein Dual LED Blitz für die Hauptkamera und die Ohrmuschel. Der Hauptgrund für das Verwenden der eventuell anfälligen Mechanik ist die Selfie-Kamera. Dabei handelt es sich um denselben Sensor wie beim Reno mit 16 Megapixeln und F/2.0 Blende.

App

Im Vergleich zum Reno hat sich in der App wenig geändert. Das Design ist gleichbleibend schlicht in Weiß und Schwarz mit gelben Akzenten. Oben In der App gibt es einen Schnellzugriff zu Blitz, HDR, Dazzle Color (Zum Ausgleich von sehr hellen und sehr dunklen Bildbereichen), einigen Farbfilter und dem Einstellungsmenü (Auflösung, Location, Kamerasound,…). Oberhalb des Auslösers kann man durch Wischen oder Tippen zwischen Video, Photo und Portrait wählen und über ein Hamburger-Menü gibt es noch die Optionen Nacht, Pano, Expert, Time-Lapse und Slomo. Verschiedene Modi wie Text, Night, Macro oder Indoor wählt die Kamera sehr zuverlässig eigenständig. Die AI kann im Selfie-Modus ihre Stärken ausspielen und bietet allerlei Funktionen um das Gesicht zu verändern.

Bildqualität bei Tageslicht

Gespeichert werden Fotos voreingestellt in 12MP. Wer möchte, kann aber auch den 48MP Sensor voll ausnutzen und diese Auflösung als Speicher-Standard wählen. Tagsüber gelingen Fotos fast immer erstklassig. Die Farben sind sehr naturgetreu und besonders im HDR Modus kann der Dynamikumfang überzeugen. Details gehen kaum verloren, sodass Bilder auch auf dem PC und heran gezoomt gut zu betrachten sind. Mit der automatischen Erkennung von verschiedenen Szenen stellt sich die Kamera zuverlässig auf den passenden Verwendungszweck ein. Der “Dazzle Color” Modus bietet ebenfalls einen Mehrwert, wenn man Bereiche mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen fotografiert. Zwei Schwächen hat die Kamera bei Aufnahmen von größeren Bereichen: große, einfarbige Flächen an den Rändern beginnen manchmal zu rauschen und Blätter von Laubbäumen wirken oft verwischt. Beides ist aber noch im vertretbaren Rahmen. Auch eine AI Funktion hat Oppo in seiner Kamera-App untergebracht, bei Aufnahmen mit der Hauptkamera lässt sich damit aber kein Unterschied zu normalen Fotos feststellen.

Ultraweitwinkel und Zoom

Die Weitwinkel Linse deckt laut Oppo einen Bereich von 120° ab. Andere Quellen sprechen von 107°, aber selbst das ist eine ordentliche Leistung. Da der Weitwinkel-Sensor nur 8 MP unterstützt, werden diese Aufnahmen auch nur in 8 MP gespeichert und nicht interpoliert. Das Ergebnis kann sich tagsüber sehen lassen, wobei auch das Reno mit Weichzeichnungen an den Bildrändern zu kämpfen hat. Die Farbwiedergabe ist dafür sehr gut und wirkt eventuell sogar einen ticken übersteuert. Details sind ausreichend, da hat der Haupt-Sensor aber natürlich mehr zu bieten.

Die Stärke sieht Oppo, wie man am Namen des Gerätes erkennen kann, im Zoom. Das es kein echter 10-Fach Zoom ist, haben wir weiter oben schon geklärt. Ganz verlustfrei im Vergleich zu den normalen Bildern sind die geschossenen Fotos auch nicht, teilweise kann man auf den Aufnahmen aber sogar mehr Details erkennen als es mit bloßem Auge möglich wäre. Der Hybrid Zoom funktioniert auch aus der Hand noch gut. Die Farbdarstellung ist naturgetreu, ein Rauschen ist allerdings immer mit dabei und auch die Dynamik und der Kontrast muss im Vergleich mit der Hauptkamera zurückstecken. Der 60-Fache digitale Zoom ist natürlich mehr eine Spielerei und auch aus der Hand nicht zu gebrauchen. Mit einem Stativ oder einer Stütze kann man aber aus mehreren 100 Metern Entfernung Zeichen auf Hochhäusern – Beeindruckend! Alles in allem ist der Zoom nicht so gut wie der des Huawei P30 Pro, angesichts des günstigeren Preis aber absolut im Rahmen, wenn nicht überdurchschnittlich.

Nachtaufnahmen

Fotos bei Nacht sind leider recht ernüchternd. Aufnahmen, die im normalen Kameramodus geschossen werden, werden mit wenig Licht schnell zu dunkel oder beginnen zu rauschen. Der spezielle “Night Mode 2.0” von Oppo macht die Bilder etwas heller und reduziert auch das Rauschen. Die Farben sind dann aber leider nicht mehr so detailgetreu und kräftig und oft wird auch der Himmel deutlich heller, was meist das Gegenteil von dem ist, was man eigentlich will. Generell empfiehlt sich immer den Nachtmodus zu aktivieren, um wenigstens etwas aus den Aufnahmen herauszuholen.

Mit Blitz kann man auf einer Ebene gute Fotos machen, die dann taghell und rauschfrei werden, wenn der Bildbereich aber in die Tiefe geht, schafft es die Software nicht mehr, alles gleichmäßig zu belichten und das Rauschen geht wieder los. Natürlich sind die Fotos nicht schlecht, bei dem Preis kann man aber etwas mehr erwarten. Alles in Allem bin ich von der Nacht-Performance enttäuscht.

Wie beim P30 Pro werden auch nachts Zoom- und Weitwinkel-Linse unterstützt. Letztere kann man getrost vergessen – die Bilder sind zu nichts zu gebrauchen. Der einfache und zweifache Zoom liefert gute Aufnahmen, wenn man von den oben beschriebenen Problemen absieht. Überraschen können 6x und 10x Zoom. Hier ändert sich die Farbdarstellung im Vergleich zu den geringeren Vergrößerungen – dunkle Stellen werden dunkler und helle Stellen heller, das bedeutet beispielsweise die Leuchtreklame in den Beispielbildern kann man super erkennen, alles Andere wird aber schwarz. Selbst im 60 Fachen digitalen Zoom kann man die Schriftzeichen gut lesen (bzw. könnte, wenn man Chinesisch sprechen würde). Wenn man gleichmäßig und heller beleuchtete Ausschnitte fotografiert, gibt es noch einmal einiges an Zuwachs beim Ergebnis, an das Huawei P30 Pro kommt das Reno 10x aber noch lange nicht ran, da einfach zu viele Details verloren gehen.

Bokeh/Portrait Aufnahmen

Dank des Laser-Fokus kann das Reno 10x sehr gut auf eine Ebene scharf stellen. Das sieht man in den Portrait- und auch in den Bokeh Shots. Den Portrait Modus muss man selbst auswählen, für Bokeh Fotos übernimmt das die Software, sobald man nah genug an ein Objekt heran geht. Die Grenzen sind klar, die Farben natürlich und kräftig. Anders als bei Huawei oder Xiaomi gibt es leider kaum Einstellungsmöglichkeiten. Die Intensität des Blur-Effekts wird softwareseitig gewählt und lässt sich auch nicht anpassen.

Bei Bokeh Aufnahmen funktioniert das stets zufriedenstellend, genauso wie bei Portraits, auf denen der halbe Körper oder ein noch engerer Bildausschnitt zu sehen ist. Wenn eine Person von Kopf bis Fuß porträtiert wird, versagt die automatische Software und man muss mit manuellem Fokus etwas herumprobieren, um einen Blur-effekt zu erzielen.

Im Nachhinein kann man die Effekte nicht verändern. Die Bildbearbeitung bietet zwar eine Unschärfe-Funktion, allerdings nur in einem Kreis-/ Balkenförmigen Bereich und nicht Objektbezogen. Das ist dann eher für Bilder, die ohne Bokeh Effekt aufgenommen wurden, interessant.

Videoaufnahmen

Videos kann man wahlweise in 720p, 1080p oder 4k aufnehmen. Alle drei Varianten unterstützen 30 oder 60 Frames per Second. Die optische Bildstabilisierung arbeitet dabei immer und lässt sich auch nicht ausschalten. Bei 720p und 1080p liefert sie gute Ergebnisse, bei 4k nur noch Durchschnitt. Die Farben kommen auch bei Videoaufnahmen gut rüber, der Autofokus ist dank des Laser-Sensors blitzschnell und das Mikrofon ist auch zu gebrauchen, wenn nicht zu viel Wind oder Nebengeräusche die Aufnahme stören. Slow Motion und Timelapse funktionieren auch ohne Probleme. Im Testvideo unten findet ihr zu jeder Auflösungs/fps Stufe eine Aufnahme. Anders als das Huawei P30 Pro kommt bei den Videoaufnahmen des Reno anscheinend nur die Hauptkamera zum Einsatz, wenn man zoomt. Mit ihr kann man während der Aufnahme von 1x bis 10x stufenlos zoomen, die Qualität ist beim 10-Fach Zoom aber deutlich schlechter als die Fotoaufnahmen.

Selfies

Die Selfie-Kamera ist dasselbe Modell wie im Reno und liefert dementsprechend ähnliche Ergebnisse. Positiv ist der Detailreichtum und die Farbdarstellung. Tagsüber sind alle Fotos klar und voller Dynamik, selbst bei Nacht gelingen gute Aufnahmen. (Der Nachtmodus ist dafür sehr zu empfehlen) Bei Portrait-Selfies hat die Kamera aber ihre Schwächen. Wenn das Licht günstig ist, werden auch die Portraits perfekt bis auf das letzte Haar. Ist es aber zu hell oder zu dunkel in der Umgebung verschwimmen die Grenzen, es gibt ganz komische Übergänge oder das Bild beginnt so stark zu rauschen, dass es unbrauchbar wird. Bei Selfies kommt der AI Modus mehr zur Geltung. Von gar nichts bis Babypopo kann man alles einstellen. Auch die Nase lässt sich softwareseitig verändern, das Gesicht schmaler machen, und vieles mehr.

Wie beim P30 Pro ist auch hier der Focus fix, ich hatte allerdings keine Probleme mit der Schärfe, egal ob der Arm nun ganz ausgestreckt war oder nicht.

Konnektivität und Kommunikation

Bei seinem Top Modell lässt sich Oppo nicht lumpen, was die Konnektivität angeht. Der Speicher lässt sich via MicroSD Karte im Hybrid-SIM Slot erweitern, sofern man auf die zweite SIM Karte verzichtet. Da der SIM Schlitten nun an der Unterseite verbaut ist, musste leider der Audio-Anschluss weichen, Kopfhörer kann man also nur noch über USB-C oder Bluetooth verwenden.

Bei den LTE Bändern hat sich Oppo auch bei der chinesischen Version des Reno 10x (PCCM00) mehr Mühe gegeben als beim kleinen Bruder. Auch bei der Bestellung aus China braucht man sich keine Sorgen zu machen –  alle für Deutschland benötigten LTE Bänder werden unterstützt (Alle unterstützten FDD-LTE Bänder: B1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/18/19/20/26/28). Die in Europa verkauften Versionen bieten ebenfalls alle benötigten Bänder.

Bei der restlichen Ausstattung macht Oppo keine Kompromisse. NFC wurde ebenso verbaut wie VoLTE und das neueste Bluetooth 5.0 mit SBC, AAC, aptX HD und LDAX Protokollen. WLAN gibt es mit a/b/g/n/ac Standard in 2,4 und 5 GHz. Sowohl im WLAN, als auch im Mobilfunknetz hat man einen erstklassigen Empfang. Kein Vergleich mehr zur schlechten Leistung des Reno.

Die GPS Technik hat auch alles, was der Markt momentan hergibt. Navigiert wird mit Dual GPS. Dabei werden zwei Frequenzen genutzt – L1 für eine möglichst schnelle Verbindung, L5 für einen möglichst genauen Standort. Das konnte der Praxistest nur bestätigen. Die Position wurde schnell gefunden und war immer sehr genau, obwohl viele hohe Häuser in der Umgebung waren. Mit GPS, A-GPS, GLONASS, BeiDou und Galileo werden quasi alle verfügbaren GPS Techniken supportet, sodass es schwierig wird, sich zu verlaufen, solange man noch Akku hat.

Die Sensoren des Reno 10x sind die Gleichen wie bei der normalen Version: Beschleunigungs-, Näherungs-, und Helligkeitssensor wie in jedem anderen Gerät und dazu ein Kompass, Gyroskop.

Akkulaufzeit

Durch das größere Display wurde auch etwas mehr Platz für den Akku geschaffen, dieser ist nun auf 4065 mAh gewachsen. Im PC-Mark kommt das Reno 10x damit auf 10:30 Stunden, ein durchschnittlicher Wert. Mit dieser Zeit sollte man bei mittlerer Beanspruchung zwei Tage ohne Aufladen durchhalten können. Asphalt 9 braucht ganze 16% bei einer Spielzeit von einer Stunde und für Youtube Videos bei halber Helligkeit und Lautstärke gehen in der gleichen Zeit 9 % drauf.

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Begeistern kann wie beim Reno SE schon die Schnellladefunktion mit VOOC 3.0 Technologie. Nach dreißig Minuten war der Akku von 0 % auf 48 %, in einer Stunde kam er auf 91 % und nach 80 Minuten war er voll. Wireless Charging gibt es leider nicht, auch wenn es mit der Glasrückseite wohl möglich gewesen wäre. %name

Testergebnis

Getestet von
Lukas Winkel

Das Oppo Reno 10x hat mir sehr gut gefallen. Für 550 € mit 6 / 128 GB Speicher bekommt man die aktuellste Technik und eine Kamera, die erstklassige Bilder macht und auch mit dem Zoom überzeugen kann. Die Leistung wird auf jeden Fall für die nächsten Jahre ausreichen und auch das große AMOLED-Display macht Spaß bei der Nutzung. Im Vergleich zum normalen Reno hat Oppo hier einiges besser gemacht und liefert ein Gerät, das sein Geld auch wert ist. Nicht nur der Prozessor wurde verbessert, auch die Konnektivität konnte einen Leistungs-Zuwachs verzeichnen: Besseren Empfang, alle nötigen LTE Bänder und dual GPS. Alles in allem ein gelungenes Gesamtpaket.

Ich war kurz davor das Gerät als Daily Driver zu behalten. Dafür, dass man kein deutsches System bekommt, kostet es mir persönlich aber zu viel Geld. Wer mit einem englischen Android und dem ein oder anderen chinesischen Schriftzeichen leben kann, bekommt für den Preis ein sehr gutes Handy, das auch noch verdammt schick aussieht.

Die globale Version wird 799€ kosten und auch nur aus dem europäischen Ausland zu bekommen sein. Dafür bekommt man dann auch schon das Huawei P30 Pro, das in puncto Kamera einfach mehr drauf hat und sonst ähnlich ausgestattet ist. Deutlich günstiger kommt man mit dem Xiaomi Mi9 weg, das zwar keinen 10-Fach Zoom hat, dem Reno 10x aber ansonsten in nichts nachsteht. Auch das Oneplus 7 /7 Pro wären eine Alternative.

Was haltet ihr von dem Smartphone? Findet ihr den Preis gerechtfertigt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.


Gesamtwertung
85%
Design und Verarbeitung
100 %
Display
90 %
Leistung und System
80 %
Kamera
70 %
Konnektivität
90 %
Akku
80 %

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15 Kommentatoren
BoingLukas_WinkelMarius WrobelTeddyOtto Letzte Kommentartoren
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Marius Wrobel
Gast
Marius Wrobel

Hallo Lukas,
vielen Dank für die Info zum Always-On Display.
Ich habe mir jetzt das Oppo Reno 5G gekauft und die Einstellung unter “Off-Screen Clock” vorgenommen, aber leider werden bei mir nur verpasste Anrufe, aber keine Nachrichten wie WhatsApp oder E-Mails auf dem Always-On Display angezeigt. In den einzelnen Apps kann man dies ja auch noch einstellen, aber nichts passiert. Habe auch gelesen, dass man den Battery-Saver-Modus rausnehmen soll, bringt aber auch nichts.
Noch eine Idee, warum bei mir nur verpasste Anrufe und keine Nachrichten angezeigt werden?
Danke und Grüße
Marius

Boing
Gast
Boing

Ist die Kamera u. v.a. der Zoom besser als beim Mi Note 10?

Teddy
Gast
Teddy

Ist das Angebot vom cecet-Shop für 464€ die globale Version? Ist der playstore vorinstalliert? Vielen Dank für eure Hilfe!

Otto
Gast
Otto

Hallo
Interessiere mich auch für das Oppo reno 10x
Lebe aber in Thailand und habe hier in 2 Shops eines gesehen und alle hatten Deutsche Sprache zum einstellen.

Marius
Gast
Marius

Hallo zusammen,
da das Reno ja scheinbar keine Benachrichtigung LED hat, würde mich interessieren, wie man von neuen Nachrichten, verpassten Anrufen etc. Kenntnis bekommt? Hat es ein Always on Display, oder muss man das Handy/Display etwa immer entsperren und einen Blick darauf werfen?
Danke und Grüße

Mark
Gast
Mark

Habe noch keine Global Version von dem Handy gefunden, wird sie überhaupt verkauft?

jonas-andre
Admin
TeamStarMitglied
Jonas Andre

Hey Mark, einfach die Kommentare etwas durchforsten.
https://www.oppo.com/uk/smartphone-reno/specs Einfach der Kaufempfehlung von Oppo folgen. Da sind die Shops: https://www.oppo.com/uk/events/online-shop. Wenn die Shops nicht nach Deutschland liefern, einfach diese ANleitung verwenden: https://www.chinahandys.net/realme-3-pro-direkt-aus-der-eu-bestellen-kaufen/

Beste Grüße

Jonas

BrauchKaffee
Gast
BrauchKaffee

Was war nochmal der “O-Dot”?

jonas-andre
Admin
TeamStarMitglied
Jonas Andre

Hey, das ist der kleine Keramik-Punkt hinten, der dafür sorgt, dass die Kameras nicht direkt auf dem Tisch aufliegen.

Beste Grüße

Jonas

Manu
Gast
Manu

sorry Jungs aber der Test ist absoluter Quatsch. Das Reno 10 X hat eine Akkulaufzeit von knapp 15 Stunden und schlägt das Huawai P 30 Pro. Man kann sich die Internationalen Tests ansehen die das bestätigen und auch ich komme auf knapp 4 Tage Laufzeit. Es ist das Durchhaltevermögendste Flagship auf dem Markt und ich kann mir ehrlich nicht erklären wie ihr zu so einem schlechten Gesamteindruck kommt. Verglichen mit dem One Plus 7 oder dem Mi 9 macht es um Welten den besseren Eindruck im Bereich Display/Farben, Kamera und auch Performance. Um einen sehr guten Test des Smartphone zu lesen verweise ich auf https://www.gsmarena.com/oppo_reno_10x_zoom-review-1938p3.php Es hat einen Prima Nacht Modus und wird nur noch leicht vom Huawai Flagship übertroffen. Ich habe das Smartphone und bin sehr zufrieden.

Frank Renz
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Frank Renz

Hallo Manu, wo hast Du dein Oppo Reno 10 X gekauft und zu welchem Preis?

Jo_Gi
Mitglied
Jo Gi

Hallo Manu, hast du die China, oder Global Version?

Manu
Gast
Manu

Die Oppo 10X aus Spanien… Band 20 ist ja drinne- es ist einfach nicht die German Version:) aber durch NFC und English mit der Möglichkeit einer Umänderung der App Untertitel sollte es auch für einen nicht englisch sprechenden Menschen kein Problem sein. Vielleicht ist es ja auch möglich die Global Rom nachzuinstallieren

Jo_Gi
Mitglied
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Jo Gi

Hallo nochmals Manu,
English ist für mich kein Problem, daran soll es nicht scheitern. Wie ist es denn mit Push Benachrichtigungen, vorallem Whatsapp? In einem englischen Forum habe ich gelesen, dass Color OS von OPPO da ziemliche Probleme haben soll und Nachrichten oftmals verspätet ankommen, oder erst sobald das Display aktiviert wird. Kannst du dazu etwas sagen? War der Play store bei deiner Version schon installiert?

Manu
Gast
Manu

das Problem kenne ich nur bei MIUI und Flyme, bei dem Reno nicht… du kannst es auch einstellen, ob du aktiv oder passiv informiert werden möchtest. Ich habe es erst jetzt gerade wieder mit einem MI9 vergleichen können, es ist einfach auf einem höheren Niveau- gerade bei der unglaublichen Akkulaufzeit, den Bildern…, die hier völlig zu Unrecht miserabel dargestellt wird

Tencho
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Tencho

Weiß man wann die Global Version erscheinen wird und bei welchem Händler man diese dann bekommt?

jonas-andre
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TeamStarMitglied
Jonas Andre

Also über den deutschen Händler X-Com (Zum Shop) kann man die GLobal Version des normalen Reno beziehen. Das 10X wird dann wohl folgen. Am besten nochmal nachfragen, ob es sich um die Global Version handelt, da ich diese Info nur einem Kommentar bei uns entnommen habe und es nicht selbst überprüft hab. Sollte aber passen. Ansonsten wird vielleicht Alternate auch beide Geräte bald in den Bestand aufnehmen. Kannst gerne mal anfragen und berichten :).

Beste Grüße

Jonas

Frank Renz
Gast
Frank Renz

Hallo Andre, denkst Du, dass vom 10X in absehbarer Zeit und überhaupt eine globale Variante kommt?

jonas-andre
Admin
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Jonas Andre

Hey Frank,

es gibt bereits eine Global Version. Die kann man z.B. im England auch kaufen (780€): https://www.carphonewarehouse.com/oppo/reno-10x-zoom.html#!colour=black&capacity=256GB&dealType=pm

Ob und wann ein deutscher Shop das 10X aufnimmt, bleibt fraglich, wie oben bereits geschrieben. Hier ist eine Anleitung für REALME, genauso kann man auch ein Oppo Reno 10X nach Deutschland bestellen: https://www.chinahandys.net/realme-3-pro-direkt-aus-der-eu-bestellen-kaufen/

Du bekommst dann eine Adresse in England, dort kannst du es hinbestellen und es wird weiter versendet.

Beste Grüße

Jonas

Jo_Gi
Mitglied
Jo Gi

Hallo Jonas, woher sehe ich ob das in England die Global Version ist? Ich sehe da keine Angaben zur Version?
Hat die Global dann auch die deutsche Sprache?

jonas-andre
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TeamStarMitglied
Jonas Andre

https://www.oppo.com/uk/smartphone-reno/specs Einfach der Kaufempfehlung von Oppo folgen. Da sind die Shops: https://www.oppo.com/uk/events/online-shop

Ansonsten kann dir Manu oben die Frage nach der Sprache beantworten. Muss sich zwangsläufig deutsch dabei sein. Kannst auch bei Oppo mal nachfragen, würde mich auch interessieren. Aber Playstore etc ist am Start. UK-VOOC-Adapter allerdings auch, das sollte klar sein!

Beste Grüße

Jonas

Tencho
Gast
Tencho

Ich habe X-Kom mal angeschrieben. Sie können leider in nächster Zeit keinen Termin nennen, wann sie das 10x Zoom bekommen werden. Also nicht in den nächsten Wochen

jonas-andre
Admin
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Jonas Andre

Die Alternative ist wie in dieser Anleitung beschrieben: https://www.chinahandys.net/realme-3-pro-direkt-aus-der-eu-bestellen-kaufen/
Dann kannst du es einfach nach England liefern lassen und es wird dann weitergeleitet. Kostet 12€ insgesamt. Bei einem stolzen Preis von 800€ wohl kaum ein Hindernis 🙂 Kannst auch mal schauen ob es woanders (Italien oder Spanien) vielleicht günstiger ist. Allerdings ist es dann mit der Garantie komplizierter als die Kommunikation in englisch.

Beste Grüße

Jonas

Nico R.
Gast
Nico R.

Also ich habe mich mal bei Oppo erkundigt, bezüglich Deutscher Sprache und mir wurde mitgeteilt, dass es seitens Oppo gar keine Global Version gibt und die ganzen Devices auf das jeweilige Land der Verfügbarkeit abgestimmt seien.
Und da Oppo keine Shops in Deutschland betreibt, solle man sich am besten vorher mit dem Händler in Verbindung setzen und mit diesem abklären, ob eine Umstellung auf die Deutsche Sprache möglich sei, da die verfügbaren Sprachen vom Land der Veröffentlichung abhängen.

Deshalb denke ich, dass Du bei einer Version aus der Schweiz eventuell auf die Deutsche Sprache umstellen kannst (Auch da kannst Du Geräte OHNE Deutsche Sprache erwerben), es bei anderen Destinationen aber schon deutlich schwieriger werden könnte…

jonas-andre
Admin
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Jonas Andre

Servus Nico,

an die Schweiz hatte ich gar nicht gedacht. Also ist Deutsch auf jeden Fall als Sprache mit dabei bei der Global ROM. Dass ein Hersteller unterschiedliche Global ROMs verwendet ist eigentlich auszuschließen.

Beste Grüße

Jonas

Nico R.
Gast
Nico R.

Hey Andre,

ich war auch ein wenig verwundert, als das in der E-Mail stand, mit den unterschiedlichen ROM, aber mir wurde gesagt: “Regarding your query, please be advised that we do not have a global version of OPPO Reno 10x Zoom as the phones are designed specifically on the country where it is based from.”

ich persönlich weiß auch nicht, welcher Sinn/welches Interesse hinter so einer Strategie stecken sollte. 🤔

jonas-andre
Admin
TeamStarMitglied
Jonas Andre

Der hat einfach keine Ahnung :). In UK liegt halt ein UK-Adapter bei, aber ansonsten ist alles gleich.

Beste Grüße

Jonas

Nico R.
Gast
Nico R.

Dann hätte ich aber noch eine Frage.
Die wirst Du mir wahrscheinlich nicht beantworten können, aber wieso hat Lukas dann bei seinem Reno die englische Sprache verwendet, beziehungsweise warum spricht er nur von Deutschen Untertiteln?

Hat er dann in Spanien eventuell die chinesische Version erworben?

Gruß Nico

Dani
Gast
Dani

Also ich habe mir das Oppo Reno SE in Polen gekauft. In den Shop bestellt und persönlich abgeholt. Es ist komplett Deutsch und hat Playstore etc installiert 😉

jonas-andre
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Jonas Andre

Danke für die Info. Dann hast du die Global Version gekauft, leider unterstützt der Shop vermutlich nicht den Versand nach Deutschland oder? Wie viel hast du denn bezahlt?

Beste Grüße

Jonas

Clubbingman
Mitglied
Clubbingman

Das Produktbild ist nicht das Oppo Reno 10x. Bitte noch korrigieren !

jonas-andre
Admin
TeamStarMitglied
Jonas Andre

Vielen Dank für den Hinweis. Sollte jetzt passen.

Beste Grüße

Jonas