Mit dem C3 führt Oukitel seine C-Serie fort. Für nur etwa 40 Euro ist das Oukitel C3 eines der preiswertesten Handys mit Android 6. Ein solcher Preis rechtfertigt natürlich einen kritischen Blick – wir haben nachgesehen, was das C3 wirklich zu bieten hat!

Oukitel C3

Design und Verarbeitung

Das Oukitel C3 ist vom Design her keine Besonderheit. Allerdings ist das Smartphone durchaus solide verarbeitet. Zudem kann das Kunststoffgehäuse in allen erdenklichen Farben gewählt werden. Das Smartphone wiegt 154 g und ist 9 mm dick und gehört damit zu den weniger schlanken Modellen seiner Größe. In der Hand liegt das Smartphone dennoch angenehm und lässt sich problemlos einhändig bedienen. Es hat einen mosaikartigen, ablösbaren Rückdeckel. Darunter befinden sich zwei Micro-SIM Slots und ein SD-Karten Slot, sowie ein auswechselbarer Akku. Das Display ist von einem Rahmen eingefasst, darunter befinden sich die Soft-Touch-Buttons. Leider hat das C3 keine Benachrichtigungs-LED.
Im Allgemeinen ist das Design des Oukitel C3 nicht besonders edel, sondern eher funktional und schlicht. 

Lieferumfang des Oukitel C3

Oukitel C3 (7)Das Oukitel C3 ist in den Farben schwarz, weiß, gold, dunkelblau und hellblau erhältlich. Die Verpackung enthält:

  • Ladeadapter
  • Kabel
  • Gute Bedienungsanleitung
  • Garantiekärtchen

Display

Oukitel C3 (9)

Das Oukitel verfügt über ein 5 Zoll HD-Display mit einer Auflösung von 1280*720 Pixel. Es liegt also mit einer Pixeldichte von 294 ppi nur knapp unter dem Retina-Wert. Einzelne Punkte lassen sich nicht mehr erkennen. Angesichts seines geringen Preises hat das Oukitel C3 dennoch ein schlichtweg exzellentes Display. Die Farben sind klar und knackig, der Kontrast hoch und Blickwinkelstabilität ist dank der IPS-Technik in jedem Neigungswinkel gegeben. Die Helligkeit liegt ebenfalls im guten Bereich und es ist möglich, das Smartphone auch noch im Freien gut zu verwenden.

Oukitel C3 (4)Das Oukitel 3 hat eine meist außergewöhnlich gut funktionierende 2-Punkt-Touchscreen. Schnellschreiber kommen voll auf ihre Kosten, bisweilen reagiert aber die Touchscreen erst nach mehreren Versuchen. Sie gibt also trotz zumeist hoher Präzision ein gemischtes Bild ab.

Das C3 verfügt über Smart-Wake, wodurch sich Grundfunktionen des Handys steuern lassen, ohne dass man das Display dafür einschalten muss.

Leistung

Das Oukitel C3 besitzt einen MT6580 Quad-Core Prozessor, dessen Kerne jeweils mit 1.3 GHz takten. Dieser wird von einer Mali-400 MP GPU unterstützt. Das C3 besitzt 1 GB RAM und einen internen Speicher von 8 GB, der um bis zu 32 GB erweiterbar ist.

passende MicroSDs auf

Im Praxiseinsatz und in den Benchmarks zeigt sich, dass das Handy für Basisfunktionen wie Telefonieren, Surfen, und einfache Spiele geeignet ist. Wer an den Grundfunktionen eines Smartphones interessiert ist, wird hier glücklich. Natürlich können anspruchsvolle 3D-Games nicht flüssig auf dem Oukitel C3 gespielt werden. Die Multitaskingsfähigkeit ist trotz des kleinen Arbeitsspeichers überraschend gut, das System läuft flüssig und problemfrei auch bei hoher Belastung, wobei es allerdings schnell zu einer Hitzeentwicklung kommt.

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System

Das Oukitel C3 läuft mit dem neuen Android 6.0. Das Layout ist leicht verändert, aber durchaus gelungen. Der Playstore ist vorinstalliert. Alle Apps lassen sich ohne Einschränkungen nutzen. Für ein so günstiges Handy ist die System-Performance in der Tat beachtlich. Bei einfachen Aufgaben zeigen sich quasi kaum Ladezeiten. Der Sicherheitstest ergab, dass das Handy virenfrei ist. Es ist allerdings zu erwähnen, dass das C3 in der zweiwöchigen Testphase 2 Mal abgestürzt ist, wobei ein Neustart des Gerätes nötig war, um das Handy wieder zum Laufen zu bekommen.

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Kamera

Das Oukitel C3 kommt mit einer 5 Mp Rückkamera und einer 0.3 Mp Frontkamera.
Die Rückkamera ist für diese Preisklasse überdurchschnittlich gut. Bei Tageslicht können immerhin halbwegs brauchbare Bilder mit dem Handy aufgenommen werden, was in dieser Preisklasse durchaus löblich ist. Die Bilder sind zwar nicht besonders scharf und Details gehen leicht unter und schlechteren Lichtverhältnisse sind die Bilder kaum verwertbar. Dies ist allerdings normal bei so günstigen Handys. Vergleicht man das Oukitel C3 mit anderen günstigen Handys wie dem Blackview A5, schneidet es besser ab als die Konkurrenz.
Die Frontkamera eignet sich höchstens für ein gelegentliches Selfies. Für Videotelefonie ist sie allerdings gut geeignet.

Der Autofokus arbeitet bei gutem Licht zuverlässig, bei schlechteren Verhältnissen nimmt er sich Zeit.
Das C3 hat einen Single-LED-Blitz.

Konnektivität

Das C3 funkt auf allen 2G und 3G Frequenzen, verfügt aber nicht über LTE. Die Verbindung mit dem Netz ist recht sicher und stabil, sofern das Phone von einem Router angefunkt wird. Beim mobilen Internet schwächelt das C3, der Nutzer muss mit gelegentlichen Ausfällen rechnen.
Die Gesprächsqualität ist auf beiden Seiten gut.

Die Lautsprecher sind gut für diese Preisklasse, die Freisprechfunktion lässt sich zufriedenstellend nutzen. Auch der Kopfhöreranschluss tut seinen Dienst.

Das C3 hat Bluetooth 4.0. Es baut schnell auf und funktioniert sehr zufriedenstellend.
Das GPS des Oukitel C3 schwächelt leider, es genügt zur Ortung, aber ist keinesfalls zur Navigation geeignet.

Es besitzt einen Gravity sensor und einen Proximity sensor.

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Akku

Das Oukitel C3 verfügt über einen 2000 mAh Akku. Angesichts des 5 Zoll Display und des sparsamen Mediatek-Prozessor ist dies eine durchschnittliche Kapazität. 
Bei mittlerer Nutzung hält der Akku ca. einen Tag, bei recht starker Nutzung hält er immer gute 3 Stunden oder mehr durch. Trotz durchschnittlichen Akkus ist die Performance in diesem Bereich also etwas überdurchschnittlich. Das Aufladen dauert ca. 2 Stunden. Für die meisten Nutzer bietet das Handy somit genügend Laufzeit, selbst wenn das C3 mal größeren Herausforderungen ausgesetzt ist.
Das sollte allerdings gemieden werden, da es bei hoher Belastung rasch zu Wärmeentwicklung kommt.

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72% Anständig

Das Oukitel C3 punktet im Test mit einem sehr guten Display. Einer guten Systemperformance mit weitestgehend stabilem Android 6 System sowie einer überraschend guten Kamera. Auch der Akku und die Telefonfunktionen enttäuschen nicht. Abzüge gibt es hingegen für die fehlende Benachrichtigungs-LED und das mangelhafte GPS Signal. Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, bekommt mit dem Oukitel C3 ein brauchbares Android-Handy, mit dem sich die Grundfunktionen eines Smartphones gut nutzen lassen.

  • Verarbeitung und Design 70 %
  • Display 80 %
  • Betriebssystem und Performance 70 %
  • Konnektivität und Kommunikation 70 %
  • Kamera 70 %
  • Akku 70 %

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3 Kommentare zu "Oukitel C3 Testbericht"

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Thomas Weber
Gast
Thomas Weber

Dieses Handy wurde bei Lieferung aus Hongkong vom Zoll konfisziert, da die CE-Kennzeichnung anscheinend nicht den vorgegeben Richtlinien entspricht.
Die Zollbehörde verlangt nun eine „declaration of conformity“ – Ansonsten kann ich das Handy kostenfrei zurücksenden oder kostenpflichtig zerstören lassen.
Wer kann helfen? Der Hersteller hat auf meine Anfrage noch nicht reagiert.

Klaus Düring
Gast
Klaus Düring

Bluetooth funktioniert nicht zufriededenstellend. Die Verbindung zu meiner PKW-Freisprechanlage bricht ständig ab oder lässt sich nicht herstellen. FM-Radio und Bluetoothlautsprecher versagen ganz! So ist dieses Gerät für mich unbrauchbar.
Ein Samsung S3-Mini und ein Huawei funktioniert einwandfrei.

Louis
Gast
Louis

Für mich unnachvollziehbar, bei mir funktionier alles tadellos mit einem Opel Navi 650, auch Kopfhörer ud BT Lautsprecher machen keine Probleme, Wie hast du denn die UKW Funktion getestet? man braucht entsprechende Universal-Kopfhörer.

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