Oukitel K3

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In der Chinahandys-Szene ist der Hersteller Oukitel vor allem für zwei Dinge bekannt: Starke Akkus und ausgefallene Design-Konzepte. Mit dem Oukitel K3 bringt der Hersteller nun ein Handy auf dem Markt, das diese beiden Merkmale vereint. Der Akku ist mit 6000 mAh gut doppelt so groß wie diejenigen anderer 5,5 Zoll Smartphones und auch das Design hebt sich der breiten Masse deutlich ab. Darüber hinaus liefert das Smartphone beidseitig ein Dual-Kamera Setup bestehend aus einer 13 Megapixel Kamera und einer 2 Megapixel Kamera. Insgesamt verfügt das Handy also über vier Kameras. Zudem gibt es ein 5,5 Zoll großes FullHD-Display, 4 GB Arbeitsspeicher, 64 GB internen Speicher, einen schnellen Octa-Core Prozessor und ein aktuelles Android 7 System.

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Design

Während die meisten Smartphones heutzutage weitestgehend gleich aussehen, tanzt Oukitel des Öfteren mit ausgefallenen Designkonzepten aus der Reihe. Das Oukitel K3 zählt zu diesen Smartphones. Ersten Bildern des Herstellers zufolge sieht das Handy edel aus. Der Rahmen besteht aus Metall und umfasst die aus Glas bestehende Vorder- und Rückseite. Das Glas ist seitlich gebogen, was dem Handy eine angenehme Haptik verleihen soll. Unterhalb des Displays gibt es einen Home-Button der gleichzeitig als Fingerabdrucksensor fungiert. Rechts und links davon befinden sich zwei Soft-Touch Buttons. Die Dual-Kamera auf der Vorderseite besteht aus zwei kleinen Kameras, die nebeneinander platziert sind. Die Dual-Kamera auf der Rückseite befindet sich mittig in einem abgehobenen Element. Zwischen den zwei Kameras liegt ein Dual-LED Blitz. Auf der Unterseite scheint ein zeitgemäßer USB Type C Anschluss verbaut zu sein. Der Power-Button und die Lautstärkeregler befinden sich ebenso wie der Simkarten-Einschub auf der rechten Seite.

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Mit einem Gewicht von 209 Gramm ist das Smartphone deutlich schwerer als vergleichbare Modelle, was allerdings dem großen Akku geschuldet ist. Gleiches gilt für die Dicke von 9,9 mm.

Display des Oukitel K3

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Beim Display handelt es sich um ein herkömmliches IPS Panel mit einer Auflösung von 1920*1080 Pixeln auf einer Größe von 5,5 Zoll. Dies resultiert in einer Pixeldichte von scharfen 400ppi, dank der einzelne Bildpunkte nicht mehr sichtbar sind. Das IPS Panel sollte satte Farben und eine gute Blickwinkelstabilität liefern. Das Display-Glas ist zudem an den Seiten leicht abgerundet besteht aus kratzresistentem Asahi-Glas.

Leistung

Das Oukitel K3 spricht mit einem Mediatek MT6750T den Standard-Nutzer an. Die 8 Cortex-A53 Kerne des Prozessors takten mit 4 x 1,5GHz und 4 x 1,0GHz und werden von einer MALI-T860 GPU mit 650MHz Takt unterstützt. Im Antutu Benchmark resultiert dies in ungefähr 43000 Punkte und liefert für tägliche Aufgaben wie Youtube, WhatsApp und Surfen ausreichend Leistung. Auch klassische Android-Spiele wie Temple-RUN oder Subwaysurf kann das Smartphone problemlos wiedergeben. Bei anspruchsvolleren Games wird es aufgrund der hohen Display Auflösung wahrscheinlich problematisch und man muss zu einer niedrigen Grafikeinstellung wechseln. Als klarer Vorteil des Smartphones sind in jedem Fall die großen Speichermodule zu werten. Mit 4 GB Arbeitsspeicher hat das Oukitel K3 genügend Kapazität für Multitasking und auch einige Apps, Musik und Bilder können auf dem 64 GB großen internen Speicher gespeichert werden.

Kamera

Das Oukitel K3 lockt Käufer mit ganzen vier Kameras. Auf der Vorderseite und auf der Rückseite befinden sich jeweils eine 13 Megapixel Kamera und eine zwei Megapixel Kamera. Ob dies tatsächlich zu einer besseren Bildqualität oder guten Bokeh-Aufnahmen führt, wagen wir zu bezweifeln. Bisher hat noch keiner der kleineren chinesischen Hersteller es geschafft, ein wirklich gutes Dual-Kamera Setup zu realisieren. Ob das K3 eine gute Kamera hat oder nicht, hängt viel mehr von den Standard-Aufnahmen ab. Mit einem Samsung S5K3L8 Sensor hat der Hersteller hier immerhin schon für die richtige Hardware gesorgt.

Ein Vorteil könnte zudem die mit 16 Megapixel sehr hochauflösende Frontkamera für Selfie-Fans bieten. Prinzipiell gilt es jedoch, den ausführlichen Testbericht des Smartphones abzuwarten, bevor man ein Urteil über die Kamera fällen kann. In der Praxis entscheidet die Softwareoptimierung des Herstellers über eine gute Bildqualität.

Konnektivität

Das Oukitel K3 ist ein Dual-Sim Smartphone und es können zwei Nano SIM-Karten gleichzeitig verwendet werden. Alternativ kann man einen der beiden Simslots zur Speichererweiterung mit einer Micro SD nutzen. Es werden alle in Deutschland nötigen 2G, 3G und 4G (LTE) Frequenzen unterstützt und der Nutzung des mobilen Internet sind somit keine Grenzen gesetzt. Weiterhin gibt es einen 2,4 GHz WiFi Modul und Bluetooth 4.0 sowie Standortbestimmung durch GPS. Neben den Standardsensoren bringt das Oukitel K3 zudem ein Gyroskop mit. Einen E-Kompass scheint das Oukitel K3 den Herstellerangaben nach zu urteilen jedoch nicht verbaut zu haben.

Akkulaufzeit

Oukitel K3 5Ein 6000mAh Akku ist schon eine Ansage! Im Vergleich mit anderen 5,5 Zoll Smartphones bringt das Oukitel K3 fast die doppelte Kapazität mit. Im Alltag kann man sich selbst als Power-Nutzer auf bis zu zwei Tage Laufzeit einstellen. Wenig-Nutzer kommen mit dem Smartphone sogar 3 Tage aus. Zudem verfügt das Handy über eine 9V/2A Schnellladefunktion und ist laut Hersteller in nur zwei Stunden vollständig aufgeladen.

Unsere Einschätzung

Oukitel K3 1 189x300Das Oukitel K3 ist ein sehr interessantes Smartphone. Im Vergleich mit dem Oukitel K1000 Pro/Plus ist das Handy weniger unhandlich und auch das Design kann noch eher als „alltagstauglich“ beurteilt werden. Zudem bringt das K3 einen vergleichsweise schnellen Octa-Core Prozessor mit viel RAM und internem Speicher, ein großes FullHD-display und eine Schnelladefunktion mit. Die Dual-Kamera Setups auf der Vorder- und Rückseite müssen ihre Tauglichkeit jedoch erst in unserem Testbericht unter Beweis stellen. Wir werden uns in jedem Fall ein Testgerät des Oukitel K3 besorgen und Euch bald mehr zu dem Handy berichten.

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Kommentar Updates
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Gilles
Gast
Gilles

Interessantes und schönes Gerät. Nur mit den Dualkamerasbkönntrn sie langsam wieder aufhören.

Gilles
Gast
Gilles

…Dualkameras könnten…

Jürgen
Gast
Jürgen

Stylisches Teil das K3.
in welchem Preissegment ist das Smartphone denn angesiedelt ?

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