Oukitel K7 Power

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Das Oukitel K7 Power ist die Lite-Version des Oukitel K7 (zum Testbericht), das wiederum der Nachfolger des Oukitel K10000 Pro (zum Testbericht) ist. Oh man. Und eigentlich könnte man diesen Artikel in nur zwei Sätzen zu Ende bringen, da das K7 Power genau zwei kleine Unterschiede gegenüber dem normalen K7 besitzt. Für alle die das K7 nicht kennen haben wir hier trotzdem nochmal alles wichtige zusammengefasst.

Oukitel K7 review 10

Design und Verarbeitung

Das Gehäuse ist Herstellerinformationen zu Folge exakt identisch mit dem des „normalen“ Oukitel K7. Das bedeutet: Das Smartphone ist mit über 300 Gramm unglaublich schwer und mit Abmessungen von 168 x 77,7 x 15,5 Millimetern (ja, das Handy ist wirklich 15 Millimeter dick) von kompakt meilenweit entfernt.

Dies macht sich auch im Handling bemerkbar, denn der Klotz liegt nicht wirklich bequem in der Hand und noch unbequemer in der Hosentasche, sofern das Oukitel Smartphone denn reinpasst.

-Mathias, Quelle: Oukitel K7 Testbericht

Das Oukitel K7 Power besitzt eine stylische Lederrückseite und verschiedene goldene AkzenteOukitel K7 Test vorne und hinten am Gehäuse, vor allem rund um die Dual-Kamera und den rückseitigen Fingerabdrucksensor herum. Auf der Vorderseite finden sich eher dicke Displayränder und dementsprechend keine Notch.

Die technischen Daten des Oukitel K7 Power zusammengefasst

Als Erstes jetzt mal die größte Funktion und den Grund, warum das Gehäuse des K7 Power so riesig ist: Der Akku hat eine Kapazität von 10.000 mAh. Laut Herstellerinfos soll das Oukitel K7 Power mit einer Akkuladung bei normaler Benutzung bis zu eine Woche durchhalten. Beim normalen K7 sprechen die Benchmarks und die Einschätzung von unserem Tester Mathias aber eine andere Sprache: Das Oukitel K7 ist verglichen mit anderen Akku-Monstern eher unterer Durchschnitt. Inwiefern das auch auf das K7 Power zutrifft muss der ausführliche Testbericht zeigen.

Ansonsten besitzt das Oukitel K7 Power ein 18:9-Display mit einer Auflösung von 1440×720 Pixeln, was knapp über 268 Pixeln pro Zoll entspricht. Damit liegt das Handy weit unter dem Retina-Wert von 300 PPI.

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Das offizielle Pressebild vom Oukitel K7 Power

Der SoC im K7 Power, ein MT6750T von Mediatek, wird von zwei Gigabyte RAM und 16 Gigabyte ROM flankiert. Eine Micro-SD-Karte kann in den Hybrid-Slot eingesetzt werden. Auch ein Klinkenanschluss ist im K7 Power verbaut.

Das Betriebssystem

Auf dem Oukitel K7 Power läuft (Stock) Android 8.1 Oreo, was mir deutlich lieber als eine schlechte UI ist, wie sie einige andere Hersteller auf ihren Chinahandys installieren. Klar – es gibt auch gute Custom Roms wie MIUI – aber mit Stock Android kann man es schon mal nicht komplett kaputt machen. Man kann sich ja eh fehlende Funktionen aus dem Play Store nachinstallieren.

Die Kameras

Laut Oukitel sind das K7 Power und das K7 komplett identisch – die einzigen beiden Unterschiede sind eine geringere Displayauflösung (1440×720 Pixel statt 2160×1080 Pixel) und eine andere Speicherkonfiguration (2/16 Gigabyte statt 4/64 Gigabyte). Daraus lässt sich ableiten, dass die Kameras auch dieselben wie im Standard-K7 sind.

Und das ist tatsächlich eine gute Nachricht, da der Foto-Modus des K7 im Test durchaus überzeugen konnte. Der Video-Modus mit maximal 1080p schnitt hingegen sehr schlecht ab. Die Hauptkamera hat eine Auflösung von 13 Megapixeln, der zweite Sensor ist ein Dummy (Fake). Die 5-Megapixel-Frontkamera liefert auch brauchbare Ergebnisse ab.

Unsere Einschätzung

Das Oukitel K7 Power hat mit den gleichen Schwächen zu kämpfen wie das Oukitel K7. So macht das sehr klobige Gehäuse keinen allzu praktischen Eindruck, und für viele potentielle Käufer wird das wahrscheinlich schon ein K.O.-Argument sein. Außerdem wird die Leistung nicht auf Augenhöhe mit dem K7 sein, da zwei Gigabyte RAM sehr knapp bemessen ist.

Wir sind gespannt, wie der Hersteller das K7 Power einpreisen wird. Das normale K7 ist für um die 150 Euro zu haben. Das Oukitel K7 Power soll noch im Oktober in den Handel starten.

 

 
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