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Oukitel K7 Pro: Monster-Akku in der Einsteigerklasse

Riesige Akkus sind in letzter Zeit ein Trend bei Chinahandys, vor allem weil die im Westen bekannten Hersteller häufig noch bei 3.000 bis 4.000 mAh feststecken. Zwar ist allein ein großer Akku kein Garant für ein gutes Smartphone (und auch nicht zwingend für eine gute Akkulaufzeit), aber ein bisschen mehr Kapazität für zusätzliche Sicherheit (nicht dass der Akku im entscheidenden Moment leer geht) dürfte noch niemandem geschadet haben. Das Oukitel K7 hatten wir bereits im August im Test.

Mit dem K7 Pro bringt der chinesische Hersteller Oukitel den Trend der Riesenakkus nun in die Einsteigerklasse – 10.000 mAh für 130 Euro dürften neuer Rekord sein. Was die anderen technischen Daten so hergeben, schauen wir uns in dieser Ankündigung gemeinsam an.

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Optik & Anschlüsse

Die K-Reihe von Oukitel ist für Designs bekannt, die entgegen dem Mainstream gebürstet sind. Auch beim Oukitel K7 Pro trifft das wieder zu. Während gefühlt jedes Smartphone aus 2019 eine Notch, eine Glas-Rückseite und ein randloses Display haben, kommt das K7 Pro mit einem ganz normalen Display ohne Einkerbung und einer Rückseite aus Leder.

6350bd5957Vor einer Dual-Kamera auf der Rückseite kann sich Oukitel aber trotzdem nicht drücken – das ist scheinbar zur Pflicht geworden, auch wenn der Nutzen besonders bei günstigen Smartphones oft fraglich ist. Die vertikal angeordneten Linsen befinden sich in einem, von einem goldenen Rahmen eingefassten Element zusammen mit dem Fingerabdrucksensor und dem LED-Blitz.

Goldene Akzente finden sich auch auf der Front wieder und lassen das Smartphone irgendwie auf eine plumpe Art elegant wirken. Aber die Optik ist natürlich absolute Geschmackssache und generell begrüßen wir es immer, wenn Hersteller bei einzelnen Modellen versuchen, sich vom Mainstream abzuheben.

Oukitel verzichtet beim K7 Pro leider auf USB-C und setzt auf den mittlerweile nun wirklich überholten Micro-USB-Standard. Das finden wir sehr schade, da auch immer mehr günstige Modelle in den letzten Monaten auf USB-C gesetzt haben. Immerhin bleibt uns dadurch der 3,5mm-Klinkenanschluss erhalten, der beim Oukitel K7 Pro im oberen Rahmen seinen Platz findet. Die Lautstärkewippe und der Power-Button befinden sich übrigens beide im rechten Rahmen des 14,5 Millimeter dicken Smartphones.

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Technische Daten des Oukitel K7 Pro

Prozessor, Speicher & Akku

Im Inneren des Oukitel K7 Pro verrichtet der 2017 vorgestellte Mediatek Helio P23 (MT6763) seinen Dienst. Zum Zeitpunkt der Vorstellung war dieser SoC ein Dauerbrenner in der Mittelklasse, mittlerweile ist er aber ein bisschen in die Jahre gekommen und wird auch in eher günstigen Geräten eingesetzt.

Der Octa-Core-Prozessor wird im Oukitel K7 Pro von vier Gigabyte RAM unterstützt. Für den2d266eab2f Nutzer stehen 64 Gigabyte Speicher bereit, die bei Verzicht auf Dual Sim per Micro-SD-Karte erweitert werden können.

Das große Ding beim Oukitel K7 Pro (und der Grund für die Dicke des Geräts) ist der 10.000 mAh große Akku. 42 Tage Standby-Zeit und 25 Stunden am Stück Videos gucken sind laut Hersteller drin – das ist eine ganze Menge! Geladen wird das Riesenteil übrigens mit 9V/2A – nach drei Stunden soll der Akku wieder voll sein.

Display & Kameras

Das sechs Zoll große Display des Oukitel K7 Pro hat eine Auflösung von 1440 x 720 Pixel. Es hat also ein Seitenverhältnis von 18:9, Videos im 16:9-Format werden also mit schwarzen Balken wiedergegeben. Das Display unterstützt außerdem Multitouch mit bis zu fünf Berührungspunkten gleichzeitig.

Die Dual-Kamera auf der Rückseite besteht aus einem primären Sensor mit 13 Megapixel Auflösung und einem sekundären Sensor mit zwei Megapixel Auflösung, der möglicherweise für Bokeh-Aufnahmen gedacht ist. Es könnte aber sein, dass es sich nur um einen Dummy handelt.

Auf der Front findet eine Kamera mit fünf Megapixel Auflösung ihren Platz.

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Konnektivität und weitere Features

Das Oukitel K7 Pro funkt im 2G/3G/4G Netz und unterstützt neben dem wichtigen LTE-Band 20 auch die in einigen Low-Budget-Geräten immer noch nicht unterstützen Bänder 38 bis 41. WLAN wird im Dual-Band mit 2,4 GHz und 5 GHz unterstützt, Bluetooth ist in der alten Version 4.0 mit dabei.

Ansonsten sind im Oukitel K7 Pro noch ein paar kleinere Features versteckt. So gibt es unter anderem eine Option, andere Smartphones mit dem K7 Pro aufzuladen – es lässt sich also als Powerbank benutzen. Des weiteren hat das K7 Pro eine Benachrichtigungs-LED.

Unsere Einschätzung

Das Oukitel K7 Pro hat mit dem 10.000 mAh großen Akku zu einem Preis von gerade einmal 130 Euro ein riesiges Verkaufsargument – ansonsten liefert es aber ziemliche Standard-Spezifikationen. Unter dem Strich ist entscheidend, wie sich das Smartphone im ausführlichen Testbericht schlagen wird.
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Steinlaus
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Steinlaus

Ein sehr interessantes Gerät! Gerade ich als Wanderer und Outdor-Freak kann es mir gut als Ersatz für ein Garmin-Etrex vorstellen. Da sind dann auch die wahrscheinlich schlechten Kameras irrelevant.