Oukitel U23

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Mit dem U23 präsentiert Oukitel ein Smartphone, das in der leicht gehobenen Mittelklasse einzuordnen ist. Es konkurriert mit Geräten wie dem UmiDigi Z2 und dem Honor 7X, muss sich also gegen starke Mitbewerber in dieser umkämpften Preisklasse durchsetzen. Mit welcher Ausstattung Oukitel das U23 in den Ring schickt, überprüfen wir in dieser Ankündigung.

Design & Materialien

Das Oukitel U23 ist in einer Farbe erhältlich, die eindeutig von Huawei inspiriert ist und auch der Twilight-Version der Z2-Pro-Reihe von Umidigi ähnelt. Der Farbverlauf geht von hellblauen Tönen in die Farbe Lila über und erinnert ein bisschen an die Mastercards der Online-Bank Revolut. Die Rückseite wird wahrscheinlich stark spiegeln.

Auf der Front hingegen findet sich ein großes Display mit einer Notch, die relativ breit aussieht. Unserer Erfahrung nach lügen die Werbebilder bezüglich der Display-Ränder durchaus häufig, deshalb würde ich oben und an den Seiten mit etwas dickeren Rändern rechnen, als auf den Bildern dargestellt. Unter dem Display hingegen findet sich ein relativ dickes „Kinn“, das wahrscheinlich der Realität entspricht.

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Das Display ist übrigens 6,18 Zoll groß und das Gerät misst 75,9 x 153,8 x 8,7 Millimeter und wiegt 201 Gramm. Wie der Hersteller da auf eine „Screen-to-Body-Ratio“ von 95 Prozent kommt, ist mir schleierhaft, selbst das Xiaomi Mi Mix 3 kommt auf „nur“ 93,4 Prozent.

Auf der Rückseite findet sich dann übrigens auch die Dual-Kamera im „iPhone-Style“ und ein ovaler Fingerabdrucksensor. Über einen Klinkenanschluss ist uns nichts bekannt, es kommt USB-C zum Einsatz.

Zusammenfassung

Alles in allem ist das Oukitel U23 ein typisches Smartphone 2018, das vielleicht ein bisschen zu spät erscheint. Immerhin springen mittlerweile mehr Hersteller auf den Slider- und Waterdrop-Notch-Zug auf und die „gute-alte-iPhone“-Notch ist etwas aus der Mode gekommen. Dennoch: Wer das Design mag, findet im Oukitel U23 sicherlich ein schönes Gerät mit einer auffälligen Rückseite.

Technische Daten des Oukitel U23

Die Basis des neuen Oukitel U23 ist der noch relativ neue Mediatek Helio P23, der gegenüber dem Helio P22, den wir aus vielen Geräten kennen, keine deutliche Verbesserung ist. Es handelt sich jedenfalls um einen Achtkern-Prozessor, der auf einem Leistungs- und einem Energiespar-Cluster mit jeweils vier Kernen basiert. Die Leistung ist in den meisten Geräten durchaus ausreichend für eine flüssige Performance im System und Apps, bei komplexen 3D-Games kommt der Mittelklasse-SoC aber ins Schwitzen.%name

Im U23 stellt Oukitel dem Prozessor üppige sechs Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite, was für ein flüssiges Multitasking sorgen sollte. Der Nutzer hat Zugriff auf 64 Gigabyte internen Speicher und kann diesen auch mittels Micro-SD-Karte erweitern. Als System kommt übrigens Android 8.1 Oreo zum Einsatz – leider also immer noch kein Android 9 Pie.

Ob die zweite Kamera auf der Rückseite eine Funktion hat, wissen wir noch nicht. Die Hauptkamera hingegen kommt aus dem Hause Samsung und hört auf den einprägsamen Namen S5K3P9. Dieser Sensor löst mit 16 Megapixel auf und ist uns bisher in keinem anderen Gerät aufgefallen. Es handelt sich also scheinbar um einen brandneuen Sensor. Der Hersteller wirbt mit den Standard-Features wie Beauty-Modus und Bokeh-Effekt. Die Front-Knipse löst übrigens mit acht Megapixel auf und stammt auch von Samsung. Wir sind jedenfalls sehr gespannt auf die Kamera und werden sie im Testbericht besonders ausführlich unter die Lupe nehmen.

Das Display kommt, wie eben schon erwähnt, auf eine Diagonale von 6,18 Zoll. Es handelt sich um ein normales IPS-Panel, wovon ich in Verbindung mit einer Notch kein allzu großer Fan bin. Immerhin ist die Auflösung mit 2246 x 1080 Pixeln und der daraus resultierenden Pixeldichte von 403 Pixeln pro Zoll sehr ordentlich.

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Kabelloses Laden? Mit dabei!

Der Akku im Oukitel U23 hat eine Kapazität von 3500 mAh und sollte eigentlich jeden Nutzer problemlos durch einen Tag bringen. Ein schönes Extra: Das U23 unterstützt kabelloses Aufladen nach QI-Standard!

Unsere Einschätzung

Das Oukitel U23 muss sich einer starken Konkurrenz stellen, besonders auch günstigen Dauerbrennern wie dem Xiaomi Redmi Note 6 Pro. Wenn das Handy aber auch bei uns im Testbericht überzeugt, hat es sicherlich eine Chance, sich mit den „Großen“ zu messen!

 
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