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Redmi 20.000mAh Powerbank Test

Getestet von Erik Zürrlein am
Vorteile
  • sehr viel Kapazität für den Preis
  • 2 USB-A Anschlüsse
  • Laden via MicroUSB & USB-C
Nachteile
  • Verarbeitung, scharfe Kanten
  • maximal "18" Watt
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20.000mAh für 20€: zu den Xiaomi und ZMI Powerbanks gesellt sich nun auch Redmi hinzu und bringt ein entsprechend großes Modell, das sogar Quick Charge 3 beherrscht. In China geht die Redmi Powerbank sogar für nur 99 Yuan über die Ladentheke, gerade mal 13€ umgerechnet. Wir haben geprüft was die Redmi 20.000mAh Powerbank bzw. PB200LZM im Praxistest wirklich leistet.

Aktuell bekommt man aber anständige Powerbanks mit ausreichend großen 20.000mAh auch schon direkt aus Deutschland: Modelle von Anker, RAVPower und Aukey kosten um die 30€ und bieten wohl dieselben Features und Qualität. Lohnt sich trotzdem der Import einer Xiaomi oder Redmi Powerbank noch?

Design und Verarbeitung

Die Redmi Powerbank ist komplett aus Kunststoff gefertigt: dies ist zwar rundherum grundsolide, aber mit der (gewollten) scharfen Abrisskante rundherum an beiden Seiten bin ich nicht ganz einverstanden. Dann lieber mit weniger Grip – falls das die Absicht dahinter ist – und rund. Auch sammelt das Gehäuse gerne Kratzer, sowohl auf der matten Vorder- und Rückseite als auch am Rahmen. Auf die Waage bringt die Redmi Powerbank 443 Gramm und misst 154 x 73,6 x 27,3 Millimeter.

Die Beschriftung an der Seite, z.B. Anschlüsse und Strom, lassen sich praktisch nur im richtigen Winkel mit Licht ablesen. Der Redmi Schriftzug oben ist hingegen immer gut lesbar. Zum manuellen Ein- und Ausschalten – dies geschieht aber eigentlich immer automatisch – ist in Nähe der Anschlüsse ein Button eingelassen, der sich gut drücken lässt und auch etwas im Gehäuse versteckt ist.

Lade- und Aufladegeschwindigkeit

Im Vergleich zur Xiaomi Powerbank 2C für 25€ bietet die Redmi Powerbank zwei Anschlüsse zum Aufladen: Micro-USB und USB-C direkt nebeneinander. Aber die beiden Aufladeanschlüsse können nicht simultan genutzt werden. Technisch gibt es Modelle, wo das möglich ist, aber bei der Redmi Powerbank liegen sie so dicht beieinander, dass man keine zwei Kabel nebeneinander bekommt.

Wer das entsprechende Netzteil parat hat, lädt die Redmi 20.000mAh Powerbank mit bis zu 18 Watt in 7 Stunden wieder auf. Um die Kapazität zu testen durfte die Powerbank von 0 auf 100% mit 10 Watt in 10 Stunden vollständig aufladen. Hierbei fließen 17,53 Ah (17.530mAh) bzw. 91 Wh durch das Stromkabel bzw. den USB Tester.

Um andere Geräte dann wieder mit Strom zu versorgen stehen zwei USB-A Ports an der Powerbank zur Verfügung. Hier leisten beide Ports bis zu 18 Watt wenn Quick Charge 3.0 vom Endgerät unterstützt wird: 5,1V / 2,4A – 9V / 2A – 12V / 1,5A – 5,1V / 3,6A. Die 20.000mAh reichen laut Angabe um 4-mal ein Xiaomi Mi 9 vollständig zu laden (Zellspannung und Verlustleistung berücksichtigt – also 13300 mAh effektive Kapazität).

So lädt unser Samsung Note 10 Plus mit Quick Charge, aber es kommen nur 8,8V / 1,6A also 14 Watt an. Das OnePlus 7T verweigert hingegen mal wieder Quick Charge und belässt es bei 5V / 1,7A – 8,5 Watt. Wenn beide Smartphones gleichzeitig geladen werden, dann sind es beim ersten Output 5V / 1,4A – 7 Watt beim OnePlus 7T und am zweiten Anschluss 5V / 1,25V – 6,52 Watt beim Samsung Note 10+. Also kombiniert 13,52 Watt, die Leistung von Quick Charge erreicht die Redmi Powerbank hier schon mal nicht.

Um kleine Geräte besonders langsam mit Energie zu versorgen, z.B. das Xiaomi Mi Band, empfiehlt sich „Low Power Charging“. Hierfür klickt man einfach doppelt auf den Button, dann leuchten die vier LEDs langsam nacheinander auf. Ein weiterer Klick und der Modus wird wieder beendet.

Passthrough, also das gleichzeitige Aufladen der Redmi Powerbank und eines Smartphones an der Powerbank ist ebenfalls möglich. Die abgegebene Leistung wird dann allerdings von 8,7V / 1,4A (mit dem LeEco LePro 3 Elite) auf 4,7V / 0,6A reduziert.

Testergebnis

Getestet von
Erik Zürrlein

Die Xiaomi, Redmi und ZMI Powerbank sind an sich alle solide und bekommen ihren Job gebacken. Selbst haben wir einige Modelle seit Jahren im Einsatz und Ausfälle / Ungereimtheiten gab es dabei noch keine. So steht es dann auch um die Redmi Powerbank: sehr viel Leistung bzw. Akkukapazität für wenig Geld.

Selbst habe ich noch immer die Xiaomi ZMI 20.000mAh Powerbank mit Power Delivery als täglichen Begleiter dabei, da sie über USB-C auch das Xiaomi 13.3 Ultrabook laden kann. Damals für 40€ eine unglaubliche Bereicherung für mich. Aber gut, selbst solche Modelle finden sich inzwischen hierzulande. Und so kann man die Redmi Powerbank vielleicht ja mal im Urlaub im Xiaomi Store mitnehmen, aber extra importieren lohnt sich wohl eher nicht.

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Danni
Gast
Danni (@guest_58985)
6 Monate her

Habe leider erst jetzt festgestellt, dass der USB C Anschluss nur zum Aufladen der Powerbank, nicht aber zum Laden eines Smartphones, genutzt werden kann. Schade.

Danni
Gast
Danni (@guest_58477)
7 Monate her

Ich bin auf der Suche nach einer Powerbank, die besonderes klein und leicht ist und die Kapazität soll auch nur für eine volle Ladung langen, also meinetwegen 4000mah und nach Möglichkeit quick Charge unterstützen.

Gibt’s da was?

Joschbo
Autor
Team
Joscha (@joschbo)
7 Monate her
Antwort an  Danni

Kommt drauf an, wie groß dein Handyakku ist. Du musst bedenken, dass etwa 50% Verlust beim Laden mit dabei sind. Das bedeutet, wenn du 4000mAh Aufladen willst, brauchst du einen 7000-8000mAh Powerbank.

Danni
Gast
Danni (@guest_58488)
7 Monate her
Antwort an  Joscha

Das ist ja ordentlich viel. Aber 6000-7000 würde trotzdem reichen. Was gibt es da kompaktes und leichtes?

Henning
Gast
Henning (@guest_57650)
8 Monate her

Wie kommt ihr auf 22€? Mir werden 29,39€ angezeigt!