Redmi Note 11 Pro Test

Getestet von Joscha am
Firmware : MIUI 12.5.14
Bewertung: 87%
Vorteile
  • exzellentes 120Hz AMOLED Display
  • hochwertige Verarbeitung
  • echte Stereo-Speaker
  • gute Akkulaufzeit
  • 67W Schnellladen (45 Minuten)
  • starke Performance
  • Dual-GPS
  • gute Kameras (Haupt und Selfie)
Nachteile
  • kein LTE Band 20 in China-Version
  • kein richtiges Always-On Display
  • nur Dual-SIM oder SIM + MicroSD
  • kantiges Design & opulentes Kamera-Modul
  • unnötige Makro-Kamera
  • keine stabilisierten 4K-Aufnahmen
Springe zu:
CPUMediatek Dimensity 920 - 2 x 2,5GHz + 6 x 2,0GHz
RAM6 GB RAM, 8 GB RAM
Speicher128 GB, 256 GB
GPUArm Mali-G68 MC4 - MHz
Display 2400 x 1080, 6,7 Zoll 120Hz (AMOLED)
BetriebssystemMIUI - Android 11
Akkukapazität5160 mAh
Speicher erweiterbar Hybrid

Hybrid
Hauptkamera108 MP + 8MP (dual) + 2MP (triple)
Frontkamera16 MP
USB-AnschlussUSB-C
KopfhöreranschlussJa
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
LTEJa - 1, 2, 3, 5, 8, 19, 34, 38, 39, 40, 41
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht207 g
Maße163,6 x 76,2 x 8,3 mm
Antutu421452
Benachrichtigungs-LEDNein
Hersteller
Getestet am15.01.2022

In China wurde die Redmi Note 11 Reihe bereits Ende Oktober vorgestellt. Natürlich können wir noch nicht beurteilen, ob das chinesische Redmi Note 11 Pro später in genau dieser Form auf dem globalen Markt erscheinen wird. Aus Neugier haben wir uns dennoch ein Exemplar besorgt und das Redmi Note 11 Pro in den letzten Wochen auf Herz und Nieren getestet. Ob Xiaomi’s neuer Topseller überzeugen kann, erfahrt Ihr im folgenden Testbericht.

redmi note 11 pro test

Das Redmi Note 11 Pro behält die Stärken des Redmi Note 10 Pro bei: Es gibt eine 108 Megapixel Hauptkamera und ein Maßstäbe setzendes 120Hz AMOLED Display. Fortschritte gibt es beim Prozessor und der Ladegeschwindigkeit. Mit einem Mediatek Dimensity 920 Prozessor sollte das Redmi Note 11 Pro jetzt deutlich performanter geworden sein und den 5G-Standard unterstützen. Zudem soll der Akku dank 67 Watt Schnellladefunktion in einer Dreiviertelstunde vollständig gefüllt sein. Dabei ist das Redmi Note 11 Pro weiterhin erstaunlich günstig geblieben. In China wechselt die 6/128GB Version bereits für 240€ den Besitzer. Der Import-Preis ist natürlich höher.

Redmi Note 11 Pro vs. Redmi Note 11 Pro+ vs. Redmi Note 11

Neben dem Pro-Modell gibt es in China auch ein Pro+ Modell. Das Note 11 Pro+ unterscheidet sich vom normalen Pro-Modell aber nur in der Akkugröße (4500 statt 5160mAh) und der Ladegeschwindigkeit (120W statt 67W). Deutlichere Unterschiede gibt es zum Redmi Note 11 in der Standard-Version. Dieses verfügt nur über eine 64 Megapixel Kamera, einen Dimensity 820 Prozessor, 33 Watt Charging und ein 90Hz IPS-Display. Das Redmi Note 11 ist als Poco M4 Pro auch hierzulande erhältlich.

Redmi Note 11 Pro Test
Redmi Note 11 Pro Test
Poco M4 Pro Test Titel
Poco M4 Pro 5G Test
Größe 163,6 x 76,2 x 8,3mm 163,6 x 75,8 x 8,8mm
Gewicht 207g 197g
CPU Mediatek Dimensity 920 - 2 x 2,5GHz + 6 x 2,0GHz MediaTek Dimensity 810 - 2 x 2,4GHz + 6 x 2,0GHz
RAM 6 GB RAM, 8 GB RAM 4 GB RAM, 6 GB RAM
Speicher erweiterbar Hybrid
hybrid web
Hybrid
Hybrid
hybrid web
Hybrid
Display 2400 x 1080, 6,7 Zoll 120Hz (AMOLED) 2400 x 1080, 6,6 Zoll 90Hz (IPS)
Betriebssystem Android 11, MIUI Android 11, MIUI
Akku 5160 mAh (67 Watt) 5000 mAh (33 Watt)
Kameras 108 MP + 8MP (dual) + 2MP (triple) 50 MP + 8MP (dual)
Selfikamera 16 MP 16 MP
Anschlüsse 3,5mm Kopfhörer Anschluss, USB-C, Dual-SIM 3,5mm Kopfhörer Anschluss, USB-C, Dual-SIM
Entsperrung Fingerabdruck, Face-ID Fingerabdruck, Face-ID
Empfang 5G: n1, n3, n5, n8, n28, n38, n41, n77, n78
4G: 1, 2, 3, 5, 8, 19, 34, 38, 39, 40, 41
5G: n1, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n41, n66, n77, n78
4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 20, 28, 32, 66, 38, 40, 41
Zum Testbericht

Design & Verarbeitung

Redmi Note 11 pro Design 4

Das Design des Redmi Note 11 Pro hat sich im Vergleich zum Vorgänger deutlich geändert. Die Rückseite ist nun nicht mehr abgerundet, wodurch das gesamte Smartphone wesentlich kantiger wirkt. Der Look ist wohl von der iPhone 13 Reihe inspiriert. Die Maße betragen 163,6 x 76,2 x 8,3 Millimeter bei einem Gewicht von 207 Gramm. Damit handelt es sich um ein recht großes und schweres Smartphone.

Der Rahmen des Smartphones besteht aus Kunststoff, während auf der Rückseite Glas mit einer matten Beschichtung zum Einsatz kommt. Das Redmi Note 11 Pro ist in den Farben Grün, Blau, Lila und Schwarz verfügbar. Zudem gibt es eine Special-Edition vom chinesischen Star Wang Yibo mit einem Schriftzug.

Redmi Note 11 Pro Farben

In der Hand fühlt es sich hochwertig an, allerdings ist es wesentlich kantiger als der Vorgänger. Auf der rechten Seite liegt der Power-Button, der gleichzeitig als Fingerabdruck-Scanner dient. Die Position ist angenehm mit dem Daumen zu erreichen und die Entsperrung gelingt zuverlässig und schnell. In den Einstellungen kann festgelegt werden, ob der Unlock bereits beim Auflegen des Fingers oder erst beim Drücken des Buttons erfolgen soll. Zudem steht natürlich auch Face-Unlock über die Frontkamera zur Verfügung.

Die Rückseite hat ein minimalistisches Design und wird nur vom Redmi-Logo geziert. Die Kamera-Einheit steht allerdings gigantische 2,5 Millimeter heraus und sorgt dafür, dass das Smartphone auf flachen Unterlagen kippelt. Die Vorderseite wird fast gänzlich vom 6,67 Zoll großen AMOLED-Display eingenommen. Eine Aussparung für die Frontkamera befindet sich in der Mitte und ist winzig. Gleiches kann man auch über die Displayränder sagen: Diese messen 5mm unten, 3mm oben und 2mm seitlich.

Auf der Unterseite des Smartphones gibt es einen USB-C (2.0) Anschluss neben einem SIM-Slot. In den Einschub können zwei SIM-Karten oder eine SIM und eine MicroSD eingesetzt werden. Das Redmi Note 10 Pro hatte noch einen Dreifach-Slot mit Dual-SIM + MicroSD, sodass wir hier von einem klaren Rückschritt sprechen können. Fans von analogen Kopfhörern können aber weiterhin aufatmen: Ein 3,5mm Klinke-Anschluss an der Oberseite ist vorhanden. Eine Benachrichtigungs-LED gibt es hingegen nicht. Diese wurde inzwischen durch ein Always-On Display ersetzt. Dafür befindet sich auf der Oberseite weiterhin ein Infrarot-Sender und ein zweites Mikrofon. Die Ohrmuschel liegt natürlich ebenfalls auf der Oberseite, allerdings kommt sie beim Telefonieren nicht zum Einsatz. Dazu später mehr bei “Konnektivität”. Beim Redmi Note 11 Pro gibt es nun zudem einen zweiten Speaker auf der Oberseite. Das Redmi Note 11 Pro ist also das erste Redmi-Smartphone mit echtem Stereo-Sound. Auf eine IP-Schutzklasse verzichtet Xiaomi jedoch.

Das Redmi Note 11 Pro gibt es bisher nur als Import-Smartphone. Wir haben das Gerät vom CECT-Shop bestellt, der auch einen EU-Adapter für das Netzteil mitliefert. Neben einer Silikon-Hülle befindet sich im Lieferumfang des Redmi Note 10 noch ein USB-C auf USB-A Kabel, ein 67 Watt Schnellladeadapter und eine Schnellstartanleitung auf Chinesisch.

Display des Redmi Note 11 Pro

Redmi Note 11 pro Display 3

Als das Redmi Note 10 Pro letztes Jahr mit einem 120Hz AMOLED-Display vorgestellt wurde, war das Staunen groß. Ein Display mit diesen Spezifikationen gab es bis dato nur in wesentlich höheren Preisregionen. Mittlerweile gibt es schon ein paar Vertreter in der Mittelklasse, die über ein 120Hz AMOLED verfügen. Dennoch ist es schön, dass das Redmi Note 11 Pro das astreine Display des Vorgängers 1:1 übernommen hat. Zum Einsatz kommt ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Panel mit einer Auflösung von 2400 x 1080 Pixel und einer Bildwiederholungsfrequenz von 120Hz. Die Bildpunktdichte liegt also bei rund 395 Pixel pro Zoll, womit die Darstellung komplett scharf ist. Da es sich um ein AMOLED-Display handelt, ist der Kontrast unendlich hoch. Die Helligkeit des Displays ist mit 1300 Lux ausgezeichnet und sogar ein kleines bisschen höher als beim Redmi Note 10 Pro.

Display Helligkeit (in Lux) Einheit: Lux

Ein Ablesen ist auch draußen im Sonnenlicht kein Problem. HDR-Inhalte können ebenfalls vom Redmi Note 11 Pro wiedergegeben werden. Zudem gibt es selbst in der China-Version eine Widevine L1 Zertifizierung. Netflix und Disney+ lassen sich in HD-Qualität nutzen und Amazon Prime Video mit dieser Anleitung ebenfalls.

Neben dem exzellenten Kontrast dank AMOLED-Technik sind die 120Hz Bildwiederholungsfrequenz das zweite Highlight am Display des Redmi Note 11 Pro. Im Vergleich mit gewöhnlichen Smartphone-Displays mit 60Hz wird der Inhalt doppelt so oft aktualisiert. Dies lässt die Anzeige wesentlich geschmeidiger wirken. In den Einstellungen kann man natürlich auch auf 60Hz wechseln. Der 120Hz Modus hingegen ist als Standard ausgewählt. Bei einigen Anwendungen, die nicht von 120Hz profitieren, wird die Anzeige auch im 120Hz Modus auf 60Hz gedrosselt. In der China-Version “erkennt” das Redmi Note 11 Pro jedoch einige Apps wie z.B. YouTube nicht und behält die 120Hz bei. Das führt natürlich zu einem etwas höherem Akkuverbrauch.

Der Touchscreen registriert bis zu 10 Berührungspunkte gleichzeitig. Eingaben gelingen schnell und präzise. Zum Schutz vor Kratzern kommt Corning Gorilla Glas zum Einsatz, wobei Xiaomi die Versionsnummer nicht verrät. An zusätzlichen Einstellungen gibt es einen Dark-Mode und einen Lesemodus, aber kein DC-Dimming. Beide Modi können zu bestimmten Tageszeiten automatisch aktiviert werden. Das Always-On Display bietet ansonsten viele Einstellungsmöglichkeiten und Themes. Von verschiedenen Bildern bis hin zu unzähligen Designs kann man hier alles Mögliche einstellen. Leider fehlt aber nach wie vor die Möglichkeit, das Always-On Display dauerhaft zu aktivieren. Stattdessen kann die Always-On Funktion, wie schon beim Redmi Note 10 Pro, nur noch durch ein Tippen auf das Display für kurze Zeit aktiviert werden.

Dass Xiaomi keine normale Always-On Funktion auf das Note 11 Pro gebracht hat, ist wirklich schade. Davon abgesehen handelt es sich aber nach wie vor um ein schlichtweg exzellentes Display, das so auch in einem doppelt so teuren Smartphone verbaut sein könnte.

Leistung

In puncto Leistung gibt es vielleicht den größten Unterschied zum Redmi 10 Pro. Statt einem Chip von Qualcomm kommt nun ein Mediatek Dimensity 920 Prozessor im Redmi Note 11 Pro zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um einen 6 Nanometer Prozessor, der erste Ende letzten Jahres vorgestellt wurde. Im Leistungscluster takten zwei Cortex-A78 Kerne mit 2,5GHz und im Energiesparcluster sechs Cortex-A55 mit 2.0 GHz. Für die Grafik kommt eine Mali-G68 GPU zum Einsatz.

Antutu
Geekbench Multi
Geekbench Single
3D Mark (Wildlife)

Der Mediatek-Prozessor bringt definitiv einen Leistungsfortschritt gegenüber dem Vorgängermodell. Insbesondere die Grafikleistung (3DMark) ist jetzt wesentlich höher. Aber auch in der CPU-Performance (Geekbench) ist der Dimensity 920 dem Snapdragon 732G ein Stück voraus. Gleichzeitig handelt es sich bei dem Redmi Note 11 Pro auch nicht um einen absoluten Überflieger. Hierzulande bekommt man inzwischen mit dem Realme GT Master ein noch leistungsfähigeres Smartphone und das alte Poco F3 spielt ohnehin in seiner ganz eigenen Liga.

Für die alltägliche Nutzung haben Benchmarks natürlich nur eine begrenzte Relevanz. Hier ist das Redmi Note 11 Pro für 95% der Aufgaben bestens gerüstet. Wartezeiten gibt es nur selten und auch aufwändige Games lassen sich noch gut zocken. Einen deutlichen Leistungsfortschritt zum Redmi Note 10 Pro kann ich nicht feststellen, aber ein wenig flotter ist das Smartphone schon geworden.

Beim Speicher bleibt es bei UFS 2.2 und LPDDR4X RAM mit 6/128GB, 8/128GB und 8/256GB zur Auswahl. Der interne Speicher erreicht mit 969MB/s im Lesen und 730 MB/s im Schreiben bessere Werte als der Vorgänger. Gleiches gilt für den Arbeitsspeicher mit 38 GB/s. Es handelt sich offenbar um hochwertige Chips.

System

Das Xiaomi Redmi Note 11 Pro kommt mit einem MIUI 12.5 System auf Android 11 Basis. Ein Android 12 Update wird es bald ebenfalls geben. Natürlich hat die chinesische Version des Redmi Note 11 Pro keinen vorinstallierten Google Playstore. Allerdings ist die China-Version bereits mit Google-Services ausgestattet, sodass Ihr nur die Playstore-App als apk-Datei installieren müsst. Wie das funktioniert, hat Jonas in der Anleitung für das Xiaomi Mi 12 erst kürzlich beschrieben. Danach können alle Apps normal heruntergeladen werden und das Smartphone besteht sogar den SafetyNet Check. Was allerdings als Einschränkung bleibt, ist die englische Systemsprache. Zwar ist es mit der oben verlinken Anleitung möglich, Apps im Playstore auf Deutsch herunterzuladen. Allerdings bleibt das System weiterhin englisch. Leider stehen die Chancen auch miserabel, mit einer Xiaomi.eu ROM ein deutschsprachiges System auf das Redmi Note 11 Pro zu bekommen, weil diese ROMs nicht für Mediatek-Prozessoren entwickelt werden. Dennoch würde ich Euch empfehlen, nach der Inbetriebnahme einen Bootloader-Unlock zu beantragen. Vielleicht erscheinen ja andere Custom-ROMs in der Zukunft, mit denen man das Redmi Note 11 Pro in deutscher Sprache nutzen kann.

Ansonsten ist das MIUI 12.5 System wie von Xiaomi gewohnt sehr umfangreich. Zu Beginn sind zahlreiche China-Apps auf dem Smartphone vorinstalliert, die sich jedoch einfach deinstallieren lassen. Solltet Ihr danach noch von Werbung auf dem Smartphone vorfinden, könnt Ihr sie mit dieser Anleitung deaktivieren. Danach ist das System sauber und aufgeräumt. Abstürze hatte ich in der Testzeit nicht zu beklagen und alle von MIUI bekannten Features sind auch in der China-Version nutzbar.

Kamera des Redmi Note 11 Pro

Das Redmi Note 11 Pro hat statt vier Kameras wie der Vorgänger nun nur noch drei Kameras auf der Rückseite. Bei der Hauptkamera bleibt es weiterhin beim Samsung HM2 Sensor mit 108 Megapixel. Die Ultraweitwinkel-Kamera hat, wie auch beim Vorgänger, 8 Megapixel. Allerdings kommt hier jetzt ein Sensor von Samsung statt Sony zum Einsatz. Die 5 Megapixel Tele-Makro Kamera wurde gegen einen 2 Megapixel Makro-Sensor ausgetauscht und der Tiefensensor gestrichen. Folgendermaßen sieht das Kamera-Setup des Redmi Note 11 Pro zusammengefasst aus:

  • Hauptkamera: 108 MP Samsung S5KHM2, f/1.9, 1/1.52″, 0,7µm, Dual Pixel PDAF
  • Ultraweitwinkel: 8 MP Samsung s5k4h7_i, 120˚
  • Makro-Kamera: 2 MP Galaxycore gc02m1_i
  • Selfie: 16 MP Sony IMX471, f/2.45, 1/3,06″, 1µm

Ob das Note 11 Pro damit an die Erfolge des Vorgängers anknüpfen kann, analysieren wir jetzt.

Tageslicht

Bei Tageslichtaufnahmen bleiben einige Stärken des Vorgängers erhalten: Der 108 Megapixel-Sensor liefert Aufnahmen mit vielen Details, die auch auf einem großen Bildschirm noch klasse aussehen. Die Farbwiedergabe ist in den meisten Situationen natürlich. Probleme hat das Redmi Note 11 Pro manchmal beim Kontrast und beim Weißabgleich. In Situationen mit viel Licht werden die Aufnahmen teilweise ziemlich dunkel. Zudem werden weiße Bildflächen oftmals etwas gelblich dargestellt. Auch bleibt es bei dem Manko der 108-Megapixel Sensoren, dass Nahaufnahmen oftmals sehr unscharf außerhalb des Fokusbereichs sind. Insgesamt bekommt man trotzdem eine der Preisklasse würdige Fotoqualität geliefert.

Dass das Xiaomi Redmi Note 11 Pro gelegentliche Probleme beim Weißabgleich hat, lässt sich mit dem Google Camera Mod angehen. Wir haben die Nikita Gcam ausprobiert. Die Resultate zeigen recht deutlich, dass die Google Camera einen besseren Weißabgleich hinbekommt und die Farbdarstellung dadurch insgesamt natürlicher wirkt.

Nachtaufnahmen

Die Nachtaufnahmen des Redmi Note 11 Pro sind gut. Ein leichtes Rauschen ist in fast jedem Bild festzustellen, aber die Farben bleiben noch recht natürlich. Teilweise wirken die Bilder im Detail etwas verschwommen. Dieser Effekt war auf dem Redmi Note 10 Pro nicht so stark vorhanden. Der Nachtmodus mit künstlicher Langzeitbelichtung bringt meistens eine Verbesserung, insbesondere hinsichtlich des Kontrastes und der Details. Die Bilder sind aber auch gelegentlich verwackelt.

Ultraweitwinkel

Für ihre Preisklasse produziert die 8 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera anschauliche Resultate. Die Farbdarstellung ist etwas dunkel, aber ansonsten recht akkurat. Auch hinsichtlich der Details lässt die niedrige Auflösung schlechteres erwarten, als man letztendlich bekommt. Die viel zu starke Sättigung einiger UWW-Kameras in der Mittelklasse ist auch nicht vorhanden. Ein hervorragendes Ergebnis!

Portraits

Portraits werden jetzt rein über die Software erzeugt. Die Abtrennung von Vorder- und Hintergrund gelingt dennoch hervorragend. Die Aufnahmen haben einen sehr schönen Bokeh-Effekt und auch komplexe Szenen werden ansehnlich umgesetzt.

Makro-Kamera

Während das Redmi Note 10 Pro eine brauchbare 5 Megapixel Makro-Kamera hatte, ist das Note 11 Pro jetzt nur noch mit einer 2 Megapixel Knipse ausgestattet. Die Bildqualität ist miserabel und die Kamera stellt in keiner Weise einen Mehrwert dar. Wesentlich bessere Nahaufnahmen bekommt man über die Hauptkamera mit etwas Zoom.

Selfies

Die Selfie-Kamera mit 16 Megapixel produziert gute Aufnahmen. Besonders angenehm fällt die Farbwiedergabe auf, die deutlich wärmer ist als beim Vorgänger. Die Kamera kommt auch mit relativ viel Licht im Hintergrund noch gut klar und nur bei sehr starker Sonneneinstrahlung kommt es zu einem Ausbrennen des Himmels. Hinsichtlich der Details liegt die Kamera im Durchschnitt. Auf einem großen PC-Bildschirm lässt sich eine sichtbare Körnung wahrnehmen.

Videos

Das Redmi Note 11 Pro nimmt stabilisierte Videos in Full-HD Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde mit allen Kameras auf. Leider sind 4K-Aufnahmen immer noch nicht stabilisiert, was diese in der Praxis unbrauchbar macht. Beim Redmi Note 10 Pro konnte man diesem Problem mit dem Google Camera Mod entgegenwirken – das ist uns beim Redmi Note 11 Pro aufgrund des Mediatek-Prozessors aber nicht gelungen. Der Fokus arbeitet ansonsten zuverlässig und schnell und auch die Farbwiedergabe ist gut. Auch mit der Ultraweitwinkel-Kamera und der Selfie-Kamera lassen sich brauchbare Videos aufzeichnen.

Zwischenfazit Kamera

Das Redmi Note 10 Pro hatte zum Release-Zeitpunkt neue Standards für die Fotoqualität in der Mittelklasse gesetzt. Diesen Erfolg kann das Redmi Note 11 Pro nicht mehr für sich beanspruchen. Zwar ist die Ultraweitwinkel-Kamera überdurchschnittlich gut, aber ansonsten ist kein Vorsprung zu einem Poco F3 oder einem Realme GT Master vorhanden. Auch das Redmi Note 10 Pro macht im Zweifelsfall weiterhin die besseren Fotos über die Hauptkamera, da der Weißabgleich zuverlässiger funktioniert und er Kontrast etwas besser ist. Letztendlich hat das Redmi Note 11 Pro immer noch eine gute konkurrenzfähige Kamera für ein Smartphone im 300€-Bereich. Aber es ist eben kein Überflieger mehr.

Konnektivität

redmi note 11 pro simslots

Der neue Mediatek Dimensity Prozessor beschert dem Redmi Note 11 Pro auch 5G Empfang. Insgesamt werden folgende Netzfrequenzen unterstützt:

  • 5G: n1/n3/n5/n8/n28A/n38/n41/n77/n78
  • 4G: FDD-LTE: B1/B2/B3/B5/B8/B19 TDD-LTE: B34/B38/B39/B40/B41/B42

Das Redmi Note 11 Pro bringt also eine gute Menge an 4G und 5G Bändern für den internationalen Einsatz mit. Leider fehlt dem Smartphone jedoch LTE Band 20, was für den 4G Empfang von Vodafone und o2 nach wie vor wichtig ist. Ich selbst habe das Redmi Note 11 Pro mit einer o2 SIM verwendet. Letztendlich war das Fehlen von LTE Band 20 in meinem Fall kein Störfaktor, da o2 mittlerweile auch in kleineren Orten häufig LTE Band 3 verwendet. Dennoch lässt sich daraus natürlich keine pauschale Empfehlung für ein Smartphone ohne LTE Band 20 ableiten. Wenn Ihr Kunde bei o2 oder Vodafone seid und über den Import eines Smartphones ohne LTE Band 20 nachdenkt, solltet Ihr mit dieser App überprüfen, welche LTE Bänder in Eurem Einsatzgebiet verwendet werden. Die Empfangsstärke im WiFi-Netz war im Test gut. Fürs Telefonieren kann man WLAN-Telefonie und VoLTE nutzen. Gespräche haben einen guten Klang und man wird beidseitig gut verstanden. Ein Nachteil ist aber, dass Gespräche nicht über die Ohrmuschel, sondern über den oberen Speaker ausgegeben werden. Somit kann man in einem ruhigen Raum deutlich Euren Gesprächspartner hören, auch wenn man nicht die Freisprechfunktion verwendet.

Abgesehen von LTE Band 20 bringt das Redmi Note 11 Pro eine runde Konnektivitäts-Ausstattung mit. Für drahtlose Verbindungen sind mit Wifi 6 und Bluetooth 5.2 die neusten Standards vorhanden. Bluetooth unterstützt neben den Standard-Codecs SBC und AAC auch aptX, LHDC und LDAC. Auch steht NFC zum kontaktlosen Bezahlen zur Verfügung und funktioniert auch mit Google Pay. Die Probleme des Vorgängers mit dem Näherungssensor sind beim Redmi Note 11 Pro nicht mehr vorhanden. An Sensoren gibt es ansonsten noch einen Beschleunigungssensor, Helligkeitssensor, Gyroskop, E-Kompass. Auch eine FM-Radio App ist vorhanden, diese ist allerdings komplett chinesisch.

Der GPS-Empfang war vor Jahren mal eine Schwäche von Mediatek-Prozessoren. Mittlerweile ist der taiwanische Hersteller aber an Qualcomm vorbeigezogen und bietet einen astreinen Empfang. Beim Redmi Note 11 Pro wird der Standort blitzschnell auf einen Meter genau bestimmt. Das Smartphone greift dabei auf Dual-GPS und die Sattelitensysteme GPS, A-GPS, Beidou, Galileo, QZSS, NavIC und GLONASS zurück. Der GPS-Empfang ist exzellent und insbesondere die Unterstützung von Dual-GPS in diesem Preisbereich eine Besonderheit.

Redmi Note 11 pro jbl speaker

Zur Wiedergabe von Sounds gibt es nun zwei Speaker auf der Ober- und Unterseite, die von JBL “getunt” wurden. Der Stereo-Sound macht sich bemerkbar und der Klang ist dem Großteil der Preisklasse deutlich überlegen. Es kommt eine gute Menge an Details zum Vorschein und Verzerrungen treten kaum auf. Auch Tiefen sind rudimentär vorhanden. Der Stereo-Sound ist definitiv ein kleines Highlight am Redmi Note 11 Pro.

Akku

Das Redmi Note 10 Pro hatte schon eine ausgezeichnete Akku-Laufzeit. Hinsichtlich der Kapazität hat sich beim Redmi Note 11 Pro mit 5160mAh nicht viel getan. Allerdings arbeitet der Mediatek-Prozessor noch etwas sparsamer. Die Akkulaufzeit im Alltag ist hervorragend. In der Testzeit habe ich das Handy rund 3-4 Stunden aktiv pro Tag verwendet und erreichte trotzdem immer eine Laufzeit von mindestens zwei Tagen. Auf 200 Lux kalibriert, liegt der Akkuverbrauch beim Anschauen eines einstündigen YouTube Videos in Full-HD bei gerade einmal 5% und beim Zocken von PubG bei 11%. Das sind exzellente Werte, die auch vom PC-Mark Battery-Test bestätigt werden.

Akkulaufzeit Einheit: Std
Ladegeschwindigkeit Einheit: Minuten

Aufgeladen wird der Akku mit starken 67 Watt. Für die Mittelklasse ist das auf jeden Fall ein ordentlicher Wert. Der gesamte Ladevorgang nimmt 45 Minuten in Anspruch. Wer das Smartphone mit 20% Restakku für eine viertel Stunde an das Netzteil anschließt, hat bereits wieder genug Kapazität für den Rest des Tages. Eine ordentliche Schnellladefunktion findet nun also auch Einzug in die Redmi Note 11 Reihe. Die Pro+ Version setzt für hier natürlich noch einmal einen drauf und lädt laut Hersteller mit 120 Watt in 15 Minuten den gesamten Akku vollständig auf.

Testergebnis

Getestet von
Joscha

Upgrades im Vergleich zum Vorgänger gibt es insbesondere bei der Performance und der Konnektivität. Der Mediatek Dimensity 920 Prozessor sorgt dafür, dass das Smartphone etwas flotter geworden ist. Dazu gibt es nun 5G-Empfang, echten Stereo-Sound, WiFi 6 und Dual-GPS. Zudem ist die Ladegeschwindigkeit jetzt deutlich höher und liegt mit 45 Minuten Ladezeit auf Flagship-Niveau.

Es ist aber nicht alles besser geworden beim Redmi Note 11 Pro. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es nur noch einen Hybrid-Slot (das sollte sich bei einer Global Version ändern). Zudem wurde die gute Makro-Kamera gegen einen Schrottsensor eingetauscht und die Hauptkamera ist auch nicht besser geworden. Weiterhin verwehrt Xiaomi den Redmi Note Nutzern immer noch stabilisierte 4K-Aufnahmen und das Always-On Display ist ebenfalls beschränkt.

Angesichts des fehlenden LTE Band 20, den hohen Importpreisen und der schlechten Aussicht auf eine Xiaomi.eu Custom-ROM können wir den Kauf des Redmi Note 11 Pro aktuell nicht empfehlen. Sollte das Smartphone allerdings den deutschen Markt mit einem ähnlich niedrigen Preis wie der Vorgänger erreichen, sähe das schon anders aus. Bis dahin ist man mit dem Redmi Note 10 Pro oder einem Realme GT Master Edition besser beraten.


Gesamtwertung
87%
Design und Verarbeitung
90 %
Display
100 %
Leistung und System
80 %
Kamera
70 %
Konnektivität
80 %
Akku
100 %

Preisvergleich

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Darek
Gast
Darek (@guest_84435)
4 Tage her

Wenn die Ohrmuschel nicht zum telefonieren genutzt wird, sondern der Lautsprecher – für was ist sie dann da?
Und unterstützt dass Note 11 endlich Wireless Charging?

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
3 Tage her
Antwort an  Darek

Servus,

es kommt natürlich schon Sound da raus, aber es strahlt eben viel nach oben durch die große Öffnung. Das ist beim Xiaomi 12 ebenfalls so. Es war und ist nie in Planung, dass das Note 11 Wireless Charging unterstützt. Das Feature gibt es fast ausschließlich in teuren High-End Smartphones.

beste Grüße

Jonas

Zonk
Gast
Adomat (@guest_84430)
4 Tage her

Wieso ist der Hauptsensor eigtl nicht da wo man ihn vermutet? Bei meinem Mi 10 auch.. Der silberne Ring und der 108mp Schriftzug lassen vermuten das es der oberste ist.. Es ist aber der zweite.. Genau wie hier jetzt auch wieder

Luca
Gast
Luca (@guest_84398)
5 Tage her

Gerüchten zufolge soll der europäische Markt ein vollkommen anderes Design bekommen und wohl kein AMOLED Display. Würde ich extrem schade finden, das kantige Design gefällt mir. Meint ihr an den Gerüchten ist was dran?

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
5 Tage her
Antwort an  Luca

Bei den Gerüchten gehen wir mit. Es wird andere Notes international geben. Aber! Das Note 11 Pro könnte als Poco X4 zu uns kommen. Unser Artikel dazu kommt am Mittwoch :).

Beste Grüße

Jonas

Philipp Glück
Gast
Philipp Glück (@guest_84507)
1 Tag her
Antwort an  Jonas Andre

Gibt’s den Artikel zum X4 schon?

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
1 Tag her
Antwort an  Philipp Glück

Na klar: https://www.chinahandys.net/poco-x4-kommt/

Liebe Grüße

Jonas

IgorB
Gast
Igor (@guest_84353)
6 Tage her

@Team
Bei der Ladegeschwindigkeit Fehlt mir auf:
Das Note 10 Pro ist schneller als das Poco F3, dabei haben die ja beide 33 Watt schnelles laden, aber das Poco F3 hat 500mAh weniger Akku.
Wie kann das sein das das Note 10 Pro schneller Lädt ?
Gibt es unterschiedliche Ladegeschwindigkeiten obwohl bei beiden 33 Watt steht ?

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
6 Tage her
Antwort an  Igor

Servus, die Watt Angabe ist immer nur eine maximale Geschwindigkeit, die nur kurzzeitig erreicht wird. Dadurch auch die Unterschiede.

beste Grüße

Jonas

IgorB
Gast
Igor (@guest_84376)
5 Tage her
Antwort an  Jonas Andre

Das würde aber nur Sinn ergeben wenn beide einen gleich großen Akku hätten,
das des Poco F3 ist aber deutlich kleiner.
Das Poco F3 müsste also schneller laden, entweder wurde bei euch falsch gemessen oder falsch in die Tabelle eingetragen.

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
5 Tage her
Antwort an  Igor

Servus, es sind sogar die Screenshots vom Ladevorgang mit drin. Das Poco erreicht eben nicht die maximalen 33 Watt, bzw. kann sie am Anfang und Ende nicht halten. Das Poco lädt trotz kleinerem Akku langsamer. Zumindest war das zum Testzeitpunkt der Fall. Du darfst es gerne selbst noch mal für dich testen und die Screenshots anhängen.

Beste Grüße

Jonas

IgorB
Gast
Igor (@guest_84407)
5 Tage her
Antwort an  Jonas Andre

Ja die Screenshots vom Ladevorgang sind ja auch richtig, nur ist es nicht Logisch wenn es ein kleinerer Akku ist und trotzdem länger braucht.
Kann sein das es zu dem zeitpunkt/Testtag noch ein Bug in der Software war und deshalb konnten die 33 Watt nicht gehalten werden.
Ist euch das nicht mal aufgefallen das es so nicht sein kann ?
Habt ihr es mal versucht nochmal zu testen nach den vielen updates ?
Siehe Kommentar von Florian

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
5 Tage her
Antwort an  Igor

Du hast doch ein F3, mach es doch selbst und schick die Screenshots.

Beste Grüße

Jonas

Markus Wolf
Gast
Markus Wolf (@guest_84422)
4 Tage her
Antwort an  Igor

Wie Jonas wohl schreibst kommt es auf die Konstante an.
Es konnte auch mit 50 Watt laden, aber wenn das nur 2 Minuten geht und danach sackt es auf 20 Watt runter, dauert es länger.
Ist ja mit den 888 CPU genauso, da kann ein 870 oder 850 vielleicht Konstant schneller sein, weil der 888 einfach Thermisch so in die Knie geht, so wird ich mir das vorstellen.

Florian
Gast
Florian (@guest_84374)
6 Tage her
Antwort an  Igor

Hatte beide Smartphones und momentan noch das F3 und das Poco lädt schneller, weiß nicht, wie sie zu der Aussage kommen. Meistens in 47min, von 20-100% und von 0-100% in 54min, das ist beim Redmi nicht so.

IgorB
Gast
Igor (@guest_84377)
5 Tage her
Antwort an  Florian

Ja, da kann etwas nicht stimmen.
Irgendwo hat sich da ein Fehler eingeschlichen.

IgorB
Gast
Igor (@guest_84352)
6 Tage her

Der MTK Chip ist aber eine Enttäuschung, bei der Vorstellung des neuen Chips wurden noch 500k Antutu Punkte Beworben und jetzt haben wir nur noch 420k Punkte.

Wo sind die üblichen Akkulaufzeit Bilder wo man sieht wie die Akkulaufzeit mit 60Hz und 120Hz ist ?
Könntet ihr die noch hinzufügen ?

IgorB
Gast
Igor (@guest_84408)
5 Tage her
Antwort an  Igor

Ich frage mal noch mal.
Es fehlen die üblichen Akkulaufzeit Bilder wo man sieht wie die Akkulaufzeit mit 60Hz und 120Hz ist ? Könntet ihr die noch hinzufügen ?

Angelus
Mitglied
Mitglied
Angelus (@angelus)
6 Tage her

Die Sache mit dem AOD verstehe ich nicht.
Warum tut Xiaomi das, dass sie nur eine 10-Sekunden-Anzeige erlauben?
Und ist das nicht softwaregesteuert, sprich: Könnte man das durch ein Software-Update ändern?

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
6 Tage her
Antwort an  Angelus

Servus, das ist die Software. Bei Xiaomi.EU ROMs hast du ein richtige AOD. Du kannst auch die MIUI Optimierungen ausschalten, dann bleibt es ebenfalls dauerhaft an.

beste Grüße

Jonas

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_84363)
6 Tage her
Antwort an  Angelus

Eine rein finanziell motivierte Entscheidung. Wenn diese “Premium-Features” schon in der unteren Mittelklasse verfügbar wären, warum sollte man sich dann noch Flagships kaufen?

Mike
Gast
Mike (@guest_84347)
7 Tage her

wieder ein neuer Ziegelstein wo uns dann wieder erklärt wird der Tripple Slot musste aus Platzgründen weichen..

passen diesmal wenigsten Naherungs- & Lagesensor?

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
6 Tage her
Antwort an  Mike

Servus,

der Triple Slot sollte bei der Global Version auch kommen. In China ist der Hybrid schon länger üblich, bei uns kam dennoch immer der Dreifachslot. Also die Chancen stehen zumindest ganz gut.

Beste Grüße

Jonas

lars
Gast
lars (@guest_84346)
7 Tage her

Wie sieht es mit dem Näherungssensor aus macht der immer noch Probleme?
Beim Redmi Note10 Pro ist der Fehler bis heute ja nicht wirklich behoben worden.

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
6 Tage her
Antwort an  lars

Servus Lars, der Näherungssensor machte zunächst keine Probleme, das steht auch so im Test. Allerdings hört man in Räumen das Gespräch komplett mit (da der Lautsprecher oben für “echten” Stereo Sound sorgt). Das könnte Vieltelefonierer stören.

Beste Grüße

Jonas

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_84343)
7 Tage her

Man kann nur hoffen, dass der starke Mediatek-Chip in der Global-Version erhalten bleibt und nicht gegen eine Snapdragon-Krücke ausgetauscht wird. Im Note 11 scheint es laut Leaks ja so gekommen zu sein. Der Dimensity 810 der China-Version flog für den Snapdragon 680 in der Global raus.

Magnitude
Gast
Magnitude (@guest_84351)
6 Tage her
Antwort an  Steinlaus

Mit Xiaomi.eu ist mir die „Snapkrücke” lieber.

cvnvdv102
Gast
cvnvdv102 (@guest_84470)
2 Tage her
Antwort an  Steinlaus

Ich nehme tatsächlich auch so lange lieber einen SDN bis es wirklich guten Support mit Roms etc gibt. Ich benutze mein Handy doch schon oft 4 Jahre und man kann gar nicht so schnell gucken die Updates nicht mehr kommen. Hab schon überlegt deswegen ins Apple Lager zu gehen

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