Redmibook 14 vorgestellt

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Redmibook 14 offiziell 9Heute stand ganz klar Xiaomis Untermarke Redmi im Scheinwerferlicht: zum einen hat Redmi das neue Redmi K20 und K20 Pro vorgestellt, aber auch das erste eigene Ultrabook hat Redmi nun im Sortiment. Hierbei handelt es sich um ein etwas größeres Xiaomi Mi Air, mit ähnlicher starker Hardware, aber einem niedrigeren Preis. In der Standard-Konfiguration geht das Redmi-Book bereits ab 520€ über die Ladentheke.

Wir haben uns das neue Redmibook 14 angeschaut und direkt mit dem Xiaomi Mi Air 13.3 Ultrabook verglichen – wo hat man eingespart, um auf den günstigen Preis zu kommen?

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Design und Display

Eigentlich hätte man ja denken können, dass man statt auf Aluminium / Metall, teils auf Kunststoff setzt, wie es auch beim Xiaomi Mi Notebook 15.6 getan hat. Stattdessen besteht das komplette Gehäuse aus silbernem Metall. Eine Wahl bei der Farbe hat man allerdings nicht. Den unauffälligen Look behält man außerdem bei und es kommt nur das Redmi Logo auf der Rückseite hinzu.

Redmibook 14 offiziell 1Trotz des größeren Displays wachsen die Ausmaße nur ein bisschen an und das Redmibook passt noch immer in jede kleinere Tasche: 323 x 228 x 17,95mm bei 1,5kg.

Das Display ist etwas angewachsen und misst nun 14 Zoll in der Diagonale. Zum Einsatz kommt ein herkömmliches LCD Panel im klassischen 16:9 Format. Die Auflösung beträgt 1920 x 1080 Pixel, was bei den meisten Windows Notebooks der Fall ist. Die maximale Helligkeit wird auf der Xiaomi Website mit 250 cd/m² angegeben. Noch schmäler gestaltet wurde der schwarze Rahmen um das Display mit 5,75mm – natürlich gibt man auch hier eine Screen-to-Body Ratio mit 81,2% an – beim Mi Notebook Air 13.3 liegt diese bei 80,1%.

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Hardware

Bei der Hardware gilt das bekannte Xiaomi bzw. Redmi Prinzip: verdammt viel Leistung zum niedrigen Preis. So ist auch schon die kleinste Version des Redmibook 14, das für 516€ über die Ladentheke geht, mit einem flotten Intel Core i5-8265U Quad Core ausgestattet und die Nvidia MX250 ist mir viel lieber, als die integrierte Intel UHD GPU.

Der Aufpreis zum Intel Core i7-8565U lohnt sich nur in den wenigsten Fällen. Zum portablen Gaminglaptop wird das Redmibook 14 auch nicht, bedingt durch die MX250. Einzig beim Videoschnitt oder Renderprogramme outperformt der i7 den i5.

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Anders sieht es hingegen schon wieder bei der SSD aus. Klar könnte man diese auch einfach auf eigene Faust austauschen, aber für 40€ bekommt man (noch) keine 512GB SATA SSD. Wer das Redmibook 14 also als Haupt-PC nutzen möchte, ist mit der größeren Speichervariante gut beraten. Ich komme aber auch schon seid 2 Jahren gut mit 256GB im Mi Notebook Air 13.3 aus.

Redmibook 14 offiziell 5Alles richtig macht man mit 8GB Arbeitsspeicher. Weniger dürfte es für den Windows Betrieb eigentlich nicht sein und 16GB lassen sich die Hersteller meist auch königlich bezahlen.

Dabei reichen 8GB RAM schon für ausschweifenden Multitasking mit mehreren Programmen aus. Der Akku misst nun 46 Wattstunden, sollte aber mit dem größeren Display ebenso lange durchhalten wie das Mi Air 13.3: mit diesem kann man gut 6-7 im Office-Betrieb arbeiten.

Kommen wir nun zu der Ausstattung des Redmibook 14 im Vergleich zum Xiaomi Mi Notebook Air 13.3.

Unterschiede zwischen dem Mi Ai 13.3 und Redmibook 14

Redmibook 14 offiziell 2 Xiaomi Mi Notebook Air 13.3

Redmibook 14 Mi Air Notebook 13.3
Display: 14 Zoll, 16:9, 1920 x 1080 13,3 Zoll, 16:9, 1920 x 1080
Maße: 323 x 228 x 17,95mm, 1,5kg 309,6 x 210,9 x 14,8mm, 1,3kg
Anschlüsse: 2 x USB 3, 1 x USB 2, 3.5mm Klinke HDMI 2 x USB 3 , 3.5mm Klinke, HDMI
Akku: 46 Wh, Laden über DC-IN 40 Wh, Laden über USB-C
Prozessor: Intel i5-8265U Intel i5-8265U Intel i7-8565U Intel i5 – 8250U Intel i5 – 8250U Intel i7 – 8550U
Grafikkarte: Nvidia MX250 Nvidia MX250 Nvidia MX250 Intel UHD 620 Nvidia MX250 Nvidia MX250
Speicher: 8/256GB 8/512GB 8/512GB 8/256GB 8/256GB 8/256GB
Preis: 3999 Yuan ca. 516€ 4299 Yuan ca. 555€ 4999 Yuan ca. 646€ 4799 Yuan ca. 620€ 5399 Yuan ca. 697€ 5999 Yuan ca. 775€

Xiaomi Mi Notebook Air 12,5 & 13,3 Zoll

Irgendwoher muss ja der Preisunterschied von fast 150€ kommen beim vergleichbaren Modell mit Intel i5 und dedizierter Nvidia MX250 GPU. Während auf dem Papier das Mi Air und Redmibook fast gleichauf sind, finden sich die Unterschiede im Detail – bei den ganzen Komfortfeatures, die das Mi Air 13.3 auch von der Konkurrenz hierzulande abheben.

Redmibook 14 offiziell 10TastaturHintergrundbeleuchtung: Leider hat auch hier das Xiaomi Mi Air 13.3 hier den Vorteil durch die Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung, was bei wenig Licht ungeheuer praktisch ist.

Festplatte PCI NVME SSD  vs. SATA SSD: Das Xiaomi Mi Air 13.3 und Mi Notebook Pro haben beide eine NVME SSD verbaut, die via PCI-E angeschlossen sind. Diese erreichen gut 2.500 / 1500 MB/s read und write. Das Redmibook 14 kommt mit einer SATA SSD, die nur 600 / 500 MB/s erreicht.

Prozessoren Kaby vs. Whiskey Lake: Ein Vorteil für das Redmibook 14, denn dieses ist einfach brandneu auf dem Markt und es kommen die neusten mobilen Intel Prozessoren zum Einsatz. Dabei liegt die Leistung in den Benchmarks ziemlich gleichauf. Der Intel i5-8265U kommt einzig auf einen höheren maximalen Takt von 3,9 GHz, der i5-8250U auf 3,4 GHz.

Redmibook 14 offiziell 11Lautsprecher2 x 2 Watt AKG Speaker vs. 2 x 1,5 Watt: Die Speaker des Xiaomi Mi Air 13.3 sind für ein Notebook dieser Größe klasse. Beim Redmibook 14 kommen aber andere zum Einsatz, die geringfügig schwächer sind sowie nicht mehr von AKG. Man wirbt hier lediglich mit “DTS”, was klareren Stereo Sound bietet.

Bluetooth4.1 vs. 5.0: Der zweite Punkt für das neuere Gerät. Das Redmibook 14 hat den neuen Bluetooth Standard 5.0.

Touchpad110 x 66mm vs. 107 x 65mm: Trotz des kleineren Displays und Gehäuses hat das Redmibook 14 das kleinere Touchpad und damit weniger Navigationsfläche.

Redmibook 14 offiziell 12LadenUSB-C vs. DC-IN: Zwar erreichen beide Ultrabooks ungefähr dieselbe Ladegeschwindigkeit – 50% in 30 Minuten -, aber nur das Mi Air wird über USB-C geladen. Beim Redmibook 14 muss man auf das mitgelieferte Netzteil zurückgreifen mit dem klassischen runden Stecker. Hier ist USB-C klar im Vorteil, da man auch andere Netzteile nutzen kann, aber auch unterwegs über eine Powerbank mit USB-C und Power Delivery wieder nachtanken kann.

Unsere Einschätzung

So, man nenne mir bitte ein vergleichbares Ultrabook zu dem Preis: das Redmibook 14 ersetzt das Xiaomi Notebook Air 13.3 nicht, bietet aber nun eine gute Alternative zum 12,5 Zoll Mi Air. Man bekommt ein etwas größeres Display, noch immer sehr viel Leistung und ein edles Design.

Klar hat man hier wieder die typischen „China-Nachteile“ durch eine QWERTY Tastatur und man muss erstmal sein chinesisches Windows 10 Home durch deutsches / englisches Windows 10 ersetzten (über die Upgrade Variante aber recht einfach). Am meisten schmerzt mich persönlich aber der fehlende USB-C Port – dafür spart man sich aber beim Chinapreis 150€ ein.

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Sucht man Konkurrenz hierzulande, dann ist das inzwischen erhältliche Honor Magicbook zu nennen. Nicht nur beim Design sind sich diese ziemlich ähnlich, auch der Preis liegt auf einem ähnlichen Level. Nur die AMD Ryzen Plattform performt nicht auf Level des Intel Core i5 und die integrierte Vega GPU kann es in keinem Universum mit der dedizierten Grafikkarte von Nvidia aufnehmen.

Hier findet ihr noch eine Übersicht über alle aktuellen Notebooks von Xiaomi! 

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