RFID – Fluch und Segen zugleich?

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Mittlerweile besitzen wir fast alle eine Konto- oder Kreditkarte mit dem Symbol für kontaktloses Zahlen. Aber habt ihr gewusst, dass Beträge bis zu 25 Euro ohne PIN abgebucht werden können? Folgender Beitrag erklärt euch wie, warum und wieso man besser auf seine Geldkarten aufpassen sollte und vor allem wie man sich am besten davor schützen kann.

Bildergebnis für kontaktloses bezahlen

Die RFID-Technologie ermöglicht einen einfachen und kontaktlosen Datenaustausch. Dadurch sind aber auch gleichzeitig persönlichen Daten leicht anfällig für Datendiebstahl. Insbesondere sensible Daten von Ausweis- und Kreditkarten werden oft mithilfe von Skimming-Technologien kopiert. Diebe gelangen so illegal an wichtige Informationen und können diese für ihre Zwecke nutzen. Selbst aus größeren Distanzen ist der Diebstahl möglich. Um sich gegen derartigen Missbrauch zu wehren, gibt es die RFID-Technologie, welche den Nutzer vor Diebstahl persönlicher Daten schützt. Im Geldbeutel sind spezielle Materialien eingearbeitet, die RFID-Strahlen absorbieren können. Es entsteht ein RFID Schutz, der Diebstähle auch aus größerer Entfernung verhindert.

Was ist die RFID-Technologie?

Unter dem Begriff RFID wird „Radio Frequency Identification“ verstanden. Dadurch lassen sich Gegenstände per Funk berührungslos erkennen. Dabei muss sich ein Gerät mit einem integrierten RFID-Chip nur in Reichweite des Lesegeräts befinden, um auf ihn zu reagieren. Nach Identifizierung des Objekts kann dieser gesteuert werden. Da keine eigene Energiequelle benötigt wird, lassen sich Kosten sparen.
Mittlerweile kommt die Technologie in immer mehr Bereichen zum Einsatz. Bereits in den 60ern wurde die Technologie zur Verhinderung von Diebstählen eingesetzt. Heutzutage haben sich die Datenspeicher weiterentwickelt und können nun in mehreren Gebieten Anwendung finden. Auch Industrien nutzen den RDIS Schutz bei der Fließbandfertigung. Dadurch profitiert der Einzelhandel. Nebenbei unterstützt die Technologie auch Flughäfen und die Lebensmittelindustrie. Die Technologie hält alle Schritte lückenlos fest, die für Produktion und Verarbeitung von Bedeutung sind. Weitere Einsatzgebiete sind im Personalverkehr, Mautsystem und Fußballstadion.

Gefahren durch die RFID-Technologie

Mit Entstehung der RFID-Technologie gibt es nicht nur Vorteile, sondern auch Gefahren und Risiken. Gerade in Sachen Datenschutz zeigen die Systeme Bedenken auf. Einzelne Personen lassen sich nicht durch die Technik komplett schützen. Das liegt daran, da die angewendeten Daten sehr unauffällig gelesen werden. Insbesondere Unternehmen verweigern ihre Zustimmung für das Lesen ihrer Daten. Diebe könnten wichtige Daten und Infos aus dem Unternehmen abgreifen und an die Konkurrenz weitergeben. RFID-Systeme könnten in Zukunft stärken eingesetzt werden.

Sniffing

Eine weitere Gefahr ist das sogenannte Sniffing. Hier versucht der Angreifer die auf einem RFID-Chip gespeicherten Daten auszulesen. Oft werden die Daten über Lesegeräte versendet. Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Methoden für Sniffing. Bei der ersten Methode wird die Datenkommunikation durch einen Empfänger abgehört. Bei der zweiten Methode versucht der Dieb die Daten mithilfe seines eigenen Lesegeräts auszulesen.

Störungen an der Kommunikation

Auch sehr beliebt sind Störungen der Kommunikation. Der Angreifer schaltet sich zwischen die Kommunikation von Tag und Reader. Versendete Daten werden abgefangen und anschließend manipuliert. Der Empfänger erhält somit geänderte Daten. Weder der Sender noch der Empfänger merken die Manipulierung. Letztendlich geht der Nutzer von einer vertrauenswürdigen Quelle aus.

Kopie der Daten und Manipulation

Wenn die Daten nicht nur ausgelesen, sondern auch manipuliert werden, spricht man von Spoofing. Diese Situation wird ermöglicht, in dem der Schreibschutz angegriffen wird. Replay-Attacken spielen abgehörte Daten zu einem späteren Zeitpunkt ab und täuschen dem Lesegerät deren Präsenz vor.

Wie kann sich vor RFID geschützt werden?

Der Chip sendet immer Daten, auch wenn die Funktion nicht mehr benötigt wird. Der Chip gegen Diebstahl bleibt solange aktiv, bis er vom Gegenstand getrennt oder auch zerstört wird. Dennoch kann mithilfe des RFID-Chips eine Art Muster hergestellt werden. Das ist vor allem ein Vorteil für Mode-Unternehmen. Egal wo sich die betroffene Person bewegt, anhand des Chips können Unternehmen ein Muster ausfindig machen und es auf den Kunden anpassen. Um sich wirksam gegen solche Situationen schützen zu können, gibt es zwei verschiedene Methoden. Entweder schirmt man den Chip ab oder zerstört ihn. Schon beim Kauf kann der Käufer gefragt werden, ob sich ein Chip im Kleidungsstück befindet. Der Chip kann unterm Aufkleber oder am Etikett eingenäht sein. Mittlerweile haben sich Organisationen entwickelt, welche sich die Aufspürung solcher Chips zur Aufgabe gemacht haben. Es gibt zudem Geräte, die sich auf der gleichen Frequenz die der Chips bewegen. Nach einem Knacken und Rauschen vermutet das Gerät einen Funkchip dahinter. Wer viel Wert auf Privatsphäre legt, kommt nicht um einen RFID-Chip vorbei. Sobald ein Funkchip gefunden worden ist, sollte dieser schnellst möglichst entfernt werden. Unter anderem kommen sie in Konzerttickets, Bus- und Bahntickets und Parkautomaten vor. So können betroffene Personen leicht Opfer von Angreifern werden. Abschirmungen sollten keine Billiglösung sein. Beschichtungen aus einfacher Alufolie oder Zink können kein Auslesen der Daten verhindern. Ein weiterer Vorteil der Abschirmung ist, dass sie gleichzeitig auch das Signal ändern. Auch darf eine Seite der Karte offenbleiben. So haben RFID-Hacker keine Chance, um an Daten heranzukommen. RFID-Schutz darf nicht ignoriert werden und kommt mittlerweile immer mehr zum Einsatz. Der Benutzer muss selbst bestimmen, wann seine Daten ausgelesen werden sollen und wann nicht.

Wie schütze ich mir vor dem Datendiebstahl?

Es gibt einige Möglichkeiten um sich vor dem Diebstahl zu schützen:

  1. Einzelne Kreditkarten mit einem RFID-Chip können in eine sogenannte RFID-Schutzhülle gesteckt werden. Diese bestehen unter anderem aus Aluminium, welche das Signal abfangen können und so vor fremden Eingriffen schützen.
  1. Bei mehreren Kreditkarten empfiehlt es sich auf eine RFID-Blocking-Karte umzusteigen, welche aktiv die Signale in ihrem Umfeld stört. So wird ein ganzer Bereich, z.B. der Geldbeutel, abgedeckt.
  1. Die wohl einfachste Methode sind Geldbeutel, die bereits einen RFID-Schutz integriert haben. Optisch sehen sie aus wie ganz normale Geldbeutel, aber sobald die Karten sich in den Fächern befinden, sind diese auch geschützt. So bietet der Geldbeutel mit Geldklammer von BeGentleman eine preiswerte Alternative, welche direkt per Amazon Prime bestellt werden kann.

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