Die No.1 D6 kommt in einer Kartonverpackung, die einer normalen Uhrenschachtel ähnelt. Im Lieferumfang enthalten sind das Ladekabel mit Magnetverbindung und eine kurze Anleitung. So spartanisch das Zubehör auch klingt, mehr braucht es nicht! Das Armband hat eine Standardabmessung und ist somit einfach austauschbar. Und per USB Anschluss klappt auch das Laden mit allen handelsüblichen Adaptern, Laptops oder Powerbanks.

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Spezifikationen

Das Herz der No.1 D6 bildet ein MTK6580 mit 1,3GHz und einem Arbeitsspeicher von 1GB, der mittlerweile in vielen Smartwatches zum Einsatz kommt. Für das Speichern von Bilder und Dateien stehen 8GB ROM zur Verfügung, was erstaunlich viel Speicherplatz für ein so kleines Gerät ist. Mithilfe einer microSD-Card kann die Speicherkapazität um bis zu 64GB erweitert werden. Gekoppelt wird die Smartwatch per Bluetooth 4.0 mit dem Handy und bietet eine stabile Verbindung. Als Besonderheit besitzt die No.1 D6 einen Steckplatz für eine Sim-Karte, um die Smartwatch auch als eigenständiges Telefon mit Internetzugang nutzen zu können. Zudem ist ein GPS-Modul, ein Pulsmesser und ein Schrittzähler verbaut, die im Test sehr präzise arbeiteten. Der Pulsmesser ist sogar fast so genau, wie das Messgerät der Samsung Smartwatch.

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Design und Verarbeitung

No.1 D6 Beim Thema Design hat sich No.1 leider nicht zu sehr verausgabt, denn die Smartwatch macht eher den Anschein einer etwas einfacheren Uhr als den eines hochwertigen Gerätes. Verarbeitet ist das Ganze jedoch sehr gut. Es lassen sich keine großen Spaltmaße oder lockere Knöpfe entdecken. Das Armband aus Kunstleder wertet die No.1 D6 jedoch insgesamt wieder auf und sie lässt sich so auch bei schickeren Anlässen tragen.

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Display

Mit 320×320 Pixeln ist das 1,63 Zoll Display auf dem Niveau der Apple Watch und bietet ein sehr gutes Bild. Einzelne Bildpunkte lassen sich nicht mehr erkennen. Der Touchscreen funktioniert sehr gut und spricht auf jede Berührung an. Sogar Multicapture Gesten wie das Zoomen mit zwei Fingern laufen einwandfrei. Auch mit Touchpens gibt es kein Problem bei der Bedienung. Scrollen klappt ebenso flüssig wie das seitliche Wischen oder das Drücken von Buttons.No.1 D6.2

Apps

Die No.1 D6 ist eine der wenigen Smartwatches mit einem original Android 5.1 Betriebssystem. Somit stehen theoretisch alle Apps aus dem Google Play Store zum Download bereit. In der Praxis grenzt der Arbeitsspeicher von 1GB die Auswahl etwas ein. Wer sich zum Beispiel erhofft locker vom Handgelenk aus Pokemons zu fangen, der wird leider enttäuscht. Jedoch werden alle üblichen Apps von Mail über Adobe Reader bis hin zu Flappy Wings einwandfrei abgespielt. Sollte die No.1 D6 einmal etwas langsamer laufen, lässt sich der Arbeitsspeicher lehren und so neuen Platz auf dem Prozessor schaffen.

No.1 D6.1

Telefon und Kommunikation

Wer die No.1 D6 auch zum eigenständigen Telefonieren nutzen möchte, der kann in den Sim-Karten Slot im Gehäuse seine eigene microSim einstecken und empfängt dann Telefonnetz und auch 3G mobiles Internet. Das wählen der Nummer fällt auf dem minimalistischen Bildschirm sehr schwer, sonst aber gibt es an der Qualität der Telefonate nichts auszusetzen. Der Lautsprecher ist nicht der Lauteste, kann aber in ruhiger Umgebung sehr gut verstanden werden. Auch das Mikrofon funktioniert gut und überträgt nur wenige Nebengeräusche.  

No.1 D6.3

Akku

Der 440 mAh Akku ist leider für die No.1 D6 deutlich zu klein geraten. Bei ständiger Bluetooth Verbindung zum Smartphone und gelegentlicher Benutzung geht der Uhr der Saft nach knapp zwei Stunden aus. Allerdings ist die Ladezeit mit einer halben Stunde ebenfalls erstaunlich kurz, so dass man die Smartwatch auch zwischendurch schnell mal am Laptop oder im Büro aufladen kann. Das Ladekabel wird mithilfe zweier Magneten an der Rückseite des Gehäuses angebracht, was jedoch leider nur dann auch wirklich hält, wenn die Uhr ruhig daliegt.

Fazit und Alternative

Viele große Firmen wie Samsung oder Apple bieten mittlerweile Smartwatches an, die per Bluetooth mit dem Smartphone kommunizieren. No.1 hat mit der D6 eine neue Art von Uhr konzipiert, denn jetzt ist es auch möglich, die Smartwatch als eigenständiges Handy mit Sim-Karten Slot zu benutzen. Mit GPS ausgestattet wird die No.1 D6 im Handumdrehen zum Navigationssystem mit Internetzugang, das man auch beim Autofahren einfach und legal bedienen kann. Auch der Pulsmesser und der Schrittzähler funktionieren einwandfrei. Wer nicht den kompletten Tag ohne Stromzugang verbringt, für den ist die No.1 D6 ein nettes Gadget und in manchen Situationen eine praktische Hilfe. Doch als Handyersatz kann die Smartwatch leider noch nicht fungieren, vor allem auch wegen dem üblichen kleinen Bildschirm. Klarer Kritikpunkt ist die zu kurze Akkulaufzeit und insgesamt ist die Smartwatch mehr Spielerei als ein sinnvolles Gadget. Wer nach einer nützlichen und sinnvollen Erweiterung zum Smartphone sucht, sollte sich das Xiaomi Mi-Band 2 mal genauer anschauen.

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Kommentar Updates
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kolo
Gast
kolo

Excelvan-3G-Smart-Watch-Android5-1

Preisleistung ok, klar ein Handy kann man damit nicht ersetzen aber als zum sportlichen Einsatz super, habe ca € 85.00 gezahlt

https://vid.me/HOrQ
http://www.ebay.de/itm/Excelvan-3G-Smart-Watch-Android5-1-Handyuhr-Armband-WCDMA-GSM-Email-GPS-WIFI-SIM-/322225481891

Robert
Gast
Robert

Wie lange reicht der Akku mit aktiviertem GPS?

pandora
Gast
pandora

Eine ähnliche SmartWatch, aber mit größerem Akku ist die Ourtime X01S. Ich habe sie auf meiner Internetseite Mobilfunk-Guru.jimdo.com einem ausführlichen Praxistest unterzogen.
Hier mein Bericht:
SmartWatch Ourtime X01S – Praxistest
SmartWatches gibt es zu Hauf. Aber wo gibt es eine SmartWatch mit eigener SIM, microSD-Card und Android, die auch unabhängig vom Handy funktioniert? Meine erste Begegnung mit so einer Uhr war die ZGPAX S6 aus China. Die technischen Daten gegenüber der hier vorgestellten Ourtime X01S waren bescheiden. Immerhin funktionierte die Uhr tadellos, wenngleich sie auch eher an einen Taschenrechner am Handgelenk erinnerte.
Da ist die X01S ein ganz anderes Kaliber. SoC: MTK6572, Prozessor: Dual-Core 64bit, Taktung: bis 1,3 GHz, AnTuTu: 12567 Punkte, Grafik: Mali 400MP, RAM: 1 GB, ROM: 8 GB, Speichererweiterung: MicroSD bis 32 GB, Display: 1,54″, Displayauflösung: 320 x 320, Kamera: 2 Mpx, Akku: 600 mA, Betriebssystem: Android 5.1, wasserdicht IP67; das liest sich gigantisch, wenn man bedenkt, dass das alles in dieser Uhr stecken soll. Die Uhr gibt es in 3 Farben, Schwarz, Silber und Gold, wobei mir Gold, in Verbindung mir dem braunen Lederarmband, eindeutig am besten gefällt.
Mit dem Wissen der ZGPAX S6 ging ich nun voller Erwartung an die Ourtime X01S.
Wow, ein schlankes Design, dass sich an meinen Arm anschmiegt, eine Optic von Metall, schwarzem gebogenem Bildschirm und einem braunen Lederarmband, dass ist wahrlich genial und fühlt sich sehr hochwertig an. Und tatsächlich, alles ist noch einmal besser, als bei meiner alten ZGPAX. Der Uhrboden ist verschraubt und gibt neben dem Micro-SD Schacht einen wechselbaren Akku frei. Die SIM-Karte hat im Gehäuse, an der linken Seite, einen eigenen Schacht, der sich mittels PIN, aus dem Gehäuse herauslösen lässt. Rechts befinden sich 3 Knöpfe, Ein/Aus, Kamera/Hartrate und Zurück-Button. Alles wirkt wirklich perfekt.
Nach dem Einschalten hat man die Auswahl zwischen 5 Uhrdesigns. Wirklich gefallen*können aber nur 2 davon, insbesondere das, welches nur 2 Zeiger auf schwarzem Hintergrund zeigt. Zum auswählen der Designs drückt man auf das erste Design und wischt dann die Designs durch, bis man das passende Design gefunden hat. Jetzt bestätigt man das gewählte Design, in dem man auf den Bildschirm tippt.
Wischt man*dann nach unten, so wird kurz ein Infoanzeige mit Akkuladestand, Stärke des Mobilfunknetzes, Datum und Uhrzeit angezeigt.
Wischt man nach oben, so gelangt man in die Schnelleinstellungen An/Aus für WLAN, Bluetooth, Daten, GPS, Lautsprecher und den Flugmodus. Auch diese Anzeige verschwindet nach kurzer Zeit* von selbst wieder.
Wischt man nach links, gelangt man auf den eigentlichen Android-Bildschirm mit den vorinstallierten Apps und natürlich dem Google-Play-Store, aus dem man sich nach belieben bedienen kann. Ich habe keine App gefunden, die die SmartWatch nicht problemlos installiert hat. So läuft auf meiner Watch neben den bereits installierten Anwendungen, der ES-Datei-Explorer, Endomondo, G-Mail, Google-Maps, eine Tank-App, der Traffic-Monitor, eine Wetter-App, WPS-Office und natürlich WhatsApp. Zu beachten ist lediglich, dass keine Widgets genutzt werden können. Statt mehrerer Bildschirme, hat man hier nur einen Bildschirm, der 4 Apps zeigt und nach unten gescrollt wird, um weitere Apps zu zeigen. Will man Apps zu deinstallieren, drückt man lang auf die App, diese schüttelt sich kurz und blendet dann ein Menü zur Deinstallation ein.
Wie bei Android üblich, gelangt man durch das wischen vom oberen Bildschirmrand in die Meldungen oder die Anzeige mit den Schnelleinstellungen. Von dort*kommt man dann auch wie immer in das Menü der Einstellungen.
Die Einstellungen selbst geraten zum Geduldsspiel, weil die eingeblendete Tastatur doch sehr schwer zu bedienen ist. Ich habe kurzer Hand eine Bluetooth-Tastatur angeschlossen und damit war die Einrichtung ein Kinderspiel. Hier sollte man auch die Lautstärke auf Maximum einstellen, da die Uhr keinen separaten Lautstärkeregler hat. Auch die üblichen Androidtasten fehlen, obwohl das Gehäuse unter dem Display hierfür genug Platz geboten hätten. Das ist an der ZGPAX S6 besser gelöst. Bei der Ourtime X01S kann man nur den unteren Knopf an der echten Seite des Gehäuses, mit der Funktion „zurück“ benutzen.
Daraus resultiert zugleich das größte Problem. Die meisten Apps erlauben, nachdem sie geöffnet wurden, keinen Zugriff auf eine weitere App (Ausnahme Endomondo erlaubt den Zugriff auf den Musikplayer), so dass Multitasking oder das starten eines Anrufes (Ausnahme bei Wahlwiederholung per Bluetooth-Headset), in der Regel unmöglich ist. Selbst ein Blick auf die Uhrzeit oder in die Einstellungen, ist während der App-Nutzung nicht mehr möglich. Das ist schade, denn der Arbeitsspeicher ist groß genug und das funktioniert selbst bei der älteren ZGPAX S6.
Ein Hinweis zur vorinstallierten App Heart Rate Pro sei noch erlaubt. Hier dient die Kamera gleichzeitig als Sensor zur Erkennung der Herzfrequenz, da es am Gehäuseboden nur 4 Pins zum aufladen des Akkus gibt. Das mitgelieferte Ladegerät wird mittels Magnet am Boden der Uhr angebracht. Das funktioniert gut. Das Laden des Akkus geht rasch von statten, so dass man schnell wieder online ist. Der Akku mit 600 mAh macht einen guten Eindruck. Selbst nach 2 Stunden Nutzung von Endomondo, inklusive Musikplayer, sind noch ca. 60% Akkuladung vorhanden.
Fazit: Ich empfehle die SmartWatch, aufgrund ihrer Technik, des Betriebssystems und vor allem des sehr hochwertig wirkenden Designs. Die Uhr ist einfach ein „Hingucker“.
Das große Manko ist das eingeschränkte Multitasking.
Frag den Mobilfunk-Guru.jimdo.com

Horst
Gast
Horst

Wo ist der Steckplatz für die Micro SD_Karte bei der D6

Wolfgang
Gast
Wolfgang

Es gibt keinen Steckplatz für MicroSD.
Die Uhr wird irrtümlich mit diesem Feature beworben.

Denis Liebmann
Gast
Denis Liebmann

Hallo,

„Mithilfe einer microSD-Card kann die Speicherkapazität um bis zu 64GB erweitert werden. “ Wo soll die Karte rein??? Gibt es verschiedene Versionen dieser Uhr?

Danke

Wolfgang
Gast
Wolfgang

Es gibt keinen Steckplatz für MicroSD.
Die Uhr wird irrtümlich mit diesem Feature beworben.

Stefan
Gast
Stefan

Hallo,

kann die Uhr auch selbstständig Musik via Bluetooth weitergeben, ohne Kopplung mit dem Smartphone? Sozusagen als kleiner MP3 Player beim Laufen benutzt werden?

Gruß
Stefan

Wolfgang
Gast
Wolfgang

Ei sicher!
Ist halt nur sehr leise!
Und dann sehr schnell leer.

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