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Ulefone Armor 11 5G – noch ein neues 5G Outdoorphone

Mit dem Ulefone Armor 10 ist das letzte Flaggschiff von Ulefone gerade mal ein paar Monate alt. Dennoch steht der Nachfolger bereits in den Startlöchern. Unter der Überschrift “the wolrd´s first night vision 5G rugged phone” (das erste Nachtsicht 5G Outdoorhandy) kommt nun das Ulefone Armor 11. Um da mal direkt etwas Luft herauszulassen: Die Überschrift mag technisch so korrekt sein, ist aber dennoch schnell dekonstruiert. Wenn überhaupt ist das Ulefone Armor 11 das erste Handy, welches 5G und Nachtsicht kombiniert. Beide Features gab es vorher auch schon in Outdoorhandys.

Ulefone Armor 11 5G vorgestellt

Unterschiede zum Armor 10 5G

Obwohl das Armor 10 noch nicht sehr alt ist, scheint man sich für das Armor 11 ein stark verändertes Gerät überlegt zu haben. Zumindest äußerlich gleichen sich die Geräte kaum. Das Armor 11 macht dabei einen Rückschritt. Aus der Punch-Hole Notch im Armor 10 wird wieder eine Waterdrop-Notch. Angetrieben werden beide Geräte vom Mediatek Dimensity 800 mit integriertem 5G Support. Das Kamerasystem bekommt auch eine Überarbeitung. Die Nachtsichtkamera ist neu und auch die verbauten Sensoren sind andere.

Design, Display und Outdooraspekte

Das Ulefone Armor 11 verabschiedet sich vom sehr auffälligen, fast schon Gaming-phone mäßigen Design des Vorgängers. Stattdessen setzt man auf ein etwas schlichteres Design. Der Rahmen des Gerätes besteht aus Gummi und Metallteilen, die Rückseite aus schwarzem Kunststoff mit dickem Kamerahügel in der oberen rechten Ecke – echter 2021 Style. Die Schriftzüge “AI Camera” und “5G” dürfen natürlich auch nicht fehlen, es soll ja auch jeder sehen.

Ulefone Armor 11 3

Die Outdoor-Aspekte seien hier nur schnell abgehandelt, sind ja im Endeffekt doch immer die Gleichen. Gummi im Rahmen schützt das Gerät bei Stürzen, dazu gibt’s zertifizierten Schutz vor Staub und Wasser. Heißt konkret IP68 und IP69K Zertifizierung, also Schutz bei einem halbstündigen Bad in 1,5m Wassertiefe und Schutz vor Beschuss mit dem Strahlwasser. Zu einem speziellen Schutzglas lässt Ulefone nichts verlauten.

Den Schutz vor Fallschaden erkauft man sich mit dicken Rändern rund um den Bildschirm. Das Display ist von 6,67 Zoll im Vorgänger auf nun 6,1 Zoll geschrumpft. Leider nimmt in diesem Zuge auch die Auflösung auf 1560 x 720 Pixel ab. Das ist nur noch HD und ergibt eine Pixeldichte von 281 PPI. Das ist im Jahre 2021 zu wenig und hat oberhalb des Preisbereiches von 150€ nichts zu suchen. Ansonsten gibt’s von Ulefone keine weiteren Infos zum Display, wir sind aber sehr sicher, dass es sich um ein IPS Panel mit 60Hz Bildwiederholungsrate handelt.

Hardware und System

Bei der Wahl des Chipsets orientiert man sich am Vorgänger. Der Mediatek Dimensity 800 ist ein solider Mittelklasse-Chip, der auch Spiele flüssig wiedergeben kann. Er wird im 7nm Verfahren hergestellt und besteht aus vier Cortex A76 und vier Cortex A55 Kernen. Die maximalen Taktraten liegen bei 2GHz. Wir kennen den Chip aus einigen Handys der Mittelklasse aus dem letzten Jahr. Dort leistet er gute Arbeit, wie auch in den Zahlen aus dem Antutu Benchmark ersichtlich wird.

Antutu Ergebnis

Unterstützt wird der Dimensity 800 von stabilen 8GB RAM und ganzen 256GB UFS 2.1 Flashspeicher. Das ist endlich mal eine gute Nachricht zu dem Gerät, leider folgt die Ernüchterung zugleich: Den SD Karten Slot für eine Speichererweiterung streicht Ulefone für das Armor 11.

Ulefone Armor 11 4

Softwareseitig kommt das Armor 11 zwar mit Android 10, verspricht aber ein Update auf das neuste Android 11.

Kamera des Ulefone Armor 11 5G

Penta Kamera heißt es stolz auf der Seite von Ulefone.Ulefone Armor 11 1 Leider ist das mal wieder etwas Augenwischerei am Start. Wenn schon der Hersteller selbst von einer “sub-camera” im Bezug auf einen der Sensoren spricht, sollte man da nicht zu viel erwarten. Dazu gibt es einen weiteren 2MP Sensor für Makroaufnahmen, auch eher so mittel nützlich. Die anderen drei Kameras versprechen immerhin einen echten Mehrwert.

Als Hauptkamera kommt der 48MP Sony IMX582 zum Einsatz, dazu gibt es eine 13MP Weitwinkelkamera und natürlich das Aushängeschild des Armor 11, die Nachtsichtkamera. Diese beruht auf einem 20MP Sony IMX350 Sensor und soll in der Lage sein, auch bei vollständiger Dunkelheit noch monochrome Aufnahme zu erzeugen. Dazu verbaut Ulefone zusätzlich zwei Infrarot LEDs im Kamerahügel des Armor 11. Die Aufnahmen der Nachtsichtkamera, die Ulefone auf der Webseite präsentiert, sind beeindruckend. Wie gut sie dann wirklich werden, muss ein Test zeigen. Selfies nimmt das Handy übrigens mit einer 16MP Knipse auf.

Konnektivität und Akku

Wie schon der Name des Handys verrät – es verfügt über 5G. Inwieweit das jetzt auf dem Bau oder beim Klettern an der Felswand hilft, sei dahingestellt. Dennoch, es ist mit von der Partie. Die in Deutschland wichtigen 4G Bänder werden auch abgedeckt. Insgesamt unterstützt das Armor 11 folgende Bänder:

  • LTE-TDD: B34/38/39/40/41
  • LTE-FDD: B1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/18/19/20/25/26/28A/28B/66
  • 5G: N1/3/5/8/20/28/38/41/77/78/79

Auch die sonstigen kabellosen Verbindungsmöglichkeiten haben sich seit dem Armor 10 kaum verändert. Bluetooth gibt´s im Standard 5.0, dazu dual Band Wifi a/ac/b/g/n. Die Ortungsmöglichkeiten bleiben mit Unterstützung von GPS, GLONASS, Galileo und BEIDOU vielfältig. NFC ist auch wieder mit an Bord, mobilem Bezahlen steht also nichts im Weg. Den Fingerabdrucksensor verbaut Ulefone im Powerbutton, zusätzlich gibt es Face-Unlock über die Kamera.Ulefone Armor 11 Konnektivität

Der Akku des neuen Ulefone Smartphones misst 5200mAh und kann mit bis zu 18Watt geladen werden. Kabelloses Laden ist auch kein Problem, bis zu 10 Watt nimmt das Gerät auf diese Weise auf.

Einschätzung und Preis

Was genau das neue Ulefone kosten wird, ist noch nicht bekannt. Ein “3XX$” findet sich aber schon auf der Herstellerwebsite. Also irgendwas zwischen 250€ und 330€. Das Gerät ist damit deutlich günstiger als sein Vorgänger. Muss es aber auch. Vor allem das Downgrade der Bildschirmauflösung wäre sonst kaum zu erklären. Leider ist HD zu diesem Preis immer noch unangemessen wenig.

Schaut man sich außerhalb der Welt des Outdoorphones um, gibt es so einige Geräte, die mit dem Armor 11 den Boden wischen würden, hier sei mal auf unsere Bestenliste unter 250€ verwiesen. Innerhalb dieses Mikrokosmos  ist es aber kein uninteressantes Gerät. Die Kombination aus 5G und Nachtsichtkamera ist tatsächlich neu, der Dimensity 800 flott und der Akku groß.

Quellen


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