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Ulefone Armor 7: Outdoor-Phone mit Helio P90 und Triple-Cam

Blackview ist mittlerweile für die meisten Fans von Outdoor-Smartphones die erste Anlaufstelle, wenn es um solide und zuverlässige Smartphones mit hoher Schutzklasse und einem großen Akku geht. Doch auch der ebenfalls chinesische Hersteller Ulefone veröffentlicht immer wieder neue Geräte in diesem Segment – und das Ulefone Armor 7 ist sein neuster Wurf.

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Design und Schutz

armor7 features en 17 9Ulefone geht beim Armor 7 einen etwas anderen Weg als die Konkurrenz und belässt das Gehäuse sehr schlicht und ohne farbige Akzente. Wäre das Smartphone nicht 13,5 Millimeter dick und hätte Gummi-Schützer um den Rahmen gewickelt, könnte man es glatt mit einem “normalen” Chinahandy verwechseln. Unserer Meinung nach ist der weniger verspielte Look dem relativ hohen Preis und der starken Technik angemessen. Wie ihr links sehen könnt, bewirbt der Hersteller sein Outdoor-Handy sogar mit Models mit Hemd und Krawatte.

Die Front wird von einem 6,3 Zoll großen Touchscreen dominiert, der mit einer Notch (Einkerbung) in Wassertropfen-Form daher kommt. Diesen Look haben viele Smartphones aus 2019 und die dünnen Displayränder halten das Handy trotz des großen Screens relativ kompakt. Einzig unter dem Display findet sich ein relativ dickes Kinn.

Wie nahezu alle anderen Outdoor-Smartphones ist das Ulefone Armor 7 nach IP68 und IP69-K zertifiziert. Außerdem wirbt der Hersteller mit irgendeiner DIN-Norm – um nachzulesen, was die genau bedeutet, muss man aber 89,00 Euro zahlen. Unser PayPal-Account steht für eure Spenden bereit. 😉

Ulefone wird aber zum Glück deutlich spezifischer und erklärt, was ihr mit dem Armor 7 alles machen könnt, ohne dass es Schaden nimmt. So kann es 30 Minuten in 1,5 Meter tiefem Wasser aushalten und in einem Meter tiefen Wasser sogar 24 Stunden. Ein Sturz aus bis zu 1,2 Metern Höhe ist auch kein Problem und Außentemperaturen von bis zu 80 Grad Celsius sowie Schutz gegen kurzzeitigen hohen Wasserdruck und Dampfeinstrahlung sind auch mit dabei.

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Ulefone sieht das Einsatzgebiet des neuen Armor 7 nicht nur bei Sportlern, sondern auch bei Arbeitern in besonderen Jobs wie zum Beispiel dem Kohleabbau. Neben den ganzen Schutzklassen wird nämlich auch noch ein Software-Toolkit mitgeliefert, in dem es unter anderem einen akustischen Alarm, eine Wasserwaage und einen besonders akkuraten Kompass gibt. Des weiteren kann mittels eines besonderen Sensors auf der Rückseite die Herzfrequenz besonders exakt gemessen werden.

Was wir bereits bei wenigen anderen Smartphones gesehen haben, kommt nun auch im Ulefone Armor 7 zurück: ein Modus, um den Touchscreen mit normalen Handschuhen aus Baumwolle oder Leder bedienen zu können. Laut Hersteller werden alle Baumwoll-Handschuhe mit einer Dicke von bis zu 1,5 Millimetern und einige Lederhandschuhe unterstützt.

Zusammenfassung

Ulefone packt in das Armor 7 an Outdoor-Features, Sensoren und Schutzklassen alles rein was geht und schafft diesbezüglich eines der umfangreichsten Gesamtpakete für Outdoor-Fans. Dass der Hersteller sich dennoch für ein sehr schlichtes Gewand entschieden hat, begrüßen wir sehr.

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Technische Daten des Ulefone Armor 7

Ulefone setzt im Armor 7 auf ausgesprochen starke Technik kombiniert mit einem großen Lieferumfang, um die Outdoor-Smartphones technisch näher an “normale” Chinahandys der oberen Mittelklasse heranzurücken. Was genau das Armor 7 an Innereien spendiert bekommen hat, klären wir im folgenden.

Prozessor, Speicher und Display

Im Inneren des Ulefone Armor 7 verrichtet der Helio P90 von Mediatek seinen Dienst. Dabei handelt es sich um einen der aktuell stärksten Mediatek-Prozessoren, der nicht ganz zur Snapdragon 7xx Serie aufschließt, aber die Snapdragon 6xx Serie meist deutlich überbieten kann. In bisherigen Tests waren wir begeistert vom super flüssigen System und der soliden Performance beim Gaming. Wie immer ist dafür aber eine gute Anpassung der Software nötig – inwiefern Ulefone das gelungen ist, wird unser ausführlicher Testbericht in einigen Wochen klären.

armor7 bg en 26Um möglichst flüssiges Multitasking zu gewährleisten verbaut Ulefone im Armor 7 acht Gigabyte RAM. Das ist eine ganze Menge und so in der Mittelklasse eher unüblich – unserer Meinung nach ein guter Schritt nach vorne! Auch an das Bedürfnis zur Speicherung von Filmen, Musik und Fotos hat Ulefone gedacht: Dem Nutzer stehen üppige 128 Gigabyte Speicher zur Verfügung, die bei Verzicht auf eine zweite Sim-Karte sogar per Micro-SD-Karte erweitert werden können (Hybrid-Slot).

Über den 6,3 Zoll großen Bildschirm flimmert das fast aktuelle Android 9.0 Pie. Die Auflösung ist mit 2340 x 1080 Pixel angenehm hoch, ebenfalls die Pixeldichte von 410 Pixeln pro Zoll. In Anbetracht des Preises des Ulefone Armor 7 hoffen wir übrigens sehr auf ein Update auf das neue Android 10.

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Akku

Mittlerweile überschlagen sich einige Hersteller mit riesigen Akkus und gigantisch schnellem Laden, während einige Premium-Marken noch nicht einmal bei 3000 mAh angelangt sind. Ulefone lässt es beim Armor 7 auch eher ruhig angehen und verbaut einen für Outdoor-Handys eher durchschnittlich großen Akku mit 5500 mAh. Für zwei Tage Laufzeit bei durchschnittlicher bis überdurchschnittlicher Benutzung sollte das aber trotzdem reichen.

armor7 bg en 16Geladen wird entweder per USB-C mit 15 Watt oder kabellos über Qi mit zehn Watt. Ulefone verkauft auch direkt zwei Wireless Charger, die man zusätzlich zum Armor 7 erwerben kann. Einer ist bereits erhältlich und kostet knapp 20 Euro, der andere, der dem Design des Pixel Stand ähnelt, ist noch nicht verfügbar.

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Kameras

Ulefone setzt beim Armor 7 auf ein Triple-Kamera-Setup auf der Rückseite kombiniert mit einem Quintuple-Flash-Setup auf der Rückseite. Was ein geiles Wort, klingt wie aus Harry Potter.

Weil es so ungewöhnlich ist, fangen wir direkt mal mit den insgesamt fünf Blitzen auf der Rückseite an. Vier davon sind dafür vorgesehen, Fotos bei Nacht besonders gut aufzuhellen während das fünfte Licht ausschließlich für die Taschenlampen-Funktion vorgesehen ist. Spannend wäre zu sehen, ob man in der Software auch die anderen vier Lampen für die Taschenlampe aktivieren kann.

Die drei Kameras kommen mit 48, 16 und acht Megapixel Auflösung. Der primäre Sensor mit 48 Megapixeln hat eine f/1.7 Blende und kommt mit verschiedenen AI-Funktionen. Der sekundäre Sensor mit 16 Megapixeln ist ausschließlich für die Fotografie bei Nacht vorgesehen und soll besonders rauscharme Bilder liefern. Der Acht-Megapixel-Sensor ist ein Tele-Objektiv, die genaue Vergrößerung gibt der Hersteller leider nicht an.

Als besondere Features in der Software nennt Ulefone eine Timelapse-Funktion, die Möglichkeit, eigene GIFs zu erstellen und 4K-Video mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde. Auch Slow-Motion-Aufnahmen und ein professioneller Modus mit besonders vielen Einstellungsmöglichkeiten ist mit an Bord.

Die Front-Kamera wird weniger aggressiv beworben. Sie kommt mit einem 16-Megapixel-Sensor und einem Objektiv mit f/2.0 Blende. Ein Portrait-Modus und eine Videofunktion mit 1080p und 30 Bildern pro Sekunde werden ebenfalls unterstützt.

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Konnektivität

Das Ulefone Armor 7 unterstützt 2G/3G/4G in allen international wichtigen Bändern, unter anderem Band 20. Beide Sim-Karten können parallel im 4G-Netz betrieben werden und unterstützen auch VoLTE, insofern euer Mobilfunkvertrag das vorsieht.

WLAN im Dual-Band nach a/b/g/n/ac ist für den Funkverkehr zu Hause zuständig und Bluetooth in der aktuellen Version 5.0 ist ebenfalls an Bord. NFC, ein digitaler Kompass, der Herzfrequenzmesser und GPS runden das Bild ab.

Unsere Einschätzung

Das Ulefone Armor 7 sieht auf dem Papier nach einem sehr guten Gesamtpaket aus, das an einigen Stellen gegenüber den Konkurrenz noch einen drauf setzt. Der Pulsmesser und der besonders Starke Schutz, das Wireless Charging und die fünf Blitze auf der Rückseite klingen vielversprechend. Wir freuen uns, das Ulefone Armor 7 in Kürze zu testen und euch im ausführlichen Bericht zu erzählen, ob das Smartphone auch in der Praxis überzeugen kann.

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Quellen

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Simon2
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Simon2

Von den Daten und auch optisch das vielleicht interessanteste Outdoor Smartphone.
Die noch immer recht dicken Ränder am Display oben und vor allem unten wundern mich allerdings etwas. Die Notch wirkt dadurch irgendwie unnötig. Sie werden es wahrscheinlich aus irgendwelchen technischen Gründen nicht anders gemacht haben können.
Wenn die Länge in Zukunft auf um die 160mm schrumpfen würde, würde ich mich freuen.
Ich werde wohl darauf hoffen, dass der neue 5G Chip von Mediatek recht schnell einen Weg in ein Outdoor Smartphone findet und bis dahin mit einem Neukauf warten.
Ich befürchte aber das wird eher erst Ende 2020 etwas werden.