Beim UMI Z handelt sich um das letzte UMI Gerät. Ab sofort tritt der Hersteller unter dem Name UMIDIGI auf. Das  Smartphone hatte seinen Marktstart schon vor einigen Wochen. Dies war wohl etwas zu früh, denn erst ein kürzlich erschienenes Update musste dafür sorgen, dass grobe Performanceschwächen verschwanden, welche bei einem 2,6 GHz Decacore-Prozessor eigentlich nicht zu erwarten sind. Wir haben das Gerät mit der aktuellen Firmware noch einmal ausführlich für euch unter die Lupe genommen. Ob das Helio X27 Smartphone nach dem Update nun endlich den hohen Erwartungen gerecht wird, soll dieser Testbericht zeigen.

Design

Optisch erinnert das UMI Z an das iPhone 7 Plus. Auch die Maße sind mit einer Länge von 155m und einer Breite von 77mm Apples Flaggschiff ähnlich. Die Dicke beträgt durchschnittliche 8,9mm, bei einem angenehmen Gewicht von 175 Gramm. Insgesamt wirkt das Gerät äußerst wertig. Nichts knarzt, knackt oder wackelt. Spaltmaße sucht man ebenfalls vergebens. Die sauber verarbeitete Rückseite und die Seiten werden von einem Aluminium Uni-Body umfasst, welcher nur durch die leicht hervorstehende Kameraeinheit und dünnen Linien aus Plastik für die Antennen unterbrochen wird. An der unteren Kante befinden sich Bohrlöcher für Lautsprecher, Mikrofon und den USB Type C Anschluss.

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Auf der rechten Seite ist der Power-Button und die Lautstärke-Wippe zu finden. Beide Einheiten besitzen einen sehr angenehmen Druckpunkt. An der oberen Kante befindet sich ein 3,5mm Klinkenanschluss und auf der linken Seite des Gerätes ist schließlich der Kartenslot eingelassen. Die frontal verbaute LED benachrichtigt in den Farben Rot, Grün und Blau und das 2.5D Glas rundet den hochwertigen Gesamteindruck im wahrsten Sinne des Wortes ab. 

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Zur Navigation stehen ausschließlich Soft-Touch-Buttons zur Verfügung. Auch beim eingerahmten Home-Button bzw. Fingerabdruckscanner handelt es sich um ein berührungsempfindliches Bedienelement, welches keinen Hub besitzt. Die Buttons sind weder beleuchtet, noch durch Symbole gekennzeichnet. Dadurch lässt sich die Funktionsbelegung tauschen. Manche haben die Zurücktaste gerne links, andere lieber rechts vom Home-Button.

Lieferumfang des UMI Z

IMG 2634 300x225Das UMI kommt gut geschützt in einer hochwertigen Aluminium-Box daher. Darin befindet sich aber leider nur die Grundausstattung, bestehend aus dem Gerät selbst, dem Quick-Charge Ladeadapter, einem USB Type C Kabel, einem Stift zum Öffnen des Card-Slots und einer übersichtlichen Anleitung. Das USB-Kabel Type C hat den Vorteil, dass der Stecker beidseitig in den Anschluss am Gerät passt.  Die Anleitung erklärt knapp den Aufbau des Gerätes.

Display

Das UMI Z fällt mit einer Displaygröße von 5,5 Zoll in die Kategorie der Phablets und lässt sich dementsprechend nur eingeschränkt einhändig bedienen. Das IPS Display löst mit Full-HD auf (1920×1080 Pixel) und verwendet die moderne IGZO-Technologie von Sharp. Es gewährleistet entsprechend eine sehr klare und scharfe Darstellung von Inhalten bei einer Pixeldichte von 401 dpi. Lediglich der Schwarzwert kann nicht mit dem eines Super-Amoled-Panels mithalten. Die Darstellung lässt sich dank MiraVision individuell anpassen. Einstellbar sind unter anderem der Kontrast und die Farb-Temperatur. Ich rate dabei von der Einstellung „Lebendig“ ab. Bei dieser wurden Rot- und Orangetöne teilweise stark verfälscht. Personen sahen auf dem Display aus, als hätten sie Verbrennungen ersten Grades erlitten. Am Besten wählt man den Benutzermodus und konfiguriert die Darstellung individuell.

Umi Z Test 11 1200x799Inhalte sind trotz einer hohen Displayhelligkeit im Freien bei direkter Sonneneinstrahlung nur eingeschränkt lesbar, da das Glas sehr stark spiegelt. Dies lässt sich aber durch eine entsprechende Displayschutzfolie verhindern. Das UMI Z wird durch ein Dragontrail Glass geschützt. Dieses ist jedoch nicht ganz so kratzfest wie das bekannte Gorilla Glass von Corning. Bis zu 5 Berührungen erkennt das Panel gleichzeitig. Es reagiert sehr genau und zuverlässig auf Eingaben und unterstützt die Smartwake-Funktion. Folglich führt ein Doppel-Tipp zum Wecken des Gerätes. Dank der sehr überzeugenden Blickwinkelstabilität verändern sich die Farben nicht merklich bei Betrachtung von der Seite.
Alles in Allem entspricht das Display durchaus den Erwartungen an diese Preisklasse.

Leistung

Die Performance des UMI Z dürfte wohl der Interessanteste Punkt sein. Der MediaTek Helio X27 ist mit 2,6 GHz Taktfrequenz und 10 Kernen schon eine Hausnummer. Solche Daten kennt man sonst nicht in dieser Preisklasse. Zusammen mit der Mali T880 Grafikeinheit, sowie 4 Gigabyte RAM ist das Phablet bestens fürs Gaming ausgerüstet. Die zehn Kerne sind in drei Cluster aufgeteilt, welche je nach Leistungsanspruch zum Einsatz kommen. Das erste Cluster enthält vier ARM-A53 Kerne mit immerhin 1,6 GHz Taktfrequenz. Ebenfalls vier Kerne stehen im zweiten Cluster zur Verfügung, diese arbeiten hingegen schon mit 2,0 GHz. Für Leistungsspitzen steht schließlich ein Dual-Core Cluster mit ARM-A72 Kernen und 2,6 GHz zur Verfügung.

In unserem ersten Test schien das Gerät die vorhandene Power nicht immer effektiv zu nutzen. Ein Update hat diese anfänglichen Probleme aber behoben. Sowohl die flüssige Navigation durchs Menü, als auch grafisch aufwändige Spiele packte das UMI Z mit links. Grafisch anspruchsvolle Games, wie beispielsweise NOVA 3, Modern Combat 5 oder Asphalt Extreme machen auf dem Gerät wirklich Spaß und lassen sich mit dem höchsten Detailgrad genießen. Dabei hält sich die Hitzeentwicklung in Grenzen. Die Alu-Rückseite wird zwar warm, jedoch nicht in einem störenden Ausmaß.

Die Benchmarkergebnisse bestätigen überdies die satte Leistung des Phablets. 108000 Punkten bei Antutu können sich durchaus sehen lassen. Dieser Wert liegt zwar noch ein ganzes Stück unter den Snapdragon 821 Geräten, jedoch ist der Unterschied in der Praxis kaum spürbar. Der interne Speicher fasst 32 Gigabyte. Mit einer Lesegeschwindigkeit von 150 MB/s reißt er natürlich keine Bäume aus. De Lesegeschwindigkeit von 146 MB/s ist dahingegen schon recht ordentlich. Beide Werte sind in der praktischen Anwendung akzeptabel. Einen Spitzenwert zeigt dahingegen der Arbeitsspeicher auf. Die RAM Copy Geschwindigkeit beträgt stolze 6 GB/s. Der interne Speicher kann zudem mit einer MicroSD erweitert werden, wenn man dafür auf die Dual-Sim Funktion verzichtet.

passende MicroSDs auf

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Stock Android mit Nougat-Aussicht

Beim Betriebssystem gibt es keine großen Überraschungen, da UMI kaum Anpassungen am Stock-Android mit der Version 6.0 vorgenommen hat. Lediglich einige wenige Punkte in den Einstellungen sind angefügt. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, einen Akku-Sparplan zu erstellen. Weiterhin lassen sich die Soft-Touch Buttons in den Einstellungen konfigurieren und sogar deaktivieren. Bei Deaktivierung der Soft-Touch-Buttons werden On-Screen-Buttons eingeblendet. Die Sinnhaftigkeit dieser Option erschließt sich mir nicht ganz. Dessen ungeachtet gibt es am Betriebssystem nichts auszusetzen. Es steht komplett in deutscher Sprache zur Verfügung und stellt den gewohnten Funktionsumfang bereit.

Während der Testphase wurde ein großes Update aufgespielt. Dieses brachte jedoch nicht die erhoffte neue Android Version. Auf der Produktseite verspricht der Hersteller ein OTA-Update mit Android 7.0 Nougat. Dieses kommt aber laut UMI wohl frühestens April auf die Geräte, da der Quellcode für die Implementierung von Android 7.0 auf der Helio X27 Plattform noch aussteht. Erst wenn MediaTek diesen zur Verfügung stellt, ist UMI in der Lage, das Update vorzubereiten. So der der Informationsstand im offiziellen UMI Z Forum.

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Kamera

Sowohl Front-, als auch Rückkamera lösen mit 13 Megapixeln auf und haben eine Blendenzahl von f/2.2. Es ist jeweils der SAMSUNG S5K3L8 verbaut. Damit ist das UMI Z das teuerste Smartphone mit diesem Sensor. Nichtsdestotrotz scheint dies auszureichen, denn Farben werden sehr natürlich wiedergegeben und die Bilder wirken auf dem Handy-Display ausreichend scharf. Auch auf Computer-Bildschirmen sehen die Fotos noch annehmbar aus. Beim Hineinzoomen weichen die Kanten jedoch sehr schnell auf. Nachaufnahmen sind wie bei den meisten Smartphone-Kameras verrauscht. Mit abnehmender Helligkeit nimmt die Bildqualität ebenfalls stark ab.

Auch der Lasersensor, welcher in der rechten Linse verbaut ist, kann da nicht viel ausrichten. Dieser findet zwar auch nachts meist recht schnell den richtigen Fokus, aber ein Bildrauschen kann dadurch natürlich nicht verhindert werden. Einige bezweifeln, dass der Laser-Fokus überhaupt vorhanden ist. Ich habe dies getestet und konnte eine Infrarot-Strahlung feststellen, d.h. der Fokus-Sensor ist vorhanden. Praktisch merkt man jedoch nicht wirklich viel davon. Bei nahen Objekten tut sich das Gerät mit dem Scharfstellen etwas schwer. Makro-Aufnahmen gehören nicht zu den Stärken der Kamera.

Der Quad-LED Blitz soll laut UMI 50% heller sein, als ein Dual-Blitz. Das Lichtmodul ist auch tatsächlich sehr hell und hat keine Schwierigkeiten ganze Wohnungsräume für ein Foto zu beleuchten. Dabei wirkt das Licht wärmer auch als bei einer starken Single-LED mit gleicher Leuchtkraft. Auch an der Front ist ein Blitz angebracht. Dieser ist nicht in erster Linie für Selfies bei Nacht gedacht, sondern soll vielmehr für einen Lightning-Effekt auf den Gesichtern erzeugen.

Kamera-Anwendung

In der Kamera-App kommen sogar Foto-Profis auf ihre Kosten. Denn für diese steht ein Pro Photo Modus zur Verfügung. Hier lassen sich die Sättigung, Helligkeit, Kontrast, Belichtung, ISO und der Weißabgleich manuell einstellen. Für Standard Anwender steht natürlich auch ein Automatikmodus zur Verfügung. Weiterhin lassen sich natürlich noch Einstellungen wie die Auflösung anpassen. Für Videos steht sogar 4K Qualität zur Verfügung. Bei Aufnahmen mit dieser Auflösung nimmt jedoch die FPS-Zahl etwas ab.

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UMI Z Pro Kamera Vergleich

Der große Unterschied zum UMI Z ist das Doppelkamera Set-Up auf der Rückseite des UMI Z Pro. Hier sorgen nun 2 x Sony IMX258 13 Megapixel Sensoren für einige zusätzliche Kamera-Features. So lassen sich ebenso wie beim Huawei P9 schöne Schwarz/Weiß Aufnahmen schießen und auch ein Bokeh Modus ist vorhanden. Der Bokeh Effekt sorgt hierbei für eine extreme Unschärfe im Hintergrund um im Bild den richtigen Fokus zu setzen. Dies funktioniert in der Praxis mit dem UMI Z Pro ganz ordentlich, aber bei weitem nicht so gut wie beim Huawei P9. Häufig strahlt der unscharfe Bereich in den eigentlich fokussierten Bereich mit rein, dann muss man ein paar Schritte zurück gehen und nochmals fokussieren und den Bokeh-Reiter entsprechend anpassen. Doch mit ein wenig Übung gelingen schonmal schöne Bokeh Fotos. Auch die Schwarz/Weiß Fotos machen einen soliden Eindruck, sind aber dennoch von der Qualität eines Huawei P9 deutlich entfernt.

Im normalen Fotobetrieb liegt die Bildqualität etwas über dem UMI Z, die Farbwiedergabe ist eher natürlich und nicht so knackig wie beim UMI Z. Das Rauschen an den Rändern bleibt in den meisten Fällen deutlich sichtbar erhalten. Die Detailanzahl und schärfe ist dennoch für den Preis von 200€ gut. Der Klassiker ist die abnehmende Bildqualität bei abnehmender Helligkeit, hierfür bietet die Dual-Kamera des UMI Z Pro nun einen „Super Night Mode“. Dies ändert jedoch nicht daran, dass sich der Fokus bei schlechteren Lichtverhältnissen sehr schwer tut. Nichtsdestotrotz steigert der Modus die Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen etwas. Die 13MP Selfie Kamera des UMI Z Pro macht ebenso gute Aufnahmen wie die Slefie Kamera des UMI Z. Obwohl Videos in 4K aufgezeichnet werden können, ist die Qualität der Videos nicht einmal durchschnittlich und keineswegs besser als normale FHD Aufnahmen von Handys im gleichen Preisbereich.

Das UMIdigi Z Pro ist in Punkto Kamera kein großer Fortschritt gegenüber dem UMI Z, kostet andererseits auch lediglich 20€ Aufpreis.   

Konnektivität und Kommunikation

Umi Z Test 12 300x200Es werden alle in Deutschland nötigen 2G, 3G und LTE-Frequenzen unterstützt. Der Empfang des UMI Z ist durchschnittlich. In der Stadt hatte ich ausschließlich LTE-Empfang. Auf dem Land gab es ebenfalls keine Schwierigkeiten. Je nach Netzausbau steht auch hier dank dem unterstützen Band 20 der schnelle 4G-Standard zur Verfügung. Surfen ist mit dem vorinstallierten Browser angenehm schnell. Weniger angenehm hingegen sind Telefonate. Gerade bei Nutzung der Freisprechfunktion klingt der Gesprächspartner extrem blechern. Auch das Mikrofon ist zu schwach, wenn man das Gerät beim Telefonieren neben sich liegen hat. Hält man sich das Phablet jedoch ans Ohr, ist die Gesprächsqualität annehmbar, wenngleich auch hier noch viel Luft nach oben ist. Nur die Verwendung eines Headsets sorgt für wirklich gute Qualität beim Telefonieren.
Der Lautsprecher klingt recht kräftig, dies ändert sich aber bei zunehmender Lautstärke. Es gibt schon Smartphones mit deutlich besseren Lautsprechern auf dem Markt. Der Fairness wegen muss erwähnt werden, dass die besagten Geräte meist über der Preiskategorie des UMI Z liegen. Zur Datenübertragung ist des Weiteren Bluetooth 4.1 und Dualband WLAN an Bord, d.h. es wird sowohl die 2,4 GHz, als auch die 5 GHz Frequenz unterstützt. Beim WLAN-Empfang kann das UMI Z punkten. Die Verbindung bleibt auch durch Wände hinweg stabil und schnell.

GPS und Sensorik

UMI Z GPS Emfpang1 169x300Die Standortbestimmung geschieht dank GPS und Glonass recht schnell auf 5-6 Meter genau. Navigation mit dem Auto ist dadurch meist problemlos möglich. Lediglich der verbaute Kompass ist etwas ungenau. Folglich tut man sich zu Fuß manchmal schwer sich zu orientieren. Der Kompass muss öfter kalibriert werden, damit er annähernd weiß, wo Norden ist.

Sensorisch hat das Smartphone neben dem eher mangelhaften Kompass einiges zu bieten. Verbaut ist natürlich ein Lichtsensor zur Regulierung der Displayhelligkeit. Des Weiteren stehen ein Hall-, ein Näherungs-, ein Gravity- und ein Richtungssensor zur Verfügung. Auch ein Gyroskop für die Nutzung von VR Brillen ist dabei. Damit ist so ziemlich alles an Bord, was man braucht. Alle Sensoren funktionieren gut. Auch der Fingerabdrucksensor vollbringt seine Dienste zuverlässig. Es kommt dabei sehr auf den ersten Scan des Fingers an. Ist der Finger dabei feucht oder fettig kann es später vermehrt zu Problemen kommen. Um sicher zu gehen, kann man den selben Finger zwei oder gar dreimal einscannen. Dadurch wird die Erkennungsgenauigkeit erheblich erhöht.

Akkulaufzeit

UMI Z Akkulaufzeit1 169x300Mit 3780 mAh ist der fest verbaute Akku des UMI Z eigentlich ganz gut bestückt. Leider reicht das Urteil für die Laufzeit dennoch maximal für ein „durchschnittlich“. Im Preissegment des Phablets könnte man da etwas mehr erwarten. Grafisch aufwändige Games haben auf den Akku eine ähnliche vernichtende Wirkung wie warmes Wasser auf einen Zuckerwürfel: Dem Akkustand kann man beim Schmelzen zusehen. Ich vermute, dass die beiden 2,6 GHz Kerne des Prozessors wahre Akkufresser sind. Sind hauptsächlich die niedriger getakteten Kerne im Einsatz, kommt man immerhin auf eine Akkulaufzeit von 1,5 Tagen. Im Schnitt war die Akkuladung am Ende des Tages bei 20 Prozent. Das Phablet musste also fast jede Nacht ans Kabel. Im Work 2.0 Battery Life Test von PC Mark kam das UMI Z auf immerhin 5 Stunden und 20 Minuten bei mittlerer Displayhelligkeit.

Dank Quick-Charge sind die 3780 mAh in 2:20h aufgeladen. Nach 30 Minuten Laden sind 25 % der Kapazität vorhanden. Dies reicht leider nicht aus, um über einen Tag zu kommen, wie der Hersteller verspricht.

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Fazit

77% An­sehn­lich!

Mit dem UMI Z gelingt dem chinesischen Hersteller zwar nicht unbedingt ein Meisterwerk, dennoch kann sich das Gerät durchaus sehen lassen. Gerade die Verarbeitung löste Entzücken aus. Der Alu-Uni-Body geht fast nahtlos in das 2.5 Glas über. Bei der Performance weiß das Gerät auch zu überzeugen und zeigt der Konkurrenz, wo der Hammer hängt. Für das Preissegment von guten 200 Euro bekommt man sonst keinen Decacore Prozessor mit einer derartigen Leistung. Nicht ganz so stark ist dahingegen die Rückkamera. Diese schießt zwar annehmbare Bilder bei Tag, aber darüber hinaus konnte sie nicht besonders hervorstechen. Anders jedoch die Frontkamera. Diese überzeugte durch einen ungewöhnlichen Detailliertheitsgrad. Was die Akkulaufzeit angeht, erreicht das Umi Z höchsten durchschnittliche Werte. Es besteht noch die leise Hoffnung, dass sich die Akkuleistung mit dem bevorstehenden Android 7 Update verbessert. Wenn dies geschieht, können wir eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Wenn nicht muss abgewägt werden, ob man für eine starke Perfomance die verkürzte Akkulaufzeit in Kauf nehmen möchte.

  • Verarbeitung und Design 90 %
  • Display 80 %
  • Betriebssystem und Performance 80 %
  • Konnektivität und Kommunikation 80 %
  • Kamera 80 %
  • Akkulaufzeit 50 %

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Kommentar Updates
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Stefan P.
Gast
Stefan P.

Hallo zusammen. Nachdem ich über OTA das Update auf Android 7.1.1 gemacht habe, ging die Bluetooth Verbindung zum Auto nicht mehr. Jetzt habe ich das Handy auf Werkseinstellung zurück gesetzt und siehe – jetzt wieder alles.

Uwe Kübler
Gast
Uwe Kübler

Das Umi Z ist nur eine einzige Katastrophe würde nie mehr ein solches Handy kaufen wie sagen Sie LTE würde gehen stimmt nicht an dem Handy geht fast überhaupt nichts und habe es seit Februar alle Bekannten sagen zu dem Handy daß eine einzige scheisse ist wir verkaufen es wieder und nehmen Samsung oder Huawei wieder der gehen wenigstens wieder

Stefan P.
Gast
Stefan P.

Gibt es eine deutsche Anleitung zum downgraden auf Android 6 ?
Mein Englisch ist miserabel. Im Internet finde ich leider nichts.
Android 7.1.1 hat zu viele Fehler. Ich ärgere mich schon, dass ich das Update gemacht habe ohne zu warten auf die vielen Kommentare im Umidigi-Forum.
Es lief vorher alles so gut.

Stefan P.
Gast
Stefan P.

Was mir bis jetzt aufgefallen ist nach Update auf Android 7.1.1:

Bluetooth-Verbindung zum Auto funktioniert. Telefon und Adressen werden angezeigt. Ankommende Gespräche kann ich annehmen und mit quatschen. Abgehende Telefonate funktionieren leider nicht. Es ist nur ein lautes Knarzen in den Lautsprechern zu hören. Das ist extrem nervig und muss unbedingt behoben werden.
Mehr ist mir noch nicht aufgefallen. Mal schauen, ob das auch so bleibt.

Stefan P.
Gast
Stefan P.

Ich bin im Ausland und habe nur bedingt Internet. Es müsste Nougat 7.1.1 per OTA da sein.

snoopy minou
Gast
snoopy minou

Das Telefon ist eine einzige Katastrophe,Hauptärgerniss ist beim Telefonieren ein heisses Ohr und die Connectivität is mies,Rückseite wird deutlich heiss auch bei einfachem scrollen im Telefonmenü..hoffe das das Softwareseitig ein Fehler ist und nicht Hardwarebedingt.Schaut euch LeEco Handys an…das Pro 3 zb….lg

Stefan P.
Gast
Stefan P.

Hallo.
Es muss definitiv Produktionsunterschiede geben. Leider !!!
Mein Umi Z macht keine Probleme.
Wollen wir mal hoffen, dass alle Fehler mit Android 7.x behoben werden. Ansonsten werden die meisten wohl doch wieder Marken-Smartphones kaufen.

Michael Rosenberg
Gast
Michael Rosenberg

ich habe das UMI Z seit 3 Wochen. Leider ist die Akkulaufzeit eine Katastrophe und das WLAN schaltet sich nach 2 Sekunden wieder aus. Kennt jemand das Problem?

Brigitte
Gast
Brigitte

bei mir geht das Wlan nicht schaltet nicht auf mobile Daten um wenn man ausser Haus ist weiß jemand was ich machen könnte

Michael Rosenberg
Gast
Michael Rosenberg

Ich habe das UMI z jetzt seit 3 Wochen. Die Akkulaufzeit ist wirklich bescheiden. Zudem deaktiviert sich mein WLAN 2 Sekunden nachdem aktivieren. Kennt das Problem jemand?

Uwe Kübler
Gast
Uwe Kübler

Jetzt ist Mai und das Nougat ist immer noch nicht da sagte doch nur verarsche von denen

Uwe Kübler
Gast
Uwe Kübler

Na jetzt ist bald Mitte Mai und immer noch kein Nougat 7 ist doch nur verarsche von denen und mit Empfang Lte ist auch nur ein Gerücht wohne 3km weg von den Sendemasten und bekomme meistens nur E. Der Testbericht ist nur verarsche sorry und wenn einer meint dagegen zu schreiben sollte er in mein Ort kommen dann er es sehr schnell merken daß ich recht habe

Axel
Gast
Axel

Hallo, das mit dem Empfang kann ich bestätigen. Ich habe hier mit jedem Handy LTE Empfang. Nur das Umi Z kann das nur kurz und schaltet dann auf e. Und so bleibt es dann auch.

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