Umidigi A1 Pro

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Nachdem von mittlerweile recht bekannten Hersteller Umidigi in letzter Zeit einige Smartphones im höheren Preisbereich auf den Markt gebracht wurden, erwartet uns jetzt ein neues Low-Budget Gerät: Das Umidigi A1 Pro wird für kaum mehr als 80€ über die Ladentheke gehen. Dafür hat das Gerät einige sehr nette Features zu bieten. Mit von der Partie ist zum Beispiel Android 8, ein USB-Type C Anschluss, ein 18:9 5,5-Zoll Display und der neue Mediatek MT6739 Prozessor. In der folgenden Ankündigung wollen wir genauer beleuchten, was uns mit dem Umidigi A1 Pro erwartet.

Design

Umidigi A1 Pro 10

Das Umidigi A1 Pro wird aller Wahrscheinlichkeit nach ein Kunststoff-Gehäuse haben. Dies liegt zumindest nahe, weil der Hersteller nicht explizit mit einem Metalgehäuse wirbt. Das Design ist den Bildern nach zu urteilen einfach und elegant. Auf der Rückseite des Smartphones befindet sich eine Dual-Kamera (einer der Sensoren ist ein Fake) und ein Fingerabdrucksensor. Die SIM-Karten können in einen Einschub auf der Oberseite eingesetzt werden. Man kann entweder zwei Nano-SIM Karten oder eine SIM und eine MicroSD zur Speichererweiterung in dem Handy betreiben.

Umidigi A1 Pro 8

Die Rückseite ist nicht abnehmbar. Auf der Unterseite gibt es einen USB-Type-C Anschluss, was in diesem Preisbereich eine Seltenheit ist. Zudem soll das Smartphone über sehr geringe Displayränder verfügen. Auf den Werbebildern sind rechts und links gar überhaupt keine Ränder zu erkennen. Wir raten hier allerdings zu einer gesunden Skepsis.

Display

Umidigi A1 Pro 7

Mit dem Umidigi A1 Pro erhält das neue 18:9 Format nun auch in der Ultra-Low-Budget Klasse einzug. Das Handy hat ein 5,5 Zoll Display mit 1440 x 720 Pixel verbaut. Das Handy erreicht damit eine Pixeldichte von 293 ppi und liegt somit nur ganz knapp unter dem Retina-Wert. Wenngleich das Display nicht so scharf ist wie aktuelle Full-HD Panels, genügt es für ein angenehmes Bild. Das Display das Umidigi A1 Pro arbeitet mit IPS-Technik und sollte auch stabile Blinkwinkel und eine gute Helligkeit bringen. Der Touchscreen wird vermutlich 5 Berührungspunkte gleichzeitig registrieren können.

Es bleibt zu hoffen, dass das A1 Pro eine gute Displayqualität liefert. Auch wenn die Specs dies vermuten lassen, muss man bei einem so günstigen Gerät die ersten Testberichte abwarten, um wirklich Gewissheit zu bekommen.

Leistung

Umidigi A1 Pro 1

Das Umidigi A1 Pro wird vermutlich das erste Smartphone mit dem neuen Mediatek MT6739 Prozessors. Die CPU wird vermutlich der Nachfolger des aktuellen MT6737. Die CPU arbeitet mit 4 ARM Cortex-A53 Kernen mit jeweils 1,5 GHz. Hier dürfte die Leistung in etwa dem MT6737 entsprechen. Eine Neuheit ist allerdings, dass Mediatek nun nicht mehr auf eine Mali-GPU, sondern auf eine PowerVR GE8100 GPU setzt. Ob diese eine merkliche Verbesserung bringen wird, werden wir in unserem Testbericht bald herausfinden. Der MT6737 genügt in der Regel für eine schnelle Nutzung der Grundfunktionen und zum Spielen von einfachen Games. Inwieweit der MT6739 eine weitere Verbesserung bringen wird, wird sich demnächst zeigen.

Als Speichermodule verbaut Umidigi 3GB RAM, was ebenfalls für ein solch günstiges Gerät gut proportioniert ist. Der interne Speicher ist mit 16GB allerdings recht knapp bemessen, sodass die meisten Nutzer wohl zu einer MicroSD zur Speichererweiterung greifen werden.

Android 8.1

Eine weitere Überraschung erwartet uns beim Betriebssystem. Das Umidigi A1 Pro wird vermutlich das erste Gerät unter 90€ sein, das über die aktuellste Version von Android verfügt. Wir hoffen inständig, dass der Hersteller die Benutzeroberfläche nicht allzu sehr modifiziert hat und uns das katastrophal schlechte UmiOS erspart bleibt. Ansonsten wird der Google Playstore natürlich vorinstalliert sein und auch die deutsche Sprache ist von Werk aus vorhanden.

Kamera

Umidigi A1 Pro 6Auf der Rückseite gibt es eine 13 Megapixel Kamera, die angeblich noch durch eine weitere 5 Megapixel Kamera unterstützt wird. Die Frontkamera verfügt über 5 Megapixel. Bei der zweiten Kamera auf der Rückseite wird es sich aber wie so oft nur um einen Dummy handeln, womit alle Dual-Kamera Funktionen nur ein Marketing-Gag bleiben werden. Die Hauptkamera hat eine Blende von  ƒ/2.0. Ob sich mit ihr gute Bilder aufnehmen lassen, werden wir im kommenden Testbericht untersuchen.

Konnektivität

Ein weiterer Punkt, in dem das Umidigi A1 Pro glänzen kann, sind die unterstützten LTE Frequenzen. Zwar hatte auch der MT6737 alle für Deutschland relevanten Bänder mit an Board, das Umidigi A1 Pro setzt hier aber noch einen drauf:

4G:TDD-LTE 38/40/41

4G:FDD-LTE 1/2/3/4/5/7/8/12/17/19/20

Mit einer solchen Vielfalt an Bändern ist man mit dem Handy auch gut aufgestellt, wenn man sich außerhalb Europas befindet. Bisher wurde eine solche Vielzahl an LTE Frequenzen noch von keinem Mediatek Smartphone im unteren Preisbereich unterstützt.

Weiterhin gibt es ein Dual-Band Wifi Modul mit a/b/g/n Standard, Bluetooth, GPS sowie neben den Standard-Sensoren (Näherung, Helligkeit, Beschleunigung) noch ein Gyroskop und einen E-Kompass. Auch hier ist das Umidigi A1 Pro überdurchschnittlich gut ausgestattet.

Zum Entsperren des Smartphones gibt es neben einem Fingerabdruck-Sensor noch Gesichtserkennung. Wir sind aber skeptisch, ob diese Funktion wirklich brauchbar umgesetzt wird.

Akku

Umidigi A1 Pro 4Der Akku des A1 Pro umfasst 3150mAh. Für ein 5,5 Zoll Smartphone mit 18:9 Display ist dies ein durchschnittlicher Wert. In der Regel wird man einen Tag mit etwa 3-5 Stunden aktiver Nutzung mit dem Handy auskommen.

Unsere Einschätzung

Das Umidigi A1 Pro klingt sehr vielversprechend. Ein neuer Mediatek Prozessor, das aktuelle Android 8 System, ein schönes 18:9 Display sowie jede Menge Sensoren und eine Vielzahl an LTE Frequenzen. Allerdings ist Vorsicht geboten. Das Umidigi A1 Pro kommt immerhin vom berüchtigten Hersteller Umidigi, der schon einige vielversprechende Konzepte in den Sand gesetzt. Zwar gibt es auch mal ein gutes Smartphone, in jedem Fall sollte man aber unseren ausführlichen Testbericht abwarten, bevor man das Handy bestellt.

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