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Valco VMK20 im Test – Over Ears mit ANC aus Finnland

Getestet von Max Drechsel am
Vorteile
  • beim Sound ein Alleskönner
  • aptX-HD & BT5.0
  • ANC mit guter Qualität
  • nette Optik und gute Verarbeitung
  • guter Tragekomfort
  • gute Sprachqualität
  • lange Akkulaufzeit
  • humorvolles Marketing
Nachteile
  • kein Schnäppchen
  • recht warm um die Ohren
  • kein Näherungssensor
  • wenig hochwertiges Material
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Hyvää päivää! Ja, richtig gelesen, heute mal nicht Nǐ hǎo. Denn die Kopfhörer, die heute auf dem Prüfstand stehen, stammen aus Finnland, zumindest das Design und die Firma, die sie vertreiben. Die Komponenten für den Kopfhörer kommen aber, wie so oft, aus China. Dadruch passen die Valco VMK20 auch hervorragend in unser Testlabor. Bei der Firma Valco handelt es sich um ein winziges Unternehmen, mit zwei Angestellten und einem fiktiven Boss. Klingt verrückt, ist es auch! Trotzdem wurden die VMK20 von einem Profi getunt. Es wird also ein sehr spannender Test.

Die Firma hinter den Valco VMK20

Valco VMK20 Test logoValco dürfte für viele von euch noch eine komplett unbekannte Variable sein. Unter anderem, weil die Firma nur zwei Geräte vertreibt.

Tatsächlich handelt es sich um eine kleine finnische Firma, die wahrscheinlich den ehrlichsten Medienauftritt aller Zeiten hat. Ich empfehle jedem Mal den Internetauftritt von Valco aufzusuchen. Hier wird mit finnischem Humor um sich geworfen. Dies alles gipfelt darin, dass der „CEO“ der Firma keine echte Person ist, sondern die Karikatur eines Chefs. Diese spaßige Herangehensweise ist nicht nur als Werbung auf der Website zu verstehen, sondern zieht sich bis in die Bedienungsanleitung der Kopfhörer. Man kann also bei Valco überall schmunzeln oder stärker Luft aus der Nase entweichen lassen, gelegentlich ist auch mal ein echter Lacher dabei. Jetzt aber zu den Kopfhörern, denn die Valco VMK20 haben ordentlich was auf dem Kasten.

Design, Verarbeitung & Lieferumfang

Falko VMK20 Test 13

Nach dieser Einführung kommen wir nun zum VMK20. Dazu sei gleich mal gesagt, dass die Benennung einem richtigen Schema folgt. Valco leiht sich die Namensgebung von der militärischen Schreibweise. Im Prinzip heißt VMK „Vastamelukuuloke“, was auf Finnisch ANC Kopfhörer bedeutet. Die 20 stellt das Erscheinungsjahr dar. Sollte nächstes Jahr der Nachfolger Kopfhörer veröffentlicht werden, müsste er also VMK22 heißen.

Ebenfalls interessant ist, dass Valco komplett mit offenen Karten spielt. Statt hunderte Stunden anzurechnen, die angeblich in Designfindung geflossen sind, benennt man ganz klar, dass der Kunststoffbügel und die Halterungen für die eigentlichen Ohrstücke von irgendeinem OEM aus China stammen. Für die Ohrstücke hat man sich etwas mehr Mühe gegeben, diese durch einen „namhaften“ Designer (Lauri Lumme) entwerfen lassen, der wiederum als Vorgabe die Teileliste hatte, die zig chinesische Firmen bereitstellen. Mit anderen Worten: Valco verbaut gewissermaßen nichts, was es in anderen Over-Ear-Kopfhörern nicht auch gibt.

Was die Kopfhörer aber wirklich gut machen soll, ist die Soundabmischung. So wie 1More mit Luca Bignardi wirbt, wirbt Valco mit Jasse Kesti, welcher einige relevante Titel trägt und eine audiophile Historie aufzuzeigen hat.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich erst mal um einen typischen Over-Ear, welcher überwiegend aus Kunststoff gefertigt ist. Eine Mischung aus Alu und Kunststoff befindet sich immerhin an den Gelenken, an denen die Ohrstücke befestigt sind, wodurch diese einiges an Widerstandskraft gewinnen. Dieses Aluelement geht direkt in die Schiene über, mit der sich der Umfang des Kopfhörers erweitern lässt. Pro Seite lassen sich so in 9 Stufen um bis zu 3 cm herausziehen.

Natürlich existiert auch an den VMK20 die Möglichkeit, die Ohrstücke um 90° zu verdrehen, damit diese sich besser der Kopfform anpassen. Zudem lassen sich beide Seiten auch einklappen, um die Valco VMK20 in der mitgelieferten Tragetasche zu verstauen.

Außen sind die Ohrstücke mit wahlweise weißer oder schwarzer Kunstfaser überzogen. Das sieht insbesondere beim weißen Modell schick aus, ist aber auf lange Sicht sicherlich schmutzanfällig. Man lässt es sich nicht nehmen, den Namen der Firma prominent auf den Ohren zu präsentieren. Dieser Aufdruck besteht aus einem Gummi und ob das ewig hält, wage ich auch zu bezweifeln.

Angenehm kräftig wirkt die Polsterung. 2 cm breit und 2 cm dick sind die Ohrpolster. Im Inneren ist der Treiber durch eine, vergleichsweise dicke Kunstfaserschicht geschützt, die sich gleichzeitig für die Ohren schön weich anfühlt. Ebenfalls gepolstert ist der Kopfbügel. Bis zum Gelenk hin wurde das Kunstleder gezogen. Aufliegend auf dem Scheitel ist das Polster in etwa 1 cm dick. Dies geht in Ordnung, hätte aber noch ein Quäntchen mehr sein dürfen.

Bedient werden die Over-Ears über klassische Hardwarebuttons. Valco setzt auf das Dreigestirn von Plus-Button, Minus-Button und der MFB-Taste (was laut Valco für „Madafakin-Button“ steht). Abgerundet wird das Set-up durch einen 3,5 mm Klinkenanschluss, eine Status-LED und diverse Mikrofon Löcher. Soweit zur rechten Seite. Links hingegen wird der Kopfhörer über den USB Type-C Anschluss geladen und ANC kann aktiviert werden. Hierfür existiert eine kleine grüne Status-LED.

Damit ist der Valco VMK20 komplett. Über die Verarbeitung kann man nicht meckern. Hier hat man ein gutes Händchen in der Materialauswahl bewiesen und auch der Hersteller scheint seine Arbeit gutzumachen. Etwas hochwertiger dürften die gewählten Elemente zwar doch sein, aber Kunststoff kommt meistens auch bei der Konkurrenz im Preisbereich von 160 € zum Einsatz. Somit gibt es hier keine Beanstandungen.

Lieferumfang der Valco VMK20

Falko VMK20 Test 17Falko VMK20 Test 1

Valco versendet seine Kopfhörer ohne Kartonage. Also zumindest ohne extra Kartonage für die Kartonage. Das heißt, ihr bekommt den Kopfhörer, in der dafür vorgesehenen Tragetasche. Zusammen ergibt sich dann folgende Inhaltsangabe:

  • Kunstleder Tragetasche (21,5 x 18 x 7 cm)
  • UBS Type-C auf USB-A Kabel (80 cm)
  • 3,5 mm auf 3,5 mm Klinkenkabel (100 cm)
  • Flugzeugadapter
  • Mehrsprachige Bedienungsanleitung (u.A. Finnisch, Deutsch, Englisch und Klingonisch)

Tragekomfort

Valco VMK20 Test Wear

Getragen werden die Valco VMK20 in der Regel über den Ohren. Valco selbst nennt noch die Variante, bei der die Kopfhörer über Gesicht und Hinterkopf getragen werden, rät aber davon ab. 😉

Über Komfort lässt sich ja bekanntlich streiten, wichtig für mich ist jedoch, dass die VMK20 nicht drücken. Mit dem Gewicht von 250 Gramm kommt man schon mal gut zurecht und selbst nach Stunden bleiben die Over-Ears recht gemütlich. Ankreiden kann man, dass auch Valco sich der Hitzeentwicklung nicht oder nicht ausreichend angenommen hat. So bildet sich nach einer recht kurzen Zeit eine gewisse Wärme unter den Kopfhörern. Gelegentlich die Ohren zu lüften, tut dann schon ziemlich gut.

Das ist aber nicht als Totschlagargument zu sehen, denn auch mit Wärme bleiben die Kopfhörer angenehm zu tragen. Ebenfalls angenehm ist der Platz, den man in den Ohrstücken hat, sowie deren Steifigkeit. Meine Löffel haben da ausreichend Freiraum, auch wenn es noch etwas mehr sein dürfte. Hier hilft das Ovale-Design sehr, welches insbesondere den meisten OneOdio Kopfhörern fehlt.

Vor Wasser sollte man die VMK20 aber tunlichst fernhalten. Wie die meisten Over-Ears sollten ein paar Spritzer nicht gleich gefährlich werden, ein IP-Zertifikat haben sie aber nicht.

Soundqualität der Valco VMK20

Falko VMK20 Test 4

Wie schon beschrieben, bedient sich Valco für die Teile aus einer OEM-Sammlung. Mit anderen Worten, Treiber und Co. werden, wie bei den meisten anderen Herstellern auch, nicht selbst entwickelt, sondern eingekauft. Das muss nichts Schlechtes sein. Warum das Rad neu erfinden, wenn es bereits ein gut funktionierendes gibt.

So kommt man dann auf einen 40 mm Dynamik Treiber ohne besondere Features. Dafür gibt es aber auch einen Qualcomm Chip der aptX-HD ermöglicht! Schöne Sache. Zusätzlich mit dabei ist natürlich die Option ANC. Worauf es nach der Meinung von Valco sowieso ankommt, ist das professionelle Tuning und hierfür haben sie recht bekannten finnischen Soundarchitekten zur Hand.

Nach den folgenden Rohdaten, widmen wir uns auch direkt seiner Kreation.

Frequenz: 20–20000 Hz
Bluetooth: 5.0
Chipset: Qualcomm QCCC30XX
Maximale Leistung: k.A.
ANC Dämpfung: 40 dB
Reichweite: 20 Meter
Modellnummer: VMK20
Widerstand: 32 Ohm
Einzelnutzung: Ja
Lautstärke: 98 dB
Apt-X: Ja, aptX-HD
Profile/Codecs: A2D, HFP 1.7, HSP 1.2, AVRCP 1.6, SPP, SBC, AAC, aptX-HD, cVc 8
Akkukapazität: 1050 mAh / 5 V
Wasserresistenz:

Sound

Falko VMK20 Test 9

Jasse Kesti gibt nicht nur seine Finesse, sondern auch seinen Namen dafür, dass die Valco VMK20 gut klingen. Der Mann hat nach eigener Aussage schon einiges an Erfahrung in den verschiedensten musikalischen Richtungen.

Ein witziger Zeitgenosse, aber prüfen wir doch mal, was an den Behauptungen dran ist und ob die Kopfhörer halten, was sie versprechen. Schon beim ersten Probehören wird klar, die Valco VKM20 klingen hervorragend. Nach einer Weile wird diese Empfindung sogar noch verstärkt, da sich die Akustik noch mal leicht anpasst. Auch Valco weist auf einen Burn-In hin, darauf sollte man sich also einstellen.

Einfach nur gut wäre aber etwas schwammig ausgedrückt. Viel mehr sind die Kopfhörer auch schön ausgeglichen abgestimmt. Kesti hat sich Mühe gegeben, die verschiedenen Abstufungen möglichst flüssig ineinander übergehen zu lassen. Überblendungen von Mitten in Höhen und zurück sind unter anderem sanft, aber deutlich wahrnehmbar. Tiefen können durch ihre Räumlichkeit überzeugen und der Bass untermalt das Klangbild mit präzisen Einlagen. Es bildet sich eine weite Bühne, die auch in ihrer Räumlichkeit überzeugen kann. Instrumente lassen sich also vergleichsweise präzise orten, gleiches gilt auch für Gegner in einem Shooter.

Guter Klang verlangt in diesem Fall aber auch nach gutem Material. Die Valco VMK20 bilden sehr viele Details ab, selbst bei mittlerer Lautstärke. Ich habe noch einiges an Material direkt auf dem Smartphone, also komplett offline verfügbar, welches auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Soll heißen, dass einzelne Lieder in eher schlichter MP3 Qualität vorliegen. Während bei anderen Kopfhörern leichtes Rauschen oder Übersteuerung gar nicht abgebildet werden, kann man diese kleinen Fehler mit dem Valco Kopfhörer raushören.

Egal, ob Pop oder Rock, die VMK20 sind ein Alleskönner und kommen mit den verschiedenen Richtungen auch gut zurecht. Instrumentale Musik liegt den Kopfhörern ebenfalls.

ANC & AUX

Falls man mal ohne Strom dasteht, bieten die VMK20 die Möglichkeit, über ein 3,5 mm Klinkenanschluss betrieben zu werden. In der Regel ist das Ergebnis für diese Übertragungsart zufriedenstellen. Der AUX-Anschluss ist etwas leiser als die Bluetooth Übertragung. Valco selbst gibt an, dass Bluetooth besser klingen sollte als AUX, da hier die DSP-Einstellungen von Kesti greifen und bei Klinke nicht. Ich konnte aber abseits der Lautstärke keine gravierenden Unterschiede feststellen.

Valco bewirbt natürlich auch ANC kräftig. Das geht so weit, dass man ANC immer aktiviert haben sollte, außer man befindet sich ohnehin in einem leisen oder stillen Raum. Nach Meinung von Valco, erzielt man die besten klanglichen Ergebnisse mit aktiviertem ANC. Dem möchte ich leicht widersprechen.

Zwar ist die ANC-Implementierung nicht schlecht, aber auch nicht so gut, wie beispielsweise bei Sony oder sogar Mu6. Gerade in den Höhen wird nicht so viel gefiltert, wie ich es gerne hätte. Mitten und Tiefen werden dafür gut abgefrühstückt. Eine Aktivierung von ANC greift auch etwas in die klangliche Abmischung ein.

Pairing

Einen Kopfhörer mit dem Smartphone zu verbinden, ist heutzutage kein Hexenwerk mehr. Auch Valco geht den einfachen Weg. Wenn man die Power-Taste nach dem Starten gedrückt hält, wechselt der Kopfhörer in den Pairing-Mode. War das Gerät bereits verbunden, findet es seinen Host auch selbstständig wieder.

Begleitet wird das Ganze von einer englischen Sprachausgabe – aber anders als normalerweise. Statt einer weiblichen Stimme, oft mit asiatischem Akzent, kommt bei den VKM20 eine tiefe bärenartige Männerstimme zum Einsatz. Klasse.

Die Steuerung der Kopfhörer ist denkbar einfach. Da Valco nicht auf Touch setzt, sondern noch auf die üblichen Hardwarebuttons, kennt man die Belegung bereits von den meisten anderen Herstellern.

  • MFB-Button fünf Sekunden gedrückt halten: Einschalten
  • MFB-Button 7 Sekunden gedrückt halten: Ausschalten
  • MFB-Button einmal drücken: Pause/Play
  • MFB-Button zweimal drücken: Voice Assistant
  • MFB-Button einmal drücken, bei Anruf: Annehmen/Auflegen
  • MFB-Button gedrückt halten, bei Anruf: Ablehnen
  • Plus-Button einmal drücken: Lautstärke anheben
  • Plus-Button zwei Sekunden gedrückt halten: nächster Titel
  • Minus-Button einmal drücken: Lautstärke verringern
  • Minus-Button zwei Sekunden gedrückt halten: vorheriger Titel
  • ANC-Button einmal drücken: aktivieren/deaktivieren

Grundsätzlich bietet die Steuerung alles, was man braucht und integriert sogar eine rudimentäre Telefonbedienung. Da Valco ein sehr kleines Unternehmen ist und Softwareentwicklung recht teuer, wundert es nicht, dass es keine App gibt. Somit fallen etwaige Softwareupdates oder Anpassungen der Bedienung flach.

Sprachqualität der Valco VMK20

Mit den Valco VMK20 kann man telefonieren. Das ist nicht ganz selbstverständlich im Over-Ear Bereich. Für die Geräuschunterdrückung bei der Aufnahme, setzt man auf cVc 8.0. cVc ist ein zweischneidiges Schwert und funktioniert manchmal sehr gut, manchmal ist der Effekt aber auch vernachlässigbar.

Gespräche mit den VMK20 lassen sich jedoch recht angenehm führen. Hohe Qualität hat die eigene Stimme zwar nicht, aber sie ist trotzdem klar verständlich und einigermaßen natürlich. cVc scheint ordentlich zu greifen, denn auch der Gesprächspartner weiß von einem einigermaßen ruhigen Umfeld zu berichten. Sehr laute oder hochtonige Störgeräusche gehen dann aber, wie üblich, doch durch und werden kaum gefiltert.

Gut sieht es auch mit der Reichweite aus. Sich in der Wohnung weitestgehend frei zu bewegen sollte kein Problem sein, da die VMK20 auf ca. 20 Metern stabil die Verbindung halten.

Akkuleistung

Valco VMK20 Test opener Kesti

Zwar lässt sich der Valco VMK20 auch ohne geladenen Akku über den Klinkenanschluss betreiben, die Idee eines Wireless Over-Ears ist aber doch die Verwendung ohne Kabel. Dafür wurde ein recht üppiger 1050 mAh Akku eingebaut. Dieser soll den VMK20 ganze 45 Stunden bei aktiviertem ANC bei Laune halten und immerhin 20 Stunden während eines Telefonats.

Nach dem Test weiß ich nun, dass bei 50 % Lautstärke, samt aktiviertem ANC über 40 Stunden drin sind. Deaktiviert man ANC doch, so steigt die Laufzeit natürlich noch weiter.

Wer die Lautstärke erhöht, muss mit einer kürzeren Akkulebensdauer haushalten. Bei ca. 80 % muss man ca. 3-5 Stunden weniger einplanen. Für lange Flüge, Autofahrten oder einfach nur als Begleiter über mehrere Tage ohne direkte Lademöglichkeit, eignen sich die Kopfhörer definitiv.

Aufgeladen wird der Kopfhörer dann über USB Type-C, hierfür muss man ca. 2,5 Stunden einrechnen. Je nach Netzteil gewinnt oder verliert man bis zu einer halben Stunde. Laut Valco wird ein 5V Ladegerät mit 1,5 – 2 Ampere empfohlen.

Testergebnis

Getestet von
Max Drechsel

Valco hat uns in diesem Test überrascht, uns mehrmals zum Lachen gebracht und dann wieder überrascht. Die Finnen, die auf chinesische Hardware setzen, haben ein paar Kopfhörer kreiert, die viele Qualitätsansprüche erfüllen und von denen sich der ein oder andere chinesische Hersteller gerne eine Scheibe abschneiden kann.

Doch nach einer finnischen Sauna kommt die eisige Abkühlung. Es ist nicht alles perfekt, für die 170 €, die aufgerufen werden. Gerade bei der Haptik könnte man noch nachlegen, eine Trageerkennung fehlt, es gibt kein Touchfeld und natürlich auch keine App für extra Features. ANC dürfte für viele Nutzer gute Ergebnisse erzielen, kann aber nicht ganz mit der Konkurrenz von beispielsweise Sony mithalten. Dafür gibt es mit aptX-HD einen hochwertigen Codec, der die Verluste bei der Übertragung eindämmt.

Summa summarum sind die Valco VMK20 aber hervorragende Kopfhörer, die vorwiegend mit viel Humor vermarktet werden, was die Firma an sich schon sympathisch macht. Greift man zu den Valco Kopfhörern, macht man soundtechnisch nichts falsch und erhält einen Alleskönner mit schicker Optik. Daher spreche ich hier ein deutlich eine Kaufempfehlung aus.


Gesamtwertung
87%
Design / Verarbeitung
90 %
Tragekomfort
85 %
Soundqualität
90 %
Sprachqualität
80 %
Akkuleistung
95 %
Preis / Leistung
80 %

Preisvergleich

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