Das Vernee Apollo wurde bereits Anfang des Jahres 2016 angekündigt. Was dann jedoch folgte, war eine Lite Version des Apollo, das Vernee Thor und das Vernee Mars. Anfang 2017 ist es nun soweit und Vernee veröffentlicht das langerwartete Flagship. Das Vernee Apollo ist mit einem Helio X25 Prozessor, einem Display mit 2K Auflösung, 4/64GB Speicher und einer 21 Megapixel Kamera ausgestattet. Vernee ist bekannt für qualitativ hochwertige Smartphone mit Fokus auf Standardfunktionen ohne viel Schnick Schnack. Ob die Erfolgsgeschichte des jungen Herstellers weitergeht, haben wir in diesem ausführlichen Testbericht zum Vernee Apollo überprüft.

Design und Verarbeitung

Das Vernee Apollo ist 152mm lang, 75,5mm breit und 9,7mm dick. Durch die konische Form ist das Apollo in der Mitte dicker als außen und liegt sehr gut in der Hand. Mit einem Gewicht von 185g ist es nicht das leichteste 5,5 Zoll Smartphone, aber auch nicht störend schwer. Die Ränder links und rechts zum Display sind mit 3mm gering gehalten und das Vernee zählt noch zu den kompakten 5,5 Zoll Handys. Eine einhändige Bedienung ist je nach Größe der Hand noch möglich. Das Vernee Apollo besteht bis auf die Vorderseite fast vollständig aus Aluminium. Das Full-Metal Gehäuse wird nur oben und unten durch jeweils eine nicht spürbare Antennenlinie durchbrochen. Auch Power-Knopf und Lautstärkeregler bestehen aus Metall, sitzen an der rechten Außenseite sehr sauber im Gehäuse und verfügen über einen perfekten Druckpunkt.

Anstatt der typischen Android Sensor Tasten ist das Vernee Apollo mit On-Screen-Buttons ausgestattet. Dies hat den klaren Nachteil, dass der untere Teil des Displays meistens durch diese Knöpfe belegt ist. Ein Vorteil wiederum ist, dass man die Tasten im Optionsmenü nach Belieben anpassen kann. Eine Benachrichtigungs-LED leuchtet angenehm hell und in blauer Farbe oben links über dem Display. Die Kamera ragt einen Millimeter aus der Rückseite hervor und befindet sich neben einem Dual-Tone LED Blitz und dem Fingerabdrucksensor. Der Fingerabdrucksensor verrichtet im Praxiseinsatz gute Arbeit. Das Vernee Apollo kann direkt aus dem Stand-By innerhalb von einer Sekunde nach Auflegen des Fingers aufgeweckt werden. Die Genauigkeit liegt bei 7/10 erfolgreichen Versuchen.

 

In das Dual-SIM Handy Vernee Apollo können eine Micro-SIM und eine Nano-Sim gleichzeitig über 2 verschiedene Simkarten-Einschübe eingelegt werden. Alternativ kann man den Speicher um 128GB mit einer Micro-SD erweitern, hierfür wird in den Nano-SIM-Slot die Micro-SD eingelegt. Der 3180mAh starke Akku kann leider nicht einfach gewechselt werden. Das Apollo Smartphone verfügt an der Unterseite über einen zeitgemäßen USB-Type-C Anschluss. Im Gesamten ist das Vernee Apollo sehr gut verarbeitet und auch das zeitlose Metall-Design gefällt uns gut. Der kleine Hersteller Vernee muss sich in Punkto Verarbeitung und Design keineswegs vor Xiaomi oder LeEco verstecken. Das Apollo ist ein schönes, noch handliches und vor allem hochwertiges Smartphone geworden.

Display

Das IPS Display des Vernee Apollo löst mit 2560 x 1440 Pixel auf und bringt es damit auf enorme 534 Pixel pro Zoll. Mit dem 2K-Display setzt Vernee auf eine Marketing-Strategie, die man eigentlich nur von Smartphone-Giganten wie Samsung kennt. Für einen kleinen Hersteller wie Vernee macht ein 2K Display leider nicht wirklich viel Sinn. Einzig Leute, die in die Welt der Virtuellen Realität einsteigen wollen, bietet der extrem hochauflösende Panel einen Vorteil. Bei der normalen Verwendung ist schlichtweg kein Unterschied zu einem herkömmlichen FullHD-Display wahrnehmbar. Bei der Akkulaufzeit und Performance wirkt sich die hohe Auflösung dann jedoch negativ aus, dazu nachher aber mehr.

Einzelne Bildpunkte sucht man auf dem Vernee Apollo vergebens. Die Lesbarkeit im Freien ist selbst bei direktem Sonnenlicht noch gut und die Blickwinkel sind IPS-typisch sehr stabil. Der Kontrast ist ausreichend hoch und die Farbwiedergabe im Standard akkurat. Im Optionsmenü kann man mit der Mediatek-App „Miravision“ das Display nach Belieben nachjustieren und den individuellen Vorlieben anpassen. Die automatische Helligkeitsregulierung funktionierte im Test fehlerfrei und das Vernee Apollo kann sowohl sehr hell als auch sehr wenig leuchten. Ein 5-Punkt Touchscreen kommt im Vernee Apollo zum Einsatz und funktioniert ebenso schnell wie genau. Verzögerungen bei Eingaben und Ungenauigkeiten gab es keine. Vor Kratzern schützt speziell gehärtetes Dragontrail Glas. Der Verzicht auf 2.5D Glas störte haptisch nicht wirklich, ein Kunststoffband sorgt für einen reibungslosen Übergang zwischen Display und Metallgehäuse.

Leistung und Betriebssystem

Das Vernee Apollo läuft derzeit noch mit Android 6, ein Android 7 Update ist aber angekündigt und Vernee hat diese Ankündigung bereits beim Vernee Mars wahrgemacht. Das Android System ist nahezu unverändert und Fans von Stock/Vanilla Android werden sich umgehend wohlfühlen. Vernee verzichtet sogar auf die Standard-Google Garde (Gmail, Youtube,…). Man kann sein System also über den Google Playstore nach Belieben anpassen. Schwerwiegende Bugs oder Fehler konnten wir in 10 Tagen Nutzung nicht feststellen. Updates werden automatisch auf das Handy übertragen und die deutsche Sprache steht ohne Einschränkungen ab Werk zur Verfügung. Unsere Systemversion war im Test „Apollo_20161223“ und wurde von uns an Weihnachten aktualisiert. Das System lief in der gesamten Testphase sehr flüssig und schnell ohne Abstürze.

Das Vernee Apollo würde zwar gerne einen auf Leistungsbolide machen, in der Praxis ist das Handy aber für ein 2K Display untermotorisiert. Der Helio X25 Prozessor ist ein höher getakteter X20. Aufgeteilt sind die 10 Kerne in vier ARM A53-Kerne à 1,4 GHz, vier Kerne mit 2 GHz und zwei A72-Kerne mit maximal 2,5 GHz Leistung. Unterstützt wird der Prozessor von einer Mali-T880 GPU und ganzen 4GB RAM. Auch 64GB Speicher sind für ein leistungsstarkes Smartphone angebracht und gut bedacht. Die RAM-Geschwindigkeit fällt mit 6GB/s gut aus, ist jedoch von anderen Flagships noch deutlich entfernt. Die Lese/Schreibgeschiwndigkeit des internen Speichers ist mit 174/137 MB/s ausreichend schnell.

Leider ist die GPU zu schwach, um anspruchsvolle 3D-Spiele flüssig auf dem 2K Display wiederzugeben. Spiele wie Asphalt 8, NOVA 3 oder Modern Combat 5 laufen selbst auf niedrigen Einstellungen nicht richtig flüssig. Die Systemperformance hingegen ist absolut auf Flagship Niveau und auch das Hitzemanagement geht noch in Ordnung. Nach 30 Minuten Gaming erhitzt sich das Apollo auf knappe 38°C an der wärmsten Stelle. Dies ist spürbar aber nicht unangenehm. Die Benchmarkergebnisse fallen durch die Bank gut aus. Wem es um reine Leistung geht, der ist im Preisbereich mit einem Xiaomi Mi5 oder einem LeEco Le Max 2 jedoch wesentlich besser beraten (Snapdragon 820). Dafür ist das Apollo aber out-of-the-box nutzbar und muss nicht erst aufwändig geflasht werden.

Kamera

Das Vernee Apollo verfügt über eine 21 Megapixel Hauptkamera mit einer f/2.2 Öffnung. Der verwendete Sony IMX230 Sensor wird zwar im April schon 2 Jahre alt, sorgt im Apollo jedoch für die bislang beste Kameraperformance beim Hersteller. Bei guten Lichtverhältnissen lassen sich schöne Fotos mit vielen Details schießen. Sobald weniger Licht zur Verfügung steht, beginnen die Bilder sehr schnell stark zu rauschen. Die Qualität der Aufnahmen lässt sich mit einem Le Max 2 vergleichen, von einem Xiaomi Mi5 ist man jedoch noch entfernt. Für Videoaufnahmen steht eine elektronische Bildstabilisierung zur Verfügung und diese reduziert die Wackler deutlich. Videos können maximal in 4K mit 27FPS aufgenommen werden. Die Qualität der Aufnahmen überzeugt, einzig eine leichte Artefakt-Bildung trübt das Gesamtbild. Der Autofokus braucht manchmal seine Zeit und auch der Weißabgleich ist nicht immer auf Anhieb richtig. Die Auslösezeit ist kaum spürbar.

Die Frontkamera ist mit 8 Megapixel und einer f/2.4 Öffnung angegeben. Für diese guten Werte sind die Aufnahmen nicht sonderlich gut. Selfies sind meist verwaschen und unscharf, selbst bei sehr guten Lichtverhältnissen.

Konnekitvität und Kommunikation

Das Vernee Apollo funkt auf allen bekannten 2G, 3G und 4G (LTE) Frequenzen, die in Deutschland benötigt werden. O2 und Vodafone Kunden kommen also auch außerhalb von Städten voll auf ihre Kosten und können 4G Internet problemlos nutzen. Beim Netzempfang liegt das Apollo im Durchschnitt. Die Gesprächsqualität überzeugt mit sauberer Stimmübertragung und auch der Anrufer wird klar und deutlich verstanden. Der Freisprecher erzeugt ein leichtes Echo und auch Umgebungsgeräusche werden leicht mitübertragen.

Ein zeitgemäßes Dual-Band WIFI Modul (2,4 + 5GHz) sorgt für schnellen und weitreichenden WLAN-Empfang. Absolut nicht zeitgemäß ist hingegen das alte Bluetooth 4.0 Protokoll. Nichtsdestotrotz klappte die Verbindung gut, wobei sich das Gerät nicht wieder automatisch mit dem Auto koppelte. Ich musste das Gerät bei jedem Einsteigen nochmal zum Koppeln auffordern. Der interne Lautsprecher übersteuert ab mittlerer Laustärke unangenehm, ist frei von Tiefen und kann im Ganzen nicht überzeugen. Für Klingeltöne und Benachrichtigungs-Sound reicht dieser aus, zum Musikhören ist er aber völlig ungeeignet. Die Position des Lautsprechers ist auch nicht sonderlich gut gewählt, beim Zocken mit zwei Händen verdeckt man diesen regelmäßig. Schließt man Mittelklasse Kopfhörer an den Klinkenanschluss an, kann man Musik in guter Qualität genießen.

An Sensoren sind neben den 3 Standard-Sensoren (Beschleunigungs-, Helligkeits- und Näherungs-Sensor) auch noch eine Gyroskop- und ein Kompass-Sensor verbaut. Der Gyroskop-Sensor sorgt für die problemlose Nutzung von VR Brillen und hier zeigt auch das 2K Display seine Stärken. Der Kompass-Sensor ist eine ideale Unterstützung für die Navigation und Vernee zeigt beim GPS Empfang absolute Klasse. Die Position wird schnell und auf 4-5m genau bestimmt. Bei der 150km langen Teststrecke von Würzburg nach Heidelberg kamen alle Ansagen auf den Punkt und es gab nie Abweichungen vom Kurs. Auch die Fußgängernavigation klappte im Test vorbildlich.

Akkulaufzeit

Das Vernee Apollo verfügt über einen 3180 mAh starken Akku und die Kapazität können wir so bestätigen. Aufgeladen wird das Handy mit Mediatek Pump-Express Quick-Charge von 20 auf 80% innerhalb von 1 Stunde. Das Handy wird während dem Ladevorgang spürbar warm, aber nicht heiß. Voll aufgeladen ist das Akku nach 1 Stunde und 40 Minuten. Eine Stunde Full-HD Youtube Streaming über WLAN verbraucht 17% Akku, wobei Vernee hier noch etwas optimieren muss, denn die Prozente fallen von 50% auf 0% schneller als von 100 auf 50%. Im PCMark Akkubench brachte es das Handy bei mittlerer Displayhelligkeit auf 5,5 Stunden Laufzeit. Das Vernee schaffte es an den meisten Tagen auf 3 Stunden DOT (Zeit mit eingeschalteten Display) musste aber auch gelegentlich schon abends um 8 Uhr an die Steckdose. Dies ist vermutlich dem hochauflösenden 2K Display geschuldet. Zum Vergleich bringt es das Xiaomi Mi5 im PCMark Akkutest auf die doppelte Laufzeit (12 Stunden). Intensiv-Nutzer sollten sich nach einem anderen Handy umsehen oder müssen zwischendurch kurz nachladen. Alle Otto-Normal Nutzer werden es mit dem Vernee Apollo durch den Tag schaffen.

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Fazit und Alternative

80% SUPER

Das Vernee Thor und das Vernee Apollo Lite konnten im letzten Jahr einschlagen wie eine Bombe. Betrachtet man das Vernee Apollo als Upgrade zum Apollo Lite, so zeigt sich eine Verbesserung lediglich im Hinblick auf Kamera und Display. Auch der 64GB große interne Speicher ist natürlich willkommen. Auf der anderen Seite ist die Akkulaufzeit des Apollo etwas schlechter und die Spieleperformance bleibt trotz einem auf dem Papier stärkeren Prozessor unverändert. Nüchtern betrachtet ist der Unterschied in nahezu allen Kategorien zu einem LeEco Le Max 2 oder einem Xiaomi Mi5 sehr deutlich spürbar. Der klare Vorteil beim Vernee Apollo liegt darin, dass man das Smartphone ohne weitere Softwareanpassung direkt nach Erhalt in Betrieb nehmen kann. Dafür bekommt man etwas weniger Leistung, die sich insbesondere beim Gaming und der Akkulaufzeit bemerkbar macht.

Im Großen und Ganzen bleibt Vernee auf einem guten Kurs und liefert ein gelungenes Smartphone, das in allen Bereichen ohne grobe Fehler auskommt. Der schlechte Lautsprecher, die durchschnittliche Akkulaufzeit und die schwache Selfie Kamera sind die Hauptkritikpunkte am Apollo. Ansonsten liefert das Handy ein durchweg gutes Ergebnis.

  • Verarbeitung und Design 90 %
  • Display 100 %
  • Betriebssystem und Performance 70 %
  • Konnektivität und Kommunikation 80 %
  • Kamera 80 %
  • Akkulaufzeit 60 %

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40 Kommentare zu "Vernee Apollo Testbericht"

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Kai
Gast
Kai

Habe das Apollo jetzt seit zwei Wochen in Nutzung und bin recht überzeugt. Akkulaufzeit ist ok für ein 5,5 Zoll Display (hält ca. 1,5 Tage). Die Bedienung ist flüssig, mit dem Systemupdate dieser Woche ist der Fingerabdrucksensor erneut verbessert worden, unlock erfolgt nun direkt (keine Verzögerung). Hearthstone (einziges Spiel) läuft durchgehend flüssig. LTE /Netzemfpang einwandfrei. Durchweg ein gutes Gerät. Natürlich wird es bei aufwändigen Spielen warm, es hat ein riesiges 2k-Display und viel Rechenleistung, wo soll die Abwärme denn bitte hin wenn nicht an die Rückseite:D Wohlgemerkt ist es nicht störend heiß, sondern einfach nur warm. Quickcharge klappt auch gut, es gibt keinen wirklichen Kritikpunkt. Einzig das Angebot an Bumpern lässt zu wünschen übrig (bei gearbest gibt es einen einzigen). Habe mir also ein Kunstlederetui bestellt. Hatte vorher ein Cubot X17S, Leistung war auch dort beim Surfen, Chatten etc. vollkommen ok, lediglich bei Hearthstone kam es an seine Grenzen.

Henrik Schrauth
Gast
Henrik Schrauth

Sind die Fehler bei den 3D-Spielen behoben, oder sollte ich mir das Apollo Lite holen?

Wolfgang Porcher
Gast
Wolfgang Porcher
Qualität scheint ja sehr gut zu sein, laut Tester, und das Wesentliche bei jedem Smartphone oder Tablet, bei hellen Lichtverhältnissen wegen der hohen Auflösung immer noch gut lesbar, was bei teureren Geräten oft nicht der Fall ist (ab ins Dunkle). Doch was nützt das alles, wenn da nur China Service ist. Es wäre schön, wenn bei der Bewertung das mit einfließen würde und auch besser in den Tests durchleuchtet wird. ebenso sollte aus meiner Sicht mehr gepunktet werden was die Sonnenlichtlesbarkeit betrifft. Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit Elephone (europa Support obendrein noch eingestellt) und Cube (hat wohl gar keinen EU support) gemacht und das reicht mir. Für mich Primär wichtig: Support Europa, Lesbarkeit bei Sonnenlicht, 2G,3G und 4G LTE auch Deutschlandweit, OTG, OTA , Gutes GPS , Gutes Wlan. Spiele sind besser auf dem Tablet aufgehoben, Kamera ? – nie wird ein Smartphone mit ihrem digital zoom an eine… Read more »
Ole
Gast
Ole
Habe das Apollo jetzt 4 Tage getestet und habe mir irgendwie mehr versprochen. Werde vorerst mein Xiaomi Redmi Note 3 Pro international weiter nutzen. Zum Apollo: Es ist mir zu schwer und zu dick. Die Kamera ist momentan keinen deut besser als die in meinem Redmi. Es läuft alles irgendwie nicht so richtig flüssig, und Spiele schon gar nicht. Ich mag keine Onscreen-Tasten, das habe ich mal wieder nachdrücklich gemerkt. Das Handy wird auf der Rückseite recht warm. Das letzte OTA Update vom 23.12.16 hat den Sicherheitspatch von Juni 2016 (!!) drauf. Der Akku ist mir zu schwach, das Handy schafft bei meiner Nutzung keinen ganzen Tag, gestern musste es um 17.00 Uhr an die Dose. Insgesamt sehe ich keinen für mich persönlich relevanten Fortschritt zu meinem Redmi, eher teilweise Rückschritte. Außerdem habe ich MIUI schätzen gelernt. Ich hatte letztes Jahr bereits das Thor und das Apollo Lite getestet, und… Read more »
Knut
Gast
Knut

Leider hat ja vernee.de den Vertrieb eingestellt. Weiß jemand zufällig, wo man das Apollo in Deutschland mit Garantie und Support erwerben kann? Ich möchte das Smartphone nicht direkt in China oder bei einem chinesischen Händler bestellen. Ich hatte mir letztes Jahr über Ebay das Apollo Lite bestellt. Nach einer Woche ging es aus und nicht wieder an. Konnte es zum Glück wieder zurück geben. So etwas wäre bei einer Direktlieferung aus China wahrscheinlich nicht möglich und die Kohle wäre weg.

Max
Gast
Max

Hallo, passen Hüllen vom Apollo lite auch für das Apollo?

Cherico
Gast
Cherico

Das Apollo hat die Maße 152 x 75.6 x 9,3 – das Apollo Light 152 x 76.2 x 9.2 (laut offizieller Homepage). Sie haben also ganz geringfügig unterschiedliche Maße und somit passt die Hülle wahrscheinlich nicht.

Kai
Gast
Kai

Danke für den Test! Klar ist man leistungstechnisch mit einem Le Max 2 besser beraten, kostet aber ja auch (mehr als) das doppelte.. Werde das Handy in den nächsten Tagen erhalten und mich dann nochmal melden. Hat jemand bereits Hitzeprobleme beim Aufladen und gleichzeitigen Spielen / HD-Streamen beobachtet?

André
Gast
André

Wieso soll das le max 2 das doppele kosten wie das apollo? Meiner meinung nach ist es im moment sogar günstiger als das apollo und dafür sogar in den meisten bereichen besser.

Michael
Gast
Michael

haben die im Vergleich zum lite jetzt endlich die Hitze beim Aufladen im Griff?

dee jay
Gast
dee jay

würdet ihr als gesamtpaket eher das vernee apollo oder das zte axon 7 empfehlen? lg, dj

Cherico
Gast
Cherico

„… hierfür wird in den Nano-SIM-Slot die Micro-SD eingelegt …“

Bedeutet das, dass man, wenn man eine Micro SD verwendet, man nur mehr eine Micro-SIM nutzen kann? Also keine Nano-SIM + Speicherkarte sondern nur Micro-SIM + Speicherkarte?

Sven.f
Gast
Sven.f

Naja wenn es wie das vernee Apollo lite ist dann gute Nacht…

Henning
Gast
Henning

Warum sparst du dir nicht einfach so einen sinnlosen Kommentar! Oder begründe deine Meinung wenigstens.

Jonas
Gast
Jonas

Interessantes Gerät.
Schade nur, dass ihr in eurem Test gar nicht auf die VR tauglichkeit eingeht. Das Smartphone wird ja extra als VR Smartphone verkauft. Kann man davon ausgehen, dass auch VR Material nicht zufriedenstellend läuft, wenn das handy schon mit ’normalen‘ 3D Szenen seine Probleme hat?
Ich bin zwischen dem Umi Z, und dem Vernee hin und her gerissen.
VR hat mich schon immer interessiert, und da reizt mich natürlich das Apollo.

Kollos
Gast
Kollos

nimm das umi z, das vernee apollo hat viel zu viele macken

Joscha Becking
Editor

Wir haben das Handy natürlich mit einer VR-Brille getestet. Es läuft soweit alles gut. VR-Inhalte sind prinzipiell nicht anspruchsvoller für das Handy, da das Smartphone den Bildschirm lediglich in zwei Hälften aufteilen und an die runde Form der Linsen anpassen muss.

Cherico
Gast
Cherico

Gibt es einen gravierenden, deutlich erkennbaren Unterschied, ob man nun ein Smartphone mit einem Full-HD Display verwendet oder 2K für VR-Inhalte?

dragon-tmd
Gast
dragon-tmd

Nein, schon gar nicht beim Display des Apollo 😀

Jonas
Gast
Jonas

Danke für deine schnelle Antwort.
Das macht die Entscheidung nur nicht gerade einfacher..
Im Test redet ihr ja von einer App, um das Display zu Konfigurieren. Wäre es möglich, das Display damit im Normalen Betrieb für bessere Performance auf Full HD laufen zu lassen, und bei einer VR Session dann umzustellen?

Cherico
Gast
Cherico

Würde mich jetzt auch sehr interessieren, was man mit dieser App (Miravision?!?) so einstellen kann?

Nachdem ich mein LeEco Le Max 2 durch einen missglückten Root-Versuch wohl geschrottet habe, bin ich am überlegen, ob ich mir nochmal dieses kaufen soll oder eben ein anderes Gerät.

Das Apollo hat recht ähnliche technische Daten (Betonung liegt auf „ähnliche“, nicht dieselben!), aber einen größeren und auch erweiterbaren Speicher! Noch dazu kann man Micro und Nano SIM verwenden und man braucht es nicht rooten (Gefährlich!!), um es mit kompletter deutscher Sprache nutzen zu können!

dragon-tmd
Gast
dragon-tmd

Miravision ist Bestandteil der Firmware von MTK/Android. Die Einstellungen dort (Sättigung, Kontrast, Farbtemperartur) haben nur sehr geringen Einfluss auf die Darstellung.

limdul
Gast
limdul

@cherico falls du das Max2 verkaufen willst, gib Bescheid. Vielleicht bekomm ichs ja wieder zum laufen.

Oliver
Gast
Oliver

Was sagt ihr den zum klang des players ueber. Kopfhoerer? Mein zopo 988 ist hier grottig? Hoere meist ueber deezer. Ist genau so schlecht

Silas
Gast
Silas

Hallo,

es hat aber kein kabelloses aufladen oder?

Wenn es das hätte, dann wäre es echt ne bessere Alternative zum P9000.

Manu
Gast
Manu

der Akku ist ziemlich schlecht, nach 3,5 on screen ist fertig… Das Teil kann man also getrost als gescheitert wegtun..sorry. Dann lieber etwas mehr Geld ausgeben und ein Zug Z 2 Pro zulegen

Kamifox
Gast
Kamifox

Sorry aber das Apollo Lite hält den Akku bedeutend besser als z.B mein altes S4 ..
Das Handy ist echt gut . wenn dein Akku schlecht ist, ist das ein Einzelfall.

Alex
Gast
Alex

Ist gelogen,test besagen das Gegenteil

Ralf
Gast
Ralf

Wo ist das Argument, was die Behauptung ersetzt?
Sachlichkeit wäre schön. Kompetenz auch…

Axel
Gast
Axel

Ganz schön große Klappe Alex. Irgendwelche Tests zitieren und User mit Praxis Erfahrung als Lügner bezichtigen. Bei mir hält der Akku überdurchschnittlich lange durch. Bei meinem Profil schaffe ich auch mal zwei Tage ohne Aufladen.

Huckeduster
Gast
Huckeduster

Hammer Teil. Doch mir in der großen Version klar zu teuer.
Aber ich werde mir das Apollo Lite, welches ja ab 20.06.16 verschickt werden soll, mal ansehen. Die Specs des Vernee Apollo Lite reichen mir eigentlich bei weitem hin und vom Preis liegt es an meinem selbstgesetzten oberen Limit von €200,-! Zudem kommt man mit dem Helio X20 und einem 3200er Akku gut, verdammt schnell und, vom Gewicht her, auch leicht über den Tag. 😉

Manu
Gast
Manu

stimmt nicht… der Akku ist ziemlich übel, ich denke es liegt am Helio, Deck Core ist sowieso unnütz

Alex
Gast
Alex

Der Helio p20 ist verdammt effizient.Selbst ein 2500mpa Akku reicht aus um über den Tag zu kommen.4000 ist mehr als ausreichend

Rosebud
Gast
Rosebud

Laut einem Mitarbeiter bei Gearbest wird Band20/800Mhz unterstützt…

Hwinz
Gast
Hwinz

Kann eigentlich bei den on screen tasten eingestellt werden auf welcher Seite die Zurücktaste ist?

RKO
Gast
RKO

Ja – es gibt verschiedene Sets an Anordnungen

Björn Benner
Gast
Björn Benner

Ja kann man einstellen

Derngem
Gast
Derngem

Hab ich mich auch lange gefragt. Geht mit dem Xposed Modul Gravity Box.

Mr.Lon
Gast
Mr.Lon

….steht und fällt mit dem Band 20!

Klar, geht auch ohne, da ihr Nerdies ja alle in irgendwelchen Ballungsgebieten rumhockt…..aber ein Super Handset sollte alle Bänder abdecken.

So, dann wollen wir mal hoffen, das uns unsere gelben Freunde nicht wieder mit bloßen Specs blenden wollen 😉

Björn Benner
Gast
Björn Benner

Deckt alle Bänder ab. Akku auch gut, habe bei intensiver Nutzung ne Laufzeit von 7 Stunden.Dank Schnelladefunktion hat man nach kurzer Ladezeit wieder genug Akku um weiterzumachen. Aber klar für en Tagesausflug in die Wildnis is der Akku zu klein da bitte ne Powerbank mitnehmen.

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