Xgimi Mogo (Pro): Portabler HD-Beamer mit Android auf Indiegogo

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Mit einem zugegebenermaßen ziemlich coolen Video stellt der chinesische Projektor-Hersteller Xgimi den portablen Beamer Mogo vor. Dieser kommt in zwei verschiedenen Versionen – am interessantesten ist wohl der Mogo Pro, der für gerade einmal 399 Dollar ein echtes Full HD Videobild verspricht. Das in Kombination mit Android TV klingt nach einem interessanten Deal!

Xgimi Mogo und Mogo Pro: Gemeinsamkeiten

Bevor wir auf die sehr wenigen Unterschiede der beiden Versionen eingehen, klappern wir erst einmal die Gemeinsamkeiten ab.

Design & Funktionen

Der Xgimi Mogo (Pro) ist ein portabler Beamer, der sowohl mittels des integrierten Akkus, als auch einer Stromquelle betrieben werden kann. Der Formfaktor erinnert hier weniger an einen Beamer als an einen Bluetooth-Lautsprecher. Und tatsächlich – die Audiotechnik wird von harman/kardon geliefert (was nicht mehr so besonders klingt, wenn man einfach den Namen der neuen Mutterfirma nennt: Samsung).

Der Xgimi Mogo (Pro) ist also komplett für den Einsatz unterwegs ausgelegt. Einfach irgendwo draußen den Beamer einschalten, mit dem Handy einen WLAN-Hotspot einrichten und dann über das Android TV System einen Film starten. In der Theorie ziemlich cool – wie das in der Praxis klappt, wird sich noch zeigen.

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Das Android TV Betriebssystem

Android TV als Betriebssystem kennen wir bereits von der Xiaomi TV Box S (Testbericht) oder vergleichbaren Boxen. Es hat sich mit der Zeit gut entwickelt und kommt auch auf Smart TVs diverser Hersteller zum Einsatz.zwn880nr6ztzccjkkwll

Zusammen mit der riesigen Auswahl an Apps und Spielen, die direkt über den Router gestartet werden können, ist auch der Google Assistant mit an Bord. Den kriegen wir auch im Trailer auf Indiegogo zu sehen. Netflix-Serien oder YouTube-Videos lassen sich per Sprachbefehl starten und auch steuern.

In das Android-System ist natürlich auch ein Chromecast eingebaut, Fotos aus der Smartphone-Galerie lassen sich also mit einem Klick auf dem Beamer anzeigen.

Xgimi Mogo und Mogo Pro: Unterschiede

pk3fzwughnaoohlb9twpDie Unterschiede der beiden Modelle sind eigentlich schnell erklärt: Auflösung und Helligkeit. Besonders letzteres könnte für den “kleinen” Mogo aber ein Dealbreaker sein: Da die meisten Menschen ihren Beamer nicht nur bei völliger Dunkelheit verwenden wollen, könnte die zusätzliche Helligkeit des Mogo Pro entscheidend dafür sein, ob man nun etwas erkennen kann oder nicht.

Insgesamt fällt beim Video-Trailer auf: Die meisten Shots sind bei völliger Dunkelheit gedreht und es gibt immer eine riesige Fläche, auf die man projizieren kann – ich persönlich nehme zu Dates meistens keinen zusätzlichen weißen Transporter mit, um “spontan” einen Film gucken zu können.

Aber egal, zurück zu den Fakten: Der Xgimi Mogo Pro hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln und eine Helligkeit von 250 ANSI, der normale Mogo löst mit 960 x 540 Pixeln auf und hat eine Helligkeit von 210 ANSI.

Unsere Einschätzung

Die Idee eines portablen Beamers mit Android TV und einem guten Lautsprecher gefällt uns sehr gut und der Preis ist für das auf dem Papier gebotene durchaus attraktiv. Wie gut das portable, “spontane” Konzept in der Praxis funktioniert, wird sich zeigen. Doch auch für den Hausgebrauch könnte dieser Beamer durchaus interessant sein.

Wie immer raten wir aber davon ab, Produkte über Indiegogo zu “kaufen”. Es hat sich immer bewährt, ein bisschen zu warten, die ersten Tests zu lesen und dann über einen bekannten Online-Shop zu kaufen. Dennoch – für die Mutigen haben wir hier die Crowdfunding-Kampagne verlinkt.
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