Xiaomi 12 Lite Test

Getestet von Lukas Winkel am
Firmware : MIUI 13.0.7.0
Bewertung: 85%
Vorteile
  • dünnes und leichtes Design
  • flüssiges und helles AMOLED Display mit 120Hz
  • top Verarbeitung
  • gute Kamera
  • Stereo-Lautsprecher
Nachteile
  • nur "Sometimes-On-Display"
  • keine wesentlichen Neuerungen zum Vorgänger
  • keine Speichererweitungung und Kopfhörer-Anschluss
  • Akkulaufzeit nur Durchschnitt
  • Chance auf Benachrichtigungs-LED vertan
  • zu teuer
Springe zu:
CPUSnapdragon 778G - 4 x 2,4 GHz + 4 x 1,8 GHz
RAM6 GB RAM, 8 GB RAM
Speicher128 GB, 256 GB
GPUAdreno 642L - MHz
Display 2400 x 1080, 6,6 Zoll 120Hz (AMOLED)
BetriebssystemMIUI - Android 12
Akkukapazität4.300 mAh
Speicher erweiterbar Nein
Hauptkamera108 MP + 8MP (dual) + 2MP (triple)
Frontkamera32 MP
USB-AnschlussUSB-C
KopfhöreranschlussNein
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
LTEJa - 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 32, 66, 38, 40, 41
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht173 g
Maße159,3 × 73,7 × 7,3 mm
Antutu517637
Benachrichtigungs-LEDNein
Hersteller
Getestet am18.09.2022

Traditionell bringt Xiaomi einige Monate nach dem Launch der Top-Serie eine Budget-Variante auf den Markt. Nach dem Xiaomi 12, dem Xiaomi 12x, dem Xiaomi 12 Pro sowie dem nur in China verfügbaren Xiaomi 12S Ultra, dürfen wir diese nun endlich testen. Das Smartphone trägt den Namen Xiaomi 12 Lite und beerbt damit das Xiaomi 11 Lite 5G NE, das wir Euch vor einem knappen Jahr vorgestellt haben. Auffällig ist beim Blick auf das Datenblatt direkt, dass sich am Prozessor nichts geändert hat. Auch sonst wirken die technischen Daten (mit wenigen Ausnahmen) eher wie ein Facelift des Vorjahres-Modells. Was für Ausnahmen das sind, wie das Gerät insgesamt performt und für wen dieses Smartphone das Richtige ist, lest Ihr in diesem Artikel.

Xiaomi 12 Lite 5G Smartphone Testbericht 11

Design und Verarbeitung

Mit dem Xiaomi 12 Lite wagt der Hersteller sich an eine neue Design-Sprache – zumindest neu für Xiaomi – das Poco F4 sieht zum Beispiel schon ähnlich aus. Das Smartphone kommt mit geraden Kanten, wie wir sie vom iPhone oder Nothing Phone kennen. Ob das gefällt, ist wohl eine Frage der Vorliebe, ich persönlich mag das kantige Design. Verfügbar ist das Gerät in Black, Lite Pink und Lite Green. Die grüne Variante haben wir auch im Test, in der Praxis tendiert die Farbe jedoch eher in Richtung Blau/Türkis. In jedem Fall sind alle Modelle auf der Rückseite mattiert. Das sorgt einerseits für einen besseren Halt, andererseits verhindert es die Sichtbarkeit von Fingerabdrücken nahezu vollständig.

Die Rückseite besteht aus Glas und auch starkes Kratzen mit einer Schere kann dem Material nichts anhaben, es scheint also definitiv gehärtet zu sein. Optisch orientiert sich die Rückseite am Vorgänger: links unten ist das Xiaomi Logo zu finden, rechts unten das CE-Zeichen sowie die üblichen Herstellerangaben. Die Kamera befindet sich weiterhin in einem herausstehenden Modul oben links im Gehäuse. Anstatt des 2×2 Designs finden wir bei diesem Modell jedoch eine große Linse oben, zwei kleinere links unten und rechts unten den Blitz sowie die Schrift “108MP” – eine Anspielung auf die Auflösung.

Der Rahmen des Xiaomi 12 Lite besteht aus Kunststoff. Er ist entsprechend nicht ganz so robust wie die Rückseite und hat während des Tests doch die eine oder andere kleine Macke abbekommen. Eine Schutzhülle ist hier also definitiv empfehlenswert. Die linke Seite des Rahmens ist komplett ohne Unterbrechung. Auf der rechten Seite finden wir oben zunächst die Lautstärkeregler und unterhalb davon die Power-Taste. Sämtliche Tasten haben einen angenehmen Druckpunkt und wackeln nicht im Gehäuse. Die Unterseite bietet Platz für einen Dual-SIM-Slot, ein Mikrofon, einen USB-C-Anschluss und einen Lautsprecher. Auf der Oberseite findet sich schließlich Platz für den charakteristischen Infrarot-Sender, einen weiteren Lautsprecher (der in Kombination mit der Hörmuschel und dem unteren Treiber als Stereolautsprecher inklusive Dolby Atmos funktioniert) und ein zweites Mikrofon.

Das Display bedeckt beinahe die komplette Front. An den Seiten und oben messen die Ränder ca. 3mm, unten sind 5mm Displayrand nötig. Unterbrochen wird das Panel oben in der Mitte von einer Punch-Hole. Oben sind links und rechts neben der Hörmuschel außerdem zwei LEDs im Rahmen untergebracht, die als Lichtquelle für Selfies im Dunkeln dienen. Auch, wenn die Hardware vorhanden wäre, ließ sich im Test keine Einstellung finden, diese LEDs als Benachrichtigungs-LED zu konfigurieren – schade. Der Fingerabdruckscanner zum Entsperren ist unter dem Display positioniert. Für meinen Geschmack etwas zu weit unten, dafür funktioniert er stets ohne Probleme und blitzschnell. Alternativ stehen natürlich auch Face-Unlock sowie diverse Pins/Muster zum Entsperren bereit.

Xiaomi 12 Lite 5G Smartphone Testbericht 12So kommt das Smartphone auf Abmessungen von 159 x 74 x 7,3mm und ein Gewicht von 173 Gramm. Damit ist es etwas dicker und auch schwerer als der Vorgänger. Dennoch liegt das Xiaomi 12 Lite angenehm in der Hand und lässt sich auch weitgehend einhändig bedienen. Die Verarbeitung des Gerätes ist durchweg hervorragend und kann den Vorgänger noch übertreffen. Nichts knarzt oder kann eingedrückt werden, Spaltmaße sind quasi nicht vorhanden und scharfe Kanten gibt es auch nicht.

Lieferumfang des Xiaomi 12 Lite

Xiaomi liefert mit dem 12 Lite alles nötige Zubehör mit, Überraschungen gibt es aber keine. Konkret besteht der Lieferumfang aus dem Smartphone, einer SIM-Nadel, einer Hülle, einem Kabel, einem 67 Watt Lade-Adapter und etwas Papierkram. Das Xiaomi 11 Lite 5G NE hatte zusätzlich noch einen USB-C auf AUX Adapter. Inzwischen dürfte aber kaum noch jemand einen solchen benötigen.

Xiaomi 12 Lite 5G Smartphone Testbericht 1

Display des Xiaomi 12 Lite

In diesem Bereich kann Xiaomi mit der ersten wesentlichen Änderung aufwarten. Die Auflösung des AMOLED Panels bleibt zwar gleich wie beim Modell aus dem letzten Jahr, allerdings ändert sich die Größe (minimal) und die Bildwiederholrate. Konkret bedeutet das eine Auflösung von 2400 x 1080 Pixel (FHD+) bei einer Diagonale von 6,55 Zoll (402ppi) und eine Bildfrequenz von 120Hz. Gerade letzteres bietet eine immense Verbesserung im Vergleich zum 11 Lite 5G NE, das in dieser Disziplin nur 90Hz erreichte. Allerdings sorgt auch das schon für ein wirklich flüssiges Bild. Der Unterschied dürfte folglich nur zu merken sein, wenn beide Geräte direkt nebeneinander liegen. Cool ist das Feature jedoch allemal. Wer lieber stromsparend unterwegs ist, kann selbstverständlich auch 60Hz in den Einstellungen auswählen.

Xiaomi 12 Lite 5G Smartphone Testbericht 14

Das Panel unterstützt die Wiedergabe der SRGB sowie DCI-P3 Farbräume, wobei nur ersterer mit 100% angegeben ist. Wie die DCI-P3 Abdeckung ist, lässt sich folglich nicht sagen. Auf jeden Fall ist dem Display eine gute und kräftige Farbwiedergabe zu bestätigen. Der Touchscreen erkennt Eingaben mit einer Abtastrate von 240Hz und es werden bis zu 10 Berührungen gleichzeitig erkannt. Das Display ist durch Corning Gorilla Glas 5 geschützt und folglich kratzfest.

Xiaomi 12 Lite 5G Smartphone Testbericht 13Der Praxistest ergibt eine gute Funktionalität. Mit einer Helligkeit von 720 Lux normal, bzw. 1000 Lux im Auto-Modus ist selbst bei direkter Sonneneinstrahlung die Ablesbarkeit gewährleistet. Die minimale Helligkeit liegt bei 2 Lux, im Dunkeln ist das Gerät also auch augenschonend zu gebrauchen. Fans von guter Bild-Qualität kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten. So kommt das Xiaomi 12 Lite mit einer HDR10+ Zertifizierung und selbstverständlich Widevine L1. Dem Gebrauch von Netflix, Amazon Prime Video, Disney Plus etc. in HD steht also nichts im Weg.

Display Helligkeit (in Lux) Einheit: Lux

Auf Seiten der Software hat sich das Smartphone im Vergleich zum Vorgänger nicht verändert. Weiterhin ist ein Dunkelmodus verfügbar, der Schwarz und Weiß invertiert, um das Gerät augenschonender zu machen. Das gleiche Ziel hat der Lesemodus, der blaues Licht filtert. Beide Funktionen lassen sich manuell oder per Zeitplan aktivieren. DC-Dimming ist in den Einstellungen nicht zu finden.

Xiaomi 12 Lite 5G Smartphone Test Screenshot MIUI 2Wie wir das inzwischen von den günstigeren Xiaomi Geräten gewohnt sind, ist das beworbene Always-On-Display so gar nicht always-on. Stattdessen schaltet es sich nach 10 Sekunden aus und kann nur mittels Tippen auf das Display wieder aktiviert werden. Damit geht jegliche Funktionalität verloren, denn das Gerät muss ohnehin berührt oder aufgenommen werden, um Uhrzeit, Benachrichtigungen etc. anzuzeigen. Dazu kommt das Problem, dass schon das Xiaomi 11 Lite 5G NE hatte: Die Always-On-Anzeige braucht so lange zu laden, dass das Smartphone in dieser Zeit bereits längst entsperrt sein könnte. So bleibt das AOD im Xiaomi 12 Lite nichts weiter als eine Spielerei ohne echten Mehrwert.

Dennoch ist das Display insgesamt erstklassig: Die Auflösung ist gut, die Bildwiederholfrequenz kann überzeugen und auch die Helligkeit genügt für den Gebrauch im Freien.

Leistung und System

Wie eingangs erwähnt, gibt es hier wenig Grund zur Ekstase – der Prozessor ist im Vergleich zum Vorgänger gleich geblieben und schimpft sich Qualcomm Snapdragon 778G. Er ist im 6nm Verfahren gefertigt und setzt auf acht Kerne. Diese teilen sich wie folgt auf:

  • 1x ARM Cortex-A78 @ 2,4 GHz Prime-Core
  • 3x ARM Cortex-A78 @ 2,2 GHz Leistungscluster
  • 4x ARM Cortex-A55 @ 1,9 GHz Energiesparcluster

Für die Grafik ist ebenfalls die bekannte Adreno 642L GPU zuständig, die ihren Dienst stoisch verrichtet. Überraschungen sind deshalb eigentlich nicht zu erwarten.

Antutu
Geekbench Single
Geekbench Multi
3D Mark (Slingshot)
3D Mark (Wildlife)

In den Tests zeigt sich ein entsprechendes Bild. Wie zu erwarten sind die meisten Benchmarks quasi identisch mit dem Vorgänger. Konkret sind das der Geekbench und die verschiedenen 3D-Mark Tests. Der Antutu Benchmark schafft es sogar auf einen über 10% besseren Wert.

Zuwachs verzeichnet das Smartphone auch im Bereich der Speichergeschwindigkeit. Während der Vorgänger hier mit 824MB/s (read) und 270MB/s (write) schon gute Ergebnisse erzielen konnte, setzt das Xiaomi 12 Lite noch eine kleine Schippe drauf. Dessen Festspeicher kommt nun mit 893MB/s im Lesen und 480MB/s im Schreiben daher. Dies trifft zunächst auf die von uns getestete Version mit 8/128GB Speicher zu. Außerdem gibt es das Modell mit 6/128GB und 8/256GB, jeweils mit UFS 2.2 Festspeicher und LPDDR4X RAM. Die beiden anderen Versionen sind in Deutschland jedoch kaum zu bekommen.

Im Betrieb macht sich der schnellere Speicher zwar nicht mehr wirklich bemerkbar, wer häufig Daten kopieren möchte, kann davon aber doch profitieren.

System des Xiaomi 12 Lite

Auch das System kennen wir bereits von anderen Xiaomi Geräten und es bietet keine großen Überraschungen: Geliefert wird das Smartphone mit MIUI 13 auf Basis von Android 12. Während des Testzeitraums kam bereits ein Update des Sicherheitspatches auf August 2022 – also aktuell. Weiterhin gibt Xiaomi keine Versprechen für Updates, zwei Android-Versionen und drei MIUI-Versionen dürften aber auf jeden Fall mit dabei sein.

Wie wir es von Xiaomi kennen, kommt das System mit einigen vorinstallierten Apps (z.B. Amazon, Facebook, TikTok, Audible und Goboo), die sich jedoch alle deinstallieren lassen. Werbung im System konnte ich dieses Mal erfreulicherweise nicht feststellen. Wenn ihr etwas findet, dann benutzt einfach diese Anleitung.

Davon abgesehen läuft das System flüssig, bietet alle nötigen Einstellung (mir persönlich fehlt lediglich ein Schwarz/Weiß-Modus) und kann unterm Strich überzeugen.

Kamera des Xiaomi 12 Lite

Der Kamerasensor hat im Gegensatz zum Xiaomi 11 Lite 5G NE tatsächlich ein Update erhalten. Konkret löst die Hauptkamera nun mit stolzen 108MP auf, rechnet die Bilder aber digital in 12MP (9 zu 1 Pixel-Binning). Ergänzt wird das Setup durch eine 8MP Ultraweitwinkel-Kamera und einen 2MP Makro-Sensor. Die Selfie-Kamera hat ebenfalls ein Upgrade erhalten und bringt es jetzt auf 32MP.

Konkret teilt sich die Triple Kamera in:

  • Hauptsensor: Samsung HM2 ISOCELL; 108MP; f/1.8 Blende
  • Ultraweit: Sony IMX355; 8MP; f/2.2 Blende; 120° FOV
  • Makro: GalaxyCore GC02M1; 2MP; f/2.4 Blende; KEIN Autofokus

Die Selfie-Kamera setzt auf einen 32MP Samsung S5KGD2 mit einer Blende von f/2.45 und Autofokus. Selfies speichert das Gerät überraschenderweise auch in den vollen 32MP ab – auf Dauer sind Selfies mit 5 bis 8MB pro Bild also ein ziemlicher Speicher-Fresser.

Xiaomi 12 Lite 5G Smartphone Testbericht 2

Mit diesem Setup unterscheidet sich das Xiaomi 12 Lite nur minimal vom Redmi Note 11 Pro+ 5G. Dieses hat die gleiche Haupt- und Makro-Kamera, setzt jedoch auf einen UWW-Sensor von Samsung und eine niedriger auflösende Sony Frontkamera. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Sensoren und Lichtverhältnisse.

Tageslicht

Insgesamt liefert der 108-Megapixel-Sensor im Xiaomi 12 Lite gute Aufnahmen. Die Farbwiedergabe ist je nach Lichtsituation natürlich bis kräftig und Kontraste sowie Dynamikumfang wissen zu überzeugen. Tatsächlich beginnt der Samsung Sensor hier aber bei schwachem Licht schon etwas zu schwächeln. Farben sind dann recht schwach und im Hintergrund stellt sich ein leichtes Bildrauschen sowie teilweise eine leichte Unschärfe ein. Gerade letzteres ist typisch für Sensoren mit so hoher Auflösung. Dennoch sind die Aufnahmen selbst auf dem großen PC-Monitor noch absolut brauchbar und damit schlussendlich in Ordnung.

Die AI der Kamera App sorgt wie von Xiaomi gewohnt für etwas kräftigere Farben und ein leicht kälteres Bild. Auch HDR lässt einen Effekt erkennen – wie es sich gehört, wird die Farbtiefe hier höher und die Dynamik verzeichnet einen leichten Zuwachs. Letzteres bewegt sich jedoch in einem kaum feststellbaren Bereich.

Ultraweitwinkel und Zoom

Die Ultraweitwinkel-Kamera hat im Vergleich zum Hauptsensor eine deutlich wärmere und natürlichere Farbgebung. Auch hier sind die Aufnahmen aber selbst auf großen Bildschirmen schön anzusehen. Die Dynamik ist hier nicht mehr so hoch wie bei der Hauptkamera (insbesondere zu sehen am Himmel auf den Fotos), dafür gibt es kaum Bildrauschen und für eine 8MP Kamera gibt es an den Ergebnissen nichts auszusetzen.

Da das Xiaomi 12 Lite keinen Tele-Sensor verbaut hat, sind die Zoom-Aufnahmen lediglich digital vergrößert. Zugutekommt dem Smartphone hier natürlich der hochauflösende Sensor, dennoch sind nur die 2-Fach vergrößerten Bilder zu gebrauchen. Ab 5x-Zoom eignen sich die Fotos höchstens noch, um einen weit entfernten Text zu lesen – kein Wunder, dass Xiaomi diese Zoom-Stufen gar nicht erst als Buttons anzeigt.

Makro Aufnahmen

Dafür, dass die Makro Kamera nur mit 2MP auflöst, liefert sie überraschend gute Fotos. Für die ein oder andere Nah-Aufnahme eignet sich die Kamera mit fixem Fokus also durchaus. Die Hauptkamera liefert hier aber natürlich um Längen bessere Bilder – sobald das Motiv weit genug weg ist, lohnt sich dieser Modus deshalb nicht mehr. Interessant zu bemerkten ist, dass Xiaomi den Makro-Modus geradezu in der App versteckt hat. Zu finden ist er im Hamburger-Menü oben rechts zusammen mit “unwichtigen” Einstellungen, wie dem Selbstauslöser und den Gitterlinien. Warum es der Makro-Modus nicht in die normalen Kamera-Anwendungen geschafft hat, wo auch Panorama-Aufnahmen, 108MP Fotos und der Nachtmodus verfügbar sind, erschließt sich mir nicht.

Nachtaufnahmen

Nachtaufnahmen gelingen dem Xiaomi 12 Lite hervorragend. Hier ist kaum ein Bildrauschen festzustellen und für ein Smartphone sind die Fotos überraschend detailreich. Keinen Mehrwert hingegen bring der Nachtmodus bzw. die damit verbundene Langzeitbelichtung. Entweder ist hier gar kein Unterschied zu sehen, oder die Aufnahmen verschwimmen und/oder werden zwar etwas heller, fangen dafür jedoch an zu rauschen. Die meisten folgenden Bilder sind aus diesem Grund ohne Nachtmodus entstanden.

Porträt-Aufnahmen

Porträts gelingen dem Xiaomi 12 Lite ebenfalls gut. Hier bringt die Hintergrundschärfe des 108MP Sensors tatsächlich einen Vorteil, denn für einen (leichten) Bokeh ist nicht unbedingt der Porträt-Modus erforderlich. Doch auch dieser funktioniert gut für diesen Preisbereich. Bei Benjamins Haaren ist doch der ein oder andere Fehler zu erkennen, das ist aber auch eine sehr schwere Aufgabe für die Software. Gleiches gilt für die Ganzkörper-Aufnahme, die Schwierigkeiten mit dem hinteren Fuß hat (wobei der Porträt-Modus dafür eigentlich auch nicht gedacht ist). Joscha hingegen hat eine deutlich Porträt-freundlichere Frisur, die das Smartphone auch hervorragend freistellt. Farben stellt das Gerät dabei weiterhin natürlich dar und auch die Kontraste sind gut.

LOSSLESS Xiaomi 12 Lite 5G Smartphone Kamera Testfoto Portrait 5

Selfies

Xiaomi 12 Lite 5G Smartphone Testbericht 15Mit seiner 32MP Kamera verspricht das Xiaomi 12 Lite besonders gute Selfie-Aufnahmen. Bei gutem Licht ist das definitiv auch der Fall: Die Farben sind natürlich und von Werk aus ist ein leichter Weichzeichner aktiviert, der unreine Haut ausgleicht (sich aber selbstverständlich auch deaktivieren lässt). Dafür, dass die Bilder in 32MP gespeichert werden, sind sie teilweise aber doch etwas körnig. Insbesondere bei dunkler Umgebung beginnen die Fotos besonders schnell zu rauschen – Vielleicht hätte es den Bildern gutgetan, sie auf 8MP runterzurechnen, um auf größere Sensor-Punkte zurückgreifen zu können.

Porträts gelingen auch der Selfie-Kamera gut, wobei doch gelegentlich leichte Patzer zu sehen sind.

Die letzte Funktion, die es hier zu bestaunen gibt, sind die LEDs, die links und rechts von der Selfie-Kamera eingelassen sind. Nachts können sie dazu verwendet werden, das Gesicht aufzuhellen. Das bewirkt auch definitiv, dass mehr zu erkennen ist. Dennoch lassen sich die Nacht-Selfies nur mit sehr viel gutem Willen als gut bezeichnen.

Videos

Videos nimmt das Testgerät in 1080p mit 30 oder 60fps, sowie in 4K mit 30fps auf. Auf eine optische Bildstabilisierung müssen wir dabei verzichten (in diesem Preisbereich hätte das durchaus sein dürfen), elektronisch stabilisiert werden aber alle Aufnahmen. Für die 30fps Modi steht außerdem ein Super-Stable-Modus zur Verfügung, der zwar etwas vom Bildrand cropt, dafür aber nahezu perfekt stabilisiert.

Die Farben sind bei Videos tatsächlich manchmal etwas blass und auch die Dynamik kann nicht mit den Fotos mithalten. Dennoch gefallen mir die Videos gut – für die ein oder andere Aufnahme sind sie sicher zu gebrauchen. Positiv fallen auch die Ultraweit-Videos auf, die mir persönlich fast noch einen Ticken besser gefallen als die der Hauptkamera.

Die Selfie-Kamera ist bei Videos auch recht blass. Bei 1080p/30fps sind die Aufnahmen auch noch zu gebrauchen, bei 60fps gibt es aber keine Stabilisierung mehr, was diesen Modus quasi nutzlos macht.

Zwischenfazit zur Kamera

Alles in allem kann die Kamera also mit guten Ergebnissen überzeugen. Insbesondere bei Tag macht das Xiaomi 12 Lite ausgezeichnete Fotos mit Haupt- und Ultraweitwinkel-Kamera. Auch Porträts können sich sehen lassen und die Videos sind gut.

Im Vergleich zum Redmi Note 11 Pro+, dessen Kamera sich auf dem Papier fast identisch liest, weiß das Xiaomi 12 Lite mit besseren Nachtfotos zu überzeugen – obwohl der Nachtmodus keine spürbare Verbesserung brachte. Auch die Videos sind hier besser stabilisiert. Ob Euch das einen Aufpreis von aktuell ca. 100€ wert ist, könnt Ihr anhand der Testbilder für Euch selbst entscheiden.

Konnektivität und Kommunikation

Da der Prozessor identisch zum Vorgänger ist, gilt das in fast allen Belangen auch für die Konnektivität. So kommt das Xiaomi 12 Lite selbstverständlich mit LTE und 5G. Konkret werden folgende Bänder unterstützt:

  • 5G: n1/n3/n5/n7/n8/n20/n28/n38/n40/n41/n66/n77/n78
  • LTE FDD: 1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/18/19/20/26/28/32/66
  • LTE TDD: 38/40/41/42/48

Xiaomi 12 Lite 5G Smartphone Testbericht 10Ein wesentlicher Unterschied zum Xiaomi 11 Lite 5G NE ist, dass der SIM-Slot nun nicht mehr hybrid ist, sondern lediglich zwei SIM-Karten fasst. Der Speicher ist damit nicht mehr erweiterbar, was definitiv einen Rückschritt darstellt.

Telefonie ist natürlich wieder über VoWifi sowie VoLTE möglich und die Gesprächsqualität ist in Ordnung, wenn auch etwas blechern.

Xiaomi 12 Lite 5G Smartphone Test Screenshot GPSAbgesehen davon erwarten uns keine Überraschungen. So verfügt das Smartphone über WiFi 6, Bluetooth 5.2 (SBC/AAC/LDAC/LHDC) und NFC. Navigiert wird über GPS, A-GPS, Galileo, GLONASS, BeiDou, QZSS und den E-Kompass. Die Genauigkeit liegt bei durchschnittlichen 3 Metern, der Empfang ist gut.

An Sensoren haben wir neben dem Standard noch den von Xiaomi bekannten IR-Sender, mit dem Ihr Eure Geräte per Infrarot steuern könnt. Einen 3,5mm Klinkenstecker hat Xiaomi nicht verbaut. Das war schon letztes Mal so, im Gegensatz zu damals legt Xiaomi nun aber keinen Adapter mehr bei – scheinbar ist es Zeit, dass wir uns von diesem Anschluss verabschieden.

Akkulaufzeit des Xiaomi 12 Lite

Mit einer Kapazität von 4.300mAh schafft es der Akku immerhin auf 12:26 Stunden im 60Hz Modus und auf 10:50 Stunden bei 120Hz. Für eine Stunde YouTube gehen 8% Akku drauf, Gaming (in unserem Test PubG) benötigt 14% pro Stunde. Gemessen wurde jeweils bei 200 Lux. Die Ergebnisse sind ungefähr auf einem Level mit dem Vorgänger: Mit einer ungefähren Display-on-Time von 7 bis 8 Stunden bringt das Smartphone wohl nahezu alle Nutzer problemlos über den Tag, zwei Tage werden jedoch schwierig.

Akkulaufzeit Einheit: Std
Ladegeschwindigkeit Einheit: Minuten

Aufgeladen wird das Xiaomi 12 Lite mit einem 67 Watt Schnellladeadapter – also deutlich schneller als sein Vorgänger. Konkret benötigt es von 0% auf 100% ca. 46 Minuten. Nach 15 Minuten steht der Akku bereits bei 40%, nach 30 Minuten sind 80% erreicht.

Testergebnis

Getestet von
Lukas Winkel

Das Xiaomi 12 Lite 5G lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits handelt es sich hier einfach um ein tolles Smartphone mit hervorragendem Display, guter Kamera, flottem System und dem ein oder anderen coolen Feature. Andererseits gibt es einfach keine großen Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger. Außerdem bieten die fehlende Speichererweiterung und der durchschnittliche Akku Raum für Kritik.

All das wäre noch nicht so schlimm, wenn da der Preis nicht wäre. Für die (in Deutschland beinahe ausschließlich angebotene) Version mit 8 + 128 GB Speicher verlangt Xiaomi aktuell 450€, das günstigste Angebot liegt bei 400€. Da kann das Gerät im Vergleich mit der Konkurrenz einfach nicht mithalten: Das Poco F4, das Redmi Note 11 Pro+ 5G, das Samsung Galaxy A52s 5G und selbst das ein Jahr alte OnePlus Nord 2 – sie alle bieten für einen Preis von ungefähr 300 bis 350€ die gleiche Leistung oder sogar mehr.

Eine Empfehlung für das Xiaomi 12 Lite können wir zum aktuellen Zeitpunkt also nicht aussprechen. Erfahrungsgemäß dürfte der Preis in den nächsten Monaten jedoch deutlich fallen. Wenn er bei um die 300€ angelangt ist, reiht sich das Smartphone ein in die Liga der gehobenen Mittelklasse Geräte, die zum guten Preis eine ganze Menge Leistung bieten.


Gesamtwertung
85%
Design und Verarbeitung
90 %
Display
100 %
Leistung und System
70 %
Kamera
80 %
Konnektivität
90 %
Akku
80 %

Preisvergleich

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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 30.09.2022

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Benny07
Mitglied
Mitglied
Benny07 (@benny07)
6 Tage her

Schade dass diese mittelmäßige Ausstattung standard wird. Keine Speichererweiterung warum?

Es könnte so einfach sein… Akkulaufzeit kann ich noch verschmerzen, bei der Ladegeschwindigkeit.

Ich sehe allerdings erst bei 250€ für die 256gb Version einen Kaufgrund.
Naja der Käufer macht es mit, und der Hersteller wird nichts ändern. Da bin ich echt mal gespannt wie sich das entwickelt.. zumindest ist der Lieferumfang mit Ladegerät Kabel und Hülle noch gut.

André
Gast
André (@guest_91054)
6 Tage her

Das mit dem nur “Always on” Display nervt mich am meisten 😕 ich liebe das dauerhafte Always on und würde keins mehr ohne kaufen.

John Wayne
Gast
John Wayne (@guest_91036)
7 Tage her

Xiaomi hat einmal Maßstäbe gesetzt. Diese Zeiten sind wohl vorbei. Es gibt keinen Grund mehr sich ein Xiaomi zu kaufen.

Nico
Gast
Nico (@guest_90918)
11 Tage her

88er Bewertung bei mehr aufgeführten Nachteilen als Vorteilen?

Für das Geld habe ich das Mi 9 am Erscheinungstag gekauft.
Für den Preis von ab 450€ ist das Gebotene eine Frechheit.

Joschbo
Autor
Team
Joscha (@joschbo)
11 Tage her
Antwort an  Nico

Danke für dein Feedback. Wir haben die Bewertung angepasst. Aktuell ist es für uns etwas kompliziert mit den Bewertungen in der Mittelklasse. Normalerweise gehen die günstigen Xiaomi Produkte recht bald nach dem Release in den Preisverfall. Das war beim Mi 11 Lite und beim Mi 10 Lite der Fall. Wir berücksichtigen das in den Bewertungen und geben im Fazit-Text auch eine Preisempfehlung. Derzeit können wir aber nicht mit Sicherheit sagen wie schnell es mit dem Preis runtergeht, weil einige Smartphones wie etwa das Poco F4 auch stabiler im Preis sind als gedacht.

Klaus
Gast
Klaus (@guest_90909)
11 Tage her

Zu teuer – und die Ignoranz trotz vorhandener Hardware keine Benachrichtigungs-LED anzubieten, gehört abgestraft.
So nicht, Xiaomi!

BadDad
Mitglied
Mitglied
BadDad (@baddad)
12 Tage her

Hallo CH.net – Team, hat sich euer Bewertungssystem geändert? Ich dachte die Bewertung erfolgt abhängig vom Preis. Normalerweise interessiert mich die erreichte Prozentzahl ja nicht so sehr, aber hier… Fast 90 Prozent für ein 250€ Phone das für 450€ verkauft wird, wird zwar im Fazit erwähnt, schlägt sich aber irgendwie nicht im Ergebnis nieder. Als einzigen Mehrwert zum Vorgänger könnte man die Ladegeschwindigkeit nennen, aber der Rest ist doch, in Bezug zum Preis, ein schlechter Witz. Wie gesagt, eigentlich schaue ich sonst nicht so sehr auf das Ergebnis, sondern ziehe mir aus dem Test die für mich wichtigen Informationen und… Weiterlesen »

Paulus
Gast
Paulus (@guest_90919)
11 Tage her
Antwort an  BadDad

Tja, es handelt sich um ein Xiaomi Smartphone und du bist auf Chinhandys.net. Das ist der Grund dafür. 😉

Joschbo
Autor
Team
Joscha (@joschbo)
11 Tage her
Antwort an  BadDad

Danke für dein Feedback. Wir haben die Bewertung angepasst. Aktuell ist es für uns etwas kompliziert mit den Bewertungen in der Mittelklasse. Normalerweise gehen die günstigen Xiaomi Produkte recht bald nach dem Release in den Preisverfall. Das war beim Mi 11 Lite und beim Mi 10 Lite der Fall. Wir berücksichtigen das in den Bewertungen und geben im Fazit-Text auch eine Preisempfehlung. Derzeit können wir aber nicht mit Sicherheit sagen wie schnell es mit dem Preis runtergeht, weil einige Smartphones wie etwa das Poco F4 auch stabiler im Preis sind als gedacht.

BadDad
Mitglied
Mitglied
BadDad (@baddad)
10 Tage her
Antwort an  Joscha

Ja, wir werden uns wohl auf etwas andere Preise einstellen müssen. Trotzdem finde ich das Gerät, gerade im Vergleich zum Vorgänger immer noch überbewertet, denn in dieser Preisklasse könnte man schon mal über OIS, LPDDR5 und UFS 3.1 nachdenken 😉 Aber egal, ich war einfach nur etwas irritiert, weil ich sonst eigentlich die Bewertungen immer nachvollziehen konnte. Aber keine Angst, bleibe natürlich treuer Leser und werde, wenn nötig, meinen Unmut kundtun 😂

Majo
Gast
majo (@guest_90885)
12 Tage her

Boahh sind die teuer geworden.Aber naja alles ist irgendwie teurer geworden…
Aber ganz ehrlich dann lieber ein Mi11 Pro fürs gleiche Geld….und in allen belangen besser.
Leider nur was für leute die sich auch trauen xiaomi.eu zu flashen….

Joschbo
Autor
Team
Joscha (@joschbo)
12 Tage her
Antwort an  majo

Xiaomi versucht bei den neuen Mi-Smartphones immer ordentlich Gewinn mit den europäischen Kunden zu machen. Ich gebe dir völlig recht: Das Xiaomi 11 Pro ist definitiv ein deutlich besseres Smartphone. Die Xiaomi.eu ROM bekommst Du auf Wunsch ja auch von Tradingshenzhen installiert.

Marc
Gast
Marc (@guest_90852)
12 Tage her

Ich wäre froh, wenn endlich mal diese unsägliche 8 MP UWW Kamera weg kommt, und diese Minimum auf 12-13 MP gesetzt wird, besser 16 MP zumindest. Was nützen all die anderen Cams, wenn diese Cam für Fotos so eine 0815 Auflösung (und Minisensor dazu) hat…deprimierend.

JoeM
Gast
JoeM (@guest_90850)
12 Tage her

Und wieder ein austauschbares Produkt aus dem Xiaomi Einheitsbrei. Ohne Innovation. Wer’s braucht…..

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_89232)
2 Monate her

Preis in Deutschland 449€! Xiaomi hat echt fertig. 😁

TimothyMcGee
Mitglied
Mitglied
TimothyMcGee (@timothymcgee)
2 Monate her

Sry aber das Gerät ist doch ein Witz. Schönes Design, etwas schneller laden, that’s it. Für 230-250 Euro ok, alles darüber: No thank you.

Petunia
Gast
Petunia (@guest_89194)
2 Monate her

Hätte es OIS und ne bessere Ultraweitkamera, fände ich den Preis (nach Xiaomi-typischen Preisfall) gerechtfertigt, aber so ist das Teil in keinem Punkt dem Poco F4 überlegen, außer dem Gewicht.

ilovebytes
Gast
mike (@guest_89185)
2 Monate her

enttäuschend, gestern das nothing Phone schon überteuert aber zumindest mit OIS heute zeigt xiaomi das es noch schlechter geht und verlang densselben Preis für fast dieselbe Hardware und dann noch ohne Ois. dazu dann wahrscheinlich gerade mal 1 Jahr updates nö geht aus meiner Sicher gar nicht, für mich ist xiaomi langsam aber sicher nur noch ein schlechter Abklatsch der grandiosen P/L Modelle bis hin zur Redmit Note 4 und dann noch der Mi 9 Reihe. Seitdem gehts gefühlt mit der Modellflut und den Preisen steil bergauf, aber mit allem anderen – allen voran die Verlässlichkeit von Updates und Bugfixes… Weiterlesen »

Dirk
Gast
Dirk (@guest_89184)
2 Monate her

Ich bin ein großer Fan der Lite Reihe, aber das hier geht gar nicht. Xiaomi ist wirklich nicht mehr das was es mal war. Das Handy kann eigentlich nichts besser, als das 11 Lite 5G. Bisher war immer noch ein Fortschritt zu erkennen, den vermisse ich hier deutlich.

Samsdas
Gast
Samsdas (@guest_89791)
1 Monat her
Antwort an  Dirk

Wenn 5g+ gegenüber 5g, 67 Watt statt 33 Watt, Android 12 statt 11 beiseite lässt und die 108Mp gegenüber 64Mp ignorierst, hast du recht.
Achja der 778 gegenüber dem 780 bringt 1 Stunde mehr Laufzeit, bei gleicher Leistung.

Tetzi87@gmail.com
Gast
Tetzi (@guest_90035)
1 Monat her
Antwort an  Samsdas

Das 11 lite hat ebenfalls Android 12 der 778 ist genauso in das letzte Modell eingebaut wurden. Die kamera secs sind im unteren preissegment Augenwischerei.

Alter Wemser
Gast
Alter Wemser (@guest_89181)
2 Monate her

Entschuldigung, aber das Teil ist für das Gebotene etwas zu teuer. Schon allein der alte Kamera-Sensor und die andern beiden Alibi-Sensoren sind ein Graus.
Es ist mal wieder nur “ältere” Hardware im neuen Plastikgehäuse….
Dann doch lieber das Nothing Phone (1) ….. Auch wenn es leuchtet wie eine Kirmes

Samsdas
Gast
Samsdas (@guest_89792)
1 Monat her
Antwort an  Alter Wemser

Das 11lite 5g ne kostet nur noch 220 Euro bei Saturn, beim Vertrag kostet das 12lite insgesamt 240 Euro, der Preis ist mit 440 zu hoch, aber fallt ja…. immer so bei Xiaomi.
Die 2Mp Macro hatte man sich schenken können.
Nothing hat massive qualitatsprobleme, Beleuchtung geht kaputt, etc.

Angelus
Gast
Angelus (@guest_89176)
2 Monate her

Kunststoff und dann so ein Preis? Da muss es aber DEUTLICH fallen… Ist das AOD wieder nur ein Sometimes-On-Display?

Marko Simic
Gast
Marko Simic (@guest_90882)
12 Tage her
Antwort an  Angelus

Das mit dem sometimes on display kann man fixen in den Entwickler Einstellungen (Note 10/11 Reihe) ob es bei diesem Modell geht weiß ich nicht, vermute ja

maxx
Gast
maxx (@guest_90887)
12 Tage her
Antwort an  Marko Simic

Da würde ich aufpassen. Ich als Note 10-Besitzer kann dir sagen, es gibt dafür keine vernünftige Lösung. Die von dir angedeutete Lösung, die am Anfang immer kolportiert wurde, macht (kaum) einer, weil sie mehr Nachteile als Vortteile hat.

Klaus
Gast
Klaus (@guest_90911)
11 Tage her
Antwort an  Marko Simic

Für nen Freund: Wie fixt man es? Nach welcher Einstellung muss er in den Entwicklereinstellungen suchen?

maxx
Gast
maxx (@guest_90926)
11 Tage her
Antwort an  Klaus

Ich nehme an, Marko meint die “MIUI Optimierung”, die man ausschalten muß. Aber vergiss es lieber, zum einen heißt diese Einstellung wohl nicht umsonst Optimierung, zum anderen handelt man sich damit Nachteile ein. Auf jeden Fall müssen sämtliche Rechte neu vergeben werden.

AMG_One
Gast
ЅΔΜ! (@guest_87148)
5 Monate her

Das wird angeblich im Mai mit Xiaomi 12 Ultra vorgestellt. 😉

Mike
Gast
Mike (@guest_87143)
5 Monate her

Abgesehen vom schnelleren Laden und den 120 Hz ists eigentlich nicht besser als das 11 Lite 5G NE. Ich warte lieber, bis das 12x etwas günstiger wird und kaufe mir das.

Ben
Gast
Ben (@guest_87144)
5 Monate her
Antwort an  Mike

Same.. hoffentlich gibt’s bald ein Angebot

ilovebytes
Mitglied
Mitglied
ilovebytes (@ilovebytes)
5 Monate her
Antwort an  Mike

tja das habe ich auch auf dem Schirm, da die Größe und Ausstattung (Verhältnis Auflösung/Cpu/Akku) perfekt für mich passen würde, aber erst wenn der Preis passt – alles unter 500 Euro wäre schon recht interessant wenns gar in Richtung 450-400 gehen würde – wäre das für mich ein Sofortkauf….

das 12 lite wäre für mich nur interessant wenn es nicht größer als das 11 lite wird und der Preis in Richtung 300 Euro geht…

Letzte Änderung 5 Monate her von ilovebytes
jyuitty
Gast
Simon S. (@guest_87273)
5 Monate her
Antwort an  Mike

Stimmt – würde Xiaomi mal Wireless Charging zu einem guten Preis reinpacken wie z. B. Samsung beim S21FE dann wäre es mal etwas besonderes oder zumindest ein Schritt in die Richtung.

Egal und wenn es nur 10/20/30W sind …

Ob ich jetzt mit 67W, 120W oder 150W Kabelgebunden laden kann ist mir sonst eigentlich herzlich egal. Irgendwann geht’s einfach nicht schneller …

Mittlerweile ist alles Zwischen Note und 12 so ziemlich das selbe bei Xiaomi. Uninspirierend, Langweilig, …

Marko Simic
Gast
Marko Simic (@guest_90884)
12 Tage her
Antwort an  Simon S.

Stimme dir in den Punkten mit den Kameras definitiv zu, das S21Fe ist dieses Jahr einfach das Smartphone mit dem allerbesten P/L Verhältnis. ~450€ Straßenpreis für die gleiche Kameraausstattung eines Fold 3 (1500€) und gleichem Prozessor Hat noch 4,5 Jahre Updates… Und USB 3.1 Anschluss! Muss man eigentlich zugreifen, da gibt es aktuell nichts aus China, was da mithalten kann. Bei 300€ für ein Poco F4 kann man da vllt drüber reden, dass es interessant ist. Das einzige ist das Wireless charging, wo ich nicht so d’accord bin. Das braucht kein Mensch, weil es den Akku schneller killt.der Großteil meiner… Weiterlesen »

Majo
Gast
majo (@guest_91076)
5 Tage her
Antwort an  Marko Simic

Hatte das S21FE als Vertragsverlängerung bekommen. Habs aber wieder sofort verkauft da mein Mi11Pro doch irgendwie in allem besser war (preis bei jetzt 520 euro).und das kann 67 Watt Wireless Charging sowie war das 67watt Ladegerät dabei. Aber da haben die PL noch gestimmt bei Xiaomi. Mitlerweile sind die echt zu teuer geworden. Das S21 fe fand ich das gehäuse total billig.konnt noch nie so leicht ein Gehäuse verdrehen oder hinten eindrücken….Positiv war halt USB 3.1 wenn man mal sein Handy an den Monitor anschliessen will….aber ich brauch sowas nicht. USB 3.1 ist nur für leute sonnvoll die das nutzen… Weiterlesen »

Samsdas
Gast
Samsdas (@guest_89793)
1 Monat her
Antwort an  Mike

Gute Entscheidung

ilovebytes
Mitglied
Mitglied
ilovebytes (@ilovebytes)
5 Monate her

falls es es richtiges AOD und wirklich eine Qualcom Cpu spendiert bekommt, wäre das was für mich. Es wäre nur wichtig das die Abmessungen zumindest nicht größer als beim mi 11 lite bzw meinem aktuellen mi 9 lite werden. Aber wenn ich schon wieder 6,55″ lese – Oh Gott warum immer nur noch solche Tablet Phones 🙁

Merlin
Gast
Merlin (@guest_89188)
2 Monate her
Antwort an  ilovebytes

Qualcomm is out… Dimensity 8100 / 9000 ist viel besser schneller, nicht warm und sehr Strom Sparsam. Ruckelfreies spielen mit 50 bis 600 Fps das schsftte der 8 gen 1 nur 5 min. dann drosselt es stark ab. Der Dimensity nicht!

Ben
Gast
Ben (@guest_87139)
5 Monate her

Warum nicht auch 6,28 Zoll…:( Wieder so ein riesen Ding

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