Xiaomi 12 Pro Test

Getestet von Jonas Andre am
Firmware : MIUI 13.0.21
Bewertung: 81%
Vorteile
  • gute Performance (SD 8 Gen 1, UFS 3.1, DDR5)
  • ausgezeichnetes WQHD 120Hz Display
  • kabelgebundenes Laden mit 120W
  • kabelloses Laden mit 50W
Nachteile
  • Kamera Downgrade (Mi 11 Pro, Mi 11 Ultra)
  • nur USB 2 Anschluss
  • unterdurchschnittliche Akkulaufzeit
  • SD 8 Gen 1 überhitzt
  • keine IP-Zertfizierung
  • kein 4K Video mit der Selfie Kamera
  • Kamera steht weit heraus
  • kein LTE Band 20 (China Version)
  • kein DSS 5G (China Version)
Springe zu:
CPUSnapdragon 8 Gen 1 - 1 x 3,0GHz + 3 x 2,5GHz + 4 x 1,8GHz
RAM8 GB RAM, 12 GB RAM
Speicher128 GB, 256 GB
GPUAdreno 730 - MHz
Display 3200 x 1440, 6,7 Zoll 120Hz (AMOLED)
BetriebssystemMIUI - Android 12
Akkukapazität4600 mAh
Speicher erweiterbar Nein
Hauptkamera50 MP + 50MP (dual) + 50MP (triple)
Frontkamera32 MP
USB-AnschlussUSB-C
KopfhöreranschlussNein
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
LTEJa - 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 26, 34, 38, 39, 40, 41
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht205 g
Maße163,6 x 74,6 x 8,2 mm
Antutu948500
Benachrichtigungs-LEDNein
Hersteller
Getestet am04.02.2022

Das Xiaomi 12 Pro ist zumindest laut Hersteller das aktuell teuerste und beste Xiaomi Smartphone auf dem Markt. Während das Xiaomi 12 auf die Fans kleiner Smartphone abzielte, bekommt ihr mit dem Xiaomi 12 Pro Standard Flagship-Kost mit dem Snapdragon 8 Gen 1 als Herzstück. In Deutschland müssen wir noch auf die Vorstellung des neuen Flagships warten, in China geht das Gerät hingegen seit einigen Wochen ab 4700 RMB (ca. 656€) über die Ladetheke. Wie gut das neue Flagship wirklich ist und wo ihr Kompromisse eingehen müsst, das erfahrt in diesem ausführlichen Testbericht.

Exkurs (Meinung): Xiaomi wächst seit einigen Jahren nicht nur in der Mittelklasse, sondern auch auf dem Flagship Markt. Bei letzterem wird auch viel Geld verdient und entsprechend wichtig sind die “überteuerten” Smartphones für die Hersteller. Nach guten 2 Wochen komme ich allerdings zu dem Schluss, dass Xiaomi sich aktuell sehr sicher fühlt und die Konkurrenten Samsung und Apple nicht wirklich ernst nimmt. Während der Hersteller mit dem Xiaomi 11 Pro und Xiaomi 11 Ultra im letzten Jahr beachtliche Erfolge in der 500+ Preisklasse erzielen konnte, halte ich das beim Xiaomi 12 Pro für nahezu ausgeschlossen. Nennt mich ruhig einen Erbsenzähler, aber es sind zu viele Kleinigkeiten, die das Xiaomi 12 Pro zu dem Flagship Smartphone machen, das man auch problemlos mit einem Samsung oder Apple Branding versehen könnte. Das Xiaomi 12 Pro hat gegenüber einem Xiaomi Mi 11 Pro oder Xiaomi Mi 11 Ultra keinerlei Vorteile. Es verliert den direkten Vergleich sogar. Also ihr merkt es wohl schon, bei mir ist der Funke nicht übergesprungen und ich würde mich definitiv als Xiaomi Fan bezeichnen. Jetzt aber zum eigentlichen Test des Xiaomi 12 Pro!

Design und Verarbeitung

Das Xiaomi 12 Pro ist im wahrsten Sinne des Wortes der große Bruder des Xiaomi 12. Mit Abmessungen von 163,6 x 74,6 x 8,16 Millimeter und einem Gewicht von 205 Gramm ist das Xiaomi 12 Pro ein typisches Flagship-Smartphone. Die Rückseite besteht aus mattem Glas mit einer feinen und spürbaren Textur. Griffig ist das Smartphone dadurch nicht, aber Fingerabdrücke sieht man kaum. Mit der abgerundeten Rück- und Vorderseite liegt das 12 Pro allerdings exzellent in der Hand. Wir haben die schwarze Version mit der Glasrückseite im Test. Es gibt in China auch eine grüne Version mit Kunstlederrückseite. Optisch imponiert am Xiaomi 12 Pro der Kamerahügel hinten, der fast 3 Millimeter aus der Rückseite hervorsteht. Damit liegt das Gerät auch mit Hülle noch wackelig auf dem Tisch. Bis auf einen dezenten “Xiaomi” Schriftzug hinten und einer mittigen Punch-Hole Notch vorne ist das 12 Pro sehr unauffällig gestaltet. Zuletzt erzeugt auch der dunkelgraue Metallrahmen ein wertiges Gefühl in der Hand. Außerdem wirkt das Smartphone mit dem abgerundeten Displayglas und den dünnen Rändern modern.

Wie bei sämtlichen Flaggschiffs üblich befindet sich beim Xiaomi 12 Pro der Fingerabdrucksensor unter dem Display. Und der funktioniert überraschend schnell und genau. Noch schneller entsperrt ihr euer Mi 12 Pro mittels Gesichtserkennung über die Frontkamera. Hier gibt es absolut nichts auszusetzen. Kleine Spielerei am Rande: Über den Fingerabdrucksensor könnt ihr auch eurem Puls messen. Die Frontkamera befindet sich in einer winzigen Punch-Hole-Notch mit gerade einmal 3mm Durchmesser. An der rechten Außenseite ist der Power-Button direkt unter der Lautstärkewippe angebracht. Beide Tasten haben hervorragende Druckpunkte, sitzen sicher im Rahmen und bestehen aus Metall. An der Unterseite erspäht man den Simkarteneinschub (Dual-Nano-SIM), einen der beiden Lautsprecher, das Hauptmikrofon und den USB-C-Anschluss. Letzterer ist leider immer noch ein USB 2 Anschluss und ich glaube mittlerweile nicht mehr daran, dass sich jemals ein USB 3 Anschluss in ein Xiaomi Smartphone verirrt. Die linke Außenseite des Xiaomi 12 Pro ist komplett clean und oben hat man den beliebten Infrarot-Sender, ein zusätzliches Mikrofon und einen zweiten Lautsprecher. Das Xiaomi 12 Pro hat echte Stereo-Lautsprecher verbaut.

Das Always-On-Display (AOD) des Xiaomi 12 Pro

Die Benachrichtigungs-LED ist in der Flagship-Klasse schon einige Jahre abgeschafft. Das Xiaomi 12 Pro kann das mit leuchtenden Rändern zwar optisch übertrumpfen, aber dieses Aufleuchten bei neuen Benachrichtigungen ist nur einmalig. Wer auf seine Benachrichtigungen angewiesen ist, muss also zum Always-On-Display greifen und diese Funktion ist vollumfänglich umgesetzt beim neuen Xiaomi Flagship. Xiaomi verzichtet allerdings auf die IP-Zertifizierung, die der Vorgänger Xiaomi Mi 11 Pro z.B. schon hatte.

Das Xiaomi 12 Pro ist ein gewöhnliches Flagship mit Metall und Glas als hochwertige Materialien. Zumindest die Option zur Keramikrückseite hätte mich gefreut, aber immerhin gibt es Kunstleder für die Experimentierfreudigen. Dass Xiaomi bei einem Pro-Modell auf USB 3 verzichtet und sich auch die IP-Zertifizierung spart, ist bei diesem Preis ein klarer Kritikpunkt. Ansonsten gefällt mir persönlich das Design ziemlich gut, aber hervorstechen kann man unter ähnlich teuren Geräten damit leider nicht.

Lieferumfang des Xiaomi 12 Pro

Xiaomi 12 Pro Lieferumfang

Nach dem Testballon ohne Zubehör in China hat sich Xiaomi überlegt, dass die Umwelt doch nicht so wichtig ist 😁. Das bedeutet für euch einen eigentlichen selbstverständlichen Lieferumfang mit Silikonhülle, Sim-Nadel, Ladekabel und 120W Ladeadapter. In Europa hatte sich das ohnehin nicht geändert, aber in China wurde die Xiaomi 11 Reihe ohne Ladeadapter geliefert. Was ihr auf diesem Bild oben sieht, ist alles mit im Karton.

Display des Xiaomi 12 Pro

Das Xiaomi 12 hat bereits ein astreines Display. Mit der Pro-Version versucht man das zu toppen. Im Xiaomi 12 Pro kommt deshalb ein LTPO AMOLED Display mit einer Auflösung von 3200 x 1440 Pixel zum Einsatz. Das LTPO Display des Xiaomi 12 Pro ist mit 1300 Lux (nur im Automatik-Modus bei direkter Sonneneinstrahlung) nochmals etwas heller und die Herzrate kann in Betrieb genauer angepasst werden. Im manuellen Modus erreicht man maximal 780 Lux.

Xiaomi 12 Pro Design 2

Display Helligkeit (in Lux) Einheit: Lux

Xiaomi 12 Pro DIsplayeinstellungenMaximal aktualisiert sich das Display mit 120Hz, also exakt so schnell wie das Xiaomi 12. Allerdings bietet das Xiaomi 12 Pro auch einen 90Hz Modus (schöner Mittelweg zwischen Akkulaufzeit und Performance) und im automatischen Hertzmodus reduziert der Bildschirm die Bildwiederholung auf 10Hz. Das passiert immer, wenn ihr kurz nichts auf dem Display macht. Auch das spart Akku. Die hohe Auflösung hätte ich wie üblich nicht gebraucht, aber wer unbedingt die 524 Pixel pro Zoll nutzen will, der kann das in den Optionen aktivieren. Ich kann den Unterschied nicht wahrnehmen und sämtliche Inhalte sind auf dem Xiaomi 12 Pro auch bei 1080p gestochen scharf. Legt man das Xiaomi 12 und 12 Pro nebeneinander, sieht man mit bloßen Augen ohnehin keinerlei Unterschied. Auch das Xiaomi 12 Pro hat übrigens ein sogenanntes Curved Display, also das Glas ist seitlich deutlich abgerundet. Wer Wischgesten nutzt, der wird das wirklich mögen. Außerdem lässt sich die Randerkennung individuell einstellen. Ebenso sehr umfangreich und individuell anpassbar ist die Farbdarstellung im MIUI System. Der Kontrast ist über jeden Zweifel erhaben. Die Blickwinkelstabilität exzellent, lediglich an den Cuved-Rändern sieht man leichte Spiegelungen. Wie üblich ist auch ein Dunkel-Modus (Schwarz/Weiß Umkehr), Lesemodus (reduziertes Blaulicht) und DC-Dimming (für empfindliche Nutzer bei PWM) mit an Bord.

Xiaomi 12 Pro Display Test

Bereits die chinesische Version des Xiaomi 12 Pro ist Widevine L1 zertifiziert und unterstützt damit HD-, HDR und Dolby Vision Inhalte bei den bekannten Streaminganbietern. Nur bei Amazon müsst ihr mit diesem Trick ein wenig nachhelfen.

Für Gamer interessant sind die 480Hz Touchscreenrate, die für eine verzögerungsfreie Eingabe sorgen. Der Touchscreen bei modernen Smartphones ist allerdings immer schnell und genau und so auch beim Xiaomi 12 Pro. Das Display Glas wird durch das neuste Corning Gorilla Glas Victus vor Kratzern geschützt. Das Xiaomi 12 Pro setzt beim Display alle erdenklichen Haken und viel besser können und werden Displays in Smartphones nicht mehr werden. 

Leistung und System

Der Snapdragon 8 Gen 1 sorgte bereits beim Xiaomi 12 Test kaum für Euphorie und beim Xiaomi 12 Pro wird es leider noch schlimmer. Nach dem zweiten Antutu Benchmark ist Schluss und das Xiaomi 12 Pro meldet Abschaltung aufgrund von Überhitzung. Nach wenigen Minuten ist auch im Wildlife Stresstest Schluss und das Xiaomi 12 Pro bricht mit der gleichen Fehlermeldung wie bei Antutu ab. Das Schlimme ist, dass euch das sogar bei anspruchsvollen Spielen passiert. Nach 30-40 Minuten anspruchsvollem 3D Gaming ist Schicht im Schacht und das 12 Pro muss sich erst mal abkühlen. Ich spreche hier von spürbaren 50° an der wärmsten Stelle.

Drei Updates habe ich abgewartet und an der Hitzeentwicklung hat sich bislang kaum etwas geändert. Für mich ist das inakzeptabel für ein Flagship, das man doch gerade als Gamer und aufgrund der tollen Leistung kauft. Xiaomi will wohl in den ersten Tests hohe Benchmark Werte sehen. Aber für die Praxisnutzung muss man den Snapdragon 8 Gen 1 ordentlich runter takten, denn so ist das kein Zustand. Das Hauptproblem ist hier übrigens die Grafikleistung, aber auch der CPU taktet nach kurzer Zeit stark runter. Letztendlich landen wir dann höchstens auf SD888 Niveau oder noch weniger Leistung nach 10 Minuten Belastung. Also was Qualcomm mit dem neuen Flagship Prozessor angestellt hat, ist ein Desaster und Xiaomis Kühlleistung ist diesem Hitzkopf Prozessor einfach nicht gewachsen. Wer in Gebieten mit dauerhaft 0° Außentemperatur wohnt und sich nur draußen aufhält, der kann allerdings getrost zum neuen Flagshipprozessor von Qualcomm greifen.

Antutu
Geekbench Single
Geekbench Multi
3D Mark (Wildlife)

Speicher Geschwindigkeit Xiaomi 12 ProDer interne Speicher des Xiaomi 12 Pro misst maximal 256GB und bringt es auf eine Lese/Schreibrate von 1464/652 MB/s. Es handelt sich hier natürlich um modernsten UFS 3.1 Speicher. Auch beim RAM kommt der neuste LPDDR5 Speicher zum Einsatz und dieser liefert Übertragungsraten von 30 GB/s. Der Speicher ist zwar pfeilschnell, aber der RAM liefert nur die Hälfte von aktuellen Spitzenwerten. In der Praxis merkt man davon kaum etwas. Apps installieren sich augenblicklich und das System ist pfeilschnell. Wenn ihr euch von Spielen und Benchmarks fernhaltet, dann überhitzt das Xiaomi 12 Pro auch nicht, allerdings braucht ihr für ein perfekt flüssiges System wahrlich nicht so viel Geld auf den Tisch zu legen.

Da ich gerade in Meckerstimmung bin, muss ich auch noch was zum Speicher loswerden. Die 8/128GB für das Pro-Modell sind einfach ein Scherz. Bei einem Xiaomi 12 drücke ich da noch ein Auge zu, aber wenn ein Poco F3 bereits mit 8/256GB Highspeed-Speicher ausgeliefert wird, dann muss man die Premiumkunden direkt bei Xiaomi doch nicht so veräppeln. Das Pro soll doch auch was bedeuten und zwei Versionen, einmal mit 8/256GB und einmal mit 12/512GB wären meiner Meinung nach einfach angemessen. Hier sind wir wieder bei dem Thema, dass Xiaomi offensichtlich die Apple und Samsung Attitüde adaptiert.

MIUI 13 auf Android 12 Basis

Da Xiaomi neue Features bereits mit MIUI 12.5 auf den Markt gebracht hat, ist der Sprung auf MIUI 13 irgendwie kaum spürbar. Mit dem Xiaomi 12 Pro gibt es nun jedenfalls das “neue” MIUI 13 auf Android 12 Basis. Die großen Neuerungen bleiben aus, aber die neue Version ist selbstverständlich sicherer, schneller und schicker. Bis auf die neuen Designs kann ich “schneller und sicherer” leider nicht beurteilen. Man hat sein gewohntes MIUI mit vielen Anpassungsmöglichkeiten und moderner Optik, an dem es eigentlich nicht viel auszusetzen gibt. Jetzt noch ein kurzer Absatz zur chinesischen Version, die wir im Test haben.

Nachdem ihr auf eurem Xiaomi 12 Pro mit dieser Anleitung den Playstore installiert habt, solltet ihr umgehend einen Unlock des Bootloader in Bewegung setzen. Nach einer Woche Wartezeit könnt ihr dann auf die Xiaomi.EU ROM installieren und habt ein deutsches System mit vielen zusätzlichen Features im Vergleich zu Global ROM. Obwohl das Xiaomi 12 Pro für den chinesischen Markt gedacht ist, kann das Gerät ohne irgendwelche Einschränkungen hierzulande genutzt werden. Das Smartphone ist Widevine L1 zertifiziert, hat einen zertifizierten Playstore und besteht den Safety-Net Test. Damit läuft dann auch Gpay mit NFC problemlos und alle geliebten Apps funktionieren ohne Einschränkungen.

Kamera des Xiaomi 12 Pro

Das Xiaomi 12 Pro teilt sich lediglich die 32 Megapixel Frontkamera mit dem kleineren Geschwisterchen. Ansonsten kommt ein deutlich veränderten Kamera-Setup zum Einsatz. Bei der Hauptkamera setzt Xiaomi auf einen Sony IMX707, also einen 1/1.28 Zoll großen Sensor. Auch wenn man bei der Präsentation die Sensorgröße betont, ist dieser dem 1/1.12″ großen Samsung GN2 aus dem Xiaomi 11 Pro oder Xiaomi 11 Ultra bei der Größe unterlegen. Für eine gute Zoom-Kamera muss man außerdem auf das Ultra-Modell warten. Der Kameravergleich zum Xiaomi 12 offenbarte aber offensichtliche Vorteile durch die 50 Megapixel Ultraweitwinkelkamera des Xiaomi 12 Pro. Dort kommt ein Samsung JN1 Sensor zum Einsatz, ebenso bei der Porträt-Kamera mit zweifachem Zoom.

Xiaomi 12 Pro Rueckseite 1

  • 50MP Hauptkamera: Sony IMX707, 1/1.28″ Sensor, 2.44μm 4-in-1 Super Pixel f/1.9, 7P Linse, OIS
  • 50MP Ultraweitwinkel: Samsung S5KJN1, 115° FOV, f/2.2, 6P Linse
  • 50MP Portraitkamera: Samsung S5KJN1, 2x optischer Zoom, f/1.9, OIS, PDAF, 5P Linse
  • 32MP Selfie: OmniVision OV13B40, f/2.4, 1.4μm 4-in-1 Super Pixel 80,5˚ FOV, FF

Werfen wir nun einen genauen Blick auf die unterschiedlichen Kameras des neuen Pro-Flagships von Xiaomi.

Tageslichtaufnahmen

Bei Tageslicht liefert die Sony Hauptkamera sehr ansehnliche Fotos. Die Bilder sind detailreich, ausgesprochen scharf und der Kontrast ist auch ohne HDR Funktion einwandfrei. Bei der Farbdarstellung hält sich die Software sichtlich zurück und die Aufnahmen zeigen ein eher akkurates Farbprofil. Ein Xiaomi 11 Pro oder 11 Ultra machen aber sichtlich hellere Aufnahmen im Vergleich und in dunklen Bildbereichen fehlt es dem Xiaomi 12 Pro leider manchmal an Details.

Machen wir weiter mit den Ultraweitwinkelaufnahmen. Hier liefert das Xiaomi 12 Pro ebenfalls sehr ordentliche Aufnahmen, die man aufgrund der Menge an Details und der soliden Schärfe auch noch am PC betrachten kann. Die Farbdarstellung ist etwas trist und die Aufnahmen wirken dadurch wenig lebendig. Auch die Dynamik dürfe ruhig etwas höher sein. In dieser Preisklasse hätte ich mich außerdem über einen Autofokus gefreut, der dann auch Makro-Aufnahmen mit der UWW-Kamera ermöglichen würde.

Kommen wir jetzt zum Porträt-Sensor. Ob man wirklich einen extra 2X Sensor nur für Portrait Aufnahmen benötigt, ist definitiv fraglich. Aber es ist allemal praktisch, da man so nicht so nah an die Person oder das Objekt heranmuss. Leider kann man keine normalen Aufnahmen mit zweifach Zoom machen und muss auf den Digital-Zoom der Hauptkamera zurückgreifen. Die Trennung zwischen Vorder- und Hintergrund gelingt jedenfalls exzellent und die Aufnahmen sind auch am PC noch ansehnlich. Sobald man in die Aufnahmen hereinzoomt, erkennt man jedoch, dass die Bilder nicht richtig scharf sind und es im Gesicht auch an Details mangelt. Das sollte bei einem hochwertigen Sensor definitiv nicht der Fall sein.

Nachtaufnahmen

Die Hauptkamera des Xiaomi 12 Pro punktet bei Nacht mit einer guten Farbwiedergabe. Außerdem stellt Xiaomi den Nachtmodus um und setzt nur noch bei finsteren Szenarien auf eine lange Belichtungszeit. Das lässt die Aufnahmen realistischer wirken und sorgt bei allen Aufnahmen für einen schwarzen Himmel, wie dieser auch sein sollte. Also einfach aufgehellte Bilder gibt es nur noch mit dem Pro-Modus. Für die Preisklasse eher enttäuschend ist allerdings die Menge an Details und das Rauschverhalten. Es ist zwar über Mittelklasse-Niveau, aber kann mit vielen Flagships aus dem Jahr 2021 wie einem iPhone 13, Xiaomi 11 (Pro und Ultra) oder OnePlus 9 Pro nicht mithalten. Der OIS der Hauptkamera sorgt für wenig verwackelte Aufnahmen in der Praxisnutzung.

Die Ultraweitwinkelkamera kann man auch mal einsetzen. Die Aufnahmen rauschen natürlich deutlich stärker und die Farben werden verfälscht. Wenn noch viel Kunstlicht vorhanden ist, kann man aber ansehnliche Aufnahmen mit der UWW Kamera des Xiaomi 12 Pro produzieren.

Selfies

Bei der Frontkamera ändert sich im Vergleich zum Xiaomi 12 eigentlich nichts und auch hier fehlt ein Autofokus. Das ist etwas schade und perfekt scharf werden die Aufnahmen eigentlich nie. Dennoch kann man ansehnliche Selfies mit einer guten Farbwiedergabe produzieren. Auffällig ist, dass die Kamera gelegentlich überbelichtet, wenn euer Hintergrund recht hell ist.

Videos

Zunächst einmal die gute Nachricht: Die Haupt- und Ultraweitwinkelkamera unterstützen Videoaufnahmen mit 4K / 60 FPS. Leider lässt sich bei der höchsten Auflösung nicht zwischen den Kamerasensoren wechseln. Das geht nur bei 4K / 30 FPS. Stabilisiert werden die Aufnahmen der Hauptkamera mittels OIS und EIS und das klappt wirklich hervorragend. Auch die Ultraweitwinkelkamera stabilisiert hervorragend. Gar keine Videos kann man der Porträt-Kamera aufnehmen, sondern gefilmt wird stets mit digitalem Zoom des Hauptsensors. Der Konkurrenz hinterher ist Xiaomi auch bei den Aufnahmen mit der Frontkamera. Die werden zwar stabilisiert, aber die Auflösung ist auf 1080p / 60FPS begrenzt. Mit der Haupt- und Ultraweitwinkelkamera lassen sich jedenfalls schicke Aufnahmen machen, mit ebenfalls ansprechender Soundqualität.

Zusammenfassung der Kamera des Xiaomi 12 Pro

Eine Weiterentwicklung bei den Kameras erwarten wir zumindest bei einem Pro-Modell. Das Xiaomi 12 Pro liefert zwar insgesamt bessere Aufnahmen als ein Xiaomi 11, ist dem Xiaomi 11 Pro und 11 Ultra aber bei der Hauptkamera definitiv unterlegen. Mit der Ultraweitwinkelkamera kann man zumindest bei Tag gut Schnappschüsse kreieren und Porträts und Selfies können sich ebenfalls sehen lassen. Die Videoaufnahmen strotzen vor Details und sind hervorragend stabilisiert. Kritisieren müssen wir aber den fehlenden Wechsel zwischen den Linsen bei 4K / 60 FPS und die blockierte Videofunktion der 2X Kamera. Auch bei der Selfie-Kamera gehört in dieser Smartphone-Klasse 4K mit dazu.

Konnektivität und Kommunikation

Xiaomi 12 Pro Sim Netz EmpfangDas Xiaomi 12 Pro funkt in der chinesischen Version auf folgenden 2G, 3G, 4G und 5G Frequenzen:

  • 5G :n1 / n3 / n5 / n8 / n28a/ n38 / n40 / n41 / n77 / n78 / n79
  • 4G:LTE:B1 / B2 / B3 / B4 / B5 / B7 / B8 / B12 / B17 / B18 / B19 / B26 / B34 / B38 / B39 / B40 / B41 / B42

Damit fehlt für Deutschland insbesondere das wichtige LTE Band 20 und die 5G DSS Bänder (1, 3 und 28) sind ebenfalls leider nicht nutzbar. Zumindest nicht mit meiner Telekom-SIM. Letztendlich hat man dann 4G anstatt 5G auf dem Smartphone stehen. Ein ernstzunehmender Nachteil ist das letztendlich nicht, sei aber dennoch erwähnt. Ob sich das vielleicht mit der Xiaomi.EU ROM ändert, berichte ich euch zu einem späteren Zeitpunkt. Der Netzempfang des Xiaomi 12 Pro ist jedenfalls exzellent und ich hatte immer ausreichend Balken zur Verfügung. VoWiFi (WLAN-Telefonie) und VoLTE (Telefonie über das LTE Netz) werden unterstützt und die Gesprächsqualität ist super. Auch der Näherungssensor schaltet das Display zuverlässig ab, wenn man sich das Xiaomi 12 Pro ans Ohr hält. Eine Einschränkung noch für Vieltelefonierer: Personen in einem ruhigen Raum können das gesamte Gespräch mithören. Das liegt daran, dass die Lautsprecheröffnung oben den Gesprächssound laut ausgibt.

Keinerlei Auffälligkeiten gab es beim WLAN. Mit WiFi 6 liefert das Xiaomi 12 Pro einen hohen Datendurchsatz und eine hohe Reichweite. Direkt neben dem Router wird meine Gigabit-Leitung komplett ausgereizt und 10m und 2 Wände später fließen immer noch 900/50 Mbit/s durch die Leitung. Auch die Standortbestimmung klappt mit der üblichen 3 Meter Einschränkung von Qualcomm phänomenal. Dafür stehen Dual-GPS, Dual-Galileo, Dual-Beidou, Dual-QZSS, Glonass und NavIC bereit. Die Navigation im Auto und als Fußgänger war stets ohne Einschränkungen möglich. Auch NFC ist in der China Version mittels Google Pay ganz normal nutzbar. Ihr müsst lediglich euer Wallet in den Optionen auf “HCE-Wallet” einstellen. Bluetooth 5.2 zeigte auch keinerlei Probleme, lediglich bei meinem Seat Mii Electric kam es immer wieder zu Unterbrechungen bei der Verbindung. An hochwertigen Codecs werden LDAC, LHDC und aptX unterstützt. Ob auch aptX-HD und aptX-adaptive unterstützt werden, kann ich mangels Equipment aktuell nicht beurteilen. Ich liefere die Infos bei Gelegenheit aber nach und gehe eigentlich davon aus.

An Sensoren sind neben den 3 Standards (Beschleunigungs-, Näherungs- und 360° Helligkeits-Sensor) auch ein Gyroskop, Infrarot-Sender, Barometer und ein Kompass verbaut. Die Soundqualität der Stereo-Lautsprecher des Xiaomi 12 Pro kann man in den Optionen umfangreich mittels Dolby Atmos anpassen. Der Sound ist laut und klar und kann für ein Smartphone definitiv überzeugen.

Akkulaufzeit des Xiaomi 12 Pro

Xiaomi verbaut beim Xiaomi 12 Pro einen 4600 mAh großen Akku, der angesichts des hochauflösenden und größeren Displays kaum ausreicht. Das sind auch nur schlappe 100 mAh mehr als im kleineren und niedriger auflösenden Xiaomi 12. Immerhin könnt ihr natürlich die Auflösung auch beim 12 Pro auf Full-HD herunterregeln und das würde ich euch auch empfehlen. Kommen wir zunächst zum PCMark Akkutest, den habe ich für euch auf 4 Kombinationen durchlaufen lassen:

Das System erkennt bei PCMark übrigens einen Benchmark und läuft durchgehend auf 120 Hertz, auch wenn dort teilweise Bilder gezeigt werden. Meine Praxisnutzung fand mit FHD Auflösung und automatischer Herzfrequenz statt. Außerdem hatte ich das AOD Display von 6 bis 23:00 aktiviert. Damit kam ich effektiv auf 3-4 Stunden Nutzungszeit ohne Spiele und hatte am Abend noch 20-30 % im Akku. Also bei Intensivnutzern wird es fast schon eng mit der Akkulaufzeit des Xiaomi 12 Pro, aber es sind 5-6 Stunden drin. Ein zwei Tage Smartphone ist das 12 Pro aber definitiv nicht, aber welches Flagship ist das heutzutage schon noch?

Akkulaufzeit Einheit: Std
Ladegeschwindigkeit Einheit: Minuten

Mit dem mitgelieferten Ladeadapter lädt das Xiaomi 12 Pro in lediglich 21 Minuten von 0 auf 100%. Das muss man allerdings diesmal extra aktivieren im System, ansonsten dauert der Ladevorgang mit dem Xiaomi 12 Pro knappe 30 Minuten. Wenn man gerade auf dem Sprung ist und noch schnell Akku brauch, dann ist dieses Feature einfach ein Segen. In exakt 10 Minuten und 34 Sekunden hat man wieder 69% Akku zur Verfügung. Das ist nach wie vor einfach abgefahren. Auch kabellos geht es mit dem entsprechenden Ladepad in knapp 48 Minuten von 0 auf 100%.

Testergebnis

Getestet von
Jonas Andre

Wir scheuen uns nicht vor klaren Worten und in diesem Fall richte ich die schon jetzt direkt an Xiaomi. Das Xiaomi 12 Pro ist eine enttäuschende Neuauflage des Xiaomi 11 Pro. Wirklich “professionell” ist am Xiaomi 12 Pro nur das Display und die Konnektivität. Ansonsten fehlt z.B. die IP-Zertifizierung, der Snapdragon 8 Gen 1 hat massive Hitzeprobleme, die Kameras samt Features sind in Anbetracht des Preises zu schwach und die Akkulaufzeit rutscht bei intensiver Nutzung unter den Durchschnitt. Das muss man dann auch nicht schönreden. Wenn ihr ein Xiaomi Flagship wollt, dann besorgt euch ein Xiaomi 11 Ultra, das ist nicht nur günstiger, sondern auch das deutlich bessere Gesamtpaket.

Es handelt sich hier vorerst um nur um die chinesische Version und die hat zusätzlich noch andere Nachteile. So fehlt der China Version LTE Band 20 und DSS 5G funktioniert leider auch nicht. Ersteres disqualifiziert das Gerät schon für einen Import und wir müssen auf globale Versionen der Flagships warten, dann sind sämtliche Netzfrequenzen für unsere Gefilde mit an Bord.

Doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Noch ist nicht geklärt, welche chinesischen Xiaomi Flagships den Weg auf den globalen Markt finden. Xiaomi könnte das 12X Modell als kleines Smartphone nach Europa bringen und uns später mit einem Xiaomi 12 Ultra versorgen. Das wäre zumindest mein “unqualifizierter” Vorschlag, wenn man das Jahr 2022 mit guten Verkaufszahlen in Europa abschließen will. Entweder hat Xiaomi übrigens die Kühlung des SD 8 Gen 1 versaut, oder uns steht ein überflüssiges Flagshipjahr mit Smartphones ohne Leistungssteigerung in der Praxis bevor. Die Hitzeproblematik des neuen Qualcomm Top-Prozessor wird aber auch bereits von anderen anderen Tests bestätigt.


Gesamtwertung
81%
Design und Verarbeitung
80 %
Display
100 %
Leistung und System
70 %
Kamera
70 %
Konnektivität
90 %
Akku
75 %

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Devonoki
Gast
Devonoki (@guest_85861)
9 Monate her

Na gut, wollte ja jetzt eigentlich von 10er auf 12er (Mi)-Reihe springen, nach den Erfahrungen dann doch lieber ein Mi11 Pro günstig in China mit Xiaomi.EU ROM geordert(Trading Shenzhen). Vom gesparten Geld bekommt meine kleine Tochter ein RN 11S. Fein.

Reinhold
Gast
Reinhold (@guest_85083)
9 Monate her

Da kommt dann auch sicher wieder eine Amazon Variante mit unmöglichen Apps, genau wie beim POco F 3. Nein Danke!!!!!

maddin
Gast
maddin (@guest_84946)
9 Monate her

Ein schneller Prozessor der neuesten Generation sowie eine Top Schnellladefunktion allein zeichnen eben in 2022 kein Flagship mehr aus. Der 707 Sony Sensor wird gewiss sein Potential haben und durch Software Anpassungen noch besser werden (gehen wir mal von aus). Aber keine IP Zertifizierung, ein altbackener USB Port und die Begrenzung auf 256GB Speicher locken mich nicht hinter’m Ofen hervor. Auch die beiden JN1 Chips empfinde ich eher als Downgrade – aber vllt sind sie ja besser als ihre Größe vermuten lässt. Naja und die Ungewissheit über die Dauer von Updates ist bei xiaomi eben auch so eine Wackelnummer –… Weiterlesen »

jyuitty
Gast
Simon S. (@guest_85140)
9 Monate her
Antwort an  maddin

Dann lieber ein “veralteter” USB 2.0 Port als ein Smartphone das 2022 noch mit 20W lädt und nicht mal das vernünftig schafft (Hust, Pixel 6) … ;o) …

Bodohst
Gast
Bodo (@guest_84930)
9 Monate her

ich vermisse, die Einordnung in eure Bestenliste “beste Kamera”..
Am Kamerasensor kann die schlechte Kamera-Bewertung kaum liegen, wenn man
sich den Google Pixel 6 Sensor vom Datenblatt her anschaut, müsste das Xiaomi 12 Pro ja mindestens gleichwertig sein..
Lässt sich vielleicht mit der Gcam-App
deutlich mehr rausholen oder vermutet ihr nicht die Software, sondern die Optik als
Ursache dafür?

vielen Dank

Geschoss
Gast
Geschoss (@guest_84918)
9 Monate her

Xiaomi betreibt eine verschleierte Preistreiberei. Nicht mal mehr ein Pro Modell verfügt mehr über für ein Flaggschiff essentielle Ausstattungsmerkmale wie eine Periscope Zoom Kamera. Stattdessen soll man zum Ultra Modell greifen welches noch teurer ist. Dieses bewusste Aussparen oder auch verbauen gewisser „minderwertiger“ entscheidender Details soll den Kunden dazu bewegen immer mehr Geld für ein befriedigendes Smartphone in die Hand zu nehmen. USB-C noch immer kein 3er Standard? Sehr gut sieht man das auch bei beispielsweise Kamera Downgrades von einem zum nächsten Modell. Wer braucht denn wirklich das SOC Upgrade bei den ohnehin brachialen Leistungen welche Flaggschiffe bereits seit 3… Weiterlesen »

IgorB
Gast
Igor (@guest_84928)
9 Monate her
Antwort an  Geschoss

Wobei die Kamera von 12 Pro insgesamt kein downgrade ist, bei der Hauptkamera vielleicht, aber da muss man ein Kameravergleich machen.
Dafür sind die Zusatzkameras besser als beim 11 Pro.
Nicht zu vergessen der neue SD Chip der eine bessere Bildverarbeitungs- Software hat als der SD 888.

Geschoss
Gast
Geschoss (@guest_84934)
9 Monate her
Antwort an  Igor

Mit Downgrade meinte ich auch den angesprochenen Verzicht auf die 8MP Periskop-Kamera mit OIS und 5x optischer Zoom des 11Pro, da erwarte ich ein Upgrade und nicht den Verzicht.
oder
auch das Kamera Downgrade vom Poco F3 im Vergleich zum F2…

Majo
Gast
mario (@guest_84937)
9 Monate her
Antwort an  Geschoss

hab das 11 Pro.Und es macht echt schon saubere Fotos.Funktionierende Gcam gibts auch dafür.Aber das die akkulaufzeit vom 12 pro so gering ist genüber dem 11 pro find ich schon krass.
das 11 pro ist wenn man viel mit dem hauptsensor fotografiert die bessere wahl.
Alleine schon das es jetzt für 550 Euro zu haben ist.
Das der 888 überhitzt konnte ich jetzt noch nicht festellen.
Bin aber auch niemand der Stundenlang am Handy 3D Games zockt.Da nehm ich lieber meinen Rechner oder Laptop.

Boris
Gast
Boris (@guest_84914)
10 Monate her

“So viel Spass für so wenig Geld”

IgorB
Gast
Igor (@guest_84903)
10 Monate her

Für eine gute Zoom-Kamera muss man außerdem auf das Pro-Modell warten, der Kameravergleich zum Xiaomi 12 offenbarte aber offensichtliche Vorteile durch die 50 Megapixel Ultraweitwinkelkamera des Xiaomi 12 Pro. Das ist doch schon der Test des Pro Modells, oder welches Pro Modell meint ihr ? Es ist zwar über Mittelklasse-Niveau, aber kann mit vielen Flagships aus dem Jahr 2022 wie einem iPhone 13, Xiaomi 11 (Pro und Ultra) oder OnePlus 9 Pro nicht mithalten. Jahr 2021 sollte es wohl heißen. Mit dem mitgelieferten Ladeadapter lädt das Xiaomi 12 Pro in lediglich 21 Minuten von 0 auf 100% In der Tabelle… Weiterlesen »

Geschoss
Gast
Geschoss (@guest_84917)
10 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Eventuell mögt ihr das im Abschnitt Kamera ja korrigieren?
“Für eine gute Zoom-Kamera muss man außerdem auf das Pro-Modell warten, der Kameravergleich zum Xiaomi 12”

Joschbo
Autor
Team
Joscha(@joschbo)
9 Monate her
Antwort an  Geschoss

Danke, ist jetzt korrigiert.

studio2603@yahoo.de
Gast
[email protected] (@guest_84900)
10 Monate her

Hallo zusammen, interessanter Bericht und man muss halt abwarten, wie die europäische Version dazu ausfällt. Nicht soviel meckern, Deutschland hat es bis heute noch nicht geschafft, ein geeignetes Smartphone auf den Markt zu bringen und was noch so eher aus Fernost kommt. Ich denke, darüber kann man wohl auch ein Buch schreiben, was die Deutschen nicht können. Aber auch egal, ich besitze im Moment das Xiaomi Mi 10 T Pro und bin bis jetzt sehr zufrieden. Also, abwarten und Tee trinken.

aepfelundbirnen
Mitglied
Mitglied
aepfelundbirnen(@aepfelundbirnen)
10 Monate her

Ich hänge immer noch auf dem Mi 9, weil Xiaomi es lustiger findet, von der ursprünglichen klaren Linie (die die Liebe der Fan erzeugt hat) wegzugehen und zur Neukundengewinnung hunderte Telefone mit zweifelhaften Innovationsgraden aufzulegen und die Entwicklung von MIUI zu vernachlässigen. Der Bericht oben ist aus Fan-Sicht ein Geschenk an Xiaomi, mal sehen, ob er entsprechend verstanden wird.

Cince
Mitglied
Mitglied
Cince(@cince)
10 Monate her

Für mich persönlich habe ich mehr “Top Smartphone” erwartet…insgesamt enttäuschend und zu viel Kohle

Müller
Gast
Müller (@guest_84892)
10 Monate her

Ich finde diesen kritischen Bericht sehr gut. Er erleichtert die Kaufentscheidung. Sehr gut finde ich besonders, dass Du auf die künstliche Missweisung der Qualcomm Prozessoren hinweist, die nie unter drei bis vier Meter liegt. Das ist bei der Fahrradnavigation insbesondere abseits der Strecken entscheidend über Verfahren und Ankommen. Vielen Dank für diesen Hinweis.

Devonoki
Gast
Devonoki (@guest_84885)
10 Monate her

Das Ergebnis erleichtert mir den Verbleib bei meinem Mi10 für ein weiteres Jahr. Dachte ursprünglich dass alles gut wird, wenn ich das 11er überspringe und auf das 12 Pro warte. War wohl nix!

Siggi
Gast
Siggi (@guest_84884)
10 Monate her

Toller Test auf dem habe ich gewartet.
Das der so schlecht ausfällt…….
Da bleibe ich erstmal bei meinem 8pro
Bleibt sauber
Gruß Siggi

Helmet
Gast
Helmet (@guest_84882)
10 Monate her

Eine Akkulaufzeit unter 9 Stunden geht einfach gar nicht. Xiaomi kackt ab. Oppo und Realme wird’s freuen.

Florian
Gast
Florian (@guest_84880)
10 Monate her

Da bin ich ja froh, das weg bin von Xiaomi bin und mir das Pixel 6 Pro gekauft habe, da stimmt alles soweit, außer es lädt länger den Akku auf, dafür wird man aber, mit einer langen Akkulaufzeit belohnt 👌

PanEuropean
Gast
PanEuropean (@guest_84878)
10 Monate her

Leider ist Xiaomi vom Zug: neue innovative Mobiltelefone zum günstigen Preis (“Wir wollen keine Gewinnmaximierung” hieß es mal) abgesprungen und bietet immer mehr überteuerte Geräte mit zweifelhaften Verbesserungen und ödem Einheitsbrei an. Nach vielen Jahren Xiaomi (mein aktuelles Mi 9T – das mit ausfahrbaren Kamera – wird hoffentlich noch ne Weile halten) werde ich wohl beim nächsten Mal wechseln. Vll hat Gigaset bis dahin ein interessantes Gerät mit AMOLED-Display.

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_84877)
10 Monate her

Harter, aber gerechter Test.

DennisP
Gast
Dennis (@guest_83941)
11 Monate her

Wird es denn eigentlich noch ein 12 Ultra geben? Mittlerweile habe ich so viel gelesen das ich nicht mehr durchblicke ?

Joschbo
Autor
Team
Joscha(@joschbo)
11 Monate her
Antwort an  Dennis

Wir gehen davon aus, dass es wieder ein Ultra-Modell geben wird. 100% sicher ist allerdings nie etwas bei Xiaomi.

Wolfgang Lange
Gast
Wolfgang Lange (@guest_83879)
11 Monate her

…gut das ich nicht gewartet habe. Diese beiden neuen Smaprtphons sind weiterhin zu schmal unter 8cm Displaybreite…Das Mi Max 3 war und ist noch gut, allerdings ohne NFC

Penelope
Gast
Penelope (@guest_83858)
11 Monate her

Mir gefiel das Design vom Xiaomi 11 Lite 5G. Da ist fast alles auf einer Ebene. Hier beim 12er Modell ist die Kamera wirklich so weit vom Rest des Gehäuses entfernt. Dazu war das 11er Kamera-design wunderschön, vom 12er sieht einfach schrecklich langweilig aus. Also bleibe ich somit beim 11er als Lite-Version. Ich verstehe allgemein nicht, wieso man nicht die meisten Smartphones nicht so breit wie die Kamera macht. Daher kaufe ich mir lieber eine schöne Profikamera, als ein Smartphone welches kein wunderschönes Design hat. Ich persönlich erwarte bei Smartphones kompaktes Design und somit eine Kamera, welche direkt in einer… Weiterlesen »

LessieDHund
Gast
PuhMuggel (@guest_83899)
11 Monate her
Antwort an  Penelope

Man möchte kein dickes Smartphone und die Kamera(s) schmal zu bekommen ist meist kaum möglich

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