Mit dem Xiaomi CC9 hat der Hersteller ein Smartphone im Programm, das noch keinen globalen Gegenpart erhalten hat. Aus dem CC9e, der abgespeckten Version des CC9, ist letztendlich das Mi A3 geworden. Das Xiaomi CC9 steht nach wie vor für das Smartphone, das wir uns als das Mi A3 gewünscht hätten. Mittlerweile ist aber auch ein Mi A3 Pro eher unwahrscheinlich, stattdessen könnte Xiaomi das CC9 als Xiaomi Mi 9 Lite auf den Markt bringen. Dieser Testbericht handelt jedenfalls vom Xiaomi CC9 und das Gerät hat mich mit „angepasster“ China ROM nun ganze 2 Wochen begleitet. Wer auf der Suche nach einem Full-HD AMOLED Display und NFC ist, der ist hier an der richtigen Adresse.

Xiaomi CC9 Hand Vorne Hinten 2

Design und Verarbeitung

Abgerundetes Glas auf der Rückseite, ein sauber verarbeiteter Metallrahmen und drei trendige Farben mit Helix Muster sorgen umgehend für einen Premium-Charakter. Das Xiaomi CC9 ist in allen Belangen exzellent verarbeitet. Die Abmessungen betragen 157 x 75 x 8,7 Millimeter und das Gewicht von 179g liegt im Durchschnitt. Die Ränder rund um das Display fallen mit 3mm oben, 2,5mm links und rechts zum Display und nur 4,5mm am Kinn angenehm schmal aus. Der Fingerabdrucksensor sitzt im Display und ist perfekt mit dem Daumen zu erreichen. Es handelt sich hier definitiv um einen der neueren Sensoren, denn die Erkennungsrate und Geschwindigkeit sind gut, allerdings machen es die Flagships dennoch besser. Eine Sekunde bis man auf dem Home-Screen ist, dauert es doch.

Xiaomi CC9 Hand Vorne Hinten 1

Auf der Rückseite befindet sich unter der Triple-Kamera ein einzelner LED-Blitz und eine Beschriftung mit „48MP AI Camera“. Letzteres hätte man sich wie üblich einfach sparen können, aber dafür ist der Xiaomi-Schriftzug ein echtes Highlight. Der Schriftzug kann nämlich in RGB Farben leuchten und ist über die jeweilige App individuell einstellbar. Zusätzlich hat man im Optionsmenü die Auswahl, welche Apps auf die LED Zugriff haben und ob man bei eingehenden Anrufen ein Blinken des Logos mag. Legt man also sein CC9 stets auf der Vorderseite ab, erhält man hier die wohl coolste Benachrichtigungs-LED der letzten Jahre.

Der Xiaomi Schriftzug hinten dient als Benachrichtigungs-LED

Am Rahmen ist des Weiteren alles eingearbeitet, was man sich aktuell so wünschen könnte. Neben USB-C, Lautsprecher und Mikrofon an der Unterseite sind oben noch ein guter alter Kopfhöreranschluss, ein Infrarot-Sender und ein geräuschunterdrückendes Mikrofon untergebracht. Der Simkarten-Einschub beherbergt wahlweise zwei Nano-SIMs (Dual SIM) oder eine Nano-SIM und eine Micro-SD (bis 512GB). Der Speicher ist also erweiterbar. Rechts außen liegen der Power-Knopf und die Lautstärkewippe gut erreichbar für den Daumen. Beide bestehen aus Metall und sind dennoch gekonnt in den Rahmen integriert. Ohne Hülle ragt die Kamera knapp 0,6mm aus der Rückseite hervor. Mit der mitgelieferten Schutzhülle (Silikon Hülle) schließt sie perfekt ab. Neben der Hülle findet man noch einen Quick Charge 3 Ladeadapter (China Stecker) und ein USB-C Ladekabel im Paket.

Xiaomi CC9 Design und Verarbeitung 2 Xiaomi CC9 Design und Verarbeitung 1 Xiaomi CC9 Design und Verarbeitung 3 Xiaomi CC9 Design und Verarbeitung 4

Bei der Steuerung des Xiaomi CC9 hat man wie üblich die Wahl zwischen klassischen On-Screen-Tasten (frei konfigurierbar) oder den modernen Full-Screen Gesten. Beides funktioniert perfekt. Die Gorilla Glas 5 Vorder- und Rückseite kennen wir ja schon vom Redmi Note 7, aber hier sollten sich viele andere Hersteller eine Scheibe von abschneiden. Durch die verstärkte Glasrückseite kann man das Smartphone bedenkenlos ohne Hülle nutzen, ohne Angst vor Kratzern zu haben. Fällt das Xiaomi CC9 allerdings auf den Boden, ist das ein ganz anderes Thema. Die Verarbeitungsqualität, das Design und die Materialien sind für die Mittelklasse sehr gelungen. Bei Design und Verarbeitung macht dem Xiaomi CC9 bis 250€ kein Smartphone Konkurrenz.

Xiaomi CC9 Rückseite Design 1

Display

Das 6,39 Zoll große AMOLED Display löst mit 2340 x 180 Pixel auf und bringt es damit auf gestochen scharfe 403 Pixel pro Zoll. Einzelne Bildpunkte sucht man vergebens und auch die IPS bekannten dunklen Stellen an den Rändern sind nicht zu sehen. Das Display stammt, wie nahezu jedes AMOLED Display, von Samsung und es handelt sich hier sichtbar um ein sehr gutes Panel.

Xiaomi CC9 Display 2

Xiaomi gibt 600 cd/m² an und wir messen sogar 630 im Test. Die Lesbarkeit im Freien ist in Kombination mit Xiaomis automatischer Kontrastregelung super. Die Farbwiedergabe kann im Optionsmenü stufenlos angepasst werden und ist aber im Standard für ein AMOLED Display eher akkurat eingestellt. Der Kontrast ist durch die Displaytechnik natürlich perfekt und das Display des Xiaomi CC9 einfach in allen Belangen eine Ansage an die Konkurrenz. So gute Displays im Preisbereich unter 250€ gehören einfach noch nicht zum Standard.

Xiaomi CC9 Notch Ränder 2 Xiaomi CC9 Notch Ränder 1

Ebenso begeistert wie von der Qualität des Displays bin ich ehrlich gesagt vom Touchscreen. Dieser reagiert auf 10 Eingaben gleichzeitig und das erwartungsgemäß sehr schnell und genau. Interessant ist aber, dass Xiaomi hier eine neue Beschichtung einsetzt, die Fingerabdrücke und Fettschlieren verhindert. Auch die Oberfläche ist perfekt gleitfähig und mein Finger gleitet exzellent über den Screen. Face-Unlock wird über die Kamera in der Tropfen-Notch auch unterstützt und funktioniert in der Praxis schnell und zuverlässig. Funktionen wie Smart-Wake oder ein Dark-Mode sind vorhanden und funktionieren in der Praxis gut. Auch Xiaomis Always On Display (Ambient Display) ist mit an Bord und liefert die freie Auswahl. Entweder „immer an“ oder 10 Sekunden an nach dem Tippen oder „immer an“ in einem definierten Zeitraum. Da es sich beim Xiaomi CC9 um ein China Gerät handelt, wird Widevine L1 leider nicht unterstützt und Netflix und Amazon können nicht in HD Qualität genutzt werden.

Leistung und System

Beim Prozessor trifft Xiaomi beim CC9 mit dem Snapdragon 710 eine gute Wahl. Der Prozessor wird im sparsamen 10 Nanometer Verfahren gefertigt und taktet im Leistungscluster mit 2,2GHz. Die Adreno 616 GPU sorgt selbst bei aktuellen 3D Spielen für genügend Leistung und der pfeilschnelle 64 oder 128GB große interne UFS 2.1 Speicher tut sein übriges. Ein Mi 9T hat mit dem Snapdragon 730 nochmal ein paar mehr PS unter der Haube, aber beim Navigieren durchs System fällt kein Unterschied auf. Alle Animationen sind flüssig und sämtliche Befehle werden blitzschnell umgesetzt. Der UFS Speicher bringt es auf eine Lese/Schreibrate von 470/210 MB/s. Und auch der LPDDR4X RAM liegt mit 13 GB/s auf hohem Niveau. Auch unter Last behält der Prozessor einen kühlen Kopf und das Gerät erwärmt sich auf spürbare, aber nicht störende 40°C an der wärmsten Stelle. In den Benchmarks stellt sich das CC9 dann wie folgt dar:

Antutu Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis Geekbench Single Ergebnis 3D Mark Ergebnis

Beim System setzt Xiaomi wie immer auf MIUI. Hier in der Version 10 mit aktuellem Sicherheitspatch und den üblichen regelmäßigen Updates. Da das Xiaomi CC9 bislang nicht als Global Version erschienen ist, muss man sich entweder die China ROM etwas einrichten, bedeutet: Playstore und Google Services installieren, Benachrichtigungen für Apps im Sicherheitscenter freigeben (Autostart auch aktivieren und vom MIUI Battery Saver ausschließen) und bei Bedarf den Playstore und sämtliche Apps auf Deutsch umstellen. Wie das funktioniert erfahrt ihr in dieser Anleitung.

Xiaomi CC9 Test System MIUI Android 9 1 Xiaomi CC9 Test System MIUI Android 9 2 Xiaomi CC9 Test System MIUI Android 9 3 Xiaomi CC9 Test System MIUI Android 9 4

Alternativ kann man sich nach einem erfolgreichen Unlock des Bootloader auch die Xiaomi.EU ROM installieren. Diese ist komplett in Deutsch und bietet sogar noch weitere vorteilhafte Anpassungen. Mehr zu MIUI könnt ihr einfach in einem der vielen Xiaomi Tests nachlesen. Das System ist stark angepasst und verfügt zumindest aktuell noch über keinen App-Drawer (Übersichtsseite mit allen Apps). An Einstellungen gibt es eine wahre Flut und zu Beginn muss man ein paar chinesische Apps deinstallieren. Durch die China ROM hat man in System-Apps auch gelegentlich Werbung. Dies blieb uns in den Global ROMs bislang erspart.

Kamera

Xiaomi CC9 Triple KameraDas Xiaomi CC9 setzt auf eine Triple Kamera mit einem Sony IMX586 48 Megapixel Sensor im Fokus. Der Sensor ist auch bei Flagships aktuell sehr beliebt und sorgt mittlerweile in fast allen Preisbereichen für sehr gute Aufnahmen bei Tageslicht. Beim CC9 beträgt die Linsenöffnung des Hauptsensor f/1.79, was nicht gerade zu guten Nachtaufnahmen führt. Die weiteren Kameras sind ein 8 Megapixel Ultra-Weitwinkel Sensor und ein 2 Megapixel Sensor für Bokeh/Portrait Aufnahmen. Neues “Highlight Feature” ist der Mimoji Modus, der aktuell 5 verschiedene Charaktere auf das Gesicht setzt. In Zeiten von Snapchat eigentlich ein überflüssiges Feature, aber für Kinder ggf. sehr unterhaltsam. Die Frontkamera setzt auf einen 32 Megapixel Sensor.

Tageslicht

Bei normalen Tageslichtaufnahmen kann sich das CC9 problemlos mit einem Mi 9 und auch allen anderen Flagships messen. Die Aufnahmen sind knackscharf, farblich gut abgestimmt und verfügen über sehr viele Details. Auch die dynamische Reichweite ist bereits ohne HDR Modus auf hohem Niveau.

Nachtaufnahmen

Mit Xiaomis eigenem Nachtmodus werde ich nicht so richtig warm. Die Ergebnisse sind für den Preis des Xiaomi CC9 Okay, aber alles andere als gut. Während sie beim Verschicken über Social Media noch einen akzeptablen Eindruck hinterlassen, ist am PC dann Schluss. Sobald man zoomt, sieht man nur noch Pixelmatsch.

Bokeh/Portrait und Weitwinkelaufnahmen

Auch wenn die Weitwinkelkamera nur über 8 Megapixel verfügt, liefern die Aufnahmen einen klaren Mehrwert. Schärfe und Details sind im Zentrum der Aufnahmen hoch, an den Rändern aber verbesserungswürdig. Ideal eignet sich das CC9 für Portraitaufnahmen. Die Trennung von Vorder- und Hintergrund gelingt durch Unterstützung des 2 Megapixel Sensor auf Anhieb. Die Ergebnisse sind auch am PC sehr schön anzusehen.

Videos

Das Xiaomi CC9 nimmt Videos mit bis zu 4K und 30 FPS auf. Allerdings funktioniert der EIS (elektronische Bildstabilisierung) nur bis 1080p/30 FPS. Also auch beim 60 FPS Modus sollte man eine sehr ruhige Hand oder einen Gimbal haben. Die Qualität der 1080p Aufnahmen ist gehoben und der EIS verrichtet seinen Dienst sehr gut. 4K Aufnahmen verfügen natürlich über deutlich mehr Details und sind auch am PC viel schöner anzusehen. Die Soundqualität ist hier besser als man sie von Xiaomi für gewöhnlich kennt.

Selfies

Der 32 Megapixel Sensor sorgt für sehr detailreiche und meist auch für sehr scharfe Aufnahmen. Dennoch ist durch die hohe Zahl kein großer Sprung zu erwarten. Nichtsdestotrotz liefert das Mi CC9 hier farblich gute, detailreiche und scharfe Aufnahmen. Auch der Portrait Modus funktioniert in der Praxis sehr gut.

Zusammenfassung – Xiaomi CC9 Kamera

Bis auf die Nachtaufnahmen ist das Xiaomi CC9 ein waschechtes Kamerawunder. Exzellente Aufnahmen bei Tageslicht, hervorragende Selfies und Portraitaufnahmen kann man dem Gerät bescheinigen. Auch die Stabilisierung von Videos klappt gut und die Qualität bei 1080p ist erträglich. Dennoch wäre eine Stabilisierung für 4K wünschenswert, da hier nochmal ein deutlicher Sprung an Details erkennbar ist. Bei Nachtaufnahmen enttäuschte mich das CC9 dann letztendlich, aber der Gcam Mod (hier geht`s zum Download) sorgt wiedermal für Besserung.

Konnektivität und Kommunikation

Xiaomi CC9 Sim netz EmpfangDas Xiaomi CC9 verfügt in der China Version leider nicht über alle in Deutschland notwendigen 4G (LTE) Frequenzen. So muss man auf LTE Band 20 und 7 verzichten. Mit meiner Telekom Karte ist das kaum ein Problem, da mittlerweile sehr viel über Band 8 auf dem Land und in Städten über Band 3 läuft. Für O2 oder Vodafone Kunden kann dies je nach Wohnort allerdings sehr problematisch sein.

GSM: B2 / B3 / B5 / B8
CDMA1X/EVDO: BC0
WCDMA: B1 / B2 / B5 / B8
TD-SCDMA: B34 / B39
FDD-LTE: B1/B3/B5/B8
TDD-LTE: B34/B38/B39 /B40/B41

Sollte eine Global Version des Xiaomi CC9, unter welchem Namen auch immer erscheinen, sind dann natürlich alle relevanten Frequenzen mit an Bord.

Bei der Gesprächsqualität kann das CC9 punkten und nach folgenden Tastenkombinationen in der Telefonapp hat man sowohl VoLTE, als auch VoWIFI aktiviert. Die Freisprechfunktion erzeugt wie üblich ein Echo und die Stimme wird etwas dumpf weitergeleitet. Dennoch kann man diese verwenden.

Der WIFI Empfang läuft mit ac-Geschwindigkeit im 2,4 oder 5GHz Netz und reizt meine 100mBit Leitung problemlos aus. Die Reichweite ist ebenso gut wie der Datendurchsatz. Bluetooth 5.0 ist vorhanden und verrichtet problemlose Arbeit. Das GPS ist allerdings spürbar schwächer als bei anderen Xiaomi Geräten. In der Praxis im Auto war dies kein Problem, aber die langsame Positionsbestimmung als Fußgänger nervt etwas. Auch der Kompass konnte nach mehrmaligen Kalibrieren nicht perfekt genutzt werden. Das hört sich jetzt an wie Meckern auf hohem Niveau, aber der Unterschied zu einem Redmi Note 7 war hier deutlich. Dafür gibt es hier aber NFC, was sich alle Teilnehmer der mobilen Bezahlrevolution gewünscht hatten.

xiaomi cc9 GPS test 1 xiaomi cc9 GPS test 2

An Sensoren gibt es neben den 3 Standardsensoren (Beschleunigungs-, Näherungs- und Helligkeits-Sensor) noch ein Gyroskop, Kompass und Infrarot-Sender. Den Infrarot-Sender lässt Xiaomi kürzlich bei vielen Geräten weg, was ich persönlich schade finde. Aber beim FM-Radio bleibt man eisern und das ist auch beim Xiaomi CC9 wieder mit dabei. Wie bereits oben angesprochen, ist der Kompass nicht gerade der Beste und muss vor jeder Nutzung zunächst kalibriert werden.

Der 3,5mm Kopfhöreranschluss ist zwar nicht der lauteste, aber die Qualität ist Xiaomi typisch hervorragend. Der Mono-Lautsprecher liefert eine gute Qualität bei einer durchschnittlichen Lautstärke. Selbst Bass ist rudimentär verfügbar und der Sound stets differenziert.

Akkulaufzeit

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Xiaomi CC9 AkkubenchmarkDer 4000 mAh Akku war für das Mi CC9 die perfekte Entscheidung. Quick-Charge 4 wird natürlich auch unterstützt, was das Gerät in einer Stunde und 30 Minuten von 0 auf 100% bringt. Wer zwischendrin kurz nachlädt, erhält mit dem mitgelieferten 18 Watt Adapter 20% Akku in 15 Minuten. So oft muss das Xiaomi CC9 aber nicht an die Steckdose, denn die Laufzeit ist wirklich hervorragend. Im PCMark Akkutest erreicht das Gerät solide 13 Stunden Laufzeit und auch in der Praxis musste es nur alle 2 Tage mal an die Steckdose. Dabei nutzte ich sogar das AOD Display am Tag (alle 2 Stunden verliert man 1% Akku) und 7-8 Stunden DOT (Zeit mit eingeschaltetem Display) waren kein Problem.

Fazit und Alternative

jonas-andre
Jonas Andre:

Wenn das Xiaomi CC9 einen Gegenpart als Global Verion hätte, würde das fast alle Nachteile beseitigen. Dennoch hat es das Xiaomi CC9 in einer Welt, in der bereits ein Mi 9T existiert, einfach verdammt schwer. Die großen 6GB sind jedenfalls klasse und der SD710 sorgt nicht nur im System für eine hervorragende Leistung. Das Display ist eine Wucht und ich habe beim besten Willen nichts daran auszusetzen. Widevine L1 fehlt natürlich bei der China Version, aber das betrifft auch nur diejenigen, die wirklich Serien über Netflix oder Amazon auf ihrem Handy schauen. Bei der Global Version wird es dann auch L1 Unterstützung geben. Das GPS und der Kompass sind nicht so gut, wie von Xiaomi sonst gewohnt, das sollte man in jedem Fall noch wissen. Die Kamera ist bis auf den Nachtmodus ein echtes Highlight und die Verarbeitung spitze.

Kommt das Gerät nun als Mi A3 Pro oder als Mi 9 Lite? Wir wissen es noch nicht genau, aber das Xiaomi CC9 als Global Version würde in jedem Fall seine Abnehmer finden.

88%
  • Design und Verarbeitung 100 %
  • Display 100 %
  • Leistung und System 80 %
  • Kamera 80 %
  • Konnektivität 80 %
  • Akku 90 %

Preisvergleich

Gerade im Sale!
Xiaomi Mi 9 Lite (6/64GB) für 248€
Zum Angebot
242 EUR*
12-18 Tage - Global Priority wählen - zollfrei
Zum Shop
247 EUR*
15-25 Tage – EU-Priority Line wählen – zollfrei
Zum Shop
248 EUR*
10-15 Tage – Priority Direct Mail wählen - zollfrei
Zum Shop
Nur 351 EUR*
10-15 Tage - EU Priority Line - zollfrei
Zum Shop

*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 22.09.2019

Newsletter bestellen
Hol Dir die neuesten Infos zu Chinahandys und Gadgets direkt ins Postfach!
 
8 Kommentar Themen
12 Themen Antworten
1 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
11 Kommentatoren
Timjonas-andreJochenKilometerOliver Schmidt Letzte Kommentartoren
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
Tim
Gast
Tim

Hallo Jonas,

ich habe eure Seite auf Empfehlung gefunden und finde die Xiaomi Smartphones sehr interessant. Aktuell habe ich ein Samsung J5 (2016) und so langsam verliere ich den Überblick über die ganzen Modelle.

Wo liegt jetzt der große Unterschied zwischen Mi 9T und Mi 9 ligth? Auf den ersten Blick sind es Notch (32 MP) vs. Pop-up (20 MP) und SD 710 vs. SD 730 (ist das für nicht Gamer überhaupt relevant?).

Gruß Tim

Jochen
Gast
Jochen

Mal wieder ein erstklassiger(!) Bericht – Kompliment.

Jetzt ist es ja sicher, dass das CC9 als MI9 Lite zu uns kommt. Ist davon auszugehen, dass sich an der vergleichsweise schwachen GPS-Performance und Kompass da was ändert oder eher nicht?

Oliver Schmidt
Gast
Oliver Schmidt

Wenn der Fingerabdrucksensor im Display ist, darf man dann keine Schutzfolie draufkleben?

Kraty
Gast
Kraty

Das mit dem GPS ist ein wenig verwirrend, da die xiaomis diesbezüglich stets gelobt wurden. Kann es sich eventuell um einen Defekt handeln, Software problem, oder an dem Metallrahmen?
Und wie funktioniert das mit dem Fingerprint im Display, muss vorher einer der Buttons betätigt werden? Beim redmi note 4 zb braucht man ja nur den Finger drauf halten, und das Handy ist entsperrt.

Erisch
Gast
Erisch

“Ohne Hülle ragt die Kamera knapp 6mm aus der Rückseite hervor.”
Boah eyh, komm ich damit überhaupt noch durch die Tür!? 😉

Kilometer
Gast
Kilometer

6mm sind schon viel, etwa 3/4 eines Fingernagels

Angelus
Mitglied
Angelus

6mm ragt die Kamera bestimmt nicht aus dem Gehäuse hervor. Eher 0,6 mm – oder?

Joschbo
Admin
TeamMitglied
Joscha Becking

Da hast du wohl Recht 😉

Angelus
Mitglied
Angelus

Nicht uninteressant!
Das Ding spricht mich optisch sehr an: Die abgerundete Rückseite und dann noch der wirklich coole LED-Schriftzug, der noch dazu in RGB (endlich!!!) zu leuchten vermag.

Vielleicht kommt dieses Feature ja nun endlich auch in andere Xiaomi-Phones. Toll wäre natürlich, wenn man die Vorderseite dazu nutzte; seit neuestem prangt ja dort ohnehin der Redmi-Schriftzug, was in euren Testberichten nicht gerade für Begeisterungsstürme gesorgt hat.

Amoled ist ebenfalls eine schöne Sache, die großen Displays erfreuen mich auch (wenngleich es deren auch Kritiker gibt…).

Weiter so!

Boris
Gast
Boris

Beim Leuchten aller Art auf der Rückseite ist man auf die ausschließlich durchsichtigen Schutzhüllen angewiesen wenn man was davon haben will (durchsichtigen Flip Cases habe ich nicht gesehen, würden damit entfallen) . Und eine strapazierfähige Schutzfolie ist ein Muss (w. Ablegen auf der Vorderseite). Also ist das irgendwie leider nur zu Häfte gedacht. Den Coolness Factor streite ich nicht ab.

Durarian
Mitglied
Mitglied
Bernd Orange (Aiglsmeier)

Schade um die Nachtaufnahmen, ansonsten sieht es ja nach einem echten Traumhandy aus.

Das Redmi Note 8 Pro wird dann wahrscheinlich bessere Nachtaufnahmen haben… sehen wir dann.

Angelus
Mitglied
Angelus

Aber das RN8(Pro) hat bestimmt nicht so eine coole Benachrichtigungs-Leuchte. 😀

Durarian
Mitglied
Mitglied
Bernd Orange (Aiglsmeier)

Ich finde die eher nachteilhaft.