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Zanco Smart-Pen: Das Handy in Form eines Stifts

War dir dein Smartphone jemals viel zu riesig und du hast dir innig gewünscht, es wäre doch in der handlichen und ergonomischen Form eines Stifts gebaut? Nein? Ich auch nicht. Aber die immerhin 1.033 Unterstützer der Smart-Pen Kampagne von Zanco auf Kickstarter und Indiegogo scheinen sich wohl für ein solches Produkt zu interessieren. Insgesamt sind übrigens knapp 75.000 Euro zusammengekommen, das Ziel der Kampagne waren 10.000 Dollar.

So skurril das Gadget (bzw. das Handy) auch wirken mag – in diesem Artikel wollen wir einen ernsthaften Blick auf das Design und die Features des Zanco Smart-Pen werfen. Immerhin ist der Kickstarter-Preis von um die 50 Euro (Retal: 100 Euro) durchaus reizvoll, bedenkt man die aktuelle Preisentwicklung bei Smartphones.

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Features, Knöpfe und Bedienung

Der Zanco Smart-Pen sieht aus wie ein etwas dick geratener Stift, und tatsächlich kann er auch ganz einfach als solcher genutzt werden: Die Spitze des Gadgets ist nämlich ein Touchscreen-Stift – ihr könnt also auf eurem Tablet oder Smartphone ganz einfach Notizen anfertigen oder zeichnen.

Aber für einen Touch-Stift 100 Euro Retail-Preis? Das wäre doch Wucher! Wie bei Apple zum Beispiel! Deswegen hat Zanco sein Gadget mit ein paar weiteren Features und Tasten gespickt.

1 1 1So gibt es unter anderem ein komplettes Tastenfeld, über das man Nummern zum Anrufen wählen kann. Das geht tatsächlich sogar komplett ohne per Bluetooth 3.0 verbundenes Smartphone – in den Smart-Pen kann man nämlich eine Sim-Karte einlegen. Diese funkt dann allerdings ausschließlich im GSM-Netz, diese Technik ist übrigens von 1990, also nochmal 19 Jahre älter als Bluetooth 3.0. Betrachtet man den Fakt, dass wohl kaum jemand mit seinem Stift surfen möchte, ist das aber kein Beinbruch. GSM wird schließlich zum Telefonieren genutzt.

Über dem Tastenfeld befinden sich dann noch einige Funktionstasten, mit denen man unter anderem eine Sprachaufnahme starten oder ein Foto machen kann. Ja, richtig gehört. In dem S-Pen befinden sich zwei Kameras – immerhin mit 0,3 Megapixeln.

Auf der Oberseite befindet sich dann noch ein Laserpointer – bei Präsentationen soll man damit ganz einfach wichtige Dinge hervorheben können. Meiner Meinung nach ist das irgendwie fast eine der coolsten Funktionen des S-Pen – regulär würde ich mir so einen Pointer wahrscheinlich niemals kaufen.

Der Akku ist übrigens 400 mAh groß und das verbaute Farbdisplay kommt mit einer Auflösung von 80 x 160 Pixeln – bei 0,96 Zoll Diagonale immerhin 186 Pixel pro Zoll.

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Unsere Einschätzung

Der Zanco Smart-Pen, teilweise mit S-Pen abgekürzt, ist ein stiftförmiges Handy, das mit einigen coolen Features wie einem Laserpointer, einer einlegbaren Sim-Karte und integrierten Kameras punkten will. Der relativ geringe Preis macht ein Ausprobieren sicherlich reizvoll, und zu wenige Funktionen kann man dem Gadget wirklich nicht vorwerfen.

Verfügbarkeit und Preis

Der Zanco Smart-Pen ist derzeit nicht aus Deutschland bestellbar, das dürfte sich aber in Kürze noch ändern. Derzeit befindet sich der Hersteller im Umschwung von einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne auf reguläre Bestellungen. Der Preis soll wohl um die 100 Euro betragen, Kickstarter-Backer haben ihre S-Pens im Mai erhalten, der reduzierte Preis betrug etwa 50 Euro. Viele Besitzer klagen darüber, dass der SD-Kartenslot nicht funktioniere. Alle Informationen und Updates gibt es hier auf der Indiegogo-Seite.

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