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Ulefone Armor 7 Testbericht

Getestet von Mathias am Bewertung: 86% Preis-Leistungs-Tipp!
Vorteile
  • gute Leistung
  • robust
  • Benachrichtigungs-LED
  • brauchbare Kamera(s)
  • NFC & Wireless-Charging
  • Sonderbutton
  • Sensoren- & Funktionsumfang
Nachteile
  • Nachtkamera nicht gut
  • Akku nur Durchschnitt (für ein Outdoor Handy)
  • Hybrid-Slot
  • Fingerabdrucksensor-Position
Springe zu:
CPUMediatek Helio P90 - 2 x 2,2GHz + 6 x 2,0Ghz
RAM8 GB RAM
Speicher128 GB
GPUPowerVR GM 9446 - 970MHz
Display2340 x 1080, 6,3 Zoll (IPS)
Betriebssystem9.0 Pie
Akkukapazität5500 mAh
Speicher erweiterbar Hybrid

Hybrid
Hauptkamera48 MP + 16MP (dual) + 8MP (triple)
Frontkamera16 MP
USB-AnschlussUSB Type-C
KopfhöreranschlussNein
EntsperrungFingerabdruck
LTEJa - 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht293 g
Maße165 x 78 x 13,5 mm
Antutu217497
Benachrichtigungs-LEDJa
Hersteller
Getestet am24.01.2020

Die Ulefone Armor-Serie umfasst die Outdoor-Modelle des chinesischen Herstellers. Das Ulefone Armor 7 bildet die neue Speerspitze der Reihe und ist mit einer Triple-Kamera und einem starken Helio P90 Prozessor ausgestattet. Versprochen werden eine gute Leistung und gute Bilder, sowie die übliche Robustheit. Ob das Armor 7 überzeugen kann, erfahrt Ihr im folgenden Testbericht.

Design und Ausstattung

Dass das Smartphone kein schlankes oder gar leichtes Gerät ist, verraten bereits die Produktbilder. Ganze 165 x 78 x 13,5 Millimeter misst das Gerät und bringt stolze 293 Gramm auf die Waage. Dass dieses Gerät nicht mit einer Hand bedienbar ist, brauche ich an dieser Stelle wohl kaum zu erwähnen.

Selbstverständlich ist auch dieses Modell von Ulefone nach IP68 und IP69K zertifiziert und zusätzlich mit der werbetauglichen MIL-STD-810G Zertifizierung versehen. Auch dieses Smartphone musste sich im Test mehreren Stürze stellen und verbrachte eine halbe Stunde unter Wasser. Beides überstand das Ulefone Armor 7 unbeschadet.

Trotzdem gibt es für mich hier die ersten Kritikpunkte. Die dünne Kunststoff-Lippe, die sich rundherum um das Display zieht, soll eben jenes vor Schäden bei einem Sturz bewahren. Allerdings ist diese so niedrig, dass nur ein sehr geringer Schutz geboten werden kann. Bei Stürzen auf einen ebenen Boden ist das kein Problem, im Gelände sieht das schon anders aus. Da der Schwerpunkt des Handys aber so liegt, dass es im Sturz oft auf die Ecken fällt, sollte es hier dennoch zu keinen Schäden kommen – garantieren lässt es sich aber nicht.

Auf der rechten Seite des Smartphones befinden sich die Buttons zur Lautstärkeregelung, als auch der Powerbutton sowie der Fingerabdrucksensor. Auf der linken Seite hingegen ist der SIM-Schacht und der Sonderbutton untergebracht. Die Buttons haben allesamt einen angenehm festen Druckpunkt und sitzen wackelfrei im Gehäuse. An der Unterseite befindet sich der USB-C Anschluss, der tief im Gehäuse liegt. Deshalb ist er mit einem regulären USB-C Kabel auch nicht erreichbar. Überraschenderweise wurde der Anschluss nicht abgedichtet, ein Minuspunkt in meinen Augen, da so Dreck hineingelangen kann. Auf einen Kopfhöreranschluss muss leider verzichtet werden. Wer sich wundern sollte, was das für eine Abdeckung an der Oberseite ist: darunter befinden sich Nährungs- und Lichtsensor.

Auf der Rückseite des Gerätes befinden sich die Triple-Kamera samt Penta-LED Blitz, Herzfrequenzmesser, der Lautsprecher und eine Befestigung für die Halteschlaufe. Hier wartet bereits der nächste Kritikpunkt. Die Rückseite besteht aus Kunststoff, wie viele Smartphones, die kabelloses Laden unterstützen. Aber warum nimmt man hier eine mattierte Kunststoffplatte, die sich etwas billig anfühlt? Das wird dem Preis des Smartphones definitiv nicht gerecht und wurde bei günstigeren Modellen auch im Hause Ulefone schöner gelöst.

Auf der Vorderseite befindet sich das Display inklusive Waterdrop-Notch. In dieser ist wie üblich die Frontkamera untergebracht. Zusätzlich befindet sich neben der Hörmuschel eine Benachrichtigungs-LED, die in den Farben Rot, Grün und Blau leuchtet.

Kommen wir zu guter Letzt zum Lautsprecher. Der ist bei Outdoor-Smartphones oft nicht der Renner, beim Ulefone Armor 7 war ich allerdings positiv überrascht. Er ist laut, übersteuert allerdings bei voller Lautstärke nur selten und weist durchaus ein differenziertes Klangbild auf. Die Höhen sind nicht zu krass, Tiefen wahrnehmbar und die Mitten ziemlich ausbalanciert.

Insgesamt macht das Ulefone Armor 7 eine gute Figur. Es überzeugt durch Robustheit und gute Ausstattung, muss aber auch ein paar Kritikpunkte wie die Beschaffenheit der Rückseite und den Displayschutz einstecken.

Lieferumfang des Ulefone Armor 7

Ulefone Armor 7 Lieferumfang

  • Displayschutzfolie
  • Ladegerät
  • USB-Kabel
  • Anleitung
  • SIM-Pin
  • OTG-Kabel
  • USB-C zu 3,5mm Adapter
  • Mirco-USB zu USB-C Adapter
  • Halteschlaufe

Display

Das Armor 7 verfügt über ein 6,3“ Display, das mit Full-HD+ (2340 x 1080 Pixel) auflöst. Mit 410 ppi ist die Schärfe des Displays gut und einzelne Bildpunkte lassen sich nicht ausmachen. Das Touchpanel verarbeitet bis zu 5 Berührungspunkte gleichzeitig und ist dabei recht flott.

Ulefone Armor 7 Display

Die Farbwiedergabe ist im Allgemeinen kräftig, aber nicht übertrieben. Eine Anpassung, beispielsweise via MiraVision, ist im Armor 7 allerdings nicht vorgesehen. Da das Smartphone für den Außeneinsatz konzipiert ist, spielt die maximale Helligkeit und somit die Ablesbarkeit im Freien eine große Rolle. Das Display des Ulefone Armor 7 leistet eine maximale Helligkeit von 470 lux und ist damit eher unterer Durchschnitt. Eine gute Ablesbarkeit bei viel Sonnenlicht ist nicht gegeben. Auch die Robustheit des Displays ist für ein Outdoor-Smartphone wichtig. Auf Gorilla-Glas oder ähnliches verzichtet Ulefone hier und nennt nur ein kratzresistentes Glas mit einer Härte 7H. Im Testzeitraum konnten dem Display keine Schäden zugefügt werden, trotz gemeinsamen Tragen mit Schlüssel in der Tasche. Somit scheint das Display alltägliche Belastungen locker wegzustecken.

Ulefone bewirbt beim Ulefone Armor 7 ebenfalls einen Handschuh-Modus. In der Vergangenheit wurden nur wenige Smartphones den Anforderungen an eine Bedienung mit gewöhnlichen Handschuhen gerecht. Entweder war eine Bedienung nur rudimentär möglich oder die Hälfte der Eingaben wurde nicht erkannt. Hier macht das Armor 7 aber alles richtig. Die Navigation mit Handschuhen gelingt problemlos und auch Nachrichten Schreiben ist möglich, sogar mit Swype. Allerdings ist etwas mehr Druck auf das Display durchaus notwendig.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Display des Armor 7 in Sachen Farben und Schärfe nichts falsch macht, auf Grund des Outdoor-Einsatzgebietes hätte es aber heller sein dürfen. Der funktionierende Handschuh-Modus ist allerdings positiv hervorzuheben.

Leistung

Im Ulefone werkelt ein Helio P90 und damit einer der stärksten Prozessoren aus dem Hause Mediatek. Dieser arbeitet mit 6 Cortex A55 Kernen, die mit maximal 2 GHz takten, sowie 2 Cortex A75 Kernen, die das Leistungscluster darstellen und mit maximal 2,2 GHz takten. Unterstützt wird der Prozessor von einer PowerVR GM 9446. Die 8GB RAM sind mit 11 GB/s flott und auch die Geschwindigkeit des internen UFS 2.1 128GB Speicher ist mit 344 bzw. 208 MB/s Lese-/Schreibgeschwindigkeit schnell genug. Wer den Speicher allerdings erweitern möchte, muss dafür auf die Dual-SIM Funktion verzichten, denn das Armor 7 besitzt nur einen Hybrid-Slot.

Der Helio P90 konnte uns bereits in Tests überzeugen und liegt leistungstechnisch zwischen einem Snapdragon 710 und 712. Somit befinden wir uns am oberen Ende der mittleren Leistungsklasse. Auch in Spielen und im Alltag geht dem Prozessor nicht so schnell die Puste aus. Somit gibt es hier keine Beschwerden.

Antutu Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis Geekbench Single Ergebnis 3D Mark Ergebnis

System

Das Ulefone Armor 7 wird mit Android 9 ausgeliefert, wobei aktuell (Januar 2020) nur der Sicherheitspatch von August verfügbar ist. Das Android-System ist größtenteils unangetastet und verzichtet auf einen App-Drawer, sprich alle Apps werden auf dem Home-Screen abgelegt. Zusätzlich hat Ulefone einige Sonderfunktionen integriert, wie beispielsweise die freie Wahl der Navigation. Hier hat man die Wahl zwischen den altbekannten Symbolen, der neuen Android-Navigationsleiste oder den Wischgesten. Zusätzlich können auch die Reihenfolge der beiden äußeren Befehle getauscht werden. Für mich ist das ein absoluter Pluspunkt, da so jeder die Navigation auswählen kann, die er von seinem vorherigen Telefon gewohnt ist. Ebenfalls integriert sind Smarttouch und Gestensteuerung sowie natürlich die Sondertaste, die sich mit 3 verschiedenen Befehlen belegen lässt. Hierüber steht auch die SOS-Funktion zur Verfügung. Als zusätzliche Entsperrungsmöglichkeit ist auch eine Gesichtserkennung implementiert, die zuverlässig funktioniert, aber nicht die schnellste ist und schon 2 Sekunden braucht, um das Smartphone zu entsperren. Die Gesichtserkennung wird rein über die Frontkamera realisiert.

Generell läuft das Android flüssig und lässt auch keine Funktionen vermissen. Es wurde ebenfalls keinerlei Schadsoftware gefunden und es sind auch keine unnötigen Apps vorinstalliert. Wie so oft verfügt aber auch das Armor 7 nur über Widevine L3, weshalb ein Full-HD Streaming über Netflix und Amazon Prime Video nicht funktioniert. Ansonsten ist das Ulefone über Kritik in dieser Kategorie erhaben.

Kamera

Das Ulefone Armor 7 kommt mit gleich 3 Kamera-Sensoren. Die Triple-Cam setzt hierbei aber nicht auf Monochrom-Sensoren, sondern möchte mit jeder Kamera einen Zweck erfüllen. Deshalb setzt sie sich wie folgt zusammen: 48 MP Hauptkamera, 16 MP Kamera für Nachaufnahmen und eine 8MP Tele-Linse.

Die Hauptkamera

Der Sensor der Hauptkamera stammt aus dem Hause Samsung und besitzt eine f/1.7  Blende. Die Bilder der Hauptkamera werden detailreich, scharf und farbecht. Wie so oft ist der 48MP Modus aber dem Herkömmlichen nicht wirklich überlegen und die Bilder werden auch mit 12MP gut. Wem die 48MP noch nicht genug sind, der kann in den Modus mit dem Namen „Superklare Bildqualität“ wechseln. Die Bilder lösen dann mit unglaublichen 12000 x 9024 Pixel auf. Hier ist aber Mehr nicht gleich besser, denn die Bilder weisen eine stärkere Weichzeichnung auf und Details beginnen zu verschwinden. Überraschenderweise hält sich das Rauschen aber in Grenzen. Bei HDR Aufnahmen soll bekanntlich ja noch etwas mehr aus dem Motiv herausgeholt werden. Hier kommt es glücklicherweise nicht zu übermäßig betonten Farben, der Kontrast ist dennoch teilweise etwas zu stark. Die Nachbesserung der Details bringt aber tatsächlich mehr zum Vorschein, könnte aber auch als zu extrem angesehen werde (Ritterbild).

Die Nacht-Kamera

Die Linse für Nachaufnahmen löst mit 16MP auf und besitzt eine f2.0er Blende. Warum genau dieser Sensor, ebenfalls aus dem Hause Samsung, gerade für Nachtaufnahmen gewählt wurde, ist mir allerdings schleierhaft. Es handelt sich bei dem Sensor um den S5K3P9, der ebenfalls im Oukitel U23 als Hauptkamera und im Blackview BV9100 als Frontkamera zum Einsatz kommt. Dementsprechend war es wenig verwunderlich, dass die Nachtaufnahmen nicht besser werden. Diese werden zwar etwas heller als mit der normalen Kamera, trotz kleinerer Blende, aber rauschen dafür auch stärker. Einen wirklichen Mehrwert bietet diese Linse also nicht und die helleren Aufnahmen führe ich auf die Software zurück. Demnach ist die Nacht-Kamera auch nicht für Aufnahmen für Aufnahmen bei künstlichem Licht geeignet, da auch hier die Kamera keinen Mehrwert bieten kann.

Die Tele-Linse

Auch dieser Sensor ist ein altbekannter, denn der S5K4H7 kommt ebenfalls im Oukitel U23 zum Einsatz, allerdings bei Selfie-Kamera und nicht bei der Hauptkamera. Auch in anderen Smartphones wird der Sensor für die Selfie-Kamera genutzt. Dort konnte er eher weniger überzeugen. Umso überraschender sind die teilweise brauchbaren Ergebnisse. Diese sind allerdings nicht durchgehend gegeben. Die Burg habe ich einmal normal fotografiert und vom gleichen Standpunkt aus im Zoom Modus. Details sind hier kaum wahrnehmbar und auch das Schild nicht lesbar. Bei dem Bild mit der Büste hingegen sind wieder genug Details vorhanden, um die Schrift besser lesen zu können als bei der normalen Aufnahme. Auch das Bild durch die Maueröffnung ist von der Schärfe und vom Detailgrad gut gelungen. Dennoch finde ich die Tele-Linse nicht geeignet, wenn man Details eines entfernteren Objektes einfangen möchte. Das können andere Hersteller deutlich besser.

Der LED-Blitz

Normalerweise wird auf diesen nicht näher eingegangen, da er oft nicht viel zu einem Schnappschuss beizutragen hat. Wer allerdings mit einem Quad-LED Blitz geradezu „am Posen“ ist, der muss auch zeigen was er kann. Tatsächlich macht dieser ordentlich Licht, aber auch nicht so krass, dass er gegenüber einem herkömmlichen Dual-LED Blitz einen wirklichen Vorteil bietet. Wer das Handy gerne als Taschenlampe verwendet, könnte hier aber einen großen Mehrwert davontragen. Für ein Outdoor-Handy definitiv ein cooles Feature!

Die Selfie-Kamera

Die Selfie-Kamera löst mit 16MP auf. Hier wird der Sensor von Ulefone nicht näher benannt. Die Bilder werden aber ausreichend Scharf und auch der Detailgrad ist akzeptabel. Rauschen gibt es wenig und auch die Farben werden real dargestellt. Bis auf den etwas stärkeren Weichzeichner gibt es hier nicht zu bemängeln.

Video-Aufnahmen

Videos können mit 4K-Auflösung aufgenommen werden. Dabei sind leider nur 30 FPS möglich. Auch bei den niedrigeren Auflösungen gibt es keine 60 FPS Option. Eine Bildstabilisierung ist ebenfalls nicht mit an Bord. Das ist bei Videos deutlich spürbar. Das Bild ist bei den Videoaufnahmen schön scharf und auch der Fokus arbeitet zuverlässig. Hier gibt es keine weiteren Beschwerden.

Insgesamt macht das Ulefone Armor 7 eine recht gute Figur. Die Bilder gelingen bei guten Lichtverhältnissen tadellos und auch für die Tele-Linse gibt es sinnvolle Anwendungsgebiete, solange man keine kleinen Details einfachen möchte. Unnötig hingegen finde ich die „Nachkamera“. Der verbaute Sensor ist nicht dafür geschaffen in besonders schlechten Lichtverhältnissen zu agieren. Dass die Bilder überhaupt heller werden als bei der Hauptkamera liegt einzig alleine an der Software und führt nicht zu einem besseren Ergebnis.

Kommunikation

Das Ulefone Armor 7 kommt mit allen nötigen 2G, 3G und 4G Frequenzen, die für einen Gebrauch in Deutschland notwendig sind. Somit ist auch das für uns wichtige LTE Band 20 mit an Bord. Auch eine Dual-SIM Unterstützung bringt das Ulefone mit, wenngleich es sich hier um einen Hybrid-Slot handelt. Somit ist ein gleichzeitiger Betrieb von zwei SIM-Karten und einer Speichererweiterung nicht möglich. Einsetzen kann man zwei Nano-SIM Karten.

Die Qualität beim Telefonieren war durchschnittlich gut, so wurde ich klar verstanden und habe auch mein Gegenüber problemlos hören können. Auch der Empfang war immer stabil.

In Sachen Sensoren bietet das Ulefone Armor 7 nahezu eine Vollausstattung. Das heißt neben den 3 Standardsensoren (Beschleunigungs-, Licht- und Annährungssensor) gibt es auch noch ein Gyroskop, einen digitalen Kompass, einen Herzfrequenzsensor und ein Barometer. Die Sensoren funktionieren alle tadellos, wenngleich auch die Sinnhaftigkeit des Herzfrequenzsensors auf der Rückseite des Smartphones hinterfragt werden muss. Der Fingerabdrucksensor befindet sich wie Eingangs im Test erwähnt auf der rechten Seite des Smartphones. Für mich immer wieder eine unglückliche Stelle, da es immer wieder zu Fehlaktivierungen kommt. Ebenfalls ist der Sensor arg empfindlich und bereits beim Herausnehmen des Smartphones aus der Tasche kommt es zu vielen Fehlversuchen, weshalb das Smartphone dann nur per Code entsperrt werden kann – ärgerlich. Zusätzlich bietet Ulefone auch die Nutzung von Touchbefehlen über den Fingerabdrucksensor an, durch die Position sind auch diese für mich nicht nutzbar, da zu häufige Fehlaktivierungen die Bedienung behindern.ulefone armor7 gps Im reinen Entsperrungstest ist der Sensor aber recht zuverlässig und entsperrt in 8 von 10 Versuchen.

Das GPS funktioniert auf ein paar Meter genau und hat mich immer richtig lokalisiert. Auch die Navigation zu Fuß durch die Stadt verlief ohne Probleme. Der Fix dauerte nur einen kurzen Augenblick, selbst auf dem Land.

Bei WLAN und Bluetooth werden alle neuen Standards unterstützt, sprich WLAN .ac und Bluetooth 5.0 sind an Bord. Beides funktionierte im Testzeitraum völlig problemlos. Auch über NFC verfügt das Armor 7

Akku

ulefone armor7 pcmarkIm Armor 7 sorgt ein 5500 mAh Akku für genügend Saft, um über die Runden zu kommen. Die Kapazität wurde mit mehreren Probemessungen bestätigt und lag immer um die 5200 mAh. Im Benchmark hielt das Smartphone bei mittlerer Helligkeit ganze 10h und 26 Minuten durch, was gut ist. Es gibt aber auch bessere Geräte, die bei gleicher Kapazität mehr rausholen. Nichtsdestotrotz kommt man 2 Tage hin, auch wenn das Gerät zwischenzeitlich mehr belastet wird. Bringt man den P90 aber auf Touren, schafft man es auch das Smartphone an einem Tag nahezu leer zu daddeln. Aufgeladen wird das Ulefone in knapp unter 3 Stunden mit 15W. Ebenfalls unterstützt wird kabelloses Laden, allerdings nur mit maximal 10W, wodurch sich die Ladezeit erheblich steigert.

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

%name

Testergebnis

Getestet von
Mathias

Insgesamt ist das Ulefone Armor 7 ein gelungenes Outdoor-Smartphone mit guter Leistung und Ausstattung. Die Kamera macht brauchbare Bilder, wenngleich auch die Linse für Nachtaufnahmen eher ein Fail ist. Der Akku hätte bei dieser Größe des Smartphones gerne etwas größer ausfallen dürfen, genügt aber doch für etwa 2 Tage Nutzung. Ansonsten kann das Armor 7 aber überzeugen, vor allem da der Handschuhmodus funktioniert, eine Benachrichtigungs-LED vorhanden ist, der Sonderbutton sinnvoll und das Gesamtpaket einfach stimmig ist.


Gesamtwertung
86%
Design und Verarbeitung
90 %
Display
75 %
Leistung und System
90 %
Kamera
75 %
Konnektivität
100 %
Akku
85 %

Preisvergleich

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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 24.05.2020

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David MesserschmidtfriedoJanHannesMathias Letzte Kommentartoren
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friedo
Gast
friedo

Hallo,
habe gerade ein Ulefone Armor 7 zurück geschickt. Die Rückseite ist tatsächlich sehr kratzempfindlich und bei meinem Exemplar war der Lautsprecher derart schlecht, dass es, insbesondere nach längerer Benutzung, nicht mehr möglich war den Text, beispielsweise eines Filmes zu verstehen. Musik hören mit Lautsprecher war ebenfalls ein Ding der Unmöglichkeit. Der Lieferant hat sich bereit erklärt eine Reparatur des Handys bis zu einem Betrag von 70 Euro zu übernehmen. Aber einen Reparaturservice für dieses Handy zu finden war nicht möglich. Abgesehen davon hat das Gerät Garantie und wenn es nicht geht, dann ist das meiner Ansicht nach Sache des Lieferanten. Abgesehen davon mag ich gerne robuste Handys, aber das war mir dann doch zu groß und zu schwer. Ich kann es nicht empfehlen.

Jan
Gast
Jan

Eure Bestenliste soll einer mal verstehn AGM X3 auf Platz 3 obwohl 87% bei der Bewertung erreicht und immer noch nach űber einem Jahr für bis zu 600€. Doogee S90 Pro Platz 2 obwohl nur 86% und jetzt noch Ulefone Armor 7 ebenfalls nur 86% bei der Bewertung. Kann mir mal einer das bitte erklären wie das sein kann? Da stimmt doch was nicht oder ist die Bestenliste etwa auch Preis abhängig?🤨

Dazu ist das AGM X3 ein Highend Smartphone und die anderen beiden wohl nur Mittelklasse wie es scheint oder irre ich mich da? 🤔

Im űbrigen was besser ist ob richtiges Outdoor Smartphone oder nur nachgerüstet. Dazu folgendes, das Smartphone fällt per Zufall aus der Tasche direkt in eine Pűtze oder was anderem was nass ist und beim nachgerüstem Smartphone fällt es beim Aufprall aus dieser Schutzhülle. Oder aber ich wart z. B. Einkaufen alles schön im Rucksack/Tasche verstaut und weiter geht’s z. B. mit dem Rad, unterwegs geht jedoch was flűssiges kaputt (vielleicht nen Jogurt oder so) und läuft direkt aufs Smartphone. Was macht ihr dann? Insbesondere dann wenn ihr es nicht gleich, beziehungsweise zu spät mitbekommt? Mit einem richtigem Outdoor Smartphone seit ihr diesbezüglich immer auf der richtigen Seite. Wer mich eines besseren belehren möchte nur zu und sollte mir auch eine dauerhafte Schutzhülle die A Wasserfest ist und B Ladefähig ist ohne diese entfernen zu müssen zeigen können.😉

David Messerschmidt
Gast
David Messerschmidt

Das hatte ich auch schon gefragt wegen der Platzierung, denke auch das der Preis Ausschlaggebend war. Was ich persönlich nur suboptimal gelöst war von AGM updates und keine mindestens 48 Megapixel Kamera von Sony verbaut

Hannes
Gast
Hannes

“muss aber auch ein paar Kritikpunkte wie die Beschaffenheit der Rückseite und den Displayschutz einstecken.”

Ist die Rückseite tatsächlich so schlecht? Ich bin gerade am überlegen zwischen Armor 6S und Armor 7, wobei mir das Design vom Armor 6 definitiv viel besser gefällt, mich spricht die gummierte Schutzhülle mehr an. Ist die Rückseite des Armor 7 instabil oder kratzanfällig?

Danke und LG

David Messerschmidt
Gast
David Messerschmidt

Für mich persönlich und den technischen Daten ist das AGM X3 um Längen besser.
Denke mal der Preis ist für die Platzierung der Ausschlag gebene Punkt.
Man das Smartphone bei Leistungen mit 90% bewerten, wenn das AGM X3 im Vergleich ein Snapdragon 845 hat, das den Helio Chipsatz weit überlegen ist.

Shorty2020
Gast
Shorty2020

Find es zu teuer, ein Nicht-Outdoor-Smartphone von der Konkurrenz mit einer nachträglich gekauften Outdoor-Hülle für insgesamt jetzt schon halben Preis, ist, glaub ich, die bessere Wahl.

Simon2
Mitglied
Simon2

Wie du meinst bei einem annähernd vergleichbar ausgestatteten Gerät mit IP68 Rating auf einen halben Preis kommen zu können, ist mir schleierhaft.
Sollte dir das nicht wichtig sein, bist du bei dem Gerät eh falsch.

Jan
Gast
Jan

Zeig mir mal eine Outdoor-Hűlle die auch Wasserfest ist und dennoch den vollen Funktionsumfang garantiert inklusive Laden ohne dazu das Smartphone aus der Outdoor-Hűlle nehmen zu müssen? Im űbrigen laut Info eines Reparaturdienstes ist der häufigste Wasserschaden das, das Smartphone in die Toilette gefalln ist.

kasibua
Mitglied
kasibua

also ich komm bei gearbest und banggod nur auf 324 euro ?!?

Spender
Gast
Spender

Sehe der Kommentar wird geprüft somit hier der Link zur gewünschten Norm bzw die älteren Fassungen davon
https://app.box.com/s/fb2mt761mlt26mxhefkqs4gx3pehbfcs

dient nur zur Anschauungszwecken 😉

Spender
Gast
Spender

Werden auch Sachspenden genommen?

Simon2
Mitglied
Mitglied
Simon2

Von den Daten und auch optisch das vielleicht interessanteste Outdoor Smartphone.
Die noch immer recht dicken Ränder am Display oben und vor allem unten wundern mich allerdings etwas. Die Notch wirkt dadurch irgendwie unnötig. Sie werden es wahrscheinlich aus irgendwelchen technischen Gründen nicht anders gemacht haben können.
Wenn die Länge in Zukunft auf um die 160mm schrumpfen würde, würde ich mich freuen.
Ich werde wohl darauf hoffen, dass der neue 5G Chip von Mediatek recht schnell einen Weg in ein Outdoor Smartphone findet und bis dahin mit einem Neukauf warten.
Ich befürchte aber das wird eher erst Ende 2020 etwas werden.