Vivo

Vivo ist wohl der Handyhersteller, bei dem die Diskrepanz zwischen Bekanntheit in Deutschland und weltweitem Erfolg am größten ist. Vivo kam im Jahr 2015 auf einen Weltmarktanteil 2,7% und konnte sich 2017 schon auf 7% steigern. Das Unternehmen ist eine Marke des Konzerns BBK Electronics, zu dem auch Oppo und OnePlus gehören. Der Konzern kommt auf insgesamt 15% der Marktanteile im Smartphone-Business und liegt damit schon vor Apple. Der Erfolg kommt größtenteils aus dem asiatischen Raum: hier betreibt der Konzern sehr aggressives Marketing und kann so viele Geräte an den Mann bringen.


2009 wurde das Unternehmen Vivo in China, Dongguang gegründet. Das Unternehmen Vivo stellt alle möglichen Geräte und Services bereit, dazu gehört auch die Android-Oberfläche „Funtouch OS“ samt eigenem App-Store. Funtouch OS ist sehr stark an Apples iOS angelehnt. Sei es die Optik, Name oder Konzept – dies gehört sicher zum aggressiven Marketing und kommt in China sehr gut an.

Aggressives Marketing

Mit der internationalen Expansion begann man 2014 im thailändischen Markt. Es folgten viele Länder in Asien, dem Nahen Osten und auch Russland. Bei der Fußball Weltmeisterschaft 2018 in Russland waren die Banner von Vivo in jedem Spiel zu sehen. Außerdem bestehen Verträge mit Marvel (für Filme) und dem Superstar aus der NBA Stephen Curry als Repräsentant für China und die Philippinen. Ebenso beeindruckt der Hersteller durch innovative Geräte, wie etwa das brandneue Vivo Nex – ausfahrbare Selfiecam, um das Full Screen Display zu ermöglichen – und Vivo X21 UD – der erste Fingerabdrucksensor unter dem Display.

Wer sich angesichts dieser neuartigen Features zum Kauf eines Vivo-Smartphones entschießt, sollte vorher ein paar Dinge überprüfen. Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob das Gerät der Wahl die deutschen LTE Frequenzen unterstützt. Ebenso wichtig ist der Google Play Store, der auch nicht auf jedem Modell des chinesischen Herstellers vorinstalliert ist.

Unsere Testgeräte

Viele Smartphones von Vivo haben wir dementsprechend noch nicht getestet: sie sind einfach teurer als die Konkurrenz und Xiaomi bietet das besser Paket für unseren Markt. Trotzdem kann man immer wieder ein Smartphone von Vivo für einen entsprechend guten Preis kaufen – an Verarbeitung, Hardware und Kamera gibt es nichts auszusetzen. Im Test hatten wir das Vivo V7, das mit seiner Einsteiger-CPU Snapdragon 450 über 200€ kostet. Darauf folgte bei uns das Vivo X20, das mit seinen 450€ nochmal eins oben drauf setzte. Die X-Serie steht schon für gehobene Ausstattung, während die V-Serie sich an Einsteiger richtet. Das Vivo X20 bietet mit seinem Snapdragon 660 und hervorragender Kamera viel Wert für den Nutzer, allerdings ist die LTE Empfang in Deutschland eingeschränkt und auch Funtouch OS ist für die meisten Nutzer zu sehr „Apple“. Das X20 schnitt im Test gut ab, nur bekommt man die gebotene Hardware und Leistung auch schon deutlich günstiger bzw. kann man bei den Chinahandys für über 400€ schon mit einem Flagship rechnen.Daneben haben wird uns auch das Vivo Y85 genauer angeschaut, dass zwar modern mit einer Notch aufwarten kann, aber rein dem Marketing dient und zu viel kostet. Das brandneue Vivo Nex und Vivo Nex Ultimate macht seit seiner Vorstellung weltweit auf sich aufmerksam durch die Motion Cam. Das liegt am derzeitigen Ideal „Full-Screen“ wo es irgendeiner Technik bedarf, um diese umzusetzen. So parkt man die Selfiecam in einem Element, dass bei Bedarf ausfährt. Das Vivo Nex kommt in zwei Versionen: mit Snapdragon 845 und Fingerabdrucksensor unter dem Display sowie Snapdragon 710 und herkömmlichen Sensor auf der Rückseite. Hier findest du alle Tests zu Vivo:

Ankündigung
Vivo Y85
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Während das Vivo Nex als High-End Smartphone mit einzigartigen Funktionen wie der ausfahrbaren Selfie-Kamera und dem In-Display Fingerabdrucksenor konzipiert ist,…